Posted on 27 Oktober 2010. Tags: Anziehung, Bewusstsein, Energie, Entfaltung, Entscheidung, Erkenntnis, Freiheit, Fülle, Gefühl, Gewohnheit, Heilen, Leid, Liebe, Lust, Mangel, Muster, negative Energie, Resonanz, Schöpferkraft, Selbstfürsorge, Selbstsabotage, Selbstverwirklichung, Spiegelung, Spüren, Stimmigkeit, Üben, Unterscheidung, Wahl, wahres Selbst, Wandel, Widerstand, Wohl, Zusammenfassung
Zwischen Wohl und Leid unterscheiden üben
Schöpferkraft hat ihren Ursprung in der Fähigkeit zur Unterscheidung. Jahrzehnte bevor ich das so formulieren konnte, begann sich allein durch Unterscheidungsfähigkeit mein Leben zu verändern. Einfach indem ich in jeder Situation neu zwischen Wohl und Leid zu unterscheiden lernte, also zwischen…
… meinem Widerstand gegen das, was mir nicht entspricht (Selbstfürsorge/Wohl) und
meinem Widerstand gegen das, was mir entspricht (Selbstsabotage/Leid).
… meiner Lust auf das, was mir entspricht (Ausrichtung auf Fülle/Wohl) und
meiner Lust auf das, was mir nicht entspricht (Ausrichtung auf Mangel/Leid).
Die Schwierigkeit liegt dabei nicht in der gegenständlichen Unterscheidung von Wohl und Leid, sondern in der Formulierung “was mir (nicht) entspricht”. Was mir gestern noch entsprochen hat (wahres Selbst), kann bereits heute unstimmig (falsches Selbst) und in neuer Form morgen wieder stimmig sein. Denn ich befinde mich im beständigen Wandel. Es gibt also keine harten Kriterien für die Unterscheidung, sondern das einzige, was mir hilft, ist so etwas wie ein Spürbewusstsein. Ich kann spüren, was meinem Wohl dient und was nicht. Ich unterteile meine Realität nicht per se in positive und negative Energie, denn es steht und fällt jeweils neu mit meiner Reife und Schwingung, welche Energie für mich positiv (hebend) oder negativ (senkend) sind.
Ich begleite Menschen beim Üben dieser Unterscheidungen und damit beim Entdecken ihrer Schöpferkraft. Solange sie nicht situationsbezogen zwischen Wohl und Leid unterscheiden können, entscheiden sie sich mehr oder weniger für ihre bisherige Gewohnheiten und sind frustriert, dass es mit ihrer Schöpferkraft anscheinend nicht so weit her ist. Dabei wenden sie fortlaufend ihrer Schöpferkraft an! Nur kann nichts Neues entstehen, solange die (unbewussten) Entscheidungsmuster fortgeführt werden.
Sich über Entscheidungsgewohnheiten bewusst werden
Ob mal jemand ausgerechnet hat, wieviele Entscheidungen wir täglich treffen? Wieviel Prozent unserer Entscheidungen sind stimmig und wieviele unstimmig? Was bedeutet das für unser persönliches Resonanzfeld? Wir ziehen solche Menschen und Situationen an, in denen wir uns optimal spiegeln können. Wir erkennen uns im Spiegel, indem wir auf die in uns entstehednen Gefühle achten und liebevoll mit ihnen sind.
Mein Weg der Heilung und Entfaltung bestand in einer Veränderung meiner Entscheidungsgewohnheiten (s. Nein-Sagen). Ich lernte, mich immer öfter für mein stimmiges Wohl zu entscheiden. Dieses Prinzip nenne ich Selbstverwirklichung. Ich übe die Anwendung dieses einfachen Prinzips in allen Lebensbereichen. Dadurch hat sich mein Dasein grundlegend gewandelt und es wandelt sich weiterhin. Wie viele andere Menschen auch hatte ich eine schwierige Biografie. Doch verdanke ich ihr die Erfahrung meiner Schöpferkraft. Denn ohne das erfahrene Leid könnte ich das Leben in Wohligkeit nicht schätzen, vermöchte ich das Stimmige nicht vom Umstimmigen zu unterscheiden.
Ohne Unterscheidung keine bewusste Entscheidung
Nur dort, wo wir unterscheiden können, werden wir fähig zur bewussten Entscheidung. Wir treffen auf Scheidewege – Tag für Tag, Minute für Minute, Sekunde für Sekunde. Wir verfeinern unsere Fähigkeit zur bewussten Anwendung von Schöpferkraft, während uns Alles-was-ist beständig den Spiegel vorhält. Aber auch hier unterscheiden wieder wir, was wir darin sehen und was eben (noch) nicht. Wir sind frei. Wir dürfen wählen. Und jederzeit sind wir der Liebe wert – unabhängig davon, was wir wählen. Nie sind wir nicht auf unserem Weg.
Simone Meller
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Posted on 02 Mai 2010. Tags: Dienen, Erfahrung, Herausforderung, Herz, Impuls, Lernen, Loslassen, Reifung, Selbstfürsorge, Unterscheidung, Vermeidung, Wahrnehmung
Eine wiederkehrende Herausforderung des Lebens besteht darin, zu unterscheiden, ob du etwas sein lässt, weil es dir nicht mehr dient (Selbstfürsorge) oder weil du vor einem Reifungsprozess zu flüchten versuchst (Vermeidung). Über dein Herz kannst du diese Unterscheidung vornehmen. Gelingt dir das gerade nicht, so lebe den Impuls, den du am klarsten wahrnehmen kannst. Er führt dich zu deinen nächsten Erfahrungen, mit Hilfe derer du dich weiter erkennen lernen kannst.
Simone Meller
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Posted on 28 April 2010. Tags: Abwertung, Armut, Authentizität, Ballast, Bauch, einfach, Evolution, Fokus, Form, Fülle, Geld, Herz, Hier & Jetzt, Idealisierung, Impuls, Intuition, Komplexität, Kopf, Kultur, Lernen, Liebe, Loslassen, Mangel, Neue Energie, Normen, Ping Pong, Schwere, Sein, Selbstfürsorge, System, Transzendenz, Vermeidung, Verstand, Vertrauen, wahres Selbst, Wandel
Öffnung für beständigen Wandel
Ein einfaches Leben zu führen hat viel mit Loslassen zu tun. Es bedeutet aber nicht in Armut zu leben. Du lässt Ballast und Schwere los. Du öffnest dich für den beständigen Wandel der Formen. Du fühlst und lebst dein wahres Selbst. Einfach zu leben bedeutet auch nicht, kulturelle Errungenschaften über Bord zu werfen, denn Evolution geht vorwärts, nicht rückwärts. Jedoch kannst du alles, was dir als eng und hinderlich erscheint, transzendieren.
Vorsicht: Flucht nach vorn
Armut auf dem spirituellen Weg entsteht, wenn du Teile von dir an den Nagel hängst, bevor du sie transzendiert hast. Das passiert, wenn du dich selbst zu überholen versuchst (z.B. aus dem Geldsystem aussteigen), anstatt liebevoll authentisch mit dir Schritt zu halten (z.B. das Geldsystem bejahen lernen).
Vorsicht: Flucht nach hinten
Geldmangel kann auch entstehen, wenn du an dem festzuhalten versuchst, was du gestern eigentlich schon – und zwar berechtigterweise – an den Nagel gehängt hast. Überlebte Projekte, nicht mehr passende Aufgaben oder Arbeitsbedingungen. Doch du hältst fest, aus Angst, weil du nicht weißt, was stattdessen kommt. Du spürst etwas Neues kommen, doch kannst du es rational nicht fassen.
Das persönlich Stimmige leben
Manchmal ist es verwirrend und nicht immer leicht, das persönlich Stimmige (Selbstfürsorge) von der Flucht nach vorn oder hinten unterscheiden (Vermeidung von anstehenden Entwicklungsschritten). Der Fokus auf dein Herz hilft dabei. Im Herzen werden widerstreitende Impulse aus Kopf und Bauch harmonisch integriert, fließt beständig der Strom deiner intuitiven Führung.
Schweres erleichtern, Kompliziertes vereinfachen – ohne zu fliehen
Alles, was dir schwer und kompliziert erscheint, kann von dir erleichtert und vereinfacht werden. Du bejahst dein Hier und Jetzt anstatt ihm zu entfliehen. Einfach leben bedeutet den einfachen Schritten deines Herzens zu vertrauen, auch wenn sie bescheidener oder größer als die Normen deines Umfelds daher kommen. Du kannst sie still oder singend gehen, ohne sie künstlich aufzubauschen (Idealisierung) oder zu verkleinern (Entwertung). Einfachheit und Fülle sind Schwestern in der Neuen Energie.
Simone Meller
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