Tag Archive | "Zeitenwende"

Als die Schwärze weich wurde


Du und ich
wurden weich
wie noch nie zuvor
Neue Frau und Neuer Mann
in einer himmelweichen Kugel

Das Hohelied der Liebe
erklingt über die ganze Erde

Wir ließen die unerträgliche Schwärze
hinein in unsere weichste Mitte
und fanden ihn
im großen einen Sein

Alles sinkt in Anmut
in weiche Ewigkeit ein
Ein Ton singt

Simone Meller
Foto: Pixelio, gpalm

Posted in LyrikKommentare deaktiviert

Das Sein trat herein


Der Hass dieser Welt
in der regierte das Geld
Er war schwarz, klebrig und zäh
klumpte im Herzen und tat weh
Doch fühle, das Sein trat herein
mit den Menschen in Liebe zu sein
Frau und Mann in neuer Balance
Neue Energie ist deine Chance

Simone Meller
Foto: Pixelio, Rainer Sturm

*

*

Posted in LyrikKommentare deaktiviert

Das Hohelied der Liebe


Wenn ich in den Sprachen der Menschen und Engel redete, /
hätte aber die Liebe nicht, /
wäre ich ein dröhnendes Erz oder eine lärmende Pauke.

Und wenn ich prophetisch reden könnte /
und alle Geheimnisse wüßte /
und alle Erkenntnis hätte; /
wenn ich alle Glaubenskraft besäße /
und Berge damit versetzen könnte, /
hätte aber die Liebe nicht, /
wäre ich nichts.

Und wenn ich meine ganze Habe verschenkte, /
und wenn ich meinen Leib dem Feuer übergäbe, /
hätte aber die Liebe nicht, /
nützte es mir nichts.

Die Liebe ist langmütig, /
die Liebe ist gütig. /
Sie ereifert sich nicht, /
sie prahlt nicht, /
sie bläht sich nicht auf.

Sie handelt nicht ungehörig, /
sucht nicht ihren Vorteil, /
läßt sich nicht zum Zorn reizen, /
trägt das Böse nicht nach.

Sie freut sich nicht über das Unrecht, /
sondern freut sich an der Wahrheit.
Sie erträgt alles, /
glaubt alles, /
hofft alles, /
hält allem stand.

Die Liebe hört niemals auf. /
Prophetisches Reden hat ein Ende, /
Zungenrede verstummt, /
Erkenntnis vergeht.

Denn Stückwerk ist unser Erkennen, /
Stückwerk unser prophetisches Reden;
wenn aber das Vollendete kommt, /
vergeht alles Stückwerk.

Als ich ein Kind war, /
redete ich wie ein Kind, /
dachte wie ein Kind /
und urteilte wie ein Kind. /
Als ich ein Mann wurde, /
legte ich ab, was Kind an mir war.

Jetzt schauen wir in einen Spiegel /
und sehen nur rätselhafte Umrisse, /
dann aber schauen wir von Angesicht zu Angesicht. /
Jetzt erkenne ich unvollkommen, /
dann aber werde ich durch und durch erkennen, /
so wie ich auch durch und durch erkannt worden bin.

Für jetzt bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; /
doch am größten unter ihnen ist die Liebe.

(1 Korintherbrief 13,1-13)

Das Hohelied der Liebe

(1 Korintherbrief 13,1-13)


Wenn ich in den Sprachen der Menschen und Engel redete, /
hätte aber die Liebe nicht, /
wäre ich ein dröhnendes Erz oder eine lärmende Pauke.

Und wenn ich prophetisch reden könnte /
und alle Geheimnisse wüßte /
und alle Erkenntnis hätte; /
wenn ich alle Glaubenskraft besäße /
und Berge damit versetzen könnte, /
hätte aber die Liebe nicht, /
wäre ich nichts.

Und wenn ich meine ganze Habe verschenkte, /
und wenn ich meinen Leib dem Feuer übergäbe, /
hätte aber die Liebe nicht, /
nützte es mir nichts.

Die Liebe ist langmütig, /
die Liebe ist gütig. /
Sie ereifert sich nicht, /
sie prahlt nicht, /
sie bläht sich nicht auf.

Sie handelt nicht ungehörig, /
sucht nicht ihren Vorteil, /
läßt sich nicht zum Zorn reizen, /
trägt das Böse nicht nach.

Sie freut sich nicht über das Unrecht, /
sondern freut sich an der Wahrheit.

Sie erträgt alles, /
glaubt alles, /
hofft alles, /
hält allem stand.

Die Liebe hört niemals auf. /
Prophetisches Reden hat ein Ende, /
Zungenrede verstummt, /
Erkenntnis vergeht.

Denn Stückwerk ist unser Erkennen, /
Stückwerk unser prophetisches Reden;

wenn aber das Vollendete kommt, /
vergeht alles Stückwerk.

Als ich ein Kind war, /
redete ich wie ein Kind, /
dachte wie ein Kind /
und urteilte wie ein Kind. /
Als ich ein Mann wurde, /
legte ich ab, was Kind an mir war.

Jetzt schauen wir in einen Spiegel /
und sehen nur rätselhafte Umrisse, /
dann aber schauen wir von Angesicht zu Angesicht. /
Jetzt erkenne ich unvollkommen, /
dann aber werde ich durch und durch erkennen, /
so wie ich auch durch und durch erkannt worden bin.

Für jetzt bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; /
doch am größten unter ihnen ist die Liebe.

Posted in ZitateKommentare deaktiviert

Wenn das Herz laut ist


Wenn der Kopf voll ist
und das Herz eng ist
Wenn der Blick trüb ist
und der Leib kalt ist

dann wird es dunkel

Wenn der Kopf frei ist
und das Herz weit ist
Wenn der Blick klar ist
und der Leib warm ist

dann wird es hell

Wenn der Kopf schwer ist
und das Herz leicht ist
Wenn der Blick reif ist
und der Leib jung ist

dann wendet sich die Zeit

Wenn der Kopf klug ist
und das Herz laut ist
Wenn der Blick sanft ist
und der Leib stark ist

dann hat gewendet sich die Zeit

Simone Meller
Foto: Pixelio, Makrohelmut

Posted in LyrikKommentare deaktiviert

Seite 1 von 3123
Welle