Posted on 07 März 2011. Tags: Abtreibung, Annahme, Baby, Bejahung, Du, Dualität, Einheit, Embryo, Erfahrung, Erlösung, Fehlgeburt, Frau, Fühlen, Ich, Kampf, Kind, leicht, Leid, Mutter, Polarität, Schuld, Schwere, Seele, Symbiose, Tod, Weg
Frauen schulden ihren abgetriebenen oder verlorenen Kindern nichts. Ihre ungeborenen Kinder schlagen dies vor: Ich bin dein Kind. Und du bist meine Mutter. Eine solche Annahme des ungeborenen Kindes setzt Gefühle frei. Im Zulassen dieser erlösen sich Frauen von bislang unerkannter Last. Sie schenken sich Mutterschaft, Würde und Freiheit: Ja, du bist mein Kind. Und ich bin deine Mutter.
Und wenn eine Frau den einstigen Todeskampf ihres ungeborenen Kindes fühlt, so darf sie inmitten ihrer Tränen sagen: Ich bin ich. Und du bist du. Jede Mutter-Kind-Beziehung steht irgendwann vor der Auflösung der Symbiose. Auch die zwischen Mutter und ungeborenem Kind. Jede Seele darf ihre eigenen Erfahrungen machen. Ich bin ich. Und du bist du. Du gehst deinen Weg. Und ich gehe meinen Weg.
Im Ertragen und Annehmen dieser Dualität liegt die Chance zur seelischen Reifung. Wie könnte Einheit erfahren werden, wenn sie niemals verlassen würde? Wie könnte Leben erfahren werden, wenn nicht gestorben würde? Jedes Leiden endet in der bedingungslosen Annahme des zu Erfahrenden. Annehmen ist leicht. Nur sich dagegen wehren und sträuben ist schwer. Wie könnte das Leichte ohne das Schwere erfahren werden?
Simone
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Posted on 23 Dezember 2010. Tags: Balken, Drache, Dunkelheit, Entwicklung, Kind, Laotse, leicht, Schwere, Transformation, Wurzel

(inspiriert nach dem Wort von Laotse “Das Schwere ist die Wurzel des Leichten”)
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Posted on 30 Mai 2010. Tags: Abschied, Allgegenwart, Anfang, Bezogenheit, Einlassen, Ende, Geist, göttlich, Loslassen, Punkt, Schmerz, Schwere, Seele, Spiritualität, Trauer, Verlust, Welt
Du weißt nicht
von der Trauer
des Abschieds
denn sie setzt
Einlassen
voraus
Doch du weißt
vom Schmerz
der Trennung
Sich nie mehr
einlassen
wurde Gebot
So verliere
ich was
du nie
hattest
und trage
eine Trauer
mit deren
Schwere
du dich
nicht trägst
Denn eine
andere Schwere
trägst du aus
frühen Zeiten
weiter und weiter
So schauen wir
diesseits
und
jenseits
von
Bezogenheit
eine
andere Welt
Keine Welt
liegt außerhalb
dessen was man
als Gott und anders
bezeichnen kann
Kein Weg
ist unbeseelt
und ohne Geist
Alles beginnt
und endet
in einem Punkt
Ich gehe
auf diesen Punkt zu
und trauer’
um meine Welt
die in ihm verschwindet
Simone Meller
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Posted on 28 April 2010. Tags: Abwertung, Armut, Authentizität, Ballast, Bauch, einfach, Evolution, Fokus, Form, Fülle, Geld, Herz, Hier & Jetzt, Idealisierung, Impuls, Intuition, Komplexität, Kopf, Kultur, Lernen, Liebe, Loslassen, Mangel, Neue Energie, Normen, Ping Pong, Schwere, Sein, Selbstfürsorge, System, Transzendenz, Vermeidung, Verstand, Vertrauen, wahres Selbst, Wandel
Öffnung für beständigen Wandel
Ein einfaches Leben zu führen hat viel mit Loslassen zu tun. Es bedeutet aber nicht in Armut zu leben. Du lässt Ballast und Schwere los. Du öffnest dich für den beständigen Wandel der Formen. Du fühlst und lebst dein wahres Selbst. Einfach zu leben bedeutet auch nicht, kulturelle Errungenschaften über Bord zu werfen, denn Evolution geht vorwärts, nicht rückwärts. Jedoch kannst du alles, was dir als eng und hinderlich erscheint, transzendieren.
Vorsicht: Flucht nach vorn
Armut auf dem spirituellen Weg entsteht, wenn du Teile von dir an den Nagel hängst, bevor du sie transzendiert hast. Das passiert, wenn du dich selbst zu überholen versuchst (z.B. aus dem Geldsystem aussteigen), anstatt liebevoll authentisch mit dir Schritt zu halten (z.B. das Geldsystem bejahen lernen).
Vorsicht: Flucht nach hinten
Geldmangel kann auch entstehen, wenn du an dem festzuhalten versuchst, was du gestern eigentlich schon – und zwar berechtigterweise – an den Nagel gehängt hast. Überlebte Projekte, nicht mehr passende Aufgaben oder Arbeitsbedingungen. Doch du hältst fest, aus Angst, weil du nicht weißt, was stattdessen kommt. Du spürst etwas Neues kommen, doch kannst du es rational nicht fassen.
Das persönlich Stimmige leben
Manchmal ist es verwirrend und nicht immer leicht, das persönlich Stimmige (Selbstfürsorge) von der Flucht nach vorn oder hinten unterscheiden (Vermeidung von anstehenden Entwicklungsschritten). Der Fokus auf dein Herz hilft dabei. Im Herzen werden widerstreitende Impulse aus Kopf und Bauch harmonisch integriert, fließt beständig der Strom deiner intuitiven Führung.
Schweres erleichtern, Kompliziertes vereinfachen – ohne zu fliehen
Alles, was dir schwer und kompliziert erscheint, kann von dir erleichtert und vereinfacht werden. Du bejahst dein Hier und Jetzt anstatt ihm zu entfliehen. Einfach leben bedeutet den einfachen Schritten deines Herzens zu vertrauen, auch wenn sie bescheidener oder größer als die Normen deines Umfelds daher kommen. Du kannst sie still oder singend gehen, ohne sie künstlich aufzubauschen (Idealisierung) oder zu verkleinern (Entwertung). Einfachheit und Fülle sind Schwestern in der Neuen Energie.
Simone Meller
Posted in Klartext