Posted on 07 Februar 2011. Tags: Amen, Anfang, Bejahung, Bewegung, Blankenese, Ebbe, Elbe, Ende, Erde, Flut, Fülle, Geist, Gezeiten, Gischt, Hier & Jetzt, Leben, Materie, Rhythmus, Sand, Schöpfung, schwingen, Synchronizität, Tod, überflüssig, vergehen, Wasser, Welle
Die Fülle des Lebens vollzieht sich im Rhythmus von Entstehen und Vergehen. Ich lebe auf einem Landstrich, der vergehen wird. Meine Fülle von heute ist mein Überflüsiges von morgen. Mein Überflüssiges von heute macht Platz für meine Fülle von morgen. Das Leben gibt und nimmt. Mein wandelndes Sein ist synchron zu Ebbe und Flut. Der Fluss, das Tal, der Berg schwingt. Die Menschen schwingen. Da ist eine einzige Bewegung und keine Trennung von Materie und Geist. Zwar vollziehe ich meine Bewegung und du deine, doch was davon ist die Gischt der nächsten Welle und was davon der aufgewühlte Sand? Wo endet die Elbe und wo fängt sie an? Wo beginnt die Küste und wo hört sie auf? Was ist Niedrigwasser und was ist Hochwasser? Die Fülle des Lebens vollzieht sich im Rhythmus von Entstehen und Vergehen. Ich lebe auf einem Landstrich, der vergehen wird. Ich bejahe meine Fülle im Hier und Jetzt. Amen.
Simone
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Posted on 23 Juni 2010. Tags: Augen, Blankenese, Elbe, Hamburg, Himmel, Nordsee, Sand, Wärme, Wasser, Weite, Wind
Ist es der Himmel
oder die Weite gen Nordsee
das Wasser
oder der heiße Sand
die Wärme
oder der zärtliche Wind
dass mein Auge
alles nur herrlich sieht?
Text & Foto: Simone Meller
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Posted on 19 Juni 2010. Tags: achtsam, Elbe, Geborgenheit, Kugel, Leuchten, Murmel, Sand, Schatz, Wahrnehmung, Zeichen
In der Geborgenheit
eines Gedichts
das sich deinem hastenden
Auge entzieht
leuchtet ein Schatz
wie die wartende
Murmel im Elbsand
die meinen Blick
auf sich zieht
Ich beuge mich nieder
und trete das Erbe
eines Kindes an
Mit schillernder Kugel
und ihren Zeichen
Simone Meller
Foto: BirgitH/pixelio
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Posted on 08 Juni 2010. Tags: Elbe, Fallen, Führung, Hund, Juni, Meer, Neue Energie, Norden, Rose, Sand, sanft, schwül, Ufer, Wind


Nichts an dem ich mich fest halten könnte
nur sanftes Fallen in die erste Rose im Garten
nun kehrt auch hier im Norden schwül der Juni ein
Die großen Pötte ächzen durch die Fahrrinne
Sog und Wellenschlag tränken Ufer im saftigen Grün
Hunde im Sand mit Frauchen wer führt wen wohin
Der Ostwind schon nachts für Unruhe sorgend
bringt das Neue treibt es hinaus auf das Meer
Es steigt auf und flirrt durch die Lüfte hin zu dir
Text & Bilder: Simone Meller
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