Posted on 15 September 2010. Tags: Danke, Dienen, Hohelied, kosmische Gesetze, Kraft, Lernen, Lied, Prüfung
Immer wenn ich etwas gelernt habe, kommt jemand, der mich prüft. Im ersten Moment fühlt sich das unangenehm an, als ob sich das Alte noch einmal aufplustert und mich einverleiben möchte. Im zweiten Moment erkenne ich die Chance und nehme sie an. Ich singe mein gelerntes Lied und beobachte, wie sich dabei das Alte in einen Fluss kanalisiert, der in meinem Herzen, dem inneren Ort der Allverbundenheit, mündet. Ich fühle Erleichterung und Kraft. Jetzt weiß ich, was ich kann und was mir bleibt. Jetzt kann ich dem, der mich prüfte, danken. Still. Denn zumeist ist der jeweiligen Person die Rolle des Prüfers nicht bewusst gewesen. Sie war einfach sie selbst und diente damit mir in hervorragender Weise.
Simone Meller
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Posted on 01 Mai 2010. Tags: Geste, Himmel, Kommunikation, Kraft, Kreise, Lied, Quelle, Sein, Sprache, Stille, Tiefe, Vortrag, Wort, zart
Aus der Tiefe meines Seins
quellen Worte empor
behutsam zu öffnen
das angelehnte Himmelstor
Aus der Tiefe meines Seins
streifen meine Blicke
zärtlich zu sehen
die versammelten Geschicke
Aus der Tiefe meines Seins
steigen Gesten auf
kraftvoll einzuladen
die die warten darauf
Aus der Tiefe unseres Seins
erklingt ein gemeinsames Lied
ganz still und doch so laut
dass es unsichtbare Kreise zieht
Simone Meller
Foto: Pixelio, Kurt Michel
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Posted on 13 April 2010. Tags: Bild, Demut, Dualität, Heilen, Klarheit, Kunst, Leid, Liebe, Lied, Schauspiel, Stille, Tanz
Heilung ist fließende Kunst
ein liebender Tanz in Dualität
ein Bild das zwischen Dunst
und Klarheit in Tupfen entsteht
ein Lied in dessen Inbrunst
alles Leid anmutig vergeht
ein Schauspiel voller Gunst
in den Rollen Demut steht
Heilung ist ganz stille Kunst
Text: Simone Meller
Foto: Pixelio, Werner David
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Posted on 08 März 2010. Tags: Anmut, Einheit, Ewigkeit, Flut, Herz, laut, Liebe, Lied, Poesie, pur, Sein, Sog, spiralförmig, Stille, Tanz, Ton
In mir klingt ein Lied. Was ich auch tue oder lasse, in mir singt eine wundervolle Poesie, die um so köstlicher wird, je einfacher und spiralförmiger sie ihre Tänze dreht. Sie ist ein Sog in die Einheit und verklingt dort in einem einzigen Ton, der sich immer stiller und lauter zugleich durch mein tägliches Leben zieht. Nur ein Bruchteil dieses ewigen Singsangs erreicht meinen Blog. Es ist eine kleine Spur für die, die folgen möchten. Ein plauderndes Rinnsal, das beim vollständigen Hineinnehmen in das eigene Herz (genauso wie das Pferd die Katze in sich aufnimmt), seine volle Fülle enfaltet. Nehmen wir die daraus erwachsende Liebe wiederum in unser Herz, so entdecken wir eine wahre Flut, die aufsteigt und sich in einer solch unbeschreiblichen Anmut wieder in einem Ton versenkt, das nur noch Ewigkeit bleibt.
Simone Meller
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