Posted on 17 Oktober 2010. Tags: Alles & Nichts, Anhaftung, Anmut, Bewusstsein, bilderlos, Channeling, Clearing, Dualität, Dunkelheit, Einfühlung, Einheit, Empathie, Erfahrung, Erlösung, Freiheit, Geist, Gewahrsein, Identität, interaktiv, kristallin, Labsal, leicht, Licht, Materie, Maximalkörpererfahrung, Medialität, Menschenspiel, Mystik, Nondualität, Ping Pong, Polarität, Quelle, schwingen, Stille, Symbiose, Transzendenz, Vereinigung, Vielfalt, wortlos, Zusammenfassung, Zustand
Veranschaulichung von transzendenten Zuständen in 13 Bildern gleichen Ursprungs. Die Bilder können per Mausklick vergrößert werden. Sie stehen hier zusammenfassend und weitgehend wortlos für anderorts (siehe Tags/Verschlagwortung) bereits ausführlich geschilderte Erfahrungen im transzendenten Raum. Auf Basis dieser Bilderreihe sind zwei interaktive Vorträge für die Bereiche Wirtschaft und Heilkunde entstanden, deren Kurzbeschreibungen demnächst mit Link zu diesem Posting eingepflegt werden. Eine der Kernbotschaften beider Vorträge ist: Je bewusster wir uns der Vielfalt transzendenter Zustände sind, desto weniger neigen wir zu Anhaftungen (die sich im Geistigen genauso wie im Materiellen ereignen können) und desto mehr erleichtert sich unser Alltag durch wachsendes Gewahrsein.
Bunter Alltag:

Lichterfahrungen:

Einhüllung in Dunkelheit:

Spielarten der Symbiose:

Vereinigung:

Zermürbendes Ping Pong:

Die Anmut der Selbsterlösung:

Das Labsal der Nondualität:

Einfühlung:

Der andere werden:

Kristalline Maximalkörpererfahrung:

Die Erfahrung des Nichts:

Freies Schwingen durch alle Zustände:

Text und Bilder: Simone Meller
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Posted on 12 September 2010. Tags: Aspekte, Biografie, Diagonale, Dreieck, einfach, Erkenntnis, Geometrie, horizontal, Inkarnation, Kreise, Kreuz, Kreuzung, Kugel, Mandala, Mystik, Oktaeder, Raum, vertikal, Zeit
Das Spannende ist, dass die Biografie der Simone Meller horizontal zu den vertikal heimkehrenden Aspekten angeordnet ist. Für jede mir bislang bewusst gewordene Inkarnation gibt es zugehörige Anknüpfungspunkte meines derzeitigen Daseins. In mehreren Diagonalen dazu treffen Zukunftsströmungen und Überkreuzungen mit anderen Menschen ein. Von Kreisen, Dreiecken, Oktaedern und Kugeln ist ja länger schon die Rede. Das alles in dem Bewusstsein, dass Zeit und Raum Illusionen sind. Lachend stelle ich fest, dass mein Leben auf interessante Weise eine geometrisch komplizierte und zugleich einfache Wendung nimmt.
Simone Meller (08/04/10)
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Posted on 06 August 2010. Tags: absichtslos, Alles & Nichts, Anhaftung, Begegnung, Bewegung, Bibel, Blüte, cartesianisches Weltbild, Channeling, Clearing, Demut, Dienen, Dienstleistung, Elastizität, Energie, Erkenntnis, Erzengel, Flexibilität, Freiheit, Geist, Geschichte, göttlich, Gruppendynamik, Gruppenseele, Guru, Identifikation, Impuls, Inkarnation, Integration, Jeshua, Karma, Konflikt, Konfrontation, Konzentrationslager, Konzept, Kunde, Liebe, manifestieren, Maria Magdalena, Migräne, Mystik, Orientierung, Physik, Quantentheorie, rational, Raum, Realität, Resonanz, Satsang, Schatten, Seele, Seelenplan, Spiritualität, Stille, Teamentwicklung, Überseele, Unternehmen, Wahrheit, Wahrnehmung, Welt, Wirtschaft, Wissenschaft, Wohl, Zeit
Wenn es keine Friedhöfe gäbe, bräuchte ich nicht das Konzept der (Re-)Inkarnation. Da ich mich offensichtlich in einer Welt bewege, in der wir uns mit Hilfe von Zeit und Raum orientieren und in der Menschen geboren werden und wieder sterben, kann das Konzept der (Re-)Inkarnation vorübergehend hilfreich sein. Es macht vieles erklärlich und verdaulich, wenn wir von früheren Leben eingeholt, erschüttert und beschenkt werden. Ich erleb(t)e Auflösung von Karma als mächtige Befreiung.
*
Jedes Leben ist eine Geschichte und jede Geschichte ist angeordnete Energie
Längst habe ich aufgehört zu zählen, zu sortieren und zu datieren, was “ich” alles war. Doch immer stand liebevolle Intergration an, wenn alte Inkarnationen heimkehrten. Jedes Leben ist eine Geschichte, eine bestimmte Anordnung von Energie. Viele Leben, viele Geschichten ranken sich ineinander wie die Blätter einer Blüte. So bildet jede Einzelseele, jede Überseele, jede Gruppenseele etc. ihre Blüte. Und all diese Blüten sind wiederum Blätter der einen Blüte, der wir alle entsprungen sind.
Alle Manifestationen der materiellen und geistigen Welt, die mir begegnen, sind nichts weiter als Geschichten, verschiedene Variationen ein- und derselben Energiequelle. Deswegen sind mir wissenschaftliche und mystische Erkenntnisgewinnung trotz ihres unterschiedlichen Vorgehens auch völlig gleichwertig, keins von beidem steht über dem jeweils anderen. Das einzige, was in meinen Augen jeweils führen darf, ist das als subjektiv wahr Empfundene. Für den einen sind das die neuesten Erkenntnisse der Neurobiologie, für den anderen die jüngste Wirtschaftsumfrage, für den nächsten die Erhellung in der Stille und für den übernächsten ein Channeling mit Jeshua, Maria Magdalena oder Erzengel Michael, die Worte eines Gurus während eines Satsangs oder schlichtweg die Schrift der Bibel.
Ich diene dir mit dem, was du brauchst
Mit all diesen Menschen komme ich klar, weil ich gelernt habe, mich vor der Wahrheit des anderen zu verneigen, seinen Seelenplan und seinen freien Willen zu achten. Ich verstehe meine Dienstleistungen im ursprünglichen Sinne des Wortes als dienende Leistung, lasse mich auf mein Gegenüber ein und biete das an, was jeweils benötigt wird. Da braucht ein Chemiker eine wissenschaftliche Erklärung, warum sein Migräneanfall während unserer Sitzung binnen weniger Minuten verschwindet, gemeinsam arbeiten wir uns durch die Fragwürdigkeit des cartesischen Schnitts und durch plausible Ableitungen einer generalisierten Quantentheorie. Eine Versicherungsangestellte durchlebt Fragmente ihrer Hinrichtung im sogenannten Konzentrationslager, währenddessen begleite ich sie mit meiner Energie und validiere ihre Wahrnehmungen durch meine eigenen. Ein Manager ist fasziniert vom Resonanzprinzip und ich unterstütze ihn bei der Anwendung in seinem Unternehmen. Eine körperlich schwer kranke, zwischen Ungläubigkeit und verzweifelter Gottsuche schwankende Rentnerin sucht Halt und findet ihn während unseres Gesprächs in der Seele ihres verstorbenen Vaters. Ich werde gebucht für eine Teamentwicklung, in der Spiritualität keine explizite Rolle spielt, wohl aber mein Gespür für Gruppendynamik und meine Fähigkeit zu strukturieren.
Wenn Auftragsarbeit absichtslos wird
Als Dienstleisterin ergebe ich mich dem Prozess zum Wohle meines Kunden, und auf diese Weise erhält Auftragsarbeit den Charakter von Absichtslosigkeit, ohne in gleichgültige Beliebigkeit zu fallen. Während ich mich flexibel auf die Realitäten meiner Kunden einstelle und systemimmanent mit ihnen arbeite, bleibe ich gleichzeitig meiner Wahrnehmung treu. So entsteht ein Dialog, im Zuge dessen wir uns – dem Wachstum der Kundin verpflichtet – über unsere unterschiedlichen und gemeinsamen Konzepte verständigen. Durch dieses Zusammenspiel verschiedener Wahrnehmungen kommen die schwierigen Themen ans Licht, zum Beispiel wenn sich jemand mit dem Nichts identifiziert, Jeshua verherrlicht, im Resonanzprinzip das Wirken des Schattens übersieht oder Teamkonflikten auszuweichen versucht.
Gerne lasse ich jedes Konzept los, sobald ich es nicht mehr brauche. Und gerne benutze ich es wieder, wenn es der Situation dient. Ich erlebe dieses Hin und Her nicht als das in den Wind Hängen meines Fähnchens und auch nicht als einen bequemen Eklektizismus oder ein Ausweichen vor Schattenarbeit. Vielmehr sehe ich darin eine kompromiss- und bedingungslose Ausrichtung auf das höchste Wohl. des jeweiligen Kunden. Da ich das nicht kenne, bleibt mir nur Demut: ich falle mit all dem mir Anvertrauten in die Liebe. Dort nehme ich den nächsten stimmigen Schritt wahr: ein Impuls zu einer fachlichen Aufklärung, zu einer Anleitung für Stille, zu einer wertschätzenden Konfrontation oder zu einem Plädoyer für das Vergessene im Kunden.
Ich folge den Bewegungen der Seele, bis sie verschwinden
Damit folge ich den Bewegungen der Seele und in Momenten, da sich auch das Konzept der Seele auflöst, den Bewegungen des Geistes. Ist auch der Geist nicht mehr da, ergebe ich mich dem, was bleibt: Nichts. Doch auch an diesem Zustand habe ich nicht zu haften, sondern mich immer wieder neu für die Manifestationen des Lebens zu öffnen. Ich nehme das Leben, wie es kommt, und lasse es los, wie es geht. In dieser Elastizität bin ich geborgen und frei, mit dir zu sein. Deswegen gleicht keine Begegnung der anderen, obwohl es oft um dasselbe geht. Wir sind hier, um ein- und dasselbe in seinen Variationen zu erleben. Darauf lasse ich mich Tag für Tag ein. Deshalb meine ich, dass sämtliche Konzepte von Wissenschaft und Spiritualität relativ unwichtig sind. Aber es ist praktisch, sie vorübergehend zu nutzen.
Text: Simone Meller | Foto: Klaas Hartz, Pixelio
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Posted on 18 Juni 2010. Tags: Buddha, Christ, extrem, Fühlen, Fülle, Glauben, Gnade, Greuel, Herz, Himmel, Hölle, Inquisition, Jeshua, Jesus Christus, Leere, Lehre, Liebe, Märtyrertum, Menschenspiel, Mitgefühl, Mut, Mystik, narzisstischer Missbrauch, Nihilismus, Ping Pong, Schatten, sexueller Missbrauch, Wahrheit
Wenn der Zen-Schüler
mit der Kettensäge kommt
und der Christ
den Weichspüler holt
dann will ich rufen:
Jesus! Buddha!
Kommt herbei!
Tanzt mit uns
bis sich die Lehre leert
und wir atemlos FÜHLEN
dass Extreme die Hölle
und Vereinigung der Himmel
auf Erden sind
Keine Liebe
will den Nihilismus
im abgeholzten Wald
Kein Mitgefühl
will das Märtyrertum
des konturlosen Herz
Vorbei die Zeit
der Inquisition
Kein Scheiterhaufen
folgt meiner Impertinenz
doch vielleicht Entrüstung
wenn ich sage dass
Greuel subtile Formen
tragen kann und
Missbrauch nicht nur
sexueller Art ist
All diese Spiele dauern an
bis auch der letzte erkannt hat
dass man Schatten nicht töten
nicht abschneiden nicht ignorieren
nicht aufweichen nicht verleugnen
sondern nur mutig lieben kann
Jenseits von
Kettensäge und Weichspüler
gibt es einen Weg der Wahrhaftigkeit
Er beginnt in dir und mir
wenn wir leben was wir sind
anstatt zu scheinen
wie wir GLAUBEN zu sollen
Wenn wir die Lehren leerten
und mit Erfahrung füllten
entdecken wir ein
christliche Alles im
buddhistischen Nichts
und vice versa
Doch weder holzten wir ab
noch spülten wir weich
sondern blieben verwurzelt
in der Gnade des irdischen Lebens
Simone Meller
Posted in Lyrik