Posted on 09 März 2011. Tags: Eingebung, Eisberg, Ergebung, Fremdheit, Freude, Führung, Herz, Hier & Jetzt, Intuition, Klarheit, leicht, Prozess, Puls, Ruf, Schritte, Sein, sinken, Staunen, Tiefe, Warten, Weg, Widerstand, Zeichen
Klar der Ruf, unbekannt der Weg. Wie komme ich von hier nach dort? Durch mein Jetzt. Sein. Tun, was zu tun ist. Eine zu schreibende Rechnung, der schmutzige Teller, der Anruf bei der Behörde. Der nächste Schritt liegt vor meiner Nase. Auch wenn ich den zehnten Schritt danach, ja nicht einmal den übernächsten kenne. Alles ergibt sich Stück für Stück aus meinem Herzen – wenn ich es lasse.
Wie bei einem Eisberg, bei dem 7/8 unter der Oberfläche in der Tiefe liegt, hängen an der Rechnung, dem Teller, dem Anruf innere Themen. Meine einst getroffene Entscheidung, alles in Klarheit zu bringen, hat den Schleier der Banalität von a l l e m gerissen. Immer weniger entgeht meinem Staunen. Jedes Körnchen meines Lebens ist von Bedeutung. Alles voller Zeichen. 7/8 in der Tiefe, was immer auch ansteht. Das braucht zwar Konsequenz, ist aber letztlich selbstbelohnend: Da bei jedem Ding 7/8 geklärt werden, wächst die Leichtigkeit meines Seins von Minute zu Minute.
Während ich den Teller in die Spülmaschine räume, kommt die Eingebung, auf die ich gewartet habe. Warten meint übrigens vor dem Teller zu sitzen und auf meiner Reihenfolge zu beharren. Warten ist Widerstand gegen meinen Prozess. Einfacher ist es, in die Führung meines Herzens zu sinken. Dort pulsiert eine Freude, die mich in Leichtigkeit von hier nach dort trägt. Ich folge dem Ruf der Freude.
Simone
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Posted on 07 Februar 2011. Tags: Amen, Anfang, Bejahung, Bewegung, Blankenese, Ebbe, Elbe, Ende, Erde, Flut, Fülle, Geist, Gezeiten, Gischt, Hier & Jetzt, Leben, Materie, Rhythmus, Sand, Schöpfung, schwingen, Synchronizität, Tod, überflüssig, vergehen, Wasser, Welle
Die Fülle des Lebens vollzieht sich im Rhythmus von Entstehen und Vergehen. Ich lebe auf einem Landstrich, der vergehen wird. Meine Fülle von heute ist mein Überflüsiges von morgen. Mein Überflüssiges von heute macht Platz für meine Fülle von morgen. Das Leben gibt und nimmt. Mein wandelndes Sein ist synchron zu Ebbe und Flut. Der Fluss, das Tal, der Berg schwingt. Die Menschen schwingen. Da ist eine einzige Bewegung und keine Trennung von Materie und Geist. Zwar vollziehe ich meine Bewegung und du deine, doch was davon ist die Gischt der nächsten Welle und was davon der aufgewühlte Sand? Wo endet die Elbe und wo fängt sie an? Wo beginnt die Küste und wo hört sie auf? Was ist Niedrigwasser und was ist Hochwasser? Die Fülle des Lebens vollzieht sich im Rhythmus von Entstehen und Vergehen. Ich lebe auf einem Landstrich, der vergehen wird. Ich bejahe meine Fülle im Hier und Jetzt. Amen.
Simone
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Posted on 04 Februar 2011. Tags: Begegnung, Danke, Festung, Freiheit, göttlich, Hier & Jetzt, Kind, Kreise, Lassen, Leben, Rad, Ruhe, Rüstzeug, Sein, Zukunft
leben
ohne festung
begegnung
ohne rüstzeug»
sein
ohne aufruhr
das rad des lebens
drehte sich weiter
dankbar lasse ich
los los los
was kommt?
das göttliche kind ist
simone
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Posted on 26 Dezember 2010. Tags: Ausdruck, Auseinandersetzung, Clearing, Dienen, Entwicklung, Feiern, Gleichwertigkeit, Herz, Hier & Jetzt, Klarheit, leicht, Sein, spirituelles Erwachsenwerden, Stimmigkeit, Wachstum, Weite, Werden, wortlos, Zyklus
Worte und Verhaltensweisen, die mir gestern noch dienten und mein Herz weiter werden ließen, dienen mir schon heute nicht mehr. Sie versperren mir sogar die Tür. So darf ich das, was ich gestern noch als neueste Errungenschaft meines Werdens feierte, schon heute eingehen lassen in die Annalen meines Herzens. Auch wenn mir mein Heute mehr dient als mein Gestern, sind beide gleichwertige Seins-Ausdrücke von Simone. Ohne Gestern kein Heute. Was gestern meiner Klärung (Clearing) diente, endet in seiner Nützlichkeit dort, wo Klärung eintrat (geklärtes Sein).
Alles was sich klärt, geht wortlos in meinem Sein auf. Dann ist es leichter, zu sein, was ich bin, als es es zu er-klären. Dann kommt es einem Fallen ins Gestern gleich, wenn ich erneut das Alte bemühe. Dann spüre ich ein Brett im Herzen, wo eben noch Weite war. Doch sobald ich mich auf mein neu gewordenes Sein verlasse, weitet sich mein Herz. Und sofort strömt schon wieder Neues ein. Damit beginnt ein erneuter Zyklus der klärenden Auseinandersetzung, was mir entspricht und was mir nicht mehr entspricht. Klären – Sein. Klären – Sein. Klären – Sein. So werde ich zwischen gestern und morgen immer wieder das, was ich jeweils heute bin.
Text: Simone Meller | Foto: gpalm, Pixelio
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