Posted on 18 Dezember 2010. Tags: Angestellte, Bedürfnis, Beruf, Ehrgeiz, Freiberufler, Führungskraft, Karriere, Leben, Management, Qualität, Selbstständigkeit, Treue, Unternehmen, Wirtschaft
Während eines Kennlerntreffens fragte mich ein ebenfalls selbstständiger Kollege: “Sind Sie ehrgeizig?” – Ich stutzte und war kurz darauf unendlich dankbar für diese an sich nicht ungewöhnliche Frage. Mir war sie nur lange nicht mehr gestellt worden. Ich antwortete: “Nein. Ich war’s mal.”
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Ich sprach mit einer Führungskraft des mittleren Managements in einem Ölkonzern. Der Mann berichtete, wie er sich vor einigen Jahren bewusst gegen den Aufstieg ins Top Management entschieden hatte, weil er “nicht wie die werden” wollte.
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Ein in der Klinik angestellter Freund wurde von seinem Oberarzt gefragt, ob er sich vorstellen könne, in absehbarer Zeit Oberarzt zu werden. Obwohl er sich dazu in der Lage sah, antwortete er ablehnend: “Ich traue es mir zwar zu, aber ich möchte es nicht, weil ich nicht so viel arbeiten will wie Sie.”
Simone Meller
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Posted on 28 April 2010. Tags: achtsam, Ahriman, Dogma, Ernährung, essen, Essstörung, Evolution, Fließen, Heilen, Hilfe, Impulsivität, Intuition, Körper, Lebensmittel, Licht, Lichtnahrung, Menschenspiel, Prozess, Qualität, restriktiv, Schwingungsniveau, spiritual bypassing, Störung, Struktur, Teufel, Wahn, Wahrnehmung, Wohl
Meiner Wahrnehmung nach gehören die Dogmen von Lichtnahrungsprozessen in die Kategorie Spiritual Bypassing und damit zu den Spielen, die archetypisch im Reiche Ahrimans stattfinden. Im mystischen Raum gaukelt er lichtvolle und helfende Wesen vor, die zu dieser Ernährunsumstellung ermutigen. Dogmatische Lichtnahrung als vermeintlicher Bypass ins höchste Licht kann bei konsequenter Befolgung klinisch als wahnhafte Störung eingeordnet werden und in lebensbedrohlichen Zuständen bis hin zum Tod enden.
Natürlich haben wir Einfluss darauf, wie grob oder fein schwingend die Nahrung ist, die wir zu uns nehmen. Je nach Qualität der Lebensmittel und je nach Verfassung brauchen wir mal mehr, mal weniger und mal nicht zu essen. Es gibt keine objektiv beste Art sich zu ernähren. Unser Ernährung wandelt sich von ganz alleine mit uns, wenn wir unser Leben achtsam fließen lassen. Ich bin sicher, dass da evolutionär noch einiges vor uns liegt.
Unser Körper reagiert mit Verengung auf das, was ihm nicht gut tut, und mit Weite auf das, was ihm dient. Diese intuitive Wahrnehmung ist Menschen mit milden oder starken Essstörungen verstellt. Ihre Ernährung trägt dann impulsive (z.B. Essanfälle) und/oder restriktive Züge (z.B. weltliche Diäten oder Lichtnahrungsdogmen). Deshalb brauchen sie vorübergehend eine Strukturhilfe beim Essen, bis die Symptomatik auf ein höheres Schwingungsniveau transformiert wurde. Dann können Strukturhilfen wie Essenspläne und liebevoll stützende Gespräche entfallen und Platz machen für das Erspüren: Welche Nahrung dient jetzt meinem Wohl?
Simone Meller
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Posted on 27 April 2010. Tags: Abhängigkeit, Alles & Nichts, Demut, Differenzierung, Egomanie, Einheit, Energie, Fähigkeit, Fragen, Gefühl, Grenzen, Ich-Stärke, Intuition, Klarheit, Leere, Licht, Projektion, Psychologie, Qualität, Spiritualität, Stille, Symbiose, Transformation, Unterscheidung, Verdrängung, Verstand
… zwischen Einheit und Symbiose?
… zwischen Transformation und Verdrängung?
… zwischen Bewusstsein und Unbewusstsein?
… zwischen Abgrenzung und Abschottung?
… zwischen Hingabe und Selbstaufgabe?
… zwischen Licht und Blendung?
… zwischen Demut und Kleinheit?
… zwischen Größe und Größenwahn?
… zwischen Konfrontation und Streitlust?
… zwischen Weichheit und Ausweichen?
… zwischen Stille und Schweigen?
… zwischen Sprechen und Lärmen?
… zwischen Klarheit und Härte?
… zwischen Ich-Stärke und Ich-Sucht?
… zwischen Leere und Nichts?
… zwischen Bezogenheit und Abhängigkeit?
… zwischen Fühlen und Dramatisieren?
… zwischen Lassen und Ablenken?
… zwischen Verstand und Verkopfung?
… zwischen Intuition und Projektion?
Simone Meller
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Posted on 02 März 2010. Tags: Angst, Aufarbeitung, Befreiung, Begegnung, Berührung, Biografie, Dialog, Dualität, Einheit, Feedback, Gnade, Impuls, Klarheit, Kritik, Leid, Licht, Liebe, Lob, Mut, Not, Öffnung, Perspektive, Projektion, Prozess, Qualität, Schatten, Schmerz, Sein, Stimulation, Transformation, Traumfänger, Verdrängung, Vergessen, Vertrauen
Ich werde häufig auf meine Offenheit angesprochen, mit der ich Teile meiner Geschichte andeute oder erzähle. Mir war 2008 klar geworden, dass ich von meinen transformierten Schmerzen erzählen musste. Zum einen setzt nach der Transformation in Liebe ein “Vergessen” ein, das nicht zu verwechseln ist mit Verdrängung vor der Aufarbeitung. Vielmehr wandelte sich mein Leid in Liebe und löste sich damit wieder in der Einheit auf, dem einen Sein.
Zum anderen geht es um Glaubwürdigkeit. Menschen versuchten mich als Ausnahme zu sehen, die in ihrem Leben sehr viel Glück und deshalb leicht Reden hat. Sie benutzten diese Unterstellung, um zu rechtfertigen, warum meine Vorschläge ihnen nicht helfen könnten. Die Wahrheit ist: Ich habe mich Schmerzen gestellt, von denen viele Menschen dank Verdrängung nicht einmal wissen, dass sie sie haben. In diesem Mut habe ich die Gnade von Befreiung und Transformation erfahren. Dieses entwickelte Vertrauen gebe ich weiter.
Ich bekomme Rückmeldungen von Kunden, Kolleginnen, Freunden und völlig fremden Personen. Darüber bin ich froh, denn diese verschiedenen Perspektiven helfen mir, meine Arbeit einzuschätzen, Qualitätssicherung zu betreiben und mich noch klarer zu positionieren. Ich schätze es sehr, wenn Menschen offen ausdrücken, was sie erleben. Manche Feedbacks sind klar und treffsicher, andere vage oder Ausdruck eigener Ängste und Nöte. Gemeinsam ist allen, dass sie den Beginn eines stimulierenden Dialogs markieren, aus dem beide Seiten verändert hervorgehen. Wahre Begegnung berührt und setzt Impulse. Mir ist es gleich, ob ein Dialog mit Lob, Kritik, Projektion oder sonst wie beginnt. Jeder startet wie er kann. Hauptsache der Anfang ist gemacht. Klarheit entwickelt sich im Prozess.
Simone Meller
Foto: Pixelio, Bubi
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