Tag Archive | "Resonanz"

Mitgefühl durch Klarheit


da ich dir nichts mehr geben will
steht nichts mehr zwischen uns

bin dir so nah wie ich mich einlasse
und ich fühle fühle alles was ist

staunend dein universum sehen
sein geschehen das mich bewegt

hin zu freien worten und gesten
ergebene resonanz zu deinem sein

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text: simone meller | foto: uschi dreiucker, pixelio

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wohin führt dich dein wort


du lebst in deinem warum
und dein handeln antwortet

dein ausgehendes wort
kreiert ankommendes wort

dein wort schafft antwort
wohin führt dich dein wort

simone meller

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Klarheit im Herzen: Ich bin bei dir und bleibe bei mir


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1 Verantwortung in Freiheit

Mit einem geklärten Herzen kann ich mich intensiv auf Begegnungen einlassen, ohne mich in dir zu verlieren. Ich lasse den Wechsel von Nähe und Distanz zu, ohne dabei in emotionale Bedrängnis zu geraten. Ich suche in dir nicht mehr Mutter und Vater und stehe auch dir für solche Rollenzuweisungen nicht zur Verfügung (s. “Das ist doch völliger Quatsch” oder: Wege zum Frieden). Du und ich, wir sind nicht mehr abhängiges Kind, sondern mündige, freie Erwachsene. Wir sind frei, wir selbst zu sein und die Verantwortung dafür zu tragen. Unter einem mündigen, freien Erwachsenen verstehe ich eine in demokratischen Verhältnissen lebende volljährige Person, die körperlich und geistig in der Lage ist für ihr menschenwürdiges Dasein zu sorgen.

2 Mitfühlen und bei sich bleiben

Mit einem geklärten Herzen resoniere ich klärend auf das Leid der Welt. Ich lasse mich nicht in die Verantwortung für deine emotionalen Schmerzen ziehen (typische Phänomene dafür wären: Überforderung, Überverantwortung, Co-Abhängigkeit, Helfersyndrom, Angst vor Energiesaugern, Probleme mit Fremdenergie,  Besetzungen, Verausgabung, Burnout, narzisstischer Missbrauch etc.). Ich fühle zwar mit dir und achte deine Bedürfnisse, aber ohne in die Verantwortung ihrer Erfüllung zu gehen, indem ich bestimmte Dinge für dich (nicht mehr) sage oder tue. Ich dulde nicht die Auslagerung deiner Kraft bei mir, sondern begleite dich (sofern es dein Wunsch ist) beim Kommen in deine Kraft (Selbstklärung/Clearing). So werde ich dir und mir gerecht. Ich bin bei dir und bleibe bei mir.

3 Von der Symbiose zur Vereinigung

Mit einem geklärten Herzen kann ich Energien und Menschen begegnen, von denen ich mich früher aus Selbstschutz abgrenzen musste.  Ich bin ihnen gewachsen. Die Gefahr von gestern ist der Reichtum von heute. Es dient meinem Wachstum, dir zu begegnen, wie du bist. Der (neu) gelingende Kontakt mit dir bereichert mich, weil sich dort das Wort des freien Herzens erfüllt. Es ist ein inniger Moment, in dem sich das vereinigen darf, was sich zuvor in das Unterscheidbare hatte trennen müssen. Der Symbiose mutig entwachsen feiern wir schrittweise die Vereinigung der Herzen in dem einen Herz.

4 Freiwillig miteinander schwingen

Mit einem geklärten Herzen entfessle ich meine Beziehungen und lasse ihre wilde Schönheit frei. Warum? Weil ich sein darf. Weil Raum entsteht für dein Sein, du darfst eben mehr sein als eine rücksichtsvolle Kompensation meiner Persönlichkeitsstruktur, nämlich du selbst! Weil ich dich von mir unterscheiden und deine Sicht auf die Welt zunehmend unverzerrt wahrnehmen kann. Weil ich mit dir schwingen kann, ohne meine Schwingung zu verlieren. Weil das, was ich für dich sage und tue, kein Opfer mehr ist, sondern ein Geschenk! Mein Wunsch mit dir zu sein, wird nicht mehr von unbewusster Abhängigkeit getragen, sondern von bewusster Freiwilligkeit. Ich will dich nicht mehr verändern. Da ich mich liebe, wie ich bin, kann ich deine Liebe annehmen und dich lieben, wie du bist.

5 Ausdehnung in die Fremde und erneute Klärung

Mit einem geklärten Herzen lasse ich mich ein auf das Abenteuer unbekannten Wachstums. Es wartet dort auf mich, wo ich ausziehe, um Anstoß zu nehmen an der  Welt. Wo mir unangenehme Empfindungen zu schaffen machen. In der Ausweitung meines Seins in die Fremde hinein, da bekomme ich es mit mir selbst zu tun! Das sind die neuen, dunklen Flecken meines sich ausdehnenden Herzens. Über meine Emotionen drängen sie zur rechten Zeit in mein Bewusstsein. In der Verantwortung für diese meine dunklen Flecken klage ich deren Klärung nicht bei dir ein, sondern treibe sie in mir voran. Bis ich der Welt erneut geklärten Herzens begegnen kann.

Text & Bild: Simone Meller

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reflexion über mein arbeiten mit dir


deinen weg nicht kennend
lasse ich mich ein auf begegnung
ich resoniere mit meiner art
auf deine impulse
spontan und voller vertrauen
dass sich in diesem tanz unserer seelen
alles weitere erhellt
so wenig wie möglich steuernd eingreifen
und mich doch meiner verantwortung stellen
für den prozess meine wahrheit mein sein mit dir
du sagst was du brauchst bist dein höchstes gebot
und ich begleite dich beim entdecken deiner antwort
du findest deinen weg wie ihn noch nie jemand ging
und gemeinsam erleben wir dein abenteuer von licht und finsternis
vier augen sehen mehr als zwei meine wahrnehmung dient wo du es wählst
an meinen impulsen kannst du dich reiben nähren erleben was ansteht
und immer wieder: was willst du jetzt?
und ich schwinge mit der antwort die kommt zu dir
werde zeugin ihrer integration und gehe dazu in resonanz
der tanz geht weiter solange du es willst
unfehlbar keine(r) von uns doch vollkommen jeder augenblick
genauso wie der himmel ihn schickt

simone meller

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