Posted on 26 Februar 2010. Tags: Alles & Nichts, Alltag, Aufnahme, Begegnung, Bergung, Beruf, blau, Dehnung, Dualität, Einheit, Geburt, Geist, Grenzen, Inkarnation, Karma, Katze, Kollektiv, Lauschen, Leben, Licht, Liebe, Menschenspiel, Musik, Mutter, Nullpunkt, Pferd, Pioniere, privat, rückwärts, Schatten, Seele, Sein, Sprache, Stille, Symbol, Ton, Transformation, Traumdeutung, Träumen, unangenehm, unsichtbar, Unterbewusstsein, Ursprung, weiß
Vor Jahren träumte ich, dass ich eine Katze essen sollte. Die Fellstückchen lagen auf dem Teller, doch ich konnte mich nicht überwinden. Die Traumszene wirkte völlig natürlich und keineswegs ekelerregend. Übrigens ernähre ich mich seit 20 Jahren vegetarisch.
Kurze Zeit später folgte ein weiterer Traum, in dem ich unter einem Tisch ein Pferd sehe, das unendlich zärtlich eine Katze verspeist. Ungläubig frage ich “Du isst sie??”. Voller Sanftmut nickt das Pferd. Total beeindruckt laufe ich los, um es meiner Mutter zu erzählen.
Mittlerweile lebe ich das, worauf diese Schlüssel-Träume symbolisch verwiesen. Alles, was mir unangenehm begegnet, nehme ich in mir auf und wandle es in Liebe. Zunächst waren es überwiegend meine eigenen Schattenanteile aus dieser und anderen Inkarnationen, später wurden es zunehmend schwere Energien von anderen Menschen und dem kollektiven Unterbewussten, die ich in mein Herz nahm. Es geschieht wie im Traum beschrieben “unter dem Tisch”, nämlich unsichtbar, hinter den Kulissen meines beruflichen und privaten Alltags. Es nimmt immer mehr Zeit ein, zugleich wird mein Leben täglich neu von Liebe geflutet.
Viele meiner Gedichte haben dieses Hineinnehmen ins Herz zum Thema. Die damit einhergehenden Dehnungen gleichen der einer Geburt – nur rückwärts. Deshalb laufe ich im zweiten Traum zu meiner Mutter. Das Pferd nimmt die Katze in sich auf. Ich nehme dieses Bild in mir auf und muss damit sofort zur Mutter, um von ihr damit aufgenommen zu werden. Die Mutter erscheint in diesem Traum als Symbol für den Ursprung des Leben sowie als Ort der Bergung und Transformation.
In vielen meiner Texte beziehe ich mich auf die Einheit, der wir entspringen, um uns selbst erfahren zu können. Diese Selbsterfahrung mündet in tausenden, abertausenden von Menschenspielen. Aus diesen Spielen heraus kehren wir in die Einheit zurück.
Menschliches Leben entspringt einem einzigen Punkt, der zugleich unenendlich groß ist, und kehrt genau dorthin zurück. Das ist der “Ort”, an dem wir Nichts und Alles sind.
Natürlich ist es kein “Ort”, aber als Mensch bleibt mir zur sachlichen Beschreibung nur duale Sprache. Lyrik kommt da etwas näher an das Eigentliche heran. Zwar entspringt sie dem Jauchzen, vermittelt aber nur einen Hauch von dem Erlebnis, “hinter/unter” der Seele und dem Geist-Licht-Reich das Nichts zu fühlen und in dieser stillsten aller Stillen zu spüren, wie Alles von hier seinen Ursprung nimmt. Denn nach einer “Weile” in dieser absoluten Stille spüre ich den Drang zu spielen, wieder vorwärts ins Leben geboren werden, durch das weiße Geist-Licht-Reich und das blauen Seelenmeer hindurch ins Leben zu streben und zu spielen.
Dieses Hin und Her zu spüren (also Hin zum Nullpunkt meines Seins und Her zum Leben), rührt und überwältigt mich. Das Ankommen im Nichts ist wie das Abschwellen einer wunderbaren Musik. Wieder mit offenem Herzen loszurennen gleicht dem Anschwellen der schönsten Musik, die man sich nur vorstellen kann. Es ist wie Bremsen, Stoppen, Gasgeben – unendlich lustvoll und nicht einmal ansatzweise in Worte zu fassen.
Simone Meller
Foto: Pixelio, Sonja Winzer
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Posted on 30 August 2009. Tags: achtsam, Angst, Approbation, Atmen, Authentizität, beseelt, Biografie, Depression, EFT, Einheit, Energetische Psychologie, Erinnerung, Erkenntnis, Essstörung, ganzheitlich, Gefühl, Geist, Glaubenssatz, Grundannahme, Hamburg, Heilen, Herz, Inneres Kind, integrativ, Intuition, Klopfakupressur, Körper, Krankheit, Leid, Liebe, Loyalität, Mut, Natur, Phobie, Psychose, Psychotherapeutengesetz, Psychotherapeutin, Psychotherapie, Resonanz, Ruhe, Schlafstörung, Schmerz, Seele, Selbstprogrammierung, Sensitivität, Sexualität, sexuelle Probleme, Sinn, spirituelle Krise, Symptome, Telefon, transpersonal, Trauma, Traumdeutung, Verstrickung, wahres Selbst, Zwänge
Typische Anlässe für Psychotherapie sind Schlafstörungen, Ängste, Depressionen, Lebens- und spirituelle Krisen, Traumata, Phobien, Zwänge, sexuelle Probleme, Psychosen, Essstörungen, starke Schmerzen und schwere körperliche Erkrankungen.
Für jedes Problem ruhen die Heilmittel bereits in der Seele. Hinter allem Leid steckt ein Sinn! Aus ganzheitlicher Sicht (die Körper, Geist und Seele als Einheit versteht) macht jedes Symptom auf Unstimmigkeiten im eigenen Leben aufmerksam: Das wahre Selbst wird in Teilen verkannt bzw. verleugnet. Psychotherapie ist die Einladung, ruhig zu werden und zurück zur eigenen Natur zu finden. Psychotherapie bedeutet Bewusstseinsarbeit durch zunehmende Selbsterkenntnis. Du befreist dich von ungünstigen Selbstprogrammierungen, Grundannahmen (“Glaubenssätzen”) und dysfunktionalen Loyalitäten (“Verstrickungen”) und richtest dein Leben stärker an deinen Herzenswünschen aus.
Meine Qualifikation setzt sich aus einer klassischen Ausbildung gemäß Psychotherapiegesetz, Fortbildungen in modernen Therapiemethoden und fundierter (transpersonaler) Selbsterfahrung zusammen. Deshalb findest du bei mir ein integratives und ganhzeitliches Angebot, das individuell auf dich zugeschnitten wird. Je nach Bedarf kann sich eine Sitzung beispielsweise aus Achtsamkeitsübungen, Gespräch, Arbeit mit dem Inneren Kind, Traumdeutung, Klopfakupressur (EFT, Energetische Psychologie) und bewusstem Atmen zusammensetzen. Jede Sitzung ist anders, und es geschieht immer genau das, was du gerade brauchst.
Häufig ist ein zweigleisiges Vorgehen sinnvoll: Wir arbeiten konkret und alltagsnah an deinen Symptomen und klären parallel die dafür relevanten biografischen Hintergründe. Im Wesentlichen besteht der Weg darin, sich selbst jeden Tag ein bisschen mehr zu lieben und mehr Wahrhaftigkeit zu wagen. Es geht darum, alles zuzulassen, was du erlebst, und einen liebevoll akzeptierenden Umgang damit zu finden. So können deinen Gefühle und Energien frei fließen und sich in der Weise wandeln, wie es deinem Wohl dient.
In meiner Hamburger Praxis heile und therapiere ich niemanden – auch wenn ich formal einem staatlich anerkannten Heilberuf nachgehe und dir natürlich meine Wahrnehmungen mitteile. Man könnte auch sagen, dass ich ein Resonanzfeld für Heilung halte, in dem du dich geschützt erfahren und neu ausrichten kannst. Heilung kommt immer von Innen, aus der Tiefe deines Herzens. Das Herz ist das Zentrum in deinem Körper, das am stärksten auf Liebe ausgerichtet ist. Durch Fokussierung auf dein Herz erfährst du, wie du dich selbst heilen kannst.
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Dies ist eine Unterseite meines Informationsangebots über Psychotherapie. Ich biete Heilungs- und Meditationsbegleitung am Telefon (überregional), wöchentliche Psychotherapie und Intensivtherapie (in Hamburg) sowie Krisenintervention bis hin zu 24-h-Begleitung in besonderen Notfallsituationen (vor Ort).
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Text: Simone Meller | Foto: vicnt larslentz, iStockphoto.com
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Posted on 08 Februar 2008. Tags: Diktiergerät, Erinnerung, Heilen, Lösung, Nacht, Neues Bewusstsein, Schlafen, Selbstverwirklichung, Traumdeutung, Träumen, Traumtagebuch
Wer sich im Veränderungsprozess befindet, kann von seinen Träumen profitieren. Damit sind nicht nur Ziele und Visionen gemeint, sondern all die bilderreichen und merkwürdigen Geschichten, in die wir Nacht für Nacht verwickelt sind. Jeder Traum ist eine einzigartige Kombination aus wichtigen Informationen. Das Unbewusstsein kann weitaus mehr Informationen erfassen und verarbeiten, als unser bewusster Verstand.
Jede Nacht tun sich Lösungen für Konflikte und Probleme auf, erhalten wir Hinweise, was wir an anderen und uns selbst übersehen. Zu Beginn mag Ihnen alles nur wirr und unlogisch erscheinen – sofern Sie sich überhaupt an Ihre Träume erinneren. Doch mit ein wenig Übung und Inspiration durch ein Traumdeutungsbuch und/ oder Freunde können Sie Ihre Träume besser entziffern.
Hilfreich ist es, noch auf der Bettkante sitzend ein Traumtagebuch zu führen und regelmäßig darin zu schmökern. Die Traumerinnerung schwindet oft bereits auf dem Weg zum Badezimmer und bei ersten Gedanken zum kommenden Tag. Fortgeschrittene können auf Details achten, z.B. “oben” und “unten”, “links” und “rechts”, auf Zahlen, Namen, Tageszeiten und vieles mehr. Für Träume tief in der Nacht empfiehlt sich ein griffbereites Diktiergerät, sie werden in der Regel morgens nicht mehr erinnert bzw. von anderen Träumen überlagert. Ich sage Ihnen, Sie werden Ihren Ohren nicht trauen, wenn Sie morgens Ihr Diktiergerät abhören. Unglaublich, was Sie geträumt haben!
Simone Meller
Foto: Adel, pixelio.de
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