Posted on 19 April 2010. Tags: dynamisch, Erfahrung, Erkenntnis, erlebnisaktivierend, frontal, Führung, Herz, Körper, lebendig, Meinung, Methoden, Multidimensionalität, objektiv, Orientierung, persönlich, populärwissenschaftlich, Potenzial, rational, Rhetorik, sachlich, schwingen, Sprache, Struktur, subjektiv, Verstand, Vortrag, Wissenschaft
Eine wissenschaftliche Arbeit ist nichts anderes als eine subjektive Meinungsäußerung, die sich von den alltäglichen Statements dadurch unterscheidet, dass sie rational nachvollziehbar fundiert wird. Die Kunst eines (populär)wissenschaftlichen Vortrags besteht darin, eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich die Herzen öffnen. Denn die besten Argumente und Belege nützen nichts, wenn das Herz der Zuhörenden verschlossen ist. Erkenntnis geschieht eher durch Erfahrung, als durch Worte. Sprache und Struktur bieten dem Verstand eine Orientierung. Ein orientierter Verstand kann dem Herzen den Weg frei machen und hinterher das Erlebte neu ordnen. In der Frontalsituation eines Vortrags geht es nun darum, die bisherige Erfahrung des Publikums zu aktivieren und darin enthaltene Potenziale für eine gemeinsame Schwingungserhöhung nutzbar zu machen. Dies geschieht durch ein erlebnisaktivierendes Vorgehen, das die Faktenlage keineswegs ersetzt, sondern auf geschickte Weise in einer Reihenfolge des Herzens ansteuert. Bei aller Vorbereitung obliegt die schlussendliche (Durch-)Führung der Kraft des Herzens. Ein lebendiger Vortrag ist eine dynamische und multidimensionale Massenkommunikation, deren große Herausforderung darin liegt, persönlich und sachlich zugleich zu sein.
Simone Meller
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Posted on 07 April 2010. Tags: Abwertung, Akzeptanz, Anhänger, autoritär, Bedürfnis, Begegnung, Bibel, Deutschland, Dogma, Entwicklung, Erfahrung, falsch, Fernsehen, gesund, göttlich, Hand, heim, Herz, Idealisierung, Ignoranz, Kollektiv, konkretistisch, Kreationismus, Kritik, Liebe, Loslassen, Macht, Machthierarchie, Menschenspiel, Mitte, Nein, Neues Bewusstsein, Orientierung, persönlich, prärational, Psychologie, Regression, richtig, Schule, Sein, Sicherheit, Spiritualität, Statement, Strömung, Teilkollektiv, transrational, USA, Vertrauen, Werteabwägung, wissenschaftsfeindlich, Wünsche
Ich sah einen Fernsehbericht über den Kreationismus (s. Wikipedia). Demnach sollen 45% der US-Amerikaner und 15% der Deutschen Anhänger dieser Strömung sein, die wissenschaftsfeindlich eine konkretistische Auslegung der Bibeltexte dogmatisiert. Sogar in Schulen wird diese Denke bereits gelehrt. Dahinter steht ein Bedürfnis nach Orientierung und Sicherheit, der Wunsch nach etwas, das über allem steht und klar sagt: “Das ist richtig, das ist falsch. Das will Gott, das will er nicht.”
Der Kreationismus ist ein Beispiel dafür, wie ein Zurückfallen in die Prärationalität persönliche und spirituelle Entwicklung hemmt (s. Transrationalität ist ein Tor). Anstatt das Wagnis eigener Erfahrungen und Werteabwägungen einzugehen, bleiben die Anhänger des Kreationismus im regressiven Bedürfnis nach einer autoritären Macht verhaftet (s. Punkt 1 Pilzsuche im psycho-spirituellen (Esoterik-)Wald).
So bedenklich mir diese Entwicklung aus psychologischer Perspektive erscheint, darf diese Spielart aus Sicht des Seins natürlich sein.
Ich persönlich sage “Nein” zum Kreationismus und akzeptiere auf Seins-Ebene seine Existenz (s. Was Nein-Sagen bedeutet). Sie ist der Ausdruck eines Teilkollektivs, das sich auf seinen eigenen Weg nach Hause macht.
Auch ich habe mich einst auf meinen Weg gemacht und jede Information ignoriert, die noch nicht zu meinem Sein passte (s. Entwicklung von Neuem Bewusstsein). Auch ich habe die Spiele der Idealisierung und Entwertung gespielt und schrittweise zu einer gesunden Mitte gefunden.
Wenn Menschen Spiele spielen, die nicht mehr meine Spiele sind, bleibt mir nur, ihnen im Herzen die Hand zu halten. Ich lasse los und bleibe offen für Neubegegnung zur rechten Zeit. Es ist Liebe, die bleibt.
Simone Meller
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Posted on 06 April 2010. Tags: Definition, Einheit, Erde, Geburt, Herz, Kollektiv, Neue Energie, Neues Bewusstsein, persönlich, Sein, Selbstverwirklichung, Transformation, Unterstützung, Wandel, Weg
Neue Energie ist…
- … wachsendes persönliches Einheitsbewusstsein auf der Erde
- … zunehmende kollektive Bereitschaft zum Wandel
- … das Einströmen unterstützender Energie für diese Transformation
Die Neue Energie ist das, was durch mein, durch dein Herz geboren werden möchte. Ich bin mein Weg. Du bist dein Weg. Wir sind ein Weg. Wir verwirklichen Neue Energie. Wir sind Neue Energie.
Simone Meller
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Posted on 04 April 2010. Tags: 2010, Angst, auslachen, Buddha, Christusenergie, Dunkelheit, Einheit, Einladung, Entwicklung, Evolution, Gewinn, Größe, Herz, Ignoranz, Illusion, Inkarnation, Kampf, klein, Kritik, Lebensthema, Licht, Lob, Mahatma Gandhi, Menschenspiel, Missachtung, Misshandlung, Neues Bewusstsein, Ostern, persönlich, Projektion, Selbstverwirklichung, Selbstwert, Strategie, Tadel, Transformation, Verantwortung, Verkennung, Ziel
Meine diesjährigen Gedanken zu Ostern zentrieren sich im folgenden Satz:
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du. – Mahatma Gandhi
Alle drei Strategien (Ignoranz, Auslachen, Bekämpfen) entstehen aus einem Gefühl von innerer Kleinheit. Wer sich klein fühlt (also seine eigene Größe verkennt), kann die gelebte Größe des anderen nicht ertragen. Deshalb ist er versucht, sie mit Nichtbeachtung, Missachtung und Misshandlung auszuschalten. Damit projiziert er die eigene Selbstverkennung auf das Gegenüber.
Das Zitat von Gandhi beschreibt das Lebensthema jedes Menschen, der sich seiner Selbstverwirklichung stellt. Jeder hat seine Ängste vor den Reaktionen der anderen zu transformieren und “gewinnt” erst dann, wenn sein Selbsterleben zunehmend unabhängiger von den Bewertungen anderer wird. Denn:
Lob und Tadel bringen den Weisen nicht aus dem Gleichgewicht. – Buddha
Was ich hier für die persönliche Bewusstseinsentwicklung geschrieben habe, gilt gleichermaßen für die kollektive Bewusstseinsevolution. Wir alle sind Teil der Selbstverwirklichung einer Quelle. Wir durchlaufen als vielfach geteilte und getrennte Einheit zahlreiche Erfahrungen von Licht und Finsternis. Indem wir als Einzelne unser Leben leben, tragen wir augenblicklich zur gesamten Bewusstseinsentwicklung bei. Die Rollen wechseln innerhalb und zwischen den Inkarnationen:
Mal ignorieren sie dich, mal du sie.
Mal lachen sie über dich, mal du über sie.
Mal bekämpfen sie dich, mal du sie.
Mal gewinnst du, mal sie.
Ostern ist die Einladung, sich über seine Menschenspiele bewusst zu werden und seine Projektionen zu erkennen. Denn nur indem wir sie in uns hinein zurücknehmen, können sie Wandlung erfahren. Das Dunkle ist unsere Schöpfung. Übernehmen wir also die Verantwortung. Nehmen wir das Dunkle zurück in unser eigenes Herz, so findet es dort zurück ins Licht.
Simone Meller
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