Posted on 05 März 2011. Tags: Anstrengung, Erklärung, Ich bin, Klarheit, Langzeitarbeitslosigkeit, leicht, Projekt, Sein, Selbsterfahrung, Sternenklar, wortlos
Das Projekt Sternenklar hat Dimensionen genommen, die ich nur unter erheblicher Kraftanstrengung öffentlich er-klären könnte. Leichter ist der persönliche Austausch mit mitmachenden und sich dabei selbst erfahrenden Menschen. Und am leichtesten ist es, einfach sternenklar zu sein. Dies scheint der Kern des Projekts zu sein. Es geht um mehr als Langzeitarbeitslosigkeit – allerdings um etwas nicht vorzeigbares, weshalb es sich anfangs zunächst an diesem Thema aufhängen lässt. Sternenklar konkretisiert sich auf nicht klassisch vorzeigbare Weise. Sternenklar ist, wo du und ich sternenklar sind.
Simone
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Posted on 27 Januar 2011. Tags: Abhängigkeit, absichtslos, Alkohol, Angebot, Arbeit, Arbeitslosigkeit, Ausdehnung, bedingungslos, Begegnung, Bejahung, caritativ, Drogen, Dunkelheit, Entwicklung, Fallmanager, Freiheit, Fremdheit, Freude, Gefühl, Gesellschaft, Grenzen, Helfersyndrom, Herz, Hoffnung, Klarheit, Krankheit, Kreativität, Langzeitarbeitslose, Liebe, Lust, Mitgefühl, Mitleid, Nachrichten, natürlich, obdachlos, Öffnung, Pädagogik, Persönlichkeit, Politik, Projekt, Prozess, Rettungsethos, Rhythmus, sanft, Sein, Sonderaktion, Sozialarbeiter, Sternenklar, Totalitarismus, Transformation, Verantwortung, Verschuldung, Wagnis, Wandel, Weltverbesserung, wohnungslos
Die erste Projektphase von Sternenklar war vor allem eine persönliche Kärungshilfe. Sie hat anstehende Entwicklungen meiner Persönlichkeit katalysiert. Ich habe mich über vier Monate lang mit dem Thema Arbeitslosigkeit und dem dazu ins Leben gerufenen Projekt auseinandergesetzt. So groß die inneren Ausläufer dabei waren, äußerlich war es in gewohnter Weise ein weitgehend unsichtbarer Transformationsprozess, dessen Resultate still in mein tägliches Handeln und in meine Blogbeiträge einflossen.
Wenn du heute oder zu einem späteren Zeitpunkt Lust auf solche Selbsterfahrung verspürst, dann kannst du dich in deinem persönlichen Rhythmus für das Thema Langzeitarbeitslosigkeit öffnen und beobachten, was geschieht. Damit du dich in dieser Öffnung nicht selbst verlierst und vom Mitgefühl ins Mitleid fällst, empfehle ich die Beachtung der im September 2010 veröffentlichten Herzensprinzipien. Sternenklar ist weder ein politisches noch ein caritatives Projekt. Es trägt auch keine pädagogische oder reformerische Handschrift, sondern setzt sein Vertrauen in die Eigenverantwortlichkeit eines jeden Menschen. Sternenklar ist ein Projekt der bedingungslos freigebenden Liebe, in dem alle Beteiligten üben können, bei sich zu bleiben (s. Klarheit im Herzen: Ich bin bei dir und bleibe bei mir).
Sternenklar rettet andere Menschen nicht, sondern begegnet ihnen absichtslos. Sternenklar bekämpft nicht die Langzeitarbeitslosigkeit, sondern bejaht sie als einen möglichen Seins-Ausdruck. Langzeitarbeitslosigkeit und mit ihr einhergehende Probleme wie Drogen- und Alkoholabhängigkeit, Verschuldung, Wohnungslosigkeit, Krankheit, mangelnde Deutschkenntnisse dürfen sein. Sternenklar zementiert diesen Seins-Ausdruck nicht, sondern begegnet ihm sanft und ohne Veränderungsdruck. Sternenklar ist ein Projekt der natürlichen Wandlung, in dem Reste von Helfersyndrom, Rettungsethos und Weltverbesserungstendenzen heilen können. Sternenklar steht für freiwillige Begegnung und in dieser natürlichen Ausdehnung von Herzenslust gibt es keinen Grund, persönliche Grenzen zu überschreiten.
Ich verfüge nicht über die Qualitäten einer Sozialarbeiterin oder eines Fallmanagers. Deshalb bin ich froh, dass es diese Fachleute und viele mehr gibt. Auch existieren bereits viele Angebote für Arbeitslose. Sternenklar tritt nicht in Konkurrenz zu Fachleuten und (über-)regionalen Angeboten, sondern ergänzt diese durch absichtslose Begegnung. Sternenklar ist ein Projekt der Hoffnung, das die Dunkelheit erträgt. Sternenklar ist eine kreative Ausdehnung, die sich in das Fremde hinein wagt. Sternenklar ist ein freudiges Wagnis für alle, die zu einem für sie persönlich angemessenen Zeitpunkt dabei sein wollen. Es gibt keinen Grund zur Eile.
Simone Meller
Fortsetzung lesen? Sternenklar sein
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Posted on 21 Oktober 2010. Tags: Anima & Animus, Antwort, Arbeit, Arbeitsstörung, Beruf, Bewusstsein, Erwartung, Fassade, federleicht, felsenfest, feminin & maskulin, Frau, Funktion, funktionieren, Grenzen, Job, Klarheit, lebenstüchtig, leicht, Liebe, Lust, Mann, Neugeburt, Produktivität, Projekt, Projektion, Schwerpunkt, Seele, Selbstverwirklichung, Stagnation, Telefon, Treue, Vereinigung, Wahl, Wandel, Wohl, Yin & Yang, Zeit, Zwang
Von der Schwere zur Leichtigkeit
Wenn ich in meinem Tun nicht produktiv bin oder in einer Projektarbeit nicht vorankomme, merke ich, dass ich meinen seelischen Schwerpunkt zu dir verlagert habe. Deine Erwartung killt mich, wenn ICH sie über DAS stelle, was sich in mir zu Leben formen will. Dann unterdrücke ICH mein SELBST unter dem Vorwand deiner Erwartung, die meiner entspricht: Ich MUSS funktionieren.
Hebe ich diesen Glaubenssatz in ein liebevolles BEWUSSTSEIN, wandelt er sich in: Ich DARF sein, wie ich bin. Jetzt bin ICH mir wieder treu und kann gebären, was durch mich ins Leben kommen will. Das so Neugeborene ist zwar ungewohnt und kann befremden, aber es ist LEBENSTÜCHTIG. Es ist eine NEUE Antwort auf eine altbekannte Situation. So geschieht Wandel. So lösen sich Zwänge auf. So entsteht LEICHTIGKEIT.
Auf diese Weise ERFÜLLE ich meine (berufliche) Funktion. Das hat eine völlig andere Qualität, als wenn ich mich selbst hinter der FASSADE des Funktionierens im Stich lasse. Ich belebe das, was ich tue, indem ich es auf MEINE Weise mache, also auf die Weise, die sich in mir formt.
Federleicht und felsenfest
Selbstverwirklichung beinhaltet also ein scheinbares Paradox: Auf der einen Seite gilt es meine Grenzen derart zu erweitern, dass ich das empfangen kann, was durch mich geboren werden will (feminines Prinzip). Auf der anderen Seite gilt es meine Grenzen derart zu festigen, dass sich dieser Prozess ungestört und geschützt vollziehen kann (maskulines Prinzip). Mein innerer Mann (Animus) dient meiner inneren Frau (Anima). Yang trägt Ying und Ying nährt Yang. Aber Ying könnte Yang nicht nähren, wenn Yang nicht Ying beschützte. Auf diese Weise bin ich FEDERLEICHT und FELSENFEST.
Wenn ich in meinem Tun nicht produktiv bin oder in einer Projektarbeit nicht vorankomme, weiß ich, dass ich gerade meinem inneren Mann gestatte meine innere Frau zu unterdrücken, indem er sich mit dem verbündet, was ich in dich projiziere: Man (!) MUSS das doch so machen, sonst FUNKTIONIERT es nicht.
Stagnation vergeudet mehr Zeit als Ausruhen
Solchem Selbstverrat folgt die STAGNATION. Im Laufe der Jahre wurde mir immer mehr bewusst, wie ich mit diesem Stagnieren MEINE ZEIT vergeude. In dieser Zeit, in der ich geschäftig, aber nicht produktiv bin und mich zudem unwohl fühle, kann ich beispielsweise auch schlafen, tanzen oder still werden. Dies auch umzusetzen, bedeutet: Mein innerer Mann lenkt ein und folgt den Vorschlägen meiner inneren Frau. Ich WÄHLE mein Wohl.
Auf diese Weise finde ich zurück zu meinem WOHL. Ich bin wieder verbunden mit meiner LUST, der harmonischen Vereinigung von femininer und maskuliner Energie. Ich werde wieder fruchtbar und pflanze mich fort. Ich werde produktiv. Ich komme wieder voran. Weil ich wählte, ich selbst zu sein.
Mit dieser KLARHEIT diene ich dir am Telefon.
Simone Meller
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Posted on 27 September 2010. Tags: absichtslos, Arbeitslosigkeit, bedingungslos, Freiheit, Grenzen, Gründe, Langzeitarbeitslose, Liebe, Lust, Pilotprojekt, Projekt, Resonanz, sanft, Sternenklar, Transformation, Verantwortung, Verkettung, Wirtschaft
Seit einigen Wochen strömt bei mir ein Projekt für Langzeitarbeitslose ein. Das ist eine Zielgruppe, zu der ich wenig Kontakt habe. Meine derzeitige Aufgabe besteht darin, in Resonanz zu den betroffenen Menschen zu gehen. Ich versuche das, indem ich mich schrittweise auf das einlasse, was sich mir durch Meditation, Eingebungen und Kontaktgespräche in meinem Netzwerk erschließt. Ich beboachte aufkommende Phantasien und führe alle Ideen immer wieder in die eine Liebe zurück, von der ich meine Schritte lenken lasse. Dementsprechend läuft das Projekt unter dem Namen “Sternenklar”, um die Kraft präsent zu halten, mit der die unglückliche Verkettung von Gründen für Langzeitarbeitslosigkeit auf sanfte Weise durchbrochen werden kann.
Das Projekt wird unabhängig von Weisungen durch Institutionen realisiert und ist jederzeit offen für die Mitarbeit von allen, die sich glaubhaft zu den folgenden Herzensprinzipien verpflichten:
- Das Projekt folgt einer in Liebe verankerten Lust und ist damit in seinem Verlauf und seinen Möglichkeiten völlig offen.
- Wir handeln frei von Rettungsethos und begegnen den Arbeitslosen absichtslos in freigebender Liebe. Wir stellen uns unseren persönlichen Transformationsaufgaben, wenn wir in bestimmten Situationen darauf aufmerksam (gemacht) werden, dass wir nicht loslassen wollen.
- Das Projekt orientiert sich bedingungslos an den Bedürfnissen von Arbeitslosen, ohne die eigenen Grenzen zu überschreiten. Jeder handelt auf eigene Verantwortung.
- Wir sind bereit, uns auf unbekannte Weise durch die seelischen Bewegungen der Arbeitslosen berühren und führen zu lassen.
- In Projektphasen, in denen kein Gewinn erwirtschaftet wird, handelt jeder auf eigene Kosten.
Ich werde sporadisch über das Projekt berichten, wie es sich jeweils ergibt.
Das Foto ist eine Komposition aus 83 Einzelbildern, je 1 Minute belichtet. Die Sterne drehen sich ca. 20° um den Himmelsnordpol, dicht neben dem Polarstern.
Text: Simone Meller | Foto: s. kunka, Pixelio
Fortsetzung lesen? Langzeitarbeitslosigkeit darf sein (Sternenklar II)
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