Posted on 26 August 2010. Tags: 24-h-Begleitung, Angst, Atheismus, Bedürfnis, Besessenheit, Besetzung, Bewusstseinserweiterung, Depression, Einweihung, Ekstase, emotional, Energiesystem, Entwicklung, Erfahrung, Erkenntnis, Erschütterung, Erwachen, Fremdenergie, Geburt, Gewissen, Glauben, Gruppe, Halluzination, Hamburg, Heilung, hermeneutische Herausforderung, Herzensgespräch, highly sensitive person, Hilfe, Hochsensibilität, Ich-Auflösung, Ich-Grenzen, Ich-Stärke, Initiation, Inkarnation, Integration, Karma, Karmaauflösung, Karmareinigung, Konfession, Konflikt, Kontrolle, Körper, Krankheit, Krisenintervention, Kundalini, Lehrer, Leid, Lernen, Lichtkörper, Liebe, Manipulation, Maria-Anne Gallen, Medialität, Meditation, Meditationsbegleitung, Nah-Tod-Erfahrung, negative Energie, Neutralität, Notfall, personal, Problem, Prozess, Prozessorientierung, Psychose, psychotherapeutische Telefonberatung, Psychotherapie, Reifung, Religion, Schamanenkrankheit, Schamanismus, Schmerz, Seele, Selbsthilfe, Sensitivität, Sexualität, Sicherheit, Sinn, spiritual emergence, spiritual emergency, Spiritualität, spirituelle Krise, spirituelle Praxis, Stabiliität, Symptome, Tod, transpersonal, Transzendenz, Trauma, Überforderung, Unfall, Unsicherheit, Unterstützung, Wachstum, Wohl, Zittern, Zweifel
Grundsätzlich ist Psychotherapie ein neutraler, wohlwollender Ort. Vollig unabhängig davon, ob und was du glaubst, ob du einer Religionsgemeinschaft angehörst, dich als Atheistin oder freier Spiritueller bezeichnest, in der (transpersonalen) Psychotherapie bist du willkommen, so wie du gerade bist. Du bestimmst die Themen, das Tempo, den Rhythmus unserer Arbeit.
Ich stelle mich auf dich ein und erarbeite mit dir völlig prozessorientiert deine nächsten Entwicklungsschritte. Mir ist es gleich, was du denkst und glaubst, doch stehe ich dir dort hilfreich korrigierend zur Verfügung, wo Zweifel, Schmerz und Leid auf subjektive Unstimmigkeiten in deinem persönlichen Erkenntnisapparat verweisen.
Dein Weg ist einzigartig und verdient maßgeschneiderte Unterstützung
Sofern du es wählst, ist in meiner auf Herzensgesprächen basierenden Psychotherapie Platz für seelische (Gewissens-)Konflikte innerhalb eines Glaubenssystems oder einer organisierten religiösen Institution. Auch biete ich bergenden Raum für existenzielle Verunsicherungen, wie sie durch transzendente Erfahrungen im Alltag oder erschütternde Lebensereignisse leicht entstehen können. Egal, ob du erstmals auf der Suche nach Sinn und Halt bist oder deinen langjährigen Glauben gerade eben verloren hast oder aktuell deine spirituelle Praxis intensivierst, ich begleite dich gerne auf deinem individuellen Weg.
Auch mit folgenden Themen und Zuständen findest du bei mir unvoreingenommene Unterstützung und kompetente Hilfe zur Selbsthilfe:
- Loslösung von einem spirituellen Lehrer und/oder einer spirituellen Gruppe
- Probleme beim Wechsel der Konfession
- (plötzliches) Kundalini-Erwachen
- Probleme mit Lichtkörpersymptomen
- Krisen der schamanischen Initiation (“Schamanenkrankheit”)
- psychische Öffnung für frühere Leben (Reinkarnation, “Karmareinigung/-auflösung”)
- Probleme mit Sensitivität (Hochsensibilität, “highly sensitive person”) und unkontrollierter Medialität
- Probleme nach Einweihungen und Manipulationen im Energiesystem
- Besetzungen und Zustände von Besessenheit (“negative Energie”, “Fremdenergie”)
- Probleme im Verlauf einer Meditationspraxis
- Verunsicherung durch bewusstseinserweiternde Erfahrungen
Aber selbst wenn man bislang keine Verbindung zur Spiritualität hatte, kann man durch extreme Lebensereignisse in eine spirituelle Krise geraten. Beispiele für solche Ereignisse sind:
- Heilungserfahrungen
- Nah-Tod-Erfahrungen
- Erlebnisse von Geburt und Tod
- starke sexuelle Erlebnisse
- Unfälle
- schwere Krankheiten
- Traumata
Spirituelle Krisen verlangen nach behutsamen Wachstum
Spirituelle Krisen können sich u.a. durch körperliche Symptome (Herzenge, Bauchdruck, Schmerzen, Hitze-/Kältephänomene, Zittern, vegetative Beschwerden etc.) und psychische Symptome (Ängste, Depressionen, Weinen, Lachen, Halluzinationen, Ekstase, Schlaflosigkeit etc.) zeigen. Eine solche Krise verlangt nach Wachstum. Tatsächlich verschwinden die Symptome, wenn die erschütternde Erfahrung seelisch, körperlich und emotional verarbeitet und integriert werden konnte. Je nachdem, wie stark das Erlebnis und die dadurch hervorgerufene Destabilisierung war, kann das mehrere Stunden, Tage, Monate oder Jahre dauern. Der Lohn sind tiefe Erkenntnisse, neue Sinnzusammenhänge und ein Zuwachs an Liebe.
Zum spirituellen Wachstum (“spiritual emergence”) zählen also nicht nur transpersonale Erfahrungen (Ich-Auflösung), sondern vor allem auch personale Reifungsschritte (Ich-Stärke/-Grenzen entwickeln), die überhaupt erst die stimmige Integration des Erlebten in deine Persönlichkeit ermöglichen. Es ist wichtig, dass du dich mit deinen Interpretationen und Erklärungen des Erfahrenen wohl und sicher fühlst (hermeneutische Herausforderung im spirituellen Wachstum). Ich forciere keine Entwicklung, sondern folge behutsam den Bewegungen deiner Seele, die uns weise und liebevoll durch deinen Prozess leitet. Ich achte dein Tempo und deine Bedürfnisse. Auf diese Weise können akute spirituelle Krisen besänftigt und überfordernde Grenzerfahrungen vermieden werden.
Im spirituellen Notfall geht vorübergehend die Kontrollfähigkeit verloren
Bei einigen spirituellen Krisen sprechen wir auch von einem spirituellen Notfall (“spiritual emergency”), nämlich dann, wenn der betroffene Mensch von außergewöhnlichen Erfahrungen dermaßen überflutet wird, dass er seinem Kontrollbedürfnis nicht mehr gerecht werden kann oder sogar vorübergehend die Kontrollfähigkeit seiner selbst verliert, was mitunter zu psychotischen Zuständen führen kann. (Spirituelle) Lebensereignisse können mit einer solchen Intensität und Rasanz einhergehen, dass sämtliche Lebensbereiche (privat wie beruflich) heftigst erschüttert werden. Manchmal ist es auch so, dass Menschen auf der Suche nach sinnstiftenden (und transzendenten) Erfahrungen in etwas hineinrutschen, was ihre persönliche Entwicklung zunächst überfordert:
Viele Menschen sind in der heutigen Zeit auf der Suche nach Erfahrungen, die ihrem Leben Sinn und Bedeutung geben können und möchten die tieferen und verborgenen Bereiche ihres Daseins erkennen. Dabei treffen sie auf ein unübersehbares Angebot an esoterischen und spirituellen Praktiken und Lehrern und Lehrerinnen, die sie unterrichten. Irgendeine Person oder eine bestimmte Praxis ziehen einen besonders an, man läßt sich vertrauensvoll darauf ein, ohne übersehen zu können, wohin die “innere Reise” führt. Nicht selten werden dabei extreme und außergewöhnliche Erfahrungen gesucht. Solche Bewusstseinserfahrungen (die das Gewohnte und Bekannte übersteigen) können – vor allem, wenn sie den Praktizierenden unvorbereitet treffen – die Stabilität unserer Psyche auf eine enorme Probe stellen und für gewisse Zeit stark beeinträchtigen.
Maria-Anne Gallen
Doch was auch immer geschehen ist: Jede Erfahrung dient deiner Entwicklung, wenn du sie als Herausforderung begreifst. Jedes Symptom kann wieder verschwinden, wenn du dich dem stellst, worauf es verweist. (Transpersonale) Psychotherapie ist ein sicherer Ort, an dem du lernst, wie du dich selbst durch beständige Ausrichtung auf Liebe heilen kannst. Es bedarf dafür keiner Manipulation von außen, sondern eines geschützten Raumes, in dem die Liebe führen darf. Dafür stehe ich dir mit all meiner Erfahrung zur Verfügung – in meiner Hamburger Praxis und gerne auch am Telefon.
—————————————————————————————————————————————————-
Dies ist eine Unterseite meines Informationsangebots über Psychotherapie. Ich biete psychotherapeutische Telefonberatung und Meditationsbegleitung (überregional), Kurz-/Langzeit- und Intensivtherapie (in Hamburg) sowie Krisenintervention bis hin zu 24-h-Begleitung in besonderen Notfallsituationen (vor Ort).
—————————————————————————————————————————————————-
Text: Simone Meller
Foto: Reinhard Grieger, Pixelio
*
Posted in in Heilkunde
Posted on 17 August 2010. Tags: Arbeit, Arbeitszeit, Aufschieberitis, Büro, Doktorarbeit, Feierabend, Flexibilität, Geduld, Idee, Konzept, Kreativität, Loslassen, Projekt, Prokrastination, Reifung, Überforderung, unfertig
Ich bin mit einer konzeptionellen Arbeit nicht fertig geworden. Eigentlich keine große Sache, und Zeit wäre auch noch gewesen. Doch plötzlich versiegten die Ideen, und ich hatte keine Lust mehr. Ungern verlasse ich mit dieser offenen, inneren Gestalt mein Büro, aber vorbei sind die Zeiten, in denen ich mich zur Arbeit zwang. Was fließt, fließt, und was nicht, tut es sicher morgen wieder. Ich mache Feierabend, obwohl, nein, weil das Unerledigte auf meinem Schreibtisch auf mich wartet.
Das ist etwas, was ich als Schreibtischtäterin während eines hochgradig komplexen und unübersichtlichen Projektes, nämlich dem Schreiben meiner Doktorarbeit, gelernt habe: Bestimmte Abschnitte und Kapitel hatten mich zunächst überfordert und geduldig auf meine Persönlichkeitsreifung “gewartet”. Ich konnte sie erst verfassen, als ich mich weiter entwickelt hatte, also selbst in neuer Verfassung war. Manchmal hat das Wochen, Monate und teilweise auch Jahre gedauert. Deshalb war es praktisch, dass es an der Diss selbst und darüber hinaus beruflich so viel zu tun gab. Immer wenn es an einer Stelle nicht weiter ging, machte ich woanders weiter. Nach dem Motto: Nur nicht verbeißen, sondern flexibel bleiben und sich bewegen.
So habe ich das eben auch gemacht und ein bisschen gebloggt
. Und vielleicht darf ich dich mit dem Teilen meiner Erfahrung ermutigen, dein Unfertiges in Ruhe reifen zu lassen und Feierabend zu machen?! Ich jedenfalls tue es jetzt: Feieeeraaabend!!
Simone Meller
P.S.: Dieses hier beschriebene Verlieren von Lust ist nicht dasselbe wie die Unlust, die mich beim Ausfüllen von Steuerformularen überfällt. Aber über diesen Unterschied, der eine kreative Schaffenspause von Aufschieberitis (Prokrastination) zu trennen weiß, schreibe ich ein anderes Mal.
Posted in in Wirtschaft
Posted on 12 Juli 2010. Tags: Abwertung, Achtung, Alte Energie, Atmen, Auseinandersetzung, Befriedung, Beruf, Bewertung, Beziehungsabbrüche, Dualität, Einheit, Einladung, extrem, Fremdheit, Freude, Frieden, Friedhöflichkeit, Gefühle, Gemeinsamkeiten, Geringschätzung, Gleichmacherei, Grandiosität, Idealisierung, Konflikt, Leben, Lernen, Liebe, Mitte, Neue Energie, Nondualität, Ping Pong, Polarität, sich stellen, Spiritualität, Streit, Symbiose, Transformation, Überforderung, Überheblichkeit, Unternehmen, Unterschiede, Verachtung, Verantwortung, Werteabwägung, Wunder, Zwietracht
Wie kann man nur so sein! So legen wir gerne Maß an an dem, der uns aus der Ruhe bringt. Jeder private oder berufliche Konflikt hat mit zwischenmenschlichen Unterschieden zu tun. Doch konfliktverursachend sind nicht die Unterschiede, sondern unsere Unfähigkeit, sie zu ertragen. Sei es zu Hause oder in der Firma.
Da können wir helle und dunkle Seiten an uns erleben. In der einen Situation gehen wir liebevoll mit Unterschieden zwischen uns und anderen um. Doch schon im nächsten Moment finden wir uns überfordert von der Fremdheit des anderen in einem handfesten Streit wieder oder kehren um des lieben Frieden Willens die Unterschiede unter den Teppich.
Zwei beliebte Ausweichmanöver im Konflikt
Wenn wir Unterschiede als bedrohlich erleben und uns diesem inneren Thema nicht stellen möchten, haben wir zwei Möglichkeiten zum Ausweichen:
- Nivellieren von Unterschieden und Streben nach Symbiose (“Befriedung”)
- Bewerten der Unterschiede und Abbrechen des Kontakts (“Zwietracht”)
Damit sind zwei extreme Pole beschrieben, über die zu reflektieren sich lohnt. Gerade in dieser Zeit, da so viele spirituell orientierte Menschen davon sprechen, in der Neuen Energie würden Bewertungen aufhören. Bewertungen hören erst dann auf, wenn wir uns klar machen, was wir gewohnheitsmäßig mit Bewertung wegzumachen versuchen, nämlich die wahrhaftige Aus-ein-ander-Setzung mit uns und unserem Gegen-Über.
Nur eine bemerkte Bewertung kann transformiert werden
Viele Menschen, die die Ebene der Bewertung (“Zwietracht”) überwinden möchten, stellen sich nicht dieser Auseinandersetzung, sondern kippen einfach nur in das andere Extrem (“Befriedung”) und halten dies fälschlicherweise für Einheit und überwundene Dualität. Sie wähnen sich in der Neuen Energie, dabei sind sie am gegenüberliegenden Pol schon wieder in der Alten Energie gelandet. Noch haben sie nicht gelernt, die Bewertung zu transformieren, sondern nur sie zu vermeiden. Das ist nicht schlimm, sondern typisch Mensch.
Ich möchte mit diesen Zeilen für Klarheit werben, wo sich derzeit viele verwirren. Ich möchte dazu ermutigen, sich Konflikten zu stellen. Sich der Aufgabe zu stellen, die Unterschiede zwischen dir und mir auszuhalten, während wir gleichzeitig auf gemeinsamen Grund stehen.
Erst in der Mitte kann das Aushalten von Unterschieden gelernt werden. Zwischen “Befriedung” und “Zwietracht” führt ein schmaler Grat durch die Polarität in die Einheit. In der Mitte darf jeder sein, wie er ist. Da gibt es gewährenden Platz für die Unterschiede genauso wie Raum lassende Freude über Gemeinsamkeiten.
Verantwortung für die eigenen Gefühle übernehmen
In der Mitte enden Konflikte, weil jeder Verantwortung für seine Gefühle übernimmt und für sich sorgt. Weil er das liebevoll tut, ist es nicht zum Schaden des anderen, sondern dient dessen Wachstum genauso wie dem eigenen.
Die Mitte ist nicht rechnerisch zu ermitteln. Auch ist sie kein Kompromiss. Sie ist ein Ort der gemäßigten Polarität und der heimfindenden Dualität. Weder vermeidet sie, was ist, noch verstärkt sie, was trennt. Sie lebt in Liebe, was zu leben ist.
In der Mitte bestehen Werte und Wertungen in fließender Weise fort: Nein, diese Vorgehensweise liegt mir nicht. Ja, diese Entscheidung stimmt mit meinen ethischen Vorstellungen überein. Nein, so möchte ich nicht leben. Ja, das gefällt mir sehr. – Das alles darf weiterhin sein und ist etwas völlig anderes, als wenn ich mich oder andere bewerte.
In der Mitte enden Idealisierung und Verachtung
In der Mitte enden Überhebung und Abwertung, Idealisierung und Geringschätzung, Grandiosität und Verachtung. In der Mitte enden Gleichmacherei, Friedhöflichkeit und fromme Verhaltenskodices. In der Mitte werden Polarität und Dualität in gegenseitiger Achtung gelebt und immer wieder auf die eine Liebe ausgerichtet.
In der Mitte atmet das Bewusstsein für das Wunder des Lebens, das ohne Polarität und Dualität nicht möglich wäre.
In der Mitte darfst du weiterhin du selbst und deinen Werten treu sein. In der Mitte darfst du nonduale Erfahrungen sammeln und dein duales Leben lieben.
Die eine Liebe ist überall. In der Mitte und an den Extremen. Doch erst in der Mitte lässt du sie zu. In der Mitte nimmst du mehr und mehr von dieser Liebe an. Du machst den Unterschied.
Du bist der Unterschied zwischen gestern und morgen
Du bist der Unterschied zwischen Neuer und Alter Energie. In tausenden von Entscheidungen Tag für Tag. Sei nachsichtig mit dir. Denn es gibt keinen Grund, streng oder besonders schnell zu sein. Wir alle sind auf dem Weg. Und dieser Weg heißt Leben.
Unterschiede gehören zum Leben. Sie sind eine Einladung uns selbst zu erfahren (s. Von der Bewertung zur Unterscheidung). Nehmen wir die Einladung an. Jetzt.
Text: Simone Meller
Posted in Für Neues Bewusstein...
Posted on 20 Mai 2010. Tags: Altersregression, Annahme, Atmen, Bestimmung, Danke, Engel, Entscheidung, Erlösung, Erwachsene, Frieden, Gebet, Halt, Heilung, Heimfinden, Herz, Impuls, Impulsivität, Kind, Klartext, Kosmos, Kuscheln, Liebe, Meditation, Mutter, Ohnmacht, Schatten, Schimpfen, Schmerz, Schrumpfen, Seele, Sein, Stille, Überforderung, Vater, Vergebung, Verzeihen, Wahrnehmung
Erwachsene schimpfen, wenn sie sich hilflos fühlen. Das Schimpfen ist Ausdruck davon, erwachsen sein zu müssen, ohne es in diesem Moment sein zu können. Es ist Ausdruck von akuter Überforderung. Wer schimpft, erlebt ein inneres Schrumpfen (Altersregression) und bräuchte dringend selbst einen mütterlichen oder väterlichen Arm, um liebevoll gehalten zu werden. Oft ist ein solcher Arm in weiter Ferne…
Doch die kosmische Liebe wartet bereits vor deiner Tür, um hereingelassen zu werden und deinen Schmerz erlösen zu dürfen. Du kannst dich in deine Seele kuscheln, dein Herz öffnen, bewusst atmen, in die Stille gehen, an der Schulter eines Engels weinen, meditieren oder beten oder oder oder…. All das sind Brücken in die eine Liebe, mit der du dich selbst im tiefsten Schmerz so annehmen kannst, wie du bist. Genauso kannst du dir auch verzeihen, wenn du deine Impulsivität bedauerst. In dieser selbstannehmenden Liebe kannst du die Gründe für dein Ausrasten erfahren und heilen. All das ist nur möglich, wenn du wahrnimmst, dass du gerade außer dir bist und dich entscheidest, die Situation zu verändern.
Du veränderst die Situation, indem du im Außen dafür sorgst, dass du möglichst schnell ein paar Minuten ganz für dich allein bist. Bist du verantwortlich für kleine Kinder, bitte jemanden auf sie aufzupassen. Ist das gerade nicht möglich, weil niemand da ist, hole die Minuten mit dir allein so schnell wie möglich nach.
Du veränderst die Situation, indem du im Inneren dafür sorgst, mit allem, was gerade war und ist, in Liebe zu sein. Wenn du wieder im Frieden mit dir selbst bist, kannst du Situationen und Menschen, die dich zum Schimpfen brachten, neu begegnen. Vielleicht magst du ihnen verzeihen oder sogar danken, dass sie dich dazu brachten, deinen Schatten wahr- und anzunehmen. Doch zwinge dich niemals zu solchen Schritten, sondern lebe sie nur, wenn sie als natürliche Impulse im liebevollen Sein mit dir selbst entstehen.
Vielleicht magst du dich einfühlen und/oder erinnern, wie ein Kind fühlt, das ausgeschimpft wird. Wenn du einmal selbst ein solches Kind warst, dann nimm das schutzlose Wesen von damals in deine Arme, in dein Herz, sinke mit ihm in das Sein, deine Seele oder oder oder. Hauptsache es findet heim in die eine Liebe.
Simone Meller
Posted in in Heilkunde