Tag Archive | "Hoffnung"

Langzeitarbeitslosigkeit darf sein (Sternenklar II)


Die erste Projektphase von Sternenklar war vor allem eine persönliche Kärungshilfe. Sie hat anstehende Entwicklungen meiner Persönlichkeit katalysiert. Ich habe mich über vier Monate lang mit dem Thema Arbeitslosigkeit und dem dazu ins Leben gerufenen Projekt auseinandergesetzt. So groß die inneren Ausläufer dabei waren, äußerlich war es in gewohnter Weise ein weitgehend unsichtbarer Transformationsprozess, dessen Resultate still in mein tägliches Handeln und in meine Blogbeiträge einflossen.

Wenn du heute oder zu einem späteren Zeitpunkt Lust auf solche Selbsterfahrung verspürst, dann kannst du dich in deinem persönlichen Rhythmus für das Thema Langzeitarbeitslosigkeit öffnen und beobachten, was geschieht. Damit du dich in dieser Öffnung nicht selbst verlierst und vom Mitgefühl ins Mitleid fällst, empfehle ich die Beachtung der im September 2010 veröffentlichten Herzensprinzipien. Sternenklar ist weder ein politisches noch ein caritatives Projekt. Es trägt auch keine pädagogische oder reformerische Handschrift, sondern setzt sein Vertrauen in die Eigenverantwortlichkeit eines jeden Menschen. Sternenklar ist ein Projekt der bedingungslos freigebenden Liebe, in dem alle Beteiligten üben können, bei sich zu bleiben (s. Klarheit im Herzen: Ich bin bei dir und bleibe bei mir).

Sternenklar rettet andere Menschen nicht, sondern begegnet ihnen absichtslos. Sternenklar bekämpft nicht die Langzeitarbeitslosigkeit, sondern bejaht sie als einen möglichen Seins-Ausdruck. Langzeitarbeitslosigkeit und mit ihr einhergehende Probleme wie Drogen- und Alkoholabhängigkeit, Verschuldung, Wohnungslosigkeit, Krankheit, mangelnde Deutschkenntnisse dürfen sein. Sternenklar zementiert diesen Seins-Ausdruck nicht, sondern begegnet ihm sanft und ohne Veränderungsdruck. Sternenklar ist ein Projekt der natürlichen Wandlung, in dem Reste von Helfersyndrom, Rettungsethos und Weltverbesserungstendenzen heilen können. Sternenklar steht für freiwillige Begegnung und in dieser natürlichen Ausdehnung von Herzenslust gibt es keinen Grund, persönliche Grenzen zu überschreiten.

Ich verfüge nicht über die Qualitäten einer Sozialarbeiterin oder eines Fallmanagers. Deshalb bin ich froh, dass es diese Fachleute und viele mehr gibt. Auch existieren bereits viele Angebote für Arbeitslose. Sternenklar tritt nicht in Konkurrenz zu Fachleuten und (über-)regionalen Angeboten, sondern ergänzt diese durch absichtslose Begegnung. Sternenklar ist ein Projekt der Hoffnung, das die Dunkelheit erträgt. Sternenklar ist eine kreative Ausdehnung, die sich in das Fremde hinein wagt. Sternenklar ist ein freudiges Wagnis für alle, die zu einem für sie persönlich angemessenen Zeitpunkt dabei sein wollen. Es gibt keinen Grund zur Eile.

Simone Meller

Fortsetzung lesen? Sternenklar sein

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Zähne zeigen – auch beim Zahnarzt


Als ich wieder einmal gegen zahnärztlichen Rat handelte und in mir jene angstauslösenden Argumente nachhallten, denen ich aber nicht meine Intuition unterordnen wollte, dachte ich: Es bräuchte ein Zahn-Forum der Hoffnung, in dem Menschen sich gegenseitig mit ihren Erfahrungsberichten unterstützen.

“Karies heilen” tippte ich in die Suchmaschine und entdeckte die deutschsprachige Version dieser Website Healing Teeth Naturally, auf der ich einige meiner (Heilungs-)Erfahrungen wiederfinden konnte. Ach, das tat gut! Natürlich ersparte mir die Lektüre nicht meine seelische Schattenrbeit und die Erlösung zugehöriger emotionaler Themen, aber ich konnte Bestätigung daraus ziehen.

Weil ich meine eigenen Zähne nicht im 360° Grad Panorama betrachten kann, lasse ich sie regelmäßig untersuchen und mir sogenannte kritische Stellen (z.B. alte Füllungen und andere Verdachtsmomente) im Handspiegel zeigen. Dann erfolgt eine Abwägung: Ich höre mir die fachliche Einschätzung an, gleiche sie mit meiner Wahrnehmung ab und lausche in mein Herz: Stehe ich so weit in meiner Schöpferkraft, allen Themen dieser Baustelle heilend zu begegnen? Wenn nein, würde ich mit der Ablehnung einer konservativen Behandlung meinen Zahn riskieren. Wenn ja, würde ich mit der Zustimmung einer konservativen Behandlung eine Körperverletzung begehen. Für diesen Klärungsprozess nehme ich mir gerne mehrere Tage Zeit. Ich folge dem ersten klaren (!) Impuls. Vor kurzem erbrachte das erlaubte Bohren an einer Stelle ein klares Nein für fünf weitere Stellen. In dieser Festigkeit bleibe ich offen für meinen mir unbekannten Entwicklungsprozess.

Der Zahnarztpraxis kommuniziere ich meine Entscheidung insoweit, wie es innerhalb unserer unterschiedlichen Paradigmen möglich ist. Ich muss nicht verstanden werden, wenn ich von meinem Selbstbestimmungsrecht Gebrauch mache. Ich entscheide, wer wann und wo in meinen Körper eindringt. Zähne zeigen – auch beim Zahnarzt! Zurück bleiben gemischte Gefühle auf beiden Seiten; das sind dann meine Hausaufgaben, zumindest was meinen Anteil anbelangt.

Ich bin froh, dass es Zahnärzte gibt. Sie haben zum Erhalt und zur ästhetischen Wiederherstellung meiner Zähne beigetragen, als andere Wege nicht möglich waren. In der Interaktion mit ihnen und meinen Zähnen habe ich sehr viel gelernt. Ich bin froh, experimentieren zu dürfen und im Hintergrund für den Fall der Fälle eine moderne Zahmedizin zu wissen. Die Zahmedizin und mein Eigensinn stammen aus ein- und derselben Quelle. Das möchte ich betonen, genauso wie die Gefahr von Verdrängung und Selbstschädigung durch Missachtung ärztlichen Rates. Auf meinen Haftungsausschluss sei hiermit verwiesen. Ich trage Verantwortung für mich und du für dich.

Text: Simone Meller | Foto: Viktor Mildenberger

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Unausgesprochene Bitte eines Kindes


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Beruflicher Wandel zwischen Hoffnung und Neubeginn


Wenn das Alte Platz macht

Immer wenn etwas versiegt, ist das ein Zeichen dafür, dass Raum für Neues entsteht. Egal ob das im Bereich Arbeit, Liebe, Finanzen, Freundschaft, Gesundheit, Fitness etc. passiert. Das Alte zieht sich zurück und gibt den Platz frei für das, was kommen möchte.

In meiner eigenen Entwicklung  habe ich das oft so erlebt, als ob mir der Stecker gezogen wurde. Damit war ich zwar einverstanden gewesen, nicht jedoch mit dem gefühlten Zwischenraum zwischen meinem alten und meinem neuen Leben. Oftmals schien es mir unerträglich lang zu dauern, bis die neue Verstöpselung stand. Manches Mal habe ich mich gefragt, warum dieser oder jener Übergang nicht sanfter (in Wahrheit meinte ich: unauffälliger) über die Bühne gehen konnte. Doch hätte ich ihn dann überhaupt bemerkt geschweige denn vollzogen?

Im Zwischenraum gibt es nur zwei Gefahren. Die erste besteht darin, mangels “guter Hoffnung” wieder enttäuscht zum alten Stecker, also zur bisherigen Lebensweise zu greifen. Die zweite Gefahr besteht darin, in realitätsfernes Wunschdenken zu verfallen, sich auf “falsche Hoffnungen” zu versteifen und den Anschluss an das Neue vielleicht zu verpassen. Jenseits dieser Extreme, die beide dem Mangelbewusstsein zuzuordnen sind, gibt es einen liebevollen Weg der Mitte. Dort wird den Herzenswünsche die Treue gehalten und  eine Angst nach der anderen transformiert. Im Kern ist es das, was ich Selbstverwirklichung nenne. Und im Zweifel gilt: Nicht warten, sondern leben!

Im Zwischenraum findet dein Seelenplan Luft zum Atmen

Mittlerweile habe ich gelernt, diesen Zwischenraum weitgehend zu genießen. Er schenkt mir Zeit, Luft und Energie, um mich weiter gemäß meinem Seelenplan zu entwickeln. Ich hadere weniger “Warum kann denn nicht jetzt…”, sondern frage öfter “Was ist dank der besonderen Situation jetzt möglich? Wozu werde ich gerade eingeladen?”. Da purzelt’s dann regelmäßig Geschenke,  sofern ich sie anerkenne und nicht dem unangemessenen (besserwisserischen!) Anspruch opfere, dass jetzt eigentlich etwas ganz anderes stattfinden müsste.

Ich begleite Menschen beim “Umstöpseln” in die Neue Energie – eine Metapher für scheinbar unstete Prozesse der Selbstverwirklichung. Ich weiß, dass es mit einmal “Umstöpseln” nicht getan ist. Besonders herausfordernd kann der Wandel in beruflicher Hinsicht verlaufen (s. Coaching für Selbstverwirklichung im Business). Einerseits hängt das eigene Leben von einer steten Quelle der Geldeinnahme ab, andererseits mögen viele Menschen ihre kostbare Lebenszeit nicht mehr um jeden Preis verkaufen. Ist eine solche Situation nun ein unlösbarer Patt, ein heikler Spagat oder eine im wahrsten Sinne des Wortes unvorstellbare Chance auf Selbstverwirklichung? Das ist zunächst eine Frage der individuellen Perspektive. Aus meiner Sicht läuft die Zeit der Doppelleben (Arbeiten für ein Leben “danach”) kollektiv laaangsam auf ein Ende zu. Was aus höherer Perspektive ein evolutionärer Schritt der Menschheit ist, verteilt sich in tausenden von Mustern auf unsere täglichen, berufsbezogenen Entscheidungen und die der nachfolgenden Generationen. Wir alle entwickeln uns permanent weiter, doch arbeiten wir nicht immer parallel an den gleichen Themen. Auf diese Weise können wir uns in unserer Unterschiedlichkeit erfahren und zugleich optimal voneinander lernen.

Persönliche Zeichen für deine anstehende berufliche Veränderung

Es gibt persönliche Zeichen, die darauf hinweisen, dass es für dich an der Zeit sein könnte, den Wandel auch in deinen Beruf oder dein derzeitiges Arbeitsfeld hereinzulassen. Zum Beispiel bist du bei der Arbeit schnell erschöpft, du fühlst dich verkleidet und musst dich zu bestimmten Verhaltensweisen zwingen. Es ist das Versiegen deiner Alten Energie. Immer wieder hast du Visionen davon, was du gerne anders machen würdest, und du fühlst dich frisch, aktiviert und voller Tatendrang, wenn du mit etwas in Berührung kommst, das in diese Richtung weist. Das ist das Einströmen der Neuen Energie. Je mehr Menschen dieser Neuen Energie vertrauen, desto deutlich sichtbarer wandelt sich das Antlitz der Wirtschaft. Ein komplexes System wie unsere Wirtschaft verändert sich weniger durch das (politische) Drehen bestimmter Stellschrauben, als durch Neues Bewusstsein der wirtschaftenden Menschen. Jeder, der sich ein Herz fasst und um seiner selbst willen etwas Neues wagt, bahnt Wege und zieht andere allmählich mit.

Doch es gibt eben auch diese Phasen im oben beschriebenen Zwischenraum. Das Alte ist fort, das Neue noch nicht greifbar nah. Unsicherheit über die nächsten Schritte entsteht. Zwischen Hoffnung und Neubeginn fragst du dich, ob du wirklich noch auf Kurs bist und zwar auf deinem Kurs!

In solchen Übergangsprozessen, in denen es um wichtige Weichenstellungen für dein zukünftiges (Arbeits-)Leben geht, kann Coaching eine Wohltat sein. Wenn dir ein Projekt vorschwebt, dessen Nutzen sich gegenüber der Unternehmensleitung argumentieren lässt, wird dir vielleicht ein Einzelcoaching bezahlt. Seid Ihr mehrere Gleichgesinnte, kann ein zugeschnittenes Gruppencoaching (z.B. in Anlehnung an diese Veranstaltung) noch ökonomischer sein. Falls du dein Coaching selbst finanzierst, weil es unter Umständen auf ein Verlassen der Firma hinauslaufen könnte oder weil du bereits selbstständig bist, so will ich dir sagen, dass ich dir aus genau diesem Grund seit neuestem die Mehrwertsteuer schenke. Alles über mein überregionales Coaching und das neue Preissystem erfährst du hier.

Wir verändern das Gewebe des Lebens

Sollten sich unsere Wege im Operativen nicht kreuzen, so haben sie es zumindest auf einer anderen Ebene bereits getan. Denn ich schreibe dir, und du liest meine Worte. Du und ich – wir stehen zueinander in einer ganz bestimmten Resonanz. Wir beide sind Teile eines Musters in der menschlichen Evolution. Wir folgen dem, was uns jeweils richtig erscheint und verändern auf diese Weise das Gewebe des Lebens. Entsprechendes geschieht bei dir zu Hause, in der Firma, beim Sport etc.. Machen wir uns diese unendliche Vielfalt der Resonanzen bewusst, so erscheint es doch weniger erstaunlich, dass wir manchmal im Zwischenraum hängen, sondern vielmehr höchst bemerkenswert, wie oft die Umstöpselung von der Alten in die Neue Energie reibungslos klappt! Komm, lass uns dies feiern – und die Zwischenräume genießen, wie sie sich ergeben. Sie sind Stationen in deinem Seelenplan: Halte inne, stelle Weichen und fahr zur rechten Zeit mit voller Kraft voraus!

Text: Simone Meller | Fotos: Gabi Schoenemann, Ingo Heemeier, Kurt Michel, Pixelio
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