Tag Archive | "Veränderung"

Ich habe dir nichts zu geben


ich habe dir nichts zu geben
ich habe dir nichts zu wünschen
ich habe dir nichts zu lehren
begegnen will ich dir und
alles schmecken was ich dabei koste

ich will dich nicht retten
ich will dich nicht heilen
ich will dich nicht verändern
begegnen will ich dir und
alles ertragen was ich dabei finde

ich will dich nicht ausbilden
ich will dich nicht erziehen
ich will dich nicht optimieren
begegnen will ich dir und
alles erlösen was in mir nach liebe verlangt

simone meller

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Wie Evolution “Helden” hervorbringt


“Wir verliessen frühmorgens das Haus und kamen wieder heim, wenn die Strassenbeleuchtung bereits eingeschaltet war. In der Zwischenzeit wusste meistens niemand, wo wir waren … und keiner von uns hatte ein Handy mit dabei!”

Wenn du vor 1978 geboren bist, erlebst du vielleicht Schmunzelfreuden bei dieser Präsentation eines Unbekannten. Mich hat jedenfalls einiges amüsiert und mir wurde an diesen kleinen und größeren Alltäglichkeiten bewusst, wieviel sich seitdem verändert hat… und wie jede Zeit ihre “Helden” hervorbringt!

Es erinnert mich auch an die Vorahnung von C. G. Jung, dass wir im “Morgenrot einer neuen Zeit [...] gewisse chirurgische Eingriffe [...] als bloße Flickarbeit ansehen [...werden], voller Entsetzen, dass es überhaupt mal ein so beschränktes Wissen um Heilmethoden gab”.

Zugleich vertrete ich die Haltung, weder das Alte zu verurteilen noch das Neue zu glorifzieren, aber auch nicht anders herum, also das Alte zu idealisieren und das Neue zu entwerten. Jede Zeit treibt ihre Blüten und eine jede von ihnen ist vollkommen. Wir machen lediglich eine Erfahrung nach der anderen. So gibt es täglich etwas zum Staunen!

Text: Simone Meller | Foto: Ulrich E. K. Schmidt, Pixelio

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im frieden mit der welt


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Gerne immer wieder anders


Nur weil du heute etwas anders machst als gestern, ist das, was du gestern gemacht hast, nicht schlecht oder falsch gewesen. Etwas was heute nicht mehr stimmig ist, kann gestern noch stimmig gewesen sein. Du brauchst dein Gestern nicht abzuwerten, um dich ins Morgen zu entwickeln. Jeder Ausdruck deiner selbst durfte und darf weiterhin sein. Du darfst es genießen unterwegs zu sein! Auch in Bezug auf dich selbst kannst du von der Bewertung zur Unterscheidung  (s. Wie kann man nur so sein!) kommen. Weder musst du dein Gestern herabsetzen noch dein Heute überhöhen, um Veränderungen vorzunehmen. Dein Leben darf  l e i c h t  sein. Und du bist immer in Ordnung.

Simone Meller

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