Posted on 22 Januar 2011. Tags: all-ein, Augen, Begegnung, Bestätigung, Einverständnis, Ergebung, Position, Projektion, Schöpferkraft, Sehen, Spiegelung, Unterscheidung, Wahrnehmung, Weite, Widerspruch, Willkommen
ich schaue mich
durch deine augen
und bleibe gerne
hinter dir zurück
ich schaue mich
durch deine augen
und gehe gerne
ein stück vor dir her
ich schaue mich
durch deine augen
und stehe gerne
gegenüber zu dir
ich schaue mich
durch deine augen
und bin gerne
eins mit dir
ich schaue mich
durch deine augen
und bin gerne
uneins mit dir
ich schaue mich
durch deine augen
und lerne gerne
dich zu sehen
ich schaue dich
durch meine augen
und heiße dich
willkommen
simone
Posted in Lyrik
Posted on 28 September 2010. Tags: anders, Anhaftung, Geist, Gewahrsein, Gewissheit, Hingabe, Materie, Polarität, Reifung, Sehen, spiralförmig, Transzendenz, Wahrheit
Die Erfahrung der Transzendenz ist nicht wichtig, weil sie besser oder richtiger wäre als die materielle Welt. Sondern sie ist hilfreich, weil sie beim Auflösen alter Gewissheiten hilft, während in uns eine neue Gewissheit reift. Die geistige Welt ist nicht wahrer als die materielle Welt, nur anders. Dieses “Anders” hilft die materielle Welt anders zu sehen. Auf diese Weise ent-wickelt sich Gewahrsein, das nicht entwickelbar ist. Materie und Geist sind eine Polarität unseres Lebens, keiner dieser Pole ist wahrer als der andere. Wir schrauben uns spiralförmig durch diese Polarität, ein Abenteuer nach dem anderen entdeckend, während wir immer weniger anhaften, obwohl wir uns gleichzeitig immer mehr hingeben.
Simone Meller
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Posted on 25 September 2010. Tags: Augen, Begegnung, Bejahung, Bezogenheit, Existenz, Geborgenheit, Halt, Hilde Domin, Ich, Quelle, Ruf, Schöpfung, Segen, Sehen, Verkennung
Dein Ort ist
wo Augen dich ansehen.
Wo sich die Augen treffen
enstehst du.
Von einem Ruf gehalten
immer die gleiche Stimme,
es scheint nur eine zu geben
mit der alle rufen.
Du fielest,
aber du fällst nicht.
Augen fangen dich auf.
Es gibt dich
weil Augen dich wollen,
dich ansehen und sagen
dass es dich gibt.
Hilde Domin
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Posted on 14 April 2010. Tags: Ausdruck, Form, Fühlen, Karl Schmidt-Rotluff, Kreativität, Kunst, Programm, pur, Sehen, Sehnsucht
Aber von mir weiß ich, dass ich kein Programm habe, nur die unerklärliche Sehnsucht, das zu fassen, was ich sehe und fühle und dafür den reinsten Ausdruck zu finden.
Karl Schmidt-Rotluff
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