Posted on 26 August 2010. Tags: bedingungslos, Beruf, Danke, Einheit, Energie, Gleichmut, Heilung, Herz, Identität, Integration, Konzept, Lachen, leicht, Leidenschaft, Liebe, Neues Bewusstsein, Polarität, Psychologie, Psychotherapie, Punktspiegelung, Qualifikation, Rolle, Seelenplan, Spiritualität, Sprache, Transzendenz, Unterschiede, Verstand, Widerspruch, Wille
Ich habe versucht nicht Psychologin zu werden. Als ich nicht anders konnte, habe ich versucht zumindest nicht Psychotherapeutin zu werden. Als ich wiederum nicht anders konnte, habe ich versucht die Spiritualität herauszuhalten. Als ich auch das nicht abwenden konnte, habe ich mich in den letzten Jahren öfter gefragt, ob ich wirklich immer noch Psychotherapeutin sein muss.
Du kennst die Antwort. Und ich staune über diesen Teil meines Seelenplans und meine Anstrengungen, ihn nicht zu leben. Dabei ist es so leicht, mich von ihm durchs Leben tragen zu lassen. Heilung war immer schon meins, nur an die Fächer Psychologie und Psychotherapie musste ich mich gewöhnen – und später an meine herausfallende Rolle in diesen traditionellen Berufsfeldern. Da ich erfahren habe, dass es die bedingungslose Liebe ist, die heilt, sind mir konzeptuell weder die Psychotherapie noch die Spiritualität besonders wichtig (s. Wissenschaft und Spiritualität sind relativ unwichtig).
Aber ich beuge mich diesem höheren Plan, der da sagt, dass es derzeit trotzdem wichtig ist, als Ansprechperson für beide Konzeptsammlungen zur Verfügung zu stehen. Ich tue das auch wirklich gern, genauso wie ich gerne Psychologie studiert, die Weiterbildung zur Psychotherapeutin gemacht und die Spiritualität in meine Arbeit integriert habe. Was dir nun wie ein einziger Widerspruch vorkommen mag, erscheint mir als eine Art Punktspiegelung im transzendenten Raum, eine Anordnung von Energie in Polarität, um das Wollen wie das Nicht-Wollen und ihre Identität in Einheit erfahren zu können. Hier versagt mir die Sprache, denn letztlich besteht meine Qualifikation als Ansprechperson für Psychotherapie und Spiritualität exakt darin, dass mir beides nicht wichtig ist, aber dieses neue Bewusstsein konnte ich nur entwickeln, weil mir beides einmal so wichtig war, dass ich es am liebsten nicht leben wollte. Heute lebe ich es mit Leidenschaft und Gleichmut zugleich.
Das kann nun deuten, wer will. Ich schließe für heute, bevor mein Verstand kollabiert, während mein Herz gemeinsam mit dir lacht. Ich danke dir, dem ewigen Du in unzähliger Gestalt, das mir täglich aufs Neue zeigt, was zu meinem Seelenplan gehört und was nicht. Fragte mich neulich ein Kollege, woher ich das denn jeweils wüsste, so vermochte ich nicht zu antworten, außer dass ich es eben spüre. Ich spüre den Unterschied zu den Momenten, da ich versuchte nicht Psychologin zu werden…
Text: Simone Meller
Foto: Renate Franke, Pixelio
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Posted on 24 Juni 2010. Tags: Bestätigung, Erfahrung, Erschütterung, Liebe, Lyrik, Unterschiede, Wahrheit, Wandel, Weltbild, Widerspruch
Ich liebe meine Wahrheit
und deine Wahrheit
Ich liebe das Einverständnis
und den Widerspruch
Ich liebe die Bestätigung
und die Erschütterung
Ich liebe die Vielfalt
außerhalb der Einfaltung
Ich liebe die Einheit
des nicht gleich seienden
Ich liebe das Unverstandene
wie das zu Empfangende
Ich liebe das Erfahrbare
des sonst Unsagbaren
Simone Meller
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Posted on 09 Juni 2010. Tags: Angst, anschlussfähig, Arbeitsstörung, Aufschieberitis, Coaching, Dissertation, Doktorarbeit, Entspannung, Entwicklung, Freiheit, Gesundheitspsychologie, Herz, Hilfe, Kongruenz, Liebe, Mainstream, Musik, Mut, Neue Energie, Ohnmacht, Paradigma, Paradigmenwechsel, Persönlichkeit, Prokrastination, Promotion, Schreibblockade, Schreibtisch, Sein, Sofa, Spaziergang, Spiritualität, Tabu, Tipp, Transformation, Versagen, Wahrheit, Widerspruch
Die Schreibblockaden während meiner Promotionszeit waren äußerst quälend, weil ich mich dabei so inkompent, versagend und ohnmächtig erlebte. Dennoch möchte ich im Nachhinein keine einzige dieser “Pestbeulen” missen, denn jede verwies auf eine mangelnde Kongruenz zwischen dem, was ich meinte schreiben zu müssen, und dem, was ich wirklich dachte.
Auch in der strengen Welt der Wissenschaft das schreiben zu lernen, was der Wahrheit meines Herzens entsprach, wurde zum Katalysator einer intensiven Persönlichkeitsentwicklung (s. Nachwort zu Fröhlich wandelnde Wissenschaft). Damit bin ich bei meinem ersten Tipp:
- Grundsätzlich kannst du alles schreiben, so sehr es auch vom akademischen Mainstream abweicht oder einem Tabu-Bruch gleichkommt, wenn du deine Gedanken wissenschaftlich anschlussfähig machst. Viele kluge Gedanken werden vom Mainstream nur deswegen ignoriert, weil sie in den gängigen Paradigmen noch nicht nachvollzogen werden können oder weil zum Verstehen ein Paradigmenwechsel notwendig ist. Bedenke, dass die Legitimation einer wissenschaftlichen Arbeit ja genau darin liegt, etwas neues zu schreiben. Ja, ich weiß, je mehr man sich mit einem Thema beschäftigt, desto mehr erkennt man, dass es eigentlich keine neuen Gedanken gibt und alles irgendwo schon enthalten ist. Tatsächlich verursachte dies bei mir eine weitere Schreibblockade, bis mir klar wurde, dass meine Sicht nicht von drei Jahrzehnten publizierter Gesundheitspsychologie geteilt wurde. Deshalb wurde meine Diss zu einem Buch, in dem ich anderen zeige, was ich sehe.
- Überfordere dich nicht. Das Wesen einer wissenschaftlichen Arbeit besteht zwar darin, die Gedanken möglichst widerspruchsfrei zu entfalten und anzuordnen. Wiederum muss man sich auch Widersprüche erlauben können, um in einen Schreibfluss zu kommen. Du brauchst Worte und Begriffe, die du einfach akzeptierst, sie dienen dir sozusagen als Gefäße, um deine neue Essenz überhaupt transportieren zu können. Zum Beispiel hatte meine Diss zum Ziel, die Begriffe Selbstverwirklichung und Ganzheitlichkeit gesundheitspsychologisch zu klären und zu rehabilitieren (u.a. mit der Begründung, dass deren Vermeidung zu einer Aufblähung und Stagnation des Fachs geführt hatte). Außerdem arbeite ich mich an der Definition von Gesundheit und Krankheit ab, schied den Begriff der Salutogenese von Antonovskys Werk und argumentierte mit Hilfe von Quantenphysik und Erkenntnistheorie dafür, Geist und Materie als gemeinsamen Ursprungs anzusehen. Dafür brauchte ich bereits 400 Seiten. Ich ließ jedoch davon ab, die Begriffe Psyche, Seele und Geist oder Körper, Materie und Leib auseinander zu klamüseren. Einerseits fühlte ich mich damit unwohl, meinte, dass das doch ebenfalls sehr klar herausgearbeitet werden müsste. Andererseits wusste ich, dass der Stoff für ein, zwei weitere Dissertationen reichen würde und irgendwo auch mal “Schluss” sein muss. Also verwandte ich die ungeklärten Begriffe rein intuitiv, indem ich mal den einen, mal den anderen benutzte. Im Nachhinein bin ich froh darüber, sonst würde ich vielleicht heute noch promovieren.
- Erkenne die Vielzahl deiner Ängste hinter den Schreibblockaden. Bei den ersten beiden Tipps klang das bereits an. Wir trauen uns nicht, etwas zu schreiben, weil es ein Tabu-Bruch oder unvollständig ist. Wir haben Angst vor Ächtung oder schlimmer noch, mit der Dissertation nicht zur Prüfung zugelassen zu werden, also zu versagen. Doch das sind nur zwei von unzähligen anderen Varianten. In der Angst war es mir nicht möglich, die Wahrheit meines Herzens schreibend anschlussfähig zu machen, das ging nur in der Liebe zu mir selbst. Meine Selbsterfahrung war mir eine große Hilfe, auch meine spirituelle Praxis, das Wissen um Energie und ihre Transformation. Ich habe viel mit anderen über meine Zweifel und Sorgen gesprochen, konkrete Hilfen (z.B. Gegenlesen von Abschnitten, Erörtern statistischer Alternativen etc.) angenommen. Am wichtigsten war vielleicht dies: Bei der Blockade den Schreibtisch verlassen, aber nicht, um den Gummibaum abzustauben oder Geschirr zu spülen (Aufschieberitis!), sondern um zur Ruhe zu kommen und zu schauen (nicht zu grübeln!) was gerade los ist. Spaziergänge und Sofa waren meine liebsten Varianten. Ich kann wirklich sagen, dass ich die wesentlichen Teile meiner Diss auf dem Sofa empfangen habe, wenn ich entspannt und meiner Wahrheit liebevoll zugewandt war. Am Schreibtisch ging’s dann nur um die blanke Ausführung. Dabei half mir Musik im Dauer-Repeat, um die empfänglich-liebevolle Schwingung zu halten und nicht wieder in eine Angstblockade zu rutschen. Bestimmte Musikstücke habe ich tagelang gehört, sie waren für mich wie ein Geländer auf einem sich mir stückweise offenbarenden Weg.
Dürfte ich nicht drei, sondern nur einen Tipp nennen, so wäre es der letzte. In liebender Ruhe liegt die Kraft, die Wandel schafft. In der Ruhe finden wir zurück in unsere Mitte, in unsere Liebe. Weder vermeiden wir die Auseinandersetzung mit der Schreibblockade noch versuchen wir, sie mit Gewalt zu brechen. Sie darf sein, und wir mit ihr – während wir schauen, was sie uns offenbaren möchte. Meine Erfahrung ist, dass in jeder Schreibblockade die Botschaft lag: “So, nicht, liebe Simone. Schreib dich frei. Folge auch und gerade hier der Wahrheit deines Herzens.”
So wünsche ich auch dir den Mut, dem Ruf deiner Schreibblockaden zu folgen: Komm, schreib dich frei!
Gerne unterstütze ich dich: Promotions-Coaching.
Simone Meller
Foto: Oliver Haja/Pixelio.de
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Posted on 03 Juni 2010. Tags: Achtsamkeit, Adamus St. Germain, Alles & Nichts, Allgegenwart, Alltag, Angst, Annahme, Anschauung, Antwort, Atheismus, Atmen, Ausdehnung, Begriff, Bereitschaft, Bezeichnung, Beziehung, Bezogenheit, Buddha, Dualität, Ego, Einheit, Einlassen, Elfen, Erkenntnis, Erleuchtung, Ernsthaftigkeit, Erscheinung, Essenz, Form, Gefäß, Geschenk, Gnade, göttlich, Ich, Ich bin, Jeshua, Jesus Christus, Körper, Kosmos, Kuthumi, Leben, Licht, Liebe, linear, Logik, Loslassen, Menschenspiel, Mohammed, Müll, Neues Bewusstsein, Öko-Markt, Orgasmus, Quelle, Raum, Schatten, Schein, Schmerz, Schneider, Sein, Sexualität, Sophia, Spiegel, Spiritualität, Teufel, Tiefe, Tod, Transformation, unendlich, Verstand, Wandel, Widerspruch, Zeit, Zynismus
“Ich” sehe “mich” und “die Quelle” als zwei sich gegenüber stehende Spiegel, zwischen denen sich eine unendliche Zahl an Spiegelbildern ergibt. Diese innere Bilderreihe umfasst alle lichtvollen und finsteren Erscheinungen, alle möglichen Spielarten des Lebens. Jedes Spiegelbild ist eine Variante des Seins. Jeder Augen-Blick ist ein gewähltes Spiegelbild.
Dieses vor Monaten aufblitzende Bild der unendlichen Spiegelungen ist ein Erkenntnisgefäß, in dem ich als erfahrende Simone alle Erlebnisse, Erscheinungen und Verwirrungen bergen kann. Diese unendlichen Spiegelungen umfassen alle Krankheiten, alle Schmerzen, alle wunderbaren Erfahrungen von Liebe, alle Erlebnisse von Dualität und Einheit. Sie umfassen die Reiche Gottes und die Reiche des Teufels, die Existenzen Jeshuas, Mohammeds und Buddhas genauso wie die der Atheisten, Agnostikerinnen und Nihilisten.
Alles, was erscheint, entspringt dem Nichts und kehrt auch wieder dorthin zurück. Das einzig Beständige ist das Nichts, das vorübergehend als Alles erscheint. Das Nichts ist nicht gegenständlich zu sehen, die oben beschriebene bildhafte Erkenntnis ist loszulassen. Sie ist nichts weiter als eine Bezeichnung, als eine Spiegelung in der unendliche Reihe, die es nicht gibt.
“Ich” erlebe “mich” als etwas auf “mich” Schauendes und über “mich” Sprechendes, als etwas Weises und Wissendes, das viele Drehbücher kennt. Mal höre ich “mich” daraus vorlesen, mal erlebe “ich” mich darin agierend. – Schwer zu beschreiben. Viele andere formulieren in ihren Worten ähnliches. Wir spielen uns unsere Bezeichnungen zu, finden in ihrer Vielfalt eine Bestätigung des Unfassbaren. Kein Gefäß taugt für unsere Essenz, doch in jedem Gefäß leuchtet sie auf. Wir sind es, die von Form zu Form anders erscheinen, um uns selbst zu demonstrieren, was wir wirklich sind.
In der konkreten Erfahrung ist das hier Angerissene mühelos und leicht anzuschauen. So auch in der spontanen lyrischen Beschreibung. Erst in der verstandesmäßigen Darlegung mit begrenzten Begriffen wird es schwerfällig und mühsam. Zeit und Raum erfordern eine lineare Anordnung, ein Nacheinander der Gedanken und Erfahrungen. So sehr ich mich um logische Nachvollziehbarkeit bemühe, widerspricht ein Satz dem nächsten.
Soll ich nun keine Sätze mehr sprechen, keine Coachings mehr geben, mich nicht mehr streiten oder meiner Sexualität entsagen? Dem Leid zynisch begegnen, weil es das ja überhaupt nicht gibt? Mich nicht auf Beziehungen einlassen, weil es uns alle nicht gibt? Genau das meint Erleuchtung nicht. Schaue ich, wohin mich meine Erfahrungen und Erlebnisse lenken, so geht es um die kontinuierliche Ausdehnung der Erleuchtung auf alle erfahrbaren Zustände unseres Daseins.
Der kosmische Orgasmus, der Bettler am Straßenrand, die kristalline Maximalkörpererfahrung, die versäumte Steuerklärung, die weiche Ewigkeit, der wegzubringende Müll, die sanfte Liebe Jeshuas, der abgestorbene Lorbeerbaum im Garten, das unbändige Lachen, die fassunglose Trauer etc. – das alles und alles weitere sind nichts als mögliche Zustände einer sich selbst erfahrenden Quelle. Jeder dieser Zustände ist Sein, ist eine Spiegelung aus der unendlichen Bilderreihe. Da tauchen Kuthumi und Elfen, Sophia und St. Germain genauso auf wie der Schneider, der meine Hose kürzt statt sie zu verlängern, und die über mein versehentliches Vordrängeln erboste Frau auf dem Öko-Markt.
Zwischen den beiden Spiegeln erscheint eine unendlich illustre Welt, die jedem das Seine schenkt. Da ist das Geschenk genauo Gnade wie die Erfahrung des Dahinterschauens. Wer schaut? Auch mit dieser rhetorischen Frage könnte ich alle hier vorgebrachten Gedanken zusammenfassen.
Ich begreife Erleuchtung zunehmend als die Fähigkeit oder besser: die Bereitschaft, sich auf jeden Moment vollständig einzulassen, während er gleichzeitig losgelassen wird. Es bedeutet, sich selbst als eine augenblicklich manifestierte Spielart des Einen zu sehen, ohne deshalb auf Bezogenheit, Tiefe und Ernsthaftigkeit der jeweiligen Erfahrung zu verzichten. Es bedeutet permanente Achtsamkeit für die inneren Abläufe. Jeder alltägliche (Interaktions-) Schritt will im Neuen Bewusstsein gesehen werden, dass er nichts ist als eine vorübergehende Erscheinung und doch so wichtig dem Ganzen.
Oft gelingt mir diese Kunst, und sehr, sehr oft gelingt sie mir noch nicht. Ich erkenne darin meine Angst vor Kontrollverlust, Angst vor dem Unbekannten. Auch diese Angst ist nichts als eine Erscheinung der Spiegelbildreihe. Ich erleuchte diese Erfahrung der Angst, indem ich sie bedingungslos annehme, zugleich wissend, dass es eine illusionäre Selbsterfahrung ist. Es geht darum, um das Spiel zu wissen und es zugleich ernst zu nehmen. Es geht darum, das dem Tod anheim gegebene zu leben. Die Angst verschwindet aus der gewandelten Situation und kehrt wieder in die neu zu wandelnde Situation. Weder schneide ich die Angst noch meine Trauer über das Verschwinden der Welt aus meinem menschlichen Leben, sondern lebe sie als das, was sie sind, Spiegelungen meiner selbst.
Ich bin unzufrieden über meine hinterher hinkenden Worte, zweifle an der Verständlichkeit, ja an der Möglichkeit des Kommunizierbaren, wie viel leichter entsteht ein zierliches Gedicht. Auch das ist eine Erfahrung, die um Erleuchtung bittet, die angenommen und losgelassen sein will. Dieses Annehmen und Loslassen entspricht dem Einatmen und Ausatmen. Während ich danach frage, was uns atmet, finde ich die Antwort in mir, einer sich beständig wandelnden Form für das Eine. Was ich auch bin von Moment zu Moment, immer nur finde ich das zu Suchende in mir. Ich bin es, wenn ich mit zerzausten Haaren und fleckiger Hose den Herd schrubbe. Ich bin es, wenn ich nicht verstehe, was du mir sagen willst. Ich bin es, wenn wir uns ohne Worte verstehen. Ich bin meine Antwort, so wie du deine Antwort bist, so wie wir eine Antwort auf das Eine sind, so wie wir alle nicht sind und doch sind, was wir sind.
Simone Meller
Foto: Henning Hraban Ramm/Pixelio
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