Posted on 24 Mai 2010. Tags: Arbeit, Arbeitsstörung, Aufgabe, Balanced Score Card, Beitrag, Bewusstseinsfaktor, Bilanz, Burnout, Business, Coaching, Druck, Energieräuber, Erde, Erfolg, Feedback, Fehler, Führung, Führungskraft, Geist, Glaubenssatz, Grenzen, Großunternehmen, Haben, Hamburg, Herz, Insuffizienz, KMU, Kollegen, Kompetenz, Konzentrationsstörung, Kunde, Leadership, leicht, Leistung, Management, Meeting, Mitarbeiter, Mut, Neues Bewusstsein, Organisation, Perfektionismus, Personalmangel, Produktivität, Projekt, Prozess, Reizbarkeit, Ruhe, Same, Schlafstörung, Seele, Sein, Selbstverwirklichung, Sinn, Soll, Störung, Telefoncoaching, To-do-Liste, Umstrukturierung, Wahnsinn, wahres Selbst, Wandel, Wirkung, Wirtschaft, Zielvereinbarungen, Zweifel
Führungskräfte werden durchschnittlich alle 7 Minuten (durch Telefonate, Fragen von Mitarbeiter/innen etc.) gestört und mit ihrer Arbeit aufgrund von Masse nie wirklich fertig. Wenn sie abends nach Hause fahren, gehen sie im Geiste die Dinge durch, die sie noch nicht erledigen konnten. Dabei entgleitet ihnen das, was sie tagsüber faktisch geschafft haben.
Es ist riskant, sich auf das “Nicht” zu fokussieren, während das “Geschaffte” durch das Netz der Erinnerung fällt. Denn auf diese Weise bahnt man Insuffizienzgefühlen, Zweifeln an der eigenen Kompetenz und anderen Energieräubern den Weg. Häufig gestehen sich auf Perfektion bedachte Führungskräfte dieses negative Selbsterleben nicht ein, so dass es unbewusst antreibend wirkt und im Bewusstsein nur als “Druck” ankommt (s. Von der Maßlosigkeit zur Angemessenheit).
Mögliche Folgen sind Reizbarkeit, Schlafstörungen, Vernachlässigung von Hobbies, übermäßiges Arbeiten, zunehmende Flüchtigkeitsfehler, Konzentrations- und Arbeitsstörungen etc.. Schnell schaukelt sich das in einer Spirale bis zum Burnout hoch, das dann letztlich zu der Ruhe zwingt, die bereits jeden Abend auf der Heimfahrt oder, besser noch, bereits am Tage hätte sein dürfen. Auch Führungskräfte sind Menschen mit Grenzen. Einige Punkte auf der täglichen Aufgabenliste können abgehakt werden, andere nicht.
Allen, die sich abends ihr Soll vorhalten, empfehle ich eine banale Haben-Liste, auf der das Erledigte vermerkt wird UND das Unvorhergesehene, das ebenfalls geleistet wurde. Ganz abgesehen von diesem Leistungskatalog rate ich Führungskräften, sich bewusst zu machen, dass ihr größter Beitrag darin besteht, sich auf ihre persönliche Art und Weise in das Unternehmen einzubringen. Es hat einen Sinn, dass sie auf den Posten sitzen und nicht andere. Ihre Handschrift ist gefragt. Diese jeden Tag neu zu erbringen – bei all dem Wahnsinn, der in den letzten Jahren durch die Großunternehmen tobt und auch die KMU nicht unberührt lässt – das ist die wahre Leistung.
Es ist diese Leistung, die in meinen Augen bloßes Management von ernsthaftem Leadership unterscheidet. Sie taucht in keiner Balanced Score Card auf, obwohl sie langfristig und entscheidend auf die Bilanz eines Unternehmens wirkt. Sie ist das, was man im Business-Slang auch “Bewusstseinsfaktor” nennen könnte. Ginge es nur um die Funktion, so wäre jede Führungskraft jederzeit austauschbar. Doch gefragt ist eben auch ihr Sein, das über das Managen von Aufgaben hinaus auf Mitarbeiter, Kolleginnen, Kunden und in Feedbackschleifen zum nächst höheren Vorgesetzten wirkt.
So wie sich die Atmosphäre einer U-Bahn von Station zu Station beim Ein- und Aussteigen der verschiedenen Leute verändert, wandelt sich der Geist eines Unternehmens durch die ihm angehörenden Menschen über ihre bloße Aufgabenerfüllung hinaus. Ob man es nun als Seele oder Bewusstsein eines Unternehmens bezeichnet, ist mir mir weniger wichtig als die Sensibilisierung für den Unterschied, ob DU oder jemand anders den Job macht.
Wie im Privaten beginnt Selbstverwirklichung im Business ebenfalls im Kleinen. Von der Gestaltung der Meetings, der Organisation von Projekten, dem Umgang mit Personalmangel und unhaltbaren Zielvereinbarungen bis hin zu Schritten mehr oder weniger erfolgreicher Umstrukturierungen. In der Rückverbindung an die eigenen wahren Werte und deren mutiger Verfolgung im unternehmerischen Alltag geschehen Dinge, die die To-Do-Liste übersteigen, ohne dass diese nun unwichtig geworden wäre. Nur sollte in all der Geschäftigkeit (übrigens: ist diese wirklich immer produktiv?) nicht der eigentliche Herzensbeitrag zu einer sich wandelnden Wirtschaft untergehen. Nicht immer ist der Beitrag sofort und für alle sichtbar, doch er entfaltet augenblicklich seine Wirkung, wie ein Same, der in die Erde gesetzt wurde.
Mein Business-Coaching bewegt sich genau in diesem scheinbaren Spagat zwischen Leistungserbringung und Bewusstseinswandel. Beides bleibt nur solange ein Widerspruch, wie der Glaubenssatz gepflegt wird, das eine sei mit dem anderen unvereinbar. Dabei kommt beides in einer Person zur Deckung, die sich traut, ihr wahres Sein in das Unternehmen einzubringen und dadurch in Leichtigkeit Prozesse verändern kann, die vorher mit Meißeln nicht zu durchdringen waren. Sehr viele Menschen gehen diesen Weg bereits, und täglich werden es mehr.
Simone Meller
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Posted on 30 August 2009. Tags: achtsam, Angst, Approbation, Atmen, Authentizität, beseelt, Biografie, Depression, EFT, Einheit, Energetische Psychologie, Erinnerung, Erkenntnis, Essstörung, ganzheitlich, Gefühl, Geist, Glaubenssatz, Grundannahme, Hamburg, Heilen, Herz, Inneres Kind, integrativ, Intuition, Klopfakupressur, Körper, Krankheit, Leid, Liebe, Loyalität, Mut, Natur, Phobie, Psychose, Psychotherapeutengesetz, Psychotherapeutin, Psychotherapie, Resonanz, Ruhe, Schlafstörung, Schmerz, Seele, Selbstprogrammierung, Sensitivität, Sexualität, sexuelle Probleme, Sinn, spirituelle Krise, Symptome, Telefon, transpersonal, Trauma, Traumdeutung, Verstrickung, wahres Selbst, Zwänge
Typische Anlässe für Psychotherapie sind Schlafstörungen, Ängste, Depressionen, Lebens- und spirituelle Krisen, Traumata, Phobien, Zwänge, sexuelle Probleme, Psychosen, Essstörungen, starke Schmerzen und schwere körperliche Erkrankungen.
Für jedes Problem ruhen die Heilmittel bereits in der Seele. Hinter allem Leid steckt ein Sinn! Aus ganzheitlicher Sicht (die Körper, Geist und Seele als Einheit versteht) macht jedes Symptom auf Unstimmigkeiten im eigenen Leben aufmerksam: Das wahre Selbst wird in Teilen verkannt bzw. verleugnet. Psychotherapie ist die Einladung, ruhig zu werden und zurück zur eigenen Natur zu finden. Psychotherapie bedeutet Bewusstseinsarbeit durch zunehmende Selbsterkenntnis. Du befreist dich von ungünstigen Selbstprogrammierungen, Grundannahmen (“Glaubenssätzen”) und dysfunktionalen Loyalitäten (“Verstrickungen”) und richtest dein Leben stärker an deinen Herzenswünschen aus.
Meine Qualifikation setzt sich aus einer klassischen Ausbildung gemäß Psychotherapiegesetz, Fortbildungen in modernen Therapiemethoden und fundierter (transpersonaler) Selbsterfahrung zusammen. Deshalb findest du bei mir ein integratives und ganhzeitliches Angebot, das individuell auf dich zugeschnitten wird. Je nach Bedarf kann sich eine Sitzung beispielsweise aus Achtsamkeitsübungen, Gespräch, Arbeit mit dem Inneren Kind, Traumdeutung, Klopfakupressur (EFT, Energetische Psychologie) und bewusstem Atmen zusammensetzen. Jede Sitzung ist anders, und es geschieht immer genau das, was du gerade brauchst.
Häufig ist ein zweigleisiges Vorgehen sinnvoll: Wir arbeiten konkret und alltagsnah an deinen Symptomen und klären parallel die dafür relevanten biografischen Hintergründe. Im Wesentlichen besteht der Weg darin, sich selbst jeden Tag ein bisschen mehr zu lieben und mehr Wahrhaftigkeit zu wagen. Es geht darum, alles zuzulassen, was du erlebst, und einen liebevoll akzeptierenden Umgang damit zu finden. So können deinen Gefühle und Energien frei fließen und sich in der Weise wandeln, wie es deinem Wohl dient.
In meiner Hamburger Praxis heile und therapiere ich niemanden – auch wenn ich formal einem staatlich anerkannten Heilberuf nachgehe und dir natürlich meine Wahrnehmungen mitteile. Man könnte auch sagen, dass ich ein Resonanzfeld für Heilung halte, in dem du dich geschützt erfahren und neu ausrichten kannst. Heilung kommt immer von Innen, aus der Tiefe deines Herzens. Das Herz ist das Zentrum in deinem Körper, das am stärksten auf Liebe ausgerichtet ist. Durch Fokussierung auf dein Herz erfährst du, wie du dich selbst heilen kannst.
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Dies ist eine Unterseite meines Informationsangebots über Psychotherapie. Ich biete Heilungs- und Meditationsbegleitung am Telefon (überregional), wöchentliche Psychotherapie und Intensivtherapie (in Hamburg) sowie Krisenintervention bis hin zu 24-h-Begleitung in besonderen Notfallsituationen (vor Ort).
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Text: Simone Meller | Foto: vicnt larslentz, iStockphoto.com
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Posted on 28 Januar 2009. Tags: Heilen, Ruhe, Schlafen, Schlafstörung, Trick, Unruhe
Wenn die Gedanken kreisen oder innere Unruhe sich ausbreitet, fällt Schlafen schwer. Es gibt einen einfachen Trick sich selbst zu beruhigen: Sie wählen einen der fünf Sinne (Sehen, Hören, Schmecken, Riechen, Fühlen) aus, z.B. Sehen und sagen sich innerlich fünf Dinge, die Sie sehen können: “Ich sehe die Lampe, ich sehe den Baum, ich sehe die Bettdecke, ich sehe die Decke, ich sehe die Lampe.” – Wie Sie merken, ist Wiederholung erlaubt. Sie könnten auch sprechen: “Ich sehe die Lampe, ich sehe die Lampe, ich sehe die Lampe, ich sehe die Lampe, ich sehe die Lampe.” Anschließend wechseln Sie zum nächsten Sinn, z.B. Hören und sagen sich innerlich, was Sie hören: “Ich höre das Knistern. Ich höre die Autos. Ich höre die Wasserspülung. Ich höre die Vögel. Ich höre meinen Atem.” In dieser Weise fahren Sie fort, bis Sie alle fünf Sinne abgearbeitet haben. Sie dürfen sich auch Wahrnehmungen ausdenken, z.B. “Ich rieche frisches Heu. Ich rieche Schokolade”. Entscheidend ist, dass Sie die 5×5-Struktur durchhalten und solange wiederholen, bis Sie schlafen.
Dieser Einschlaftrick ist hochwirksam! Als mir eine Kollegin vor Jahren diese Übung demonstrierte, unterbrach ich sie nach dem dritten Sinneskanal gähnend und bat sie mit weiteren Beispielen aufzuhören, weil ich mich dem Einschlafen nahe fühlte. Der Trick funktioniert auch bei hartnäckigen Schlafstörungen, wie Patienten immer wieder berichten. Er fand seine Verbreitung sogar bei der Anwendung durch traumatisierte Kriegsveteranen. Grundsätzlich gilt natürlich, was ich bereits an anderer Stelle schrieb: Wer nicht schläft, hat Gründe! Diesen Gründen sollte man tags nachgehen. Der Lohn ist erholsamer Schlaf!
Simone Meller
Foto: Pixelio, Jens Bredehorn
Posted in schwungwerk.de