Posted on 17 Januar 2010. Tags: Alice im Wunderland, Chaos, Eis, Emanzipation, Feuer, Freude, Frühling, Kamin, Märchen, Ostwind, Schnee, Schneemann, Vertrauen, Wandel, Wind, Winter, Wunder, Zeitenwende

Im Kamin trifft Feuer auf Eis:
Obwohl so glühend heiß,
klopft der Ostwind ganz unten an,
kuschelt die Glut, so nah er kann.
Wen wundert’s, denn in diesem Winter,
bekommen Schneemänner ihre Kinder!
Die Emanzipation, sie zieht hier ein,
dazu gehört auch die Ehe im Feuerschein.
Es wandelt sich alles, doch sei unbesorgt,
null Chaos entsteht an diesem Zauberort.
Aber eines sei klar gesagt und laut benannt:
Staunen würde sogar Alice im Wunderland!
So bleibt nur die eine Frage noch offen:
Worauf dürfen wir im Frühjahr hoffen?
Oh, ich bin gespannt, was dann will keimen
und welch komisch’ Zeug ich werde reimen.
Text und Foto: Simone Meller
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Posted on 16 Januar 2010. Tags: Äonen, Aufstellung, Aufstieg, Bewusstseinserweiterung, Elemente, Erde, Erdung, Erwachen, Feuer, Führung, Geborgenheit, Grenzen, Himmel, Inkarnation, Liebe, Luft, Neue Energie, Neues Bewusstsein, Ostwind, Pioniere, Schutz, Sein, Ton, Wasser, Wind, Zeitenwende

1
Ich begreife, wie Feuer entsteht,
warum der Wind aus Osten weht.
Ich verstehe der Erde beherztes Greifen
wenn meine Blicke über das Wasser schweifen.
2
Gehalten und geborgen,
erweitert und gefüllt,
behütet und gelenkt,
geleert und beschenkt,
entgrenzt und aufgestellt.
3
Geerdet zwischen Kälte und Glut
Gezogen von Wasser und Wind
Zwischen Himmel und Land
in Liebe aufgespannt
4
Diesseits und jenseits der Grenzen
erwachen die neuen Menschen
Was für eine aufregende Zeit
ich bin bereit für der Liebe Geleit
5
Für diese Liebe gibt es keine Worte mehr
Sie ist ein einz’ger Ton im Weltenmeer
D’rum musst’ ich sie erfahren
in Äonen, nicht nur Jahren
6
Vernimm der Welten Ton
in dir erklingt er schon
Stimme ein
in pures Sein
7
Mein
Dein
Sein
Simone Meller
Foto: Pixelio, Uwe Kunze
*
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Posted on 16 Januar 2010. Tags: Birke, Buche, Duft, Eiche, Erle, Esche, Feuer, Genuss, Heizen, Holz, Kälte, Körper, Norddeutschland, Ostwind, Winter
Erle und Birke fangen munter an
Esche und Buche folgen dann
Zu guter letzt die Eiche, so stark und stolz
im heißen Ofen brennt auch dieses Holz.
Nach Probe sind es Birke, Buche und die Eiche
diese Wahl zur vollen Zufriedenheit gereiche
Birke und Buche duften wundervoll
Eiche glüht und heizt ganz toll.
Nun brennt das Feuer lichterloh
Und das stimmt mich wirklich froh
Es ist die beste Antwort, die ich seh’
wenn der Wind aus Ost gar eisig weht.
Text: Simone Meller
Foto: Pixelio, Lotringer
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Posted on 20 Dezember 2009. Tags: Elbstrand, Freddy Quinn, Kälte, Märchen, Ostwind, Schnee, Seemannsweihnacht, Winter
Ich liebe den Sommer: ab Temperaturen von 25 Grad bin ich voll in meinem Element. Binnen weniger Tage finde ich mich nun als Teil der Kulisse eines unglaublichen Wintermärchens wieder. Ganz Blankenese ist unter einer Schneedecke verschwunden, vorbei die Farbspiele zwischen Wasser und Horizont, zwischen Berg und Fluss – alles eingehüllt in eine weiße Decke.
Es weht ein schneidender Ostwind, der durch Mark und Bein geht. Ich schlafe nachts mit drei Decken und Wärmflasche, verlasse das Haus nur noch zum Schneeschippen oder um Besuch zum Bahnhof zu bringen und esse drei warme Mahlzeiten pro Tag. Ein freistehendes, fast 200 Jahre altes Haus zu beheizen, ist sicherlich nicht CO2-neutral, und ich danke allen Freunden, die mit ökologischem Wohnen diese stimmungsvolle Sünde ausgleichen.
Als heute in der einsetzenden Dämmerung mein Blick auf eines der aus aller Welt hereinkommenden Schiffe fiel, dessen Licht verschwommen durch das Schneegestöber drang, überkam mich plötzlich die Seemannweihnacht. Später schaltete ich den Fernseher an und dort ertönten Lieder, die mich bereits als Kind auf eigentümliche Weise ergriffen: “Weihnacht auf hoher See” (hier leider nur der Anfang) und “St. Niklas war ein Seemann”. Für mich spiegeln diese Lieder von Freddy Quinn ein Stück der hiesigen Atmosphäre am Ufer eines großen Stroms. “St. Niklas war ein Seemann, er liebte Wind und Meer…” Ob das auch für Ostwind galt? Wenn er hier am sicheren Elbstrand schon so scharf durchdringend ist, wie dann erst auf offener See!?
Simone Meller
Foto: Pixelio, Maren Beßler
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