Tag Archive | "Quantenphysik"

Was sind die Wurzeln von Gesundheit, Freude & Erfolg?


Gesundheit, Freude und Erfolg sind unvermeidbare Begleiterscheinung eines Lebens, das auf Wahrhaftigkeit und Liebe ausgerichtet ist. Ich habe das nicht nur in meiner eigenen Biografie und in der professionellen Begleitung meiner Kundinnen und Kunden erfahren, sondern auch wissenschaftlich fundiert.

Als Diplom-Psychologin publizierte ich 2002 meine Erkenntnisse über die Entstehung von Begeisterung bei der Arbeit. Berufsbegleitend und aus eigenen Mitteln finanziert promovierte ich fünf Jahre in Gesundheitspsychologie über Salutogenese unter Berücksichtigung quantenphysikalischer Erkenntnisse.  Ich suchte einen wissenschaftlich stringenten Ausdruck für meine praktische Lebenserfahrung und disputierte über diese Thesen an der Universität Hamburg.  2008 erschien mein zugehöriges Fachbuch “Salutogenese durch Selbstverwirklichung”.

Die Salutogenese fragt nach den Wurzeln von Gesundheit. Wie kann trotz widriger Umstände Gesundheit erhalten werden? Warum sterben einige Menschen an schweren Krankheiten, während sich andere davon erholen? Wie entsteht Heilung? Erklärungsansätze gibt es viele, eine sie umfassende Denkfigur ist die der Selbstverwirklichung. Wer sein wahres Selbst fortlaufend realisiert, erfährt Heilung, Freude und Erfolg. Selbstverwirklichung meint mehr als “Töpfern in der Toskana”, nämlich die lebenslange Herausforderung, sein wahres Selbst zu spüren (feminines Prinzip) und es beruflich wie privat mutig zum Ausdruck zu bringen (maskulines Prinzip).

Das gelingt, wenn wir unseren Verstand zu beruhigen und der Stimme unserer Herzen folgen. Das Herz steht dabei für klare Intuition, für eine in Liebe verankerte Wahrnehmung von Wachstumsimpulsen, in die auch Kopf und Bauch harmonisch integriert werden. Eine solche Entwicklung stellt einen Paradigmenwechsel dar. Im alten Bewusstsein führte der Verstand und unterdrückte das Herz, im neuen Bewusstsein führt das Herz in die Leichtigkeit des Seins.

Text: Simone Meller | Foto: Pixelio, Richard

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Kleine Rückfrage an kritische Naturwissenschaftler


Doppelnatur des Lichts“Ich bin Naturwissenschaftler”, bekomme ich in akademischen Kreisen häufig zu hören, wenn ich von meiner Arbeit erzähle und sich daraufhin das Gesicht meines Gegenübers verzieht.

“Aha. Naturwissenschaftler des 19. oder des 20. Jahrhunderts?” frage ich ab jetzt zurück. Denn in der Regel wird dieser Satz mit gleichzeitigem Stirnrunzeln von denen vorgebracht, die sich auf die Physik des 19. Jahrhunderts beziehen.

Ende des 19. Jahrhunderts sah die Physik innerhalb ihres cartesianischen Weltbilds die Newtonschen Bewegungsgesetze als grundlegend und endgültig an (nur die Entdeckung elektrischer und magnetischer Phänomene irritierte und führte zur Theorie der Elektrodynamik).

Anfang des 20. Jahrhunderts standen beide Theorien (die der Mechanik und der Elektrodynamik) unverbunden nebeneinander und riefen Einstein auf den Plan. Zum einen entwickelte er die spezielle und die allgemeine Relativitätstheorie, zum anderen führte er eine neue Betrachtungsweise für elektromagnetische Strahlung ein, die charakteristisch für die Quantentheorie werden sollte, zu deren Entwicklung über Jahre viele internationale Physiker beitrugen.

Die Quantenphysik des letzten Jahrhunderts sprengte das bisherige Weltbild, weil sie durch gut reproduzierbare Experimente die revolutionäre Entdecktung von Ganzheit machte. In der subatomaren Welt, also dem tiefsten Eindringen in die materielle Welt, zeigte sich, dass nicht die Eigenschaften und das Verhalten der Teile das Verhalten des Ganzen bestimmte, sondern dass es genau umgekehrt ist: In der Quantenphysik bestimmt das Ganze das Verhalten der Teile. Weil die Quantenphysik für Laien so schwer verständlich ist, zitiere ich gerne die emotionalen Reaktionen von zwei genialen und hochintelligenten Nobelpreisträgern:

Diese heftige Reaktion auf die jüngste Entwicklung der modernen Physik kann man nur verstehen, wenn man erkennt, dass hier die Fundamente der Physik und vielleicht der Naturwissenschaft überhaupt in Bewegung geraten waren und dass diese Bewegung ein Gefühl hervorgerufen hat, als würde der Boden, auf dem die Naturwissenschaft steht, uns unter den Füßen weggezogen (Heisenberg, 1973, zit. nach Capra, 2005, S. 51, Unterstreichung von mir)

Alle meine Versuche, die theoretischen Grundlagen der Physik dieser neuen Art von Wissen anzupassen, haben völlig versagt. Es war, als ob mir der Boden unter den Füßen weggezogen würde, mit keinem festen Fundament irgendwo in Sicht, auf dem man hätte bauen können. (Einstein, 1949, zit. nach Capra, 2005, S. 51, Unterstreichung von mir)

Während sich die Physiker also erschüttern ließen und für ein neues Verständnis die Quantentheorie entwickelten, die als eine der best bewiesenen Theorien gilt, eifert man im Hauptstrom der Gesundheitswissenschaften der Physik des 19. Jahrhunderts nach.

Das ist nicht weiter überraschend, weil die Medizin wie die meisten anderen inexakten Wissenschaften in gewissem Sinne stets neidisch auf die Physik war. Sie hat sich immer gewünscht, die von der Physik demonstrierte Präzision ebenfalls zu verkörpern. (Dossey, 1986, S. 35)

Auch die akademische Psychologie hat sich stets am Ideal der klassischen Physik orientiert, wie nicht zuletzt die Einführung des “Dr. rer. nat.” als Alternative zum “Dr. phil.” zeigte.

In der Quantenphysik wurde mit neuem Bewusstsein der Paradigmenwechsel vollzogen, während dieses Wissen in viele andere Disziplinen – und unsere tägliche Kultur – noch nicht Einzug gehalten hat. Der österreichsiche Physiker Zeilinger weist darauf hin, dass in Österreich die Unkenntnis von Mozart als inakzeptabel gilt, während die wenigsten wissen, dass Erwin Schrödinger ein herausragender Physiker war, der mathematisch den Welle-Teilchen-Dualismus des Lichts beschrieb.

Wenn man sich gründlicher damit beschäftigt, kann man erkennen, dass an den Rändern von Wissenschaft und Gesellschaft quantenphysikalisches Wissen bzw. Neues Bewusstsein Einzug gehalten hat und sich von dort langsam ausbreitet. Allerdings immer nur soweit, wie es durch die gegegebenen Machtverhältnise im Mainstream zugelassen wird. Die Machtverhältnisse ändern sich, wenn sich immer mehr Menschen trauen (öffentlich) zu sagen, was sie wirklich denken und erleben. Wenn sie ihre Angst vor (öffentlicher) Ausgrenzung und Demütigung überwinden. Beides beschreibe ich u.a. ausführlich in meiner Dissertation: Den Paradigmenwechsel der modernen Physik und die auf Schamdynamik beruhende Ausgrenzungskultur am Beispiel des Nationalsozialismus, die unsere Gesellschaft noch nicht vollständig überwunden hat (s. neue Leseproben).

Simone Meller

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Expertentagung: “Kompetente Patienten?”


Kompetente_PatientenKnapp 20 Expert/innen verschiedener Fachrichtungen waren am 13/14. November 2009 in der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder zusammengekommen, um aus verschiedenen Blickwinkeln das Thema “Patientenkompetenz” zu beleuchten und neue Forschungsaufgaben zu identifizeren. Dieses ungewöhnliche Projekt war eine Idee von Dr. Bettina Berger vom Institut für Transkulturelle Gesundheitswissenschaften an der Viadrina-Universität und wurde finanziell ermöglicht von der Karl und Veronica Carstens-Stifung, einer Fördergemeinschaft für wissenschaftliche Forschung zur Naturheilkunde und Homöopathie.

Mein Beitrag war ein Impulsreferat zu “Salutogenese durch Selbstverwirklichung”. Ich hatte mich über die Einladung zur Tagung gefreut, weil ich angesichts der Zersplitterung der Wissenschaftsbetriebe eine solche interdisziplinäre Zusammenführung für wichtig und zukunftsweisend erachte. Zudem ist es mir ein Herzensanliegen, die Ressourcen und Selbstheilungskräfte von Patient/innen im Gesundheitswesen (politisch) zu stärken. Bettina Berger hatte eine spannende und konstrastreiche Komposition aus verschiedenen Vorträgen erstellt und sehr, sehr unterschiedlich arbeitende Expert/innen nach Frankfurt eingeladen. Diese Mischung erwies sich als brisant… Zum Ende der Tagung äußerte ein Teilnehmer, dass er sich in diesen zwei Tagen Dinge angehört habe, bei denen seine Kollegen aufgestanden und gegangen wären. Er meinte, dass es wohl bereits eine Leistung von uns gewesen sei, dass wir uns gegenseitig “ausgehalten” und angehört hätten.

Der Höhepunkt der Tagung war für mich der künstlerische Beitrag von Simon Jakob Drees mit einer musikalischen Improvisation, die mich zutiefst berührt hat. Anschließend erzählte er, wie er durch seine Asthmaerkrankung zum Atemexperten wurde und seine Form der Heilarbeit entwickelte. Spannend  fand ich,  dass er mit seiner Geschichte alle in der Runde (d.h. diejenigen Tagungs-Teilnehmer/innen, die zu diesem Programmpunkt erschienen waren und tags auf intellektueller Ebene unvereinbare Sichtweisen vertreten hatten) faszinierte.

Dieser Abend war in meinen Augen ein Geschenk. Er zeigte, wie auf einer seelischen Ebene Annäherung möglich ist und dass die Trennung “nur” in den intellektuellen Denkgebäuden der Anwesenden lag. Die Schemata schienen am nächsten Tag unverändert, aber ein Impuls war gesetzt worden – mit unbestimmten Ausgang. Eine Freundin, der ich davon erzählte, meinte treffend, dass ein solches Erzählen einfach eine ergreifende Schönheit hat. Mich erinnerte der Beitrag von Simon zudem daran, dass ich meinen eigenen Paradigmenwechsel (vom cartesianischen zum quantentheoretisch-holistischen Weltbild) einst nur durch persönliche Selbsterfahrung vollzogen hatte. Kein rationales Argument hatte mich zuvor erreicht – allenfalls produktiv irritiert. Meine später erfolgte Promotionsstudie darüber war  “nur” der Versuch, das, was viele Menschen in der Praxis erleben, wissenschaftlich anschlussfähig und von Scharlatanerie unterscheidbar zu machen.

Als ich mein Tagungsmaterial sichtete, fand ich in einem Flyer von Simon dieses Zitat:

Einheit und Zerteilung

Der Sinn durchdringt und verbindet. Jede Trennung, jede in sich abgeschlossene Vollendung ist dem Untergang verfallen. Was führt zu diesen Trennungen? Diese Trennungen entstehen durch das Streben nach Vollständigkeit. Wodurch entsteht dieses Streben nach Vollständigkeit? Es entsteht dadurch, dass man das Leben vollständig besitzen will. Darum, wer sich nur nach außen wendet, ohne zu sich selbst zurückzukehren, der geht als Gespenst um, und hat er, was er da draußen sucht, erreicht, so zeigt es sich, dass das, was er erreicht hat, der Tod ist. (…)

Dschuang Dsi

In diesen Worten kann ich all meine Gedanken und Gefühle zur Tagung bündeln, danke!

Text: Simone Meller | Bild: Anna Regula Hartmann

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Brücken sollten entsteh’n


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Ich danke Heide Liebmann für die gelungene Rezension meines Buches “Salutogenese durch Selbstverwirklichung”, in der ich mich mit meinem gesellschaftliches Anliegen voll und ganz verstanden fühle. Das freut mich sehr! Besonders treffend fand ich folgende Passagen:

Andererseits finde ich das Buch auch spannend, weil ich mit vielen Beratern aus dem Gesundheitsbereich zusammenarbeite, die zwar aus Erfahrung um die Zusammenhänge zwischen Krankheit und Selbstentfremdung wissen. Doch bisher gerieten sie gegenüber den Vertretern der Schulmedizin häufig ins Hintertreffen, wenn es um die so genannte „Wissenschaftlichkeit“, also die „objektive“ Nachweisbarkeit von Heilmethoden ging. Mellers Buch hat – weil es eine Doktorarbeit ist – den Anspruch, wissenschaftliche Belege dafür zu liefern, dass wirklich jede Krankheit psychosomatisch ist. Und sie zeigt, dass die Gesundheitspsychologie selbst einem Glaubenssatz verfallen ist, der nicht wirklich wissenschaftlich ist, nämlich dem Leib-Seele-Dualismus.

und

Die Salutogenese (von salus = Unverletzlichkeit, Heilung, Glück und „genos“ = Entstehung) orientiert sich an den statistischen Ausnahmen. Sie fragt, wie es Menschen gelingt, sich von schwersten Traumata zu erholen oder tödlichen Krankheiten ein Schnippchen zu schlagen. „Es sind die Einzelfälle, die darauf verweisen, dass die Grenzen des Möglichen nur in unserem Kopf existieren.“ Die Autorin plädiert dafür, sich gerade von diesen „Ausnahmen“ konstruktiv erschüttern zu lassen und sein bisheriges Weltbild und seine Denkmuster zu hinterfragen. Die Salutogenese interessiert sich konsequent für alles, was zum Gelingen von Gesundheit beiträgt. Mich erinnert das an den gern zitierten Satz: „Wer heilt, hat recht.“

und

Wer ernsthaft an Heilung interessiert ist und nicht auf Louise-Hay-Niveau bleiben möchte (ohne deren Verdienste schmälern zu wollen), dem kann ich Simone Mellers Werk wirklich empfehlen. Man spürt, dass sie hier ein Thema gefunden hat (oder fand es sie?), dass wirklich „ihrs“ ist – sicher keine bequeme Entscheidung im herrschenden Wissenschaftsbetrieb.

Das Foto war eine besondere Freude

Eine Extra-Freude war mir das Foto, dass Heide Liebmann bei Pixelio aufgetrieben hat (s.o.). Der Fluss ist nicht nur passend, weil er seit Aaron Antonovsky für die Salutogenese steht. Die Steine erinnerten mich auch an meine ganz persönlichen Meilensteine, die ich nehmen musste, um den Mut zu entwickeln, Kapitel für Kapitel so zu schreiben, wie sie heute veröffentlicht sind: Nämlich entgegen der vorherrschenden Meinung im akademischen Mainstream, aber mit einem rational fundierten Brückenangebot (Integration der populären Fachkonzepte und Einbettung in eine abgeschwächte quantenphysikalische Theorie).

Auf diese Weise wird ein altes und bewährtes Gedankengut wissenschaftlich anschlussfähig. Jedenfalls für die (Gesundheits-)Wissenschaftler, die über diese Brücke gehen wollen. Seit meiner Disputation (das ist eine zweistündige, mündliche Prüfung in Form eines Vortrags mit anschließender hochschulöffentlicher Diskussion und sogenannter Verteidigung) kämpfe ich nicht mehr dafür. Viel zu anstrengend. Ich belasse es vielmehr bei Einladungen, die ich wiederholt und in verschiedenen Varianten ausspreche. Nämlich immer dann, wenn meine Seele mich anstupst.

Meine Bestimmung annehmen

In meinem Leben habe ich manches Mal mit meiner Brückenfunktion gehadert (ein bisschen erzähle ich z.B. hier und hier davon). Denn auf der Brücke über einem reißenden Fluss kann es gelegentlich recht ungemütlich und einsam sein, während sich an den beiden Ufern Menschenmassen tummeln, die von der jeweils anderen Seite des Flusses nichts wissen wollen. Zugleich KONNTE ich nie anders. Es war mir noch nie möglich, gegen meine Berufung zu handeln. Immer wenn ich es versuchte, gerieten Projekte in den Stillstand – so auch phasenweise meine Diss. Und immer wenn ich voll auf meiner Spur war, strömte eine Fülle in mein Leben, die im wahrsten Sinne des Wortes unfassbar ist…

Mit Berufung zur Brückenbauerin oder Pionierin (wie ich sonst gerne schreibe) meine ich übrigens nicht eine Bestimmung, die mir von einem autoritären Gott auferlegt wurde, sondern ganz im Sinne des Bewusstseins der Neuen Energie die Wahl meiner Seele. Meine Seele (verstanden als göttlicher Funken oder Teil der Einheit) hat dieses Leben mit der Absicht angetreten, seine Bestimmung u.a. dem Bauen von Brücken zuzuführen. Ich verknüpfe alles, was mir zwischen die Finger kommt. In Übereinstimmung mit diesem Plan erfahre ich jede erdenkliche kosmische Unterstützung.

Das von Heide Liebmann ausgesuchte Foto ist ein unbeabsichtiges Geschenk, von dessen Bedeutung sie nicht wissen konnte. Es ist eine Synchronizität, die mir als eine von vielen zeigt, dass sich für mich dieses Jahr ein 9jähriger Zyklus vollendet hat. Als Pionierin bin ich auf solche Synchronizitäten angewiesen, weil sie mir die Bestätigung schenken, dass ich genau jetzt an der richtigen Stelle stehe. Man könnte sie auch Geschenke meiner Seele nennen. Kein Mensch könnte mir diese Gewissheit geben, weil niemand meine Bestimmung kennt. Die wissen nur meine Seele und ich.

Jeder Mensch hat eine eigene Bestimmung, die er mit wachsendem Bewusstsein erfühlen kann. Jeder Mensch kann sich für die Geschenke seiner Seele öffnen, empfänglich werden für Synchronizitäten und allerlei Wunder. Das Schöne dabei ist, dass es jeder auf seine persönliche Weise und in seinem individuellen Tempo tun kann. Wir sind frei!

Ich spüre, dass es für mich in den nächsten 9 Jahren darum gehen wird, voller Freude und völlig unangestrengt all die Brücken zu Inseln auszubauen, so dass letztlich neues Festland entsteht. Ein Boden für Neues Bewusstsein, an dem derzeit auch viele andere Pioniere auf jeweils ihre Weise arbeiten. Ein Neues Bewusstsein, das unserer Kindern, Enkeln und Urenkeln so selbstverständlich und natürlich erscheinen wird, dass sie all unsere derzeitige Aufregung nicht mehr nachvollziehen können. Ich bin gespannt, was ich in 9 Jahren – also 2018 – dazu schreiben werde.

Simone Meller
Foto: Dietmar Grummt, Pixelio

Übrigens habe ich es als Frankfurter Kind hier in Hamburg gut getroffen: Hamburg hat mit über 2.200 Brücken mehr davon als Venedig oder Amsterdam. Dieses Detail hat sich mir 1997 gleich eingeprägt, als ich dieses “Tor zur Welt”, wie Hamburg auch genannt wird, betrat.

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