Posted on 19 September 2010. Tags: Bildungsprämie, Geschenk, Markus Sikor, Tipp, Weiterbildung, Wirtschaft
Bei Markus Sikor fand ich die Tage die Information, dass dir der Staat unter bestimmten Voraussetzungen bis zu 500 € für deine berufliche Weiterbildung schenkt! Netterweise verlinkt er in seinem Posting auch gleich zu den entsprechenden Seiten, so dass ich es hier einfach nur weitersage
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Simone Meller
Posted in Allgemein
Posted on 29 Juli 2010. Tags: Arbeit, Assessment Center, Beruf, Coaching, Feedback, Führungskraft, Geschenk, Gespräch, Herz, Klarheit, Mitarbeiter, Mitte, Mut, on the job, Personalentwicklung, Selbstverwirklichung, Tipp, unangenehm, Unternehmen, Verführung, Wertschätzung, Wertschöpfung, Wirtschaft, Wohl
Als Personalentwicklerin, Vorgesetzter, Coach oder Leiter eines Assessment Centers steht man manchmal vor der schwierigen Aufgabe, unangenehmes Feedback geben zu müssen. Das Feedback ist unangenehm, weil es mit Selbstkonzept und Wünschen des Betroffenen divergiert. Die Aufgabe, solches Feedback nutzenstifend an den Mensch zu bringen, fällt uns schwer, weil wir klar zu bleiben haben, ohne zu verletzen. Anstatt lange um den heißen Brei herumzureden (“diplomatische Tour”) oder dem anderen unser Feedback einfach vor die Füße zu knallen (“kurz und schmerzlos”), gibt es einen wertschätzenden Weg der Mitte.
Um Erlaubnis fragen und Raum geben
Ich mache immer wieder gute Erfahrungen damit, vor dem Feedback Geben um Erlaubnis zu fragen. Das heißt, ich formuliere noch einmal auf meine Weise das anfängliche Anliegen meines Gegenübers, so wie es bei mir angekommen ist. Dann sage ich in angemessenen Worten, die natürlich je nach Kontext zu variieren und konkretisieren sind, dass ich meine etwas darüber verstanden zu haben, warum es (noch) nicht klappt. Pause. Diese kleine Pause gibt Raum dafür, dass sich der Betroffene innerlich auf die Richtung des Gesprächs einstellen, vielleicht sogar öffnen kann.
Anschließend formuliere ich ungefähr in dieser Art: “Wenn Sie mehr darüber erfahren wollen, kann ich Ihnen gerne ein persönliches Feedback geben.” Und wenn ich den Eindruck habe, dass es für mein Gegenüber ein großer Brocken sein könnte, versuche ich ihn in seiner Bereitschaft zu Selbstreflexion und Wachstum zu bestärken: “Das wird vielleicht nicht ganz leicht für Sie sein, ist aber eine Chance zu erfahren, wie Sie auf andere wirken.”
Selbstverwirklichung bedeutet die Art und Weise unserer Pflichterfüllung zu verändern
Erhalte ich auf diese Weise die Erlaubnis, ist es bei innerer Klarheit relativ leicht, auch unangenehmes Feedback wertschätzend und gewinnbringend zu vermitteln. Signalisiert der andere ein “Nein”, so achte ich dies und versuche gemeinam mit ihm herauszfinden, warum nicht. Vielleicht ist der Zeitpunkt ungünstig wegen eines darauf folgenden Termins oder wegen privater Belastung. Wenn das so ist, kann Feedback nicht fruchten. Dies anzuerkennen und einem günstigeren Zeitpunkt entgegenzusehen, macht es für alle Beteiligten leichter. Feedback, aus welcher beruflichen Rolle heraus es auch erfolgt, ist ja niemals Selbstzweck, sondern bei richtiger Zustellung ein Geschenk, das dem Wohle des anderen dient. Und jeder weiß, wie lästig unerwünschte Geschenke sind. Gelingt es uns aber, das Unangenehme jenseits von Beschönigung und Beschwichtigung auf wertschöpfende Weise zu vermitteln, erfahren auch wir Erfüllung. Dieses Gefühl von Erfüllung verweist darauf, dass es uns in dieser einen Sache gelungen ist, uns selbst zu verwirklichen. Wir haben unseren eigenen Stil eingebracht. Plötzlich macht es einen Unterschied, ob wir oder jemand anderes dieses Gespräch geführt hat!
Das ist ein kleines Beispiel dafür, wie Selbstverwirklichung im Beruf möglich ist. Jede bislang unangenehme Job-Aufgabe kann mit etwas Herz und Mühe so gewandelt werden, dass der Ausgang für alle Beteiligten befriedigender ist. Auf diese Weise verändern sich allmählich unsere Berufe, unsere Unternehmen und unsere Wirtschaft. Bei manchen Herausforderungen fehlt einem vielleicht die Idee zur Umsetzung oder man hat Sorge mit dem unkonventionellen Vorgehen aufzufallen. Doch alles, was man gerne anders hätte, kann auf mutig-kreative Weise realisiert werden. Wie das fallweise und konkret funktioniert, zeige ich in meinem (Telefon-)Coaching.
Simone Meller
Posted in Klartext
Posted on 22 Juli 2010. Tags: Firefox, Screengrab, Screenshot, Technik, Tipp
Der klassische Screenshot erfasst nur den aktuell sichtbaren Bildschirmausschnitt. Für das “Fotografieren” ganzer Seiten oder auch nur selbst bestimmter Ausschnitte gibt es diverse Softwaretools, darunter für Firefox-Nutzer ein Add-on namens “Screengrab”. Hier gibt es eine Anleitung zur Installation und Anwendung.
Simone Meller
Posted in schwungwerk.de
Posted on 09 Juni 2010. Tags: Achterbahn, Angst, Arbeit, Arbeitsstörung, Ausrichtung, Befreiung, Begleitung, Coaching, Dialog, Disputation, Dissertation, Doktorand, Doktorarbeit, emotional, Erfolgsblockade, Herz, Hilfe, Klarheit, Kraft, Liebe, natürlich, Persönlichkeit, Präsentation, Präsenz, Promotion, Prozess, Prozessbegleitung, Rigorosum, Schreibblockade, Schreibhemmung, Struktur, Telefon, Thema, Tipp, Transparenz, Üben, Unterstützung, Verteidigung, Vortrag
Du promovierst? Du erlebst eine unglaubliche Zeit mit Höhen und Tiefen? Du trittst auf der Stelle und weißt nicht weiter? So erging es mir auch einmal, bevor ich mit meiner Dissertation die Kurve bekam. Der Alltag vieler Doktoranden ähnelt einer emotionalen Achterbahn. Promovieren bedeutet Persönlichkeitsentwicklung – und das spiegelt sich in deinem Dissertations-Thema: in formalen Fragen von Aufbau und Struktur genauso wie in der inhaltlichen Ausrichtung.
Zur ersten Selbsthilfe von Schreibblockaden und Arbeitsstörungen habe ich einige allgemeine Tipps formuliert. Individuell auf dich zugeschnitte und einfühlsame Hilfe findest du in meiner telefonischen Begleitung. Im Rahmen solch klärender Prozessbegleitung entstehen kritische Fragen, Denkanstöße, Ankedoten und Metaphern, um wieder in Schwung zu kommen. Auch das Üben von Vorträgen für Zwischenpräsentationen und Disputation/Rigorosum/Verteidigung ist möglich.
Da ich im Gegensatz zu deinem Betreuer bzw. Prüfungsausschuss deine Arbeit nicht begutachten werde, kannst du bei mir angstfrei “ins Unreine” sprechen. Bereits das hat eine befreiende Kraft. Ich höre dir sehr genau zu und steige nicht inhaltlich in dein Thema ein (das beherrschen du und deine Betreuer/innen), sondern unterstütze dich ohne Umschweife beim Auflösen deiner Blockaden.
Text: Simone Meller | Foto: Dorothea Jacob/Pixelio.de
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