Neulich nachts habe ich geträumt oder bin ich aufgewacht? Jedenfalls wusste ich plötzlich, wie es sein wird, wenn ich gestorben bin. Es wird ein Aufwachen sein aus einem Traum, den ich jetzt mein Leben nenne.
Doreen Kruse
Posted on 07 Februar 2011.
Neulich nachts habe ich geträumt oder bin ich aufgewacht? Jedenfalls wusste ich plötzlich, wie es sein wird, wenn ich gestorben bin. Es wird ein Aufwachen sein aus einem Traum, den ich jetzt mein Leben nenne.
Doreen Kruse
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Posted on 24 März 2010.
Multidimensionalität ist eine der abgefahrensten und aufregendsten Erfahrungen in der Neuen Energie. Sie ist einer der Gründe für die häufige Müdigkeit bis hin zum Schlafzwang aus heiterem Himmel. Je nach Weite des eigenen Bewusstseins kann Schlaf der Zustand sein, in dem man die energetischen Prozesse am wenigsten stört.
Multidimensionaliät ist das Phänomen, dass ich mit bestimmten Seins-Aspekten Erlebnisse habe, an die sich bei tagesbewusster Ansprache einige der Aspekte (z.B. Freunde) nicht erinnern können. Oder jemand hat mit mir etwas erlebt, auf das ich tagesbewusst nicht zugreifen kann. Oder wir “träumen” nachts etwas, was einige Tage später geschieht.
Zu Multidimensionalität gehört auch, dass ich Optionen (“Lebensabzweigungen”) von mir und anderen wahrnehme, als ob sie geschehen. Später zeigt sich, dass die Option nicht gelebt wurde. Multidimensionalität ermöglicht auch die Erfahrung, in der geistigen Welt etwas “anzuchanneln”, was in seiner irdischen Weiterentwicklung direkt vor der eigenen Nase abgelehnt wird. Multidimensionalität ist sooooo viel und jeden Tag für neue Überraschungen gut…!
Multidimensionalität wirft auf neue Weise die Frage auf, wer oder was ich bin. Multdimensionalität ist das, was manche Psychiater das Fürchten lehrt und doch alle Etiketten von vermeintlicher Schizophrenie sprengt. Denn Schizophrenie ist nicht das passende Etikett dafür, auch wenn es weiterhin Krankheitsbilder gibt, auf die die Bezeichnung Schizophrenie zutrifft.
Ich nehme Multidimensionalität zunehmend als EINEN sich weitenden Bewusstseinsraum zwischen ALLEM und NICHTS wahr. Wo wir aber für unser irdisches Alltagshandeln Bewusstseinsfilter braucht, erscheinen die Phänomene weiter als “Multidimensionalität”. Es bleibt spannend, welche Erlebnisse unser Wachbewusstsein erreichen und welche nicht.
Vermöchte ich nicht zu lachen, so könnte es mich kränken – zu erleben, wie sich nach jahrelanger Transformation und gewachsener Klarheit wunderbare Räume und Phänomene entfalten, um sich schlussendlich wieder ins Nichts einzufalten. Mehrmals täglich verschwindet die duale Welt im kosmischen Abfluss meines Bewusstseins, um schon kurze Zeit später wieder in ihrer bunten Vielgestaltigkeit vor meinen Augen aufzuerstehen (s. auch “Ich pulse und quelle”). Je weiter ich mein Bewusstsein zu öffnen vermag, desto mehr erlebe ich bzw. stellt sich die Frage, wer da eigentlich was erlebt.
Ich benutze die Metapher vom “Essen” für das zunehmende Hineinlassen bislang ausgegrenzter Seins-Aspekte in mein Leben. So wie das Pferd die Katze aß, aß ich anfangs meine Biografie, dann meine früheren Inkarnationen und zunehmend das Leiden aus dem Kollektiv. Auf diese Weise verdaute ich immer mehr von der Welt in mir, in meinem inneren Bewusstseinsraum. Und ich begann hinter verschiedenen Geschichten die gemeinsame Energie zu verstehen. Nach der transformierenden Arbeit an einer kollektiv relevanten Spaltung durch die Finsternis erhellte sich mir “meine” einstige Existenz als Maria Magdalena und deren Dualseelenschaft zu Jeshua (Jesus Christus). Dieser “Punkt” erwies sich als “Überkreuzung”, was ich weiter unten erklären werde. Ich wurde u.a. begleitet von Sananda, der gesammelten und weiterentwickelten Christusenergie, und prüfend herausgefordert von Satan, einem energetischen Teufelsaspekt des Seins. In der Dualität zu Sananda (Sananda ist nicht Simone) und zu “fremden” Inkarnationen (also solchen, die nicht “meinem” höheren Selbst zuzuordnen sind) durchlief ich zahlreiche weitere Prozesse, die jeweils im Nichts endeten, das Alles ist.
Vor einigen Tagen bestätigte mir Sananda mein Ahnen: “Sananda ist nicht GANZ das, was du bist. Du wirst weiter wachsen und Sananda essen.” – Heute kulminierten mehrere Prozesse letztlich darin, dass ich Sananda und damit “fremde” Inkarnationen zu essen begann. Das meine ich mit “Überkreuzung”. Doch eigentlich ist es keine Überkreuzung, sondern ich gelange sozusagen im Baum der Erkenntnis am Stamm an. Es führt mich tiefer in meine Angst vor meiner Größe und meinem Licht, das in allem und jeden ist. Es fordert mich zur Transformation dieser Ängste heraus. Es ist eine weitere Ausweitung meines Bewusstseinsraums, in der sich mein Ich am Erlebten nicht besitzergreifend aufbläht, sondern zu so etwas wie einer Trägersubstanz für das Erlebte wird und es wohlbringend zu verdauen (zu integrieren) hat. Es hängt also von der Weite meines “Ichs” ab, was ich jeweils bin und was nicht (s. weiterführend zur Frage der Identität auch Ohne Ego keine Einheit). Auf Multidimensionalität ist Verlass: Beim nächsten Schwingungseinbruch war Sananda wieder zur Stelle mit vielen anderen lieben Aspekten im Schlepptau.
Ich erlebe “meine” letzte Inkarnation, an deren Ende ich ALLES aufgegessen haben werde, um NICHTS zu sein. Es ist die vollständige Zurücknahme ALLER Projektionen ins NICHTS. Das Pferd isst die Katze. Ich esse meine Schöpfung. Du isst deine Schöpfung. Multidimensionalität bedeutet, nicht nur zu erkennen, sondern zu ERFAHREN, dass alle Aspekte des Seins meine Schöpfung sind – genau so wie sie auch deine Schöpfung sind. Denn wer sind du und ich, wenn wir nicht in Dualität, aber auch nicht in Einheit sind?
Multidimensionalität fordert mich heraus und offenbart eine Gigantik des Menschenspiels, die meinen Verstand weit, weit überspannt. So übe ich mich im Aushalten von Transrationalität, während ich meinen Erfahrungen folge. Ich dehne meine Grenzen aus ins Unbekannte… und berge das Fremde in mir.
Text: Simone Meller | Foto: U. Herbert, Pixelio
Multidimensionaliät ist das Phänomen, dass ich mit allen Aspekten des Seins Erlebnisse habe, an die sich bei tagesbewusster Ansprache einige der Aspekte (z.B. Freunde) nicht erinnern können. Oder jemand hat mit mir etwas erlebt, auf das ich tagesbewusst nicht zugreifen kann. Oder wir “träumen” nachts etwas, was einige Tage später geschieht.
Zu Multidimensionalität gehört auch, dass ich Optionen (“Lebensabzweigungen”) von mir und anderen wahrnehme, als ob sie geschehen. Später zeigt sich, dass die Option nicht gelebt wurde.
Multidimensionalität ermöglicht auch die Erfahrung, in der geistigen Welt etwas “anzuchanneln”, was in seiner irdischen Weiterentwicklung direkt vor der eigenen Nase abgelehnt wird.
Multidimensionalität ist so viel und jeden Tag für neue Überraschungen gut… sie macht Spaß!!
Multidimensionalität ist das, was jeden alt-energetischen Psychiater das Fürchten lehrt und alle Etiketten von Schizophrenie sprengt. Denn Schizophrenie ist nicht das passende Etikett dafür, auch wenn es weiterhin Krankheitsbilder gibt, auf die die Bezeichnung Schizophrenie zutrifft.
Ich nehme Multidimensionalität zunehmend als EINEN sich weitenden Bewusstseinsraum von hier bis zum NICHTS, das ALLES ist, wahr. Da das aber noch nicht allen so geht und unser irdisches Alltagshandeln Bewusstseinsfilter braucht, erscheint es weiter als “Multidimensionalität” und es bleibt spannend, welche Erlebnisse unser Wachbewusstsein erreichen und welche nicht.
Wäre es nicht lustig, so könnte es kränken – zu erleben, wie sich nach jahrelanger Transformation und Selbstklärung wunderbare Räume und Phänomene entfalten, um sich schlussendlich wieder ins Nichts einzufalten.
Mehrmals täglich verschwindet die duale Welt im kosmischen Abfluss meines Bewusstseins, um schon kurze Zeit später wieder in ihrer bunten Vielgestaltigkeit vor meinen Augen aufzuerstehen.
So wie das Pferd die Katze isst, aß ich anfangs meine Biografie, dann meine “früheren” Inkarnationen (Zeit und Raum sind hilfreiche Illusion der Dualität), dann das Leiden aus dem Kollektiv. Die Reihenfolge beschreibt eine Tendenz, es gibt Überschneidungen und Nacharbeitungen, aber deutlich weniger, als ich bei anderen beobachte.
Nach erfolgreicher Arbeit an einem finsteren Kollektiv-Thema erhellte sich mir glaklar meine einstige Existenz als Maria Magdalena und deren Dualseelenschaft zu Yeshua (Jesus Christus). Dieser “Punkt” erwies sich als “Überkreuzung”. Ich wurde u.a. begleitet von Sananda, dem transformierten Christusbewusstsein, und herausgefordert von Satan, dem transformierten Luzifer. In der Dualität zu Sananda (Sananda ist nicht Simone) und zu “fremden” Inkarnationen (die nicht “meinem” höheren Selbst zuzuordnen sind) durchlief ich weiter zahlreiche anstehenden Prozesse, die jeweils im Nichts endeten, das Alles ist.
Vor einigen Tagen erklärte mir Sananda: “Sananda ist nicht GANZ das, was du bist. Du wirst weiter wachsen und Sananda essen.”
Heute kulminierten mehrere Prozesse letztlich darin, dass ich Sananda und damit “fremde” Inkarnationen zu essen begann. Das meine ich mit “Überkreuzung”. Doch eigentlich ist es keine Überkreuzung, sonder ich gelange im Baum der Erkenntnis am Stamm an. Es ist das ungeheuerlichste und lichtvollste Erlebnis, das mir Multidimensionalität bislang bescherte. Es führt mich in die Reste meiner Angst vor meiner Größe und meinem Licht, das in allem und jeden ist. Es führt mich in die Transformation dieser Ängste in Liebe.
Und: Auf Multidimensionalität ist Verlass. Beim nächsten Schwingungseinbruch war Sananda mit anderen lieben Aspekten wieder zur Stelle.
Ich erlebe meine letzte Inkarnation, an deren Ende ich alles aufgegessen haben werde. Ich bin ALLES, was ist, und ich bin NICHTS. Genau wie du.
Multidimensionalität bedeutet, zu erkennen und auszuhalten, dass alle Aspekte des Seins meine Schöpfung sind – genau so wie sie auch deine Schöpfung sind. Es ist die vollständige Zurücknahme ALLER Projektionen ins NICHTS.
Das Pferd isst die Katze. Ich esse meine Schöpfung. Du isst deine Schöpfung.
Dieses gigantische Menschenspiel, das unseren Verstand so weit, weit, weit überspannt, ist der größte Witz aller Zeiten.
Einen solchen Witz kann nur das Nichts erzählen.
Höre, wie es lacht.
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Posted on 26 Februar 2010.
Vor Jahren träumte ich, dass ich eine Katze essen sollte. Die Fellstückchen lagen auf dem Teller, doch ich konnte mich nicht überwinden. Die Traumszene wirkte völlig natürlich und keineswegs ekelerregend. Übrigens ernähre ich mich seit 20 Jahren vegetarisch.
Kurze Zeit später folgte ein weiterer Traum, in dem ich unter einem Tisch ein Pferd sehe, das unendlich zärtlich eine Katze verspeist. Ungläubig frage ich “Du isst sie??”. Voller Sanftmut nickt das Pferd. Total beeindruckt laufe ich los, um es meiner Mutter zu erzählen.
Mittlerweile lebe ich das, worauf diese Schlüssel-Träume symbolisch verwiesen. Alles, was mir unangenehm begegnet, nehme ich in mir auf und wandle es in Liebe. Zunächst waren es überwiegend meine eigenen Schattenanteile aus dieser und anderen Inkarnationen, später wurden es zunehmend schwere Energien von anderen Menschen und dem kollektiven Unterbewussten, die ich in mein Herz nahm. Es geschieht wie im Traum beschrieben “unter dem Tisch”, nämlich unsichtbar, hinter den Kulissen meines beruflichen und privaten Alltags. Es nimmt immer mehr Zeit ein, zugleich wird mein Leben täglich neu von Liebe geflutet.
Viele meiner Gedichte haben dieses Hineinnehmen ins Herz zum Thema. Die damit einhergehenden Dehnungen gleichen der einer Geburt – nur rückwärts. Deshalb laufe ich im zweiten Traum zu meiner Mutter. Das Pferd nimmt die Katze in sich auf. Ich nehme dieses Bild in mir auf und muss damit sofort zur Mutter, um von ihr damit aufgenommen zu werden. Die Mutter erscheint in diesem Traum als Symbol für den Ursprung des Leben sowie als Ort der Bergung und Transformation.
In vielen meiner Texte beziehe ich mich auf die Einheit, der wir entspringen, um uns selbst erfahren zu können. Diese Selbsterfahrung mündet in tausenden, abertausenden von Menschenspielen. Aus diesen Spielen heraus kehren wir in die Einheit zurück.
Menschliches Leben entspringt einem einzigen Punkt, der zugleich unenendlich groß ist, und kehrt genau dorthin zurück. Das ist der “Ort”, an dem wir Nichts und Alles sind.
Natürlich ist es kein “Ort”, aber als Mensch bleibt mir zur sachlichen Beschreibung nur duale Sprache. Lyrik kommt da etwas näher an das Eigentliche heran. Zwar entspringt sie dem Jauchzen, vermittelt aber nur einen Hauch von dem Erlebnis, “hinter/unter” der Seele und dem Geist-Licht-Reich das Nichts zu fühlen und in dieser stillsten aller Stillen zu spüren, wie Alles von hier seinen Ursprung nimmt. Denn nach einer “Weile” in dieser absoluten Stille spüre ich den Drang zu spielen, wieder vorwärts ins Leben geboren werden, durch das weiße Geist-Licht-Reich und das blauen Seelenmeer hindurch ins Leben zu streben und zu spielen.
Dieses Hin und Her zu spüren (also Hin zum Nullpunkt meines Seins und Her zum Leben), rührt und überwältigt mich. Das Ankommen im Nichts ist wie das Abschwellen einer wunderbaren Musik. Wieder mit offenem Herzen loszurennen gleicht dem Anschwellen der schönsten Musik, die man sich nur vorstellen kann. Es ist wie Bremsen, Stoppen, Gasgeben – unendlich lustvoll und nicht einmal ansatzweise in Worte zu fassen.
Simone Meller
Foto: Pixelio, Sonja Winzer
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Posted on 28 Oktober 2009.
Gestern war mein letzter Praxis-Tag in der Sophienallee, die eine wichtige Zwischenstation zur Realisierung meines Traums von Wohnen und Arbeiten unter einem Dach war. Hier am Blankeneser Elbstrand laufen nun die letzten Vorbereitungen, so dass es ab Montag mit dem Praxisbetrieb im alten Zollhaus losgehen wird. Allerdings ohne Zollerhebung
. Früher, so klärte mich ein Nachbar auf, verlief hier die Grenze zwischen Dänemark und Hannover, weshalb einst in diesem Haus der Zoll kassiert wurde. Eine Nachbarin schlug scherzend vor, für zusätzliche Einnahmen einen rot-weißen Schlagbaum zu errichten.
Ein wenig erschöpft und staunend blicke ich auf die Zeit hinter mir: Zwischen Hausbesichtigung und Umzug lagen knappe vier Wochen, eine Zeit voller Abschiede und Entscheidungen, die in dieser Häufung und Geschwindigkeit nur durch meine kontinuierlich vorher geleistete Transformation möglich war. Dennoch bin ich bei dem rasanten Tempo hier und da an meine Grenzen gestoßen, habe bei aller himmlischen Fügung, die zum Teil unglaublich war, streckenweise Überforderung, Verunsicherung und Angst erlebt. Es war sehr, sehr viel in kürzester Zeit zu organisieren, und alles hat prima geklappt. Wirklich anstrengend waren “nur” die begleitenden Emotionen! Besser ausgedrückt: Das Festhalten der Emotionen war anstrengend, nicht das Loslassen. Meine Kunden kennen diesen Text von mir
.
Viele meiner Gedichte, die ich in der Zeit unmittelbar vor und begleitend zur Hausfindung geschrieben habe, habe ich in den letzten Wochen wieder gelesen und Kraft daraus gezogen. Ich staunte über diese schreibende Vorwegnahme, die mir eher aus nächtlichen Träumen oder bildlichen Eingebungen vertraut ist. Besonders spannend finde ich die Zeile “…wachse hinein [in die Schwingung] und drüber hinaus…”. Ich finde mich in dieser Zeile seelisch wieder und zugleich ist es für mich noch ungewohnt, in etwas “tolles Neues und Größeres” ohne das Gefühl “für immer und ewig oder zumindest für laaange Zeit” hineinzugehen.
Gleichzeitig habe ich Sicherheiten hinter mir gelassen: Waren die letzten Jahre schon durch radikales Aussortieren geprägt (z.B. hier), so fand dieser Prozess kurz vor dem Umzug seinen Höhepunkt: Ich habe fast alle meine alten Möbel verschenkt und noch einiges mehr. Überwiegend fühlt es sich gut an, nur ab und zu rutschte ich in die Angst, wenn ich die überraschten Blicke anderer wahrnahm. Doch immer wieder habe ich mich besonnen und es innerlich drängen gespürt: Das ist Neue Energie! Loslassen, Freilassen, Fließenlassen von Materie, Geld und anderen Sicherheitssymbolen! Vertrauen schauen!
Wieviel leichter ist das Leben, wenn ich dem Strom der Fülle vertraue. Dann ist Materie keine unbeweglich machende Belastung, sondern eine sich flexibel wandelnde Lebensverschönerung, dann kann gehen, was mir nicht mehr entspricht und zu mir kommen, was besser passt. Beim Kistenpacken (ein paar waren es doch noch
, aber es ging ohne Containerschiff) schoss mir durch den Kopf, wie das wäre, wenn alle Menschen an behaglich eingerichteten Orten leben und von Zeit zu Zeit einfach ihre Domizile (komplett eingerichtet) tauschen würden.
Es ist ein phantastisches Gefühl, nicht an den Dingen zu haften. Denn obwohl die Handwerker hier noch ein- und ausgehen, spüre ich schon jetzt die innere Freiheit, jederzeit neu aufbrechen zu können. Ich freue mich auf das, was ich hier erleben werde. Und ich bin gespannt, worauf es mich vorbereitet.
Ich schenke mir diese Zeit am Elbstrand. Ich gönne sie mir im Vertrauen, dass etwas Tolles für mich entsteht, wenn ich meinen Herzenswünschen folge. Einige Menschen, mit denen ich in den letzten Wochen privat sprach, trauen oder gönnen sich vieles nicht, obwohl sie zum Teil mehr verdienen oder besitzen als ich. Leben statt Horten – das ist meine Devise und mit jedem Möbelstück, das ich verschenkte, habe ich sie energetisch weitergegeben.
Leben statt Horten – das kann und darf man nicht forcieren. Aber wir können zulassen, wenn sich Neue Energie ihren Weg bahnen möchte. So wie Wasser, doch diesen Vergleich mag ich akut nicht leiden wegen einer sanitären Baustelle im Haus
.
Simone Meller
Foto: Pixelio, Bernd Sterzl
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