Posted on 08 September 2010. Tags: absichtslos, Auftrag, bedingungslos, Begegnung, Beruf, Coaching, Erfahrung, Geschäftsoptimierung, Impuls, Klarheit, kostensparend, Kraft, Kunde, leicht, Liebe, Maximum, Modell, Nutzen, produkt, Prozess, Prozessbegleitung, Prozessorientierung, Ruhe, Seele, Sein, Struktur, transrational, transstrukturell, Unternehmen, Unternehmensberatung, Wahrheit, Werteabwägung, Wirtschaft, zielführend
Absichtsloses Maximum
Wenn ich dir absichtslos begegne, bleibe ich meinen Impulsen treu. Ich fühle mich, während ich dich wahrnehme. Zwei Ausdrücke eines Resonanzkörpers, die von Moment zu Moment sind, was sie sind.
Wir fallen in Liebe und steigen mit Leichtigkeit. Es ist das Zarte, das uns ergreift und zur nächsten Station trägt. Wir schwingen, erleben impulsfreie Räume, schwingen weiter, erleben impulsfreie Räume und so fort. Das Maximum, das sich zwischen Menschen entfalten kann, entsteht in absichtsloser Begegnung.
Der Kunde darf skeptisch sein
Dieses anmutige Prinzip lebe ich auch beruflich als Auftragnehmerin. Das setzt natürlich voraus, dass ich den Auftrag vor Annahme auf Übereinstimmung mit meinen Werten prüfe und sich mein Auftraggeber vertrauensvoll auf unsere Prozessarbeit einlässt. Prozessorientierung an sich ist nicht neu. Vielernorts noch ungewohnt ist die ungebrochene Ausrichtung des Prozesses auf Liebe und Wahrhaftigkeit.
Oft ist dann – vor allem im Unternehmen – kundenseitig der erste Impuls, es könnten Fässer geöffnet werden, deren Inhalte nicht tragbar sind. Indem wir diese wahrhaftig ausgesprochene Angst in Liebe sein lassen, entsteht eine Beruhigung und aus dieser heraus der nächste Impuls zur Vertiefung der Arbeit. Die Kraft der Impulse wird nicht unterdrückt, damit scheinbar produktiv gearbeitet werden kann, sondern aktiv genutzt. Meine Herausforderung besteht darin, auch an heiklen Punkten in der bedingungslosen Liebe verwurzelt zu bleiben und mit Klarsicht bei der Navigation durch Nebelfelder zu unterstützen.
Ohne Chaos zielführend und kostensparend
Ich kenne kein zielführenderes und kostensparenderes Vorgehen als die absichtslose Begegnung, obwohl sie mit alten Maßstäben betrachtet nicht zielführend zu sein scheint. Fallstricke entstehen dort, wo mangels Erfahrung und Modell der Prozess vorzeitig zugunsten von Idealvorstellungen unterdrückt wird. An diesen Stellen ist sensible und energische Prozessbegleitung gefragt, um auf absichtslosem Kurs zu bleiben. Ein Paradoxon.
Absichtslosigkeit meint keinesfalls das Chaos eines unstrukturierten Vorgehens, sondern charakterisiert etwas, das ich in Anlehnung an den Begriff der Transrationalität als transstrukturell bezeichnen möchte. So wie Transrationalität Rationalität nicht ablehnt, sondern übersteigt, wird Struktur von Absichtslosigkeit nicht abgelehnt, sondern konstruktiv überstiegen. Den Nutzen von Absichtslosigkeit abstrakt zu beschreiben, fällt schwerer, als ihn im Herzensgespräch konkret zu erfahren.
Bei Bereitschaft zur Klarheit ermöglicht Absichtslosigkeit binnen kurzer Zeit Heilung (Psychotherapie), Ausrichtung (Coaching) und Geschäftsoptimierung (Unternehmensberatung). Diese Wandlungen entstehen in völliger Leichtigkeit, wenn wir uns für das öffnen, was sich längst entwickeln will.
Text: Simone Meller | Foto: Maren Beler, Pixelio
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Posted on 09 Juni 2010. Tags: Achterbahn, Angst, Arbeit, Arbeitsstörung, Ausrichtung, Befreiung, Begleitung, Coaching, Dialog, Disputation, Dissertation, Doktorand, Doktorarbeit, emotional, Erfolgsblockade, Herz, Hilfe, Klarheit, Kraft, Liebe, natürlich, Persönlichkeit, Präsentation, Präsenz, Promotion, Prozess, Prozessbegleitung, Rigorosum, Schreibblockade, Schreibhemmung, Struktur, Telefon, Thema, Tipp, Transparenz, Üben, Unterstützung, Verteidigung, Vortrag
Du promovierst? Du erlebst eine unglaubliche Zeit mit Höhen und Tiefen? Du trittst auf der Stelle und weißt nicht weiter? So erging es mir auch einmal, bevor ich mit meiner Dissertation die Kurve bekam. Der Alltag vieler Doktoranden ähnelt einer emotionalen Achterbahn. Promovieren bedeutet Persönlichkeitsentwicklung – und das spiegelt sich in deinem Dissertations-Thema: in formalen Fragen von Aufbau und Struktur genauso wie in der inhaltlichen Ausrichtung.
Zur ersten Selbsthilfe von Schreibblockaden und Arbeitsstörungen habe ich einige allgemeine Tipps formuliert. Individuell auf dich zugeschnitte und einfühlsame Hilfe findest du in meiner telefonischen Begleitung. Im Rahmen solch klärender Prozessbegleitung entstehen kritische Fragen, Denkanstöße, Ankedoten und Metaphern, um wieder in Schwung zu kommen. Auch das Üben von Vorträgen für Zwischenpräsentationen und Disputation/Rigorosum/Verteidigung ist möglich.
Da ich im Gegensatz zu deinem Betreuer bzw. Prüfungsausschuss deine Arbeit nicht begutachten werde, kannst du bei mir angstfrei “ins Unreine” sprechen. Bereits das hat eine befreiende Kraft. Ich höre dir sehr genau zu und steige nicht inhaltlich in dein Thema ein (das beherrschen du und deine Betreuer/innen), sondern unterstütze dich ohne Umschweife beim Auflösen deiner Blockaden.
Text: Simone Meller | Foto: Dorothea Jacob/Pixelio.de
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Posted on 28 April 2010. Tags: achtsam, Ahriman, Dogma, Ernährung, essen, Essstörung, Evolution, Fließen, Heilen, Hilfe, Impulsivität, Intuition, Körper, Lebensmittel, Licht, Lichtnahrung, Menschenspiel, Prozess, Qualität, restriktiv, Schwingungsniveau, spiritual bypassing, Störung, Struktur, Teufel, Wahn, Wahrnehmung, Wohl
Meiner Wahrnehmung nach gehören die Dogmen von Lichtnahrungsprozessen in die Kategorie Spiritual Bypassing und damit zu den Spielen, die archetypisch im Reiche Ahrimans stattfinden. Im mystischen Raum gaukelt er lichtvolle und helfende Wesen vor, die zu dieser Ernährunsumstellung ermutigen. Dogmatische Lichtnahrung als vermeintlicher Bypass ins höchste Licht kann bei konsequenter Befolgung klinisch als wahnhafte Störung eingeordnet werden und in lebensbedrohlichen Zuständen bis hin zum Tod enden.
Natürlich haben wir Einfluss darauf, wie grob oder fein schwingend die Nahrung ist, die wir zu uns nehmen. Je nach Qualität der Lebensmittel und je nach Verfassung brauchen wir mal mehr, mal weniger und mal nicht zu essen. Es gibt keine objektiv beste Art sich zu ernähren. Unser Ernährung wandelt sich von ganz alleine mit uns, wenn wir unser Leben achtsam fließen lassen. Ich bin sicher, dass da evolutionär noch einiges vor uns liegt.
Unser Körper reagiert mit Verengung auf das, was ihm nicht gut tut, und mit Weite auf das, was ihm dient. Diese intuitive Wahrnehmung ist Menschen mit milden oder starken Essstörungen verstellt. Ihre Ernährung trägt dann impulsive (z.B. Essanfälle) und/oder restriktive Züge (z.B. weltliche Diäten oder Lichtnahrungsdogmen). Deshalb brauchen sie vorübergehend eine Strukturhilfe beim Essen, bis die Symptomatik auf ein höheres Schwingungsniveau transformiert wurde. Dann können Strukturhilfen wie Essenspläne und liebevoll stützende Gespräche entfallen und Platz machen für das Erspüren: Welche Nahrung dient jetzt meinem Wohl?
Simone Meller
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Posted on 19 April 2010. Tags: dynamisch, Erfahrung, Erkenntnis, erlebnisaktivierend, frontal, Führung, Herz, Körper, lebendig, Meinung, Methoden, Multidimensionalität, objektiv, Orientierung, persönlich, populärwissenschaftlich, Potenzial, rational, Rhetorik, sachlich, schwingen, Sprache, Struktur, subjektiv, Verstand, Vortrag, Wissenschaft
Eine wissenschaftliche Arbeit ist nichts anderes als eine subjektive Meinungsäußerung, die sich von den alltäglichen Statements dadurch unterscheidet, dass sie rational nachvollziehbar fundiert wird. Die Kunst eines (populär)wissenschaftlichen Vortrags besteht darin, eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich die Herzen öffnen. Denn die besten Argumente und Belege nützen nichts, wenn das Herz der Zuhörenden verschlossen ist. Erkenntnis geschieht eher durch Erfahrung, als durch Worte. Sprache und Struktur bieten dem Verstand eine Orientierung. Ein orientierter Verstand kann dem Herzen den Weg frei machen und hinterher das Erlebte neu ordnen. In der Frontalsituation eines Vortrags geht es nun darum, die bisherige Erfahrung des Publikums zu aktivieren und darin enthaltene Potenziale für eine gemeinsame Schwingungserhöhung nutzbar zu machen. Dies geschieht durch ein erlebnisaktivierendes Vorgehen, das die Faktenlage keineswegs ersetzt, sondern auf geschickte Weise in einer Reihenfolge des Herzens ansteuert. Bei aller Vorbereitung obliegt die schlussendliche (Durch-)Führung der Kraft des Herzens. Ein lebendiger Vortrag ist eine dynamische und multidimensionale Massenkommunikation, deren große Herausforderung darin liegt, persönlich und sachlich zugleich zu sein.
Simone Meller
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