Posted on 19 Januar 2011.
ich weiß was ich schreiben müsste
ich weiß was ich schreiben sollte
ich weiß was ich schreiben wollte
letztlich schreibe ich was entspringt
aus der tiefe meines herzens
ich weiß was ich sprechen müsste
ich weiß was ich sprechen sollte
ich weiß was ich sprechen wollte
letztlich spreche ich was entspringt
aus der tiefe meines herzens
ich weiß was ich tun müsste
ich weiß was ich tun sollte
ich weiß was ich tun wollte
letztlich tue ich was entspringt
aus der tiefe meines herzens
ich weiß was ich lassen müsste
ich weiß was ich lassen sollte
ich weiß was ich lassen wollte
letztlich lasse ich was entspringt
aus der tiefe meines herzens
ich weiß was ich essen müsste
ich weiß was ich essen sollte
ich weiß was ich essen wollte
letztlich esse ich was entspringt
aus der tiefe meines herzens
ich weiß was ich trinken müsste
ich weiß was ich trinken sollte
ich weiß was ich trinken wollte
letztlich trinke ich was entspringt
aus der tiefe meines herzens
ich weiß was ich kaufen müsste
ich weiß was ich kaufen sollte
ich weiß was ich kaufen wollte
letztlich kaufe ich was entspringt
aus der tiefe meines herzens
ich weiß was ich tanzen müsste
ich weiß was ich tanzen sollte
ich weiß was ich tanzen wollte
letztlich tanze ich was entspringt
aus der tiefe meines herzens
ich weiß was ich sein müsste
ich weiß was ich sein sollte
ich weiß was ich sein wollte
letztlich bin ich was entspringt
aus der tiefe meines herzens
simone meller
Posted in LyrikKommentare deaktiviert
Posted on 08 Dezember 2010.
deinen weg nicht kennend
lasse ich mich ein auf begegnung
ich resoniere mit meiner art
auf deine impulse
spontan und voller vertrauen
dass sich in diesem tanz unserer seelen
alles weitere erhellt
so wenig wie möglich steuernd eingreifen
und mich doch meiner verantwortung stellen
für den prozess meine wahrheit mein sein mit dir
du sagst was du brauchst bist dein höchstes gebot
und ich begleite dich beim entdecken deiner antwort
du findest deinen weg wie ihn noch nie jemand ging
und gemeinsam erleben wir dein abenteuer von licht und finsternis
vier augen sehen mehr als zwei meine wahrnehmung dient wo du es wählst
an meinen impulsen kannst du dich reiben nähren erleben was ansteht
und immer wieder: was willst du jetzt?
und ich schwinge mit der antwort die kommt zu dir
werde zeugin ihrer integration und gehe dazu in resonanz
der tanz geht weiter solange du es willst
unfehlbar keine(r) von uns doch vollkommen jeder augenblick
genauso wie der himmel ihn schickt
simone meller
Posted in KlartextKommentare deaktiviert