Tag Archive | "Neues Bewusstsein"

Kein Messen kann ermessen


Kein Messen kann ermessen, was einer vermag oder nicht. Kein Vergleich kann erbringen, was einer kann oder nicht. Kein Vergleich kann einem anderen sagen, wer er ist und wo er steht. Kein Vergleich vermag mir zu sagen, was ich bin oder wohin mein Weg mich führt. Kein Vergleich kann mir erbringen, was aus der Tiefe meines Herzens will entspringen. Kein Vergleich kann mir sagen, was sich durch mich will ins Leben wagen. So ergebe ich mich still dem, was durch mich kommen will.

Simone Meller

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Unser höchstes Gebot


Wenn der Geist heilig ist, ist es auch die Materie.

Wenn das Materielle banal ist, ist es auch das Vergeistigte.

Wie oft erscheint uns ein Pol wahrer als der andere, während wir durch die Polaritäten des Lebens kreisen.

Werden wir uns gewahr, dass wir weder das eine noch das andere sind, während wir es natürlich weiterhin jeweils sind.

Wenn alles, was kommt, auch wieder geht, sind wir selbst unser höchstes Gebot.

Simone Meller
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Gewahrsein entfacht die Lust am saftigen Leben


Das Nichts ist nicht wichtiger als Alles. Es ist der Gegenpol vom Alles. Im Laufe unserer Bewusstseinsentwicklung erreichen wir diesen erquickenden Pol viele Male und haben ihn jedes Mal wieder zu verlassen. Wieder und wieder haben wir kreisförmig durch die Polarität “Alles – Nichts” zu schwingen, während wir dem entgegenwachsen, was wir immer schon waren. Beides, Alles und Nichts sind menschliche Zustände. Dahinter schimmert jedoch als einzig bleibendes etwas durch, was mir in seiner Erfahrung unübersteigbar scheint und was nach und nach mein gesamtes Leben erhellen kann: Gewahrsein. Innerhalb dessen manifestiert sich die Bandbreite sämtlicher erfahrbarer Zustände zwischen den Polen Alles und Nichts, Dualität und Einheit, Geist und Materie etc.. Aus diesem Gewahrsein heraus  verliert das Streben nach bestimmten Polen an Bedeutung, ohne dass die jeweiligen Zustände deshalb bedeutungslos würde. Ich betone: Das eben Gesagte gilt auch für die Erfahrung von nondualen Zuständen!

Aus diesem Gewahrsein heraus ist es gleich-gültig, wie ich lebe, wie du lebst, wie er, sie, es leben… Deshalb mache ich anderen keine Lösungen und lebe selbst nach Herzenslust mein Menschsein auf Erden. Gewahrsein der Beliebigkeit befreit, ohne dogmatische Kälte oder zynische Herzlosigkeit zu bewirken. Denn eine Orientierung besteht fort: Das einzige Kriterium für Richtungsentscheidungen, das mir seit meinem spirituellen Coming-out geblieben ist, ist die Lust. Meine Lust führt mich von einer Freude zur nächsten, sie hilft mir unangenehme Zustände zu transformieren und leitet mich auf so spielerische Weise durch die Stationen meines Seelenplans, dass mein Leben leicht geworden ist und ich nur noch eines kann: Meine Kraft ausdrücken. Selbstausdruck pur. Ich pulse und quelle über und erfahre dabei eine Wandlung nach der nächsten. Ich treffe auf Menschen, manche tanzen mit mir, andere ziehen kopfschüttelnd weiter.

Auf meinem Weg der Selbstverwirklichung gelangte ich in die Fülle. Ich bin dankbar, dass ich mit der ansteckenden Weitergabe dieser Erfahrung mein Geld verdienen – mich weiter selbstverwirklichen – darf. Das ist weder Privileg noch Augenwischerei! Es ist das Ergebnis konsequenter Schattenarbeit, der Konfrontation mit den dunklen Seiten in mir, der Auflösung von Selbstblockaden, eine nach der anderen. So wurde eine permanente Ausdehnung möglich, die ohne Anstrengung und in Leichtigkeit geschieht und geschieht und geschieht.

Da ich bei meinen Kunden aus Dienst an der Sache weniger Worte loswerde als in mir entstehen, fließt ein Teil über in diesen Blog und erreicht eine wachsende Zahl mir unbekannter Menschen. Auch dieses Geheimnisvolle ist wieder so spannend! Vor allem, wenn Leser/innen nach einiger Zeit einen Namen oder ein Gesicht bekommen. Wieviel Inspiration und Freude gelangt durch Feedback, Fragen, Kommentare, Zuschriften und kritische Äußerungen herein! Ich danke euch!

Noch eines möchte ich hier teilen: Wenn es jetzt schon so toll ist, wie soll das noch werden, wenn sich auch die Reste lösen?! Ich bin weiterhin munter am Transformieren. Es ist mein Leid, das mich diesen Weg lehrte. Es ist meine Lust, die mich anfeuert, zu sein, was ich bin.

Wem der erste Absatz zu pointiert ist, kann hier ausführlich nachlesen:

Text und Bild: Simone Meller

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Beruflicher Wandel zwischen Hoffnung und Neubeginn


Wenn das Alte Platz macht

Immer wenn etwas versiegt, ist das ein Zeichen dafür, dass Raum für Neues entsteht. Egal ob das im Bereich Arbeit, Liebe, Finanzen, Freundschaft, Gesundheit, Fitness etc. passiert. Das Alte zieht sich zurück und gibt den Platz frei für das, was kommen möchte.

In meiner eigenen Entwicklung  habe ich das oft so erlebt, als ob mir der Stecker gezogen wurde. Damit war ich zwar einverstanden gewesen, nicht jedoch mit dem gefühlten Zwischenraum zwischen meinem alten und meinem neuen Leben. Oftmals schien es mir unerträglich lang zu dauern, bis die neue Verstöpselung stand. Manches Mal habe ich mich gefragt, warum dieser oder jener Übergang nicht sanfter (in Wahrheit meinte ich: unauffälliger) über die Bühne gehen konnte. Doch hätte ich ihn dann überhaupt bemerkt geschweige denn vollzogen?

Im Zwischenraum gibt es nur zwei Gefahren. Die erste besteht darin, mangels “guter Hoffnung” wieder enttäuscht zum alten Stecker, also zur bisherigen Lebensweise zu greifen. Die zweite Gefahr besteht darin, in realitätsfernes Wunschdenken zu verfallen, sich auf “falsche Hoffnungen” zu versteifen und den Anschluss an das Neue vielleicht zu verpassen. Jenseits dieser Extreme, die beide dem Mangelbewusstsein zuzuordnen sind, gibt es einen liebevollen Weg der Mitte. Dort wird den Herzenswünsche die Treue gehalten und  eine Angst nach der anderen transformiert. Im Kern ist es das, was ich Selbstverwirklichung nenne. Und im Zweifel gilt: Nicht warten, sondern leben!

Im Zwischenraum findet dein Seelenplan Luft zum Atmen

Mittlerweile habe ich gelernt, diesen Zwischenraum weitgehend zu genießen. Er schenkt mir Zeit, Luft und Energie, um mich weiter gemäß meinem Seelenplan zu entwickeln. Ich hadere weniger “Warum kann denn nicht jetzt…”, sondern frage öfter “Was ist dank der besonderen Situation jetzt möglich? Wozu werde ich gerade eingeladen?”. Da purzelt’s dann regelmäßig Geschenke,  sofern ich sie anerkenne und nicht dem unangemessenen (besserwisserischen!) Anspruch opfere, dass jetzt eigentlich etwas ganz anderes stattfinden müsste.

Ich begleite Menschen beim “Umstöpseln” in die Neue Energie – eine Metapher für scheinbar unstete Prozesse der Selbstverwirklichung. Ich weiß, dass es mit einmal “Umstöpseln” nicht getan ist. Besonders herausfordernd kann der Wandel in beruflicher Hinsicht verlaufen (s. Coaching für Selbstverwirklichung im Business). Einerseits hängt das eigene Leben von einer steten Quelle der Geldeinnahme ab, andererseits mögen viele Menschen ihre kostbare Lebenszeit nicht mehr um jeden Preis verkaufen. Ist eine solche Situation nun ein unlösbarer Patt, ein heikler Spagat oder eine im wahrsten Sinne des Wortes unvorstellbare Chance auf Selbstverwirklichung? Das ist zunächst eine Frage der individuellen Perspektive. Aus meiner Sicht läuft die Zeit der Doppelleben (Arbeiten für ein Leben “danach”) kollektiv laaangsam auf ein Ende zu. Was aus höherer Perspektive ein evolutionärer Schritt der Menschheit ist, verteilt sich in tausenden von Mustern auf unsere täglichen, berufsbezogenen Entscheidungen und die der nachfolgenden Generationen. Wir alle entwickeln uns permanent weiter, doch arbeiten wir nicht immer parallel an den gleichen Themen. Auf diese Weise können wir uns in unserer Unterschiedlichkeit erfahren und zugleich optimal voneinander lernen.

Persönliche Zeichen für deine anstehende berufliche Veränderung

Es gibt persönliche Zeichen, die darauf hinweisen, dass es für dich an der Zeit sein könnte, den Wandel auch in deinen Beruf oder dein derzeitiges Arbeitsfeld hereinzulassen. Zum Beispiel bist du bei der Arbeit schnell erschöpft, du fühlst dich verkleidet und musst dich zu bestimmten Verhaltensweisen zwingen. Es ist das Versiegen deiner Alten Energie. Immer wieder hast du Visionen davon, was du gerne anders machen würdest, und du fühlst dich frisch, aktiviert und voller Tatendrang, wenn du mit etwas in Berührung kommst, das in diese Richtung weist. Das ist das Einströmen der Neuen Energie. Je mehr Menschen dieser Neuen Energie vertrauen, desto deutlich sichtbarer wandelt sich das Antlitz der Wirtschaft. Ein komplexes System wie unsere Wirtschaft verändert sich weniger durch das (politische) Drehen bestimmter Stellschrauben, als durch Neues Bewusstsein der wirtschaftenden Menschen. Jeder, der sich ein Herz fasst und um seiner selbst willen etwas Neues wagt, bahnt Wege und zieht andere allmählich mit.

Doch es gibt eben auch diese Phasen im oben beschriebenen Zwischenraum. Das Alte ist fort, das Neue noch nicht greifbar nah. Unsicherheit über die nächsten Schritte entsteht. Zwischen Hoffnung und Neubeginn fragst du dich, ob du wirklich noch auf Kurs bist und zwar auf deinem Kurs!

In solchen Übergangsprozessen, in denen es um wichtige Weichenstellungen für dein zukünftiges (Arbeits-)Leben geht, kann Coaching eine Wohltat sein. Wenn dir ein Projekt vorschwebt, dessen Nutzen sich gegenüber der Unternehmensleitung argumentieren lässt, wird dir vielleicht ein Einzelcoaching bezahlt. Seid Ihr mehrere Gleichgesinnte, kann ein zugeschnittenes Gruppencoaching (z.B. in Anlehnung an diese Veranstaltung) noch ökonomischer sein. Falls du dein Coaching selbst finanzierst, weil es unter Umständen auf ein Verlassen der Firma hinauslaufen könnte oder weil du bereits selbstständig bist, so will ich dir sagen, dass ich dir aus genau diesem Grund seit neuestem die Mehrwertsteuer schenke. Alles über mein überregionales Coaching und das neue Preissystem erfährst du hier.

Wir verändern das Gewebe des Lebens

Sollten sich unsere Wege im Operativen nicht kreuzen, so haben sie es zumindest auf einer anderen Ebene bereits getan. Denn ich schreibe dir, und du liest meine Worte. Du und ich – wir stehen zueinander in einer ganz bestimmten Resonanz. Wir beide sind Teile eines Musters in der menschlichen Evolution. Wir folgen dem, was uns jeweils richtig erscheint und verändern auf diese Weise das Gewebe des Lebens. Entsprechendes geschieht bei dir zu Hause, in der Firma, beim Sport etc.. Machen wir uns diese unendliche Vielfalt der Resonanzen bewusst, so erscheint es doch weniger erstaunlich, dass wir manchmal im Zwischenraum hängen, sondern vielmehr höchst bemerkenswert, wie oft die Umstöpselung von der Alten in die Neue Energie reibungslos klappt! Komm, lass uns dies feiern – und die Zwischenräume genießen, wie sie sich ergeben. Sie sind Stationen in deinem Seelenplan: Halte inne, stelle Weichen und fahr zur rechten Zeit mit voller Kraft voraus!

Text: Simone Meller | Fotos: Gabi Schoenemann, Ingo Heemeier, Kurt Michel, Pixelio
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