Posted on 07 Juni 2010.
Gib mir Flügel zu fliegen mit den Fahnen im Wind
denn schon wiege ich im Rhythmus des einen Atems
wenn das graue Meer stürmt gewaltig zum Fluss herein
und unsere Grenze zwischen Nordsee und Elbe vergeht
Bin ich die Möwe die da schreit so gell am Wolkenberg
wie auch die Fliege auf der Suche nach einem Fenster
so weht mein Schleier mit dem Rosenstrauch am Haus
pulsend und wiegend, alles schmiegt sich in eins hinein
Sind es meine Tränen oder ist es das Meer das rollt
Ergreift es mich oder ergreife ich das nicht zu Ergreifende
Immer sind es Wehen die bringen und holen das Eine
als Gischt als Regen als Lachen als Tanz als Gnade herein
Simone Meller
Foto: Johannes Vortmann/Pixelio
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Posted on 28 Mai 2010.
Nur noch ein Hauch
doch der Schleier weht schwer
Sinke ermattet
ins weite blaue Seelenmeer
Falle tiefer
auf geistigen Grund
wo alles
spricht aus einem Mund
Hier will ich sein
doch fehlt mir die Schwere
Steige hinauf
in das Treiben dualer Sphäre
Gebe mich hin
den Spielen der Polarität
dem Auf und Ab
aus dem Leben entsteht
Die Kraft in der Tiefe
lenkt jeden meiner Schritte
Und ist es soweit
dann bedarf es keiner Bitte
Von ganz allein
sinke ich in ewige Stille hinein
Von ganz allein
kehrt alles in ewige Liebe ein
Simone Meller
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