Posted on 16 Februar 2011. Tags: Akzeptanz, Annahme, Bewusstsein, Dualität, Einheit, eins, entspringen, Erde, Erfahrung, Gleichwertigkeit, hart, Lassen, sanft, Sein, Trennung, Vereinheitlichung, Weite, Wurzel
Dem Einheitsbewusstsein entspringt die Gleichwertigkeit, nicht aber die Vereinheitlichung alles Seienden. Im Einheitsbewusstsein akzeptiere ich Dualität: du darfst so sehr anders sein als ich. Ich weiß nicht, woher du kommst und wohin du gehst. Ja, wir wurzeln in einem Grund. Aber ich kenne nicht den Ort, an dem deine harte Knospe die Erde durchbohrte. Und ich kenne nicht den Ort, an dem du sanft vergehen wirst. Und ich kenne nicht deine unzähligen Schritte dazwischen. Ich akzeptiere dieses Erleben von Trennung und lasse mich darauf ein. Im Annehmen von Dualität bin ich plötzlich eins. Deins ist meins. Weil ich bei mir blieb und dich ließ. Einheitsbewusstsein ist nicht eins sein. Einheitsbewusstsein entspringt nondualen Erfahrungen, aber es ist nicht identisch mit ihnen.
Simone
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Posted on 20 Januar 2011. Tags: Akzeptanz, Annahme, Anteilnahme, bedingungslos, Bejahung, Danke, Distanz, Erfahrung, Freiheit, Frieden, Herz, Konflikt, Menschenwürde, Nähe, Tohuwabohu, Trennung, Unterscheidung, Vereinigung, Wille
Wenn du etwas tust, was mir gegen den Strich geht, erlebe ich ein inneres Tohuwabohu. Sobald ich dein Tun akzeptiere, finde ich Frieden. In der bedingungslosen Bejahung meines Seins und deines davon unterschiedenen Seins, kann ich deiner Eigen-Willigkeit in Würde begegnen. Das ist eine wunder-volle Erfahrung. Plötzlich erlebe ich mich in unserem Getrenntsein als verbunden. Ich finde im Unvereinbaren die Vereinigung. Vielleicht können wir diese Erfahrung sogar teilen, dann haben wir beide trotz oder gerade wegen unserer Unterschiedlichkeit Anteil an derselben Erfahrung! Und dort, wo das nicht möglich ist, lebe ich sie lautlos in meinem Herzen, ohne dass dir oder mir etwas verloren ginge. In der äußeren Distanz kann ich dir innerlich nah sein und dem Himmel für unsere Freiheit danken.
Simone Meller
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Posted on 10 Januar 2011. Tags: Angst, Befreiung, Dualität, einfach, Erde, Freiheit, Freude, Frieden, Irren, leicht, Schuld, Sein, Trennung
befreiung von schulderleben durch ver-w-irrendes sein
befreiung von schuld das darf nun endlich sein
keine angst mehr zu irren auf erden
und dadurch in schuld geworfen zu werden
dein sein das darf nun F R E I f r e i von schuld sein
es darf dir ein l e i c h t e s sein auf erden zu sein
es darf dir ein L E I C H T E S sein mit f r e u d e n auf der erde zu sein
einfach nur sein
einfach nur sein
der anbeginn einer wundervollen zeit kommt zu dir herein
einfach nur sein
in diesem frieden
in diesem ausblick
auf dein leben
auf das kommende
auf das was zu dir kommt
kannst du jetzt einfach s e i n
simone meller
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Posted on 10 Januar 2011. Tags: all-ein, Dualität, Einheit, Erkenntnis, Erlösung, falsches Selbst, Gewahrsein, heim, Irren, Lernen, Schuld, Sein, Trennung, Urgrund, wahres Selbst, Weg
Ich fragte mich, wo der Urgrund von Schuld liegt und empfing diese Antwort: Der Beginn von Schuld liegt im Erleben von Trennung als einer unerklärlichen und Ver(w)irrung stiftenden Geworfenheit in Dualität. Das bloße Sein bewirkt das Erleben von Schuld. Das, was einst Sein begehrte, erlebt umgesetzt in Sein sein Sein als schuldig nicht im Einen zu sein. Dorthin will es zurück, indem es seine Schuld zu überwinden versucht. Da Sein Schuld bringt, versucht es anders zu sein. Doch auch im irrenden Sein entkommt es nie seinem Sein. Wohl aber seiner Schuld im Laufe seines Heimweges. Sein ist frei von Schuld. Im Getrenntsein liegt der Urgrund unserer Schuld und im All-ein-sein ihre Erlösung.
Simone Meller
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