Tag Archive | "Herz"

Schöpfungswellen – Surfen am Limit


Meine Schöpfungswellen tragen mich voran. Surfen am Limit meiner Möglichkeiten, weiterer Freude entgegen. Um mich herum Menschen, alle vollauf mit ihren Schöpfungswellen beschäftigt. Wir spüren einander. Stille Zeugenschaft. Gelegentlich Treffen am Strand. Wortloses Erzählen vom Unsagbaren – unsere Herzen wissen. Da erklingt schon wieder der Ruf des Neuen, und die nächste Schöpfungswelle rollt heran… Mein gestern erreichtes Limit ist mein Ausgangspunkt von heute. Ich surfe und surfe und surfe. Keine Hand zum Winken frei, doch da drüben auf der Sandbank, dort treffen wir uns wieder!

Simone

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Was mich ruft und wie ich hinkomme


Klar der Ruf, unbekannt der Weg. Wie komme ich von hier nach dort? Durch mein Jetzt. Sein. Tun, was zu tun ist. Eine zu schreibende Rechnung, der schmutzige Teller, der Anruf bei der Behörde. Der nächste Schritt liegt vor meiner Nase. Auch wenn ich den zehnten Schritt danach, ja nicht einmal den übernächsten kenne. Alles ergibt sich Stück für Stück aus meinem Herzen – wenn ich es lasse.

Wie bei einem Eisberg, bei dem 7/8 unter der Oberfläche in der Tiefe liegt, hängen an der Rechnung, dem Teller, dem Anruf innere Themen. Meine einst getroffene Entscheidung, alles in Klarheit zu bringen, hat den Schleier der Banalität von a l l e m gerissen. Immer weniger entgeht meinem Staunen. Jedes Körnchen meines Lebens ist von Bedeutung. Alles voller Zeichen. 7/8 in der Tiefe, was immer auch ansteht. Das braucht zwar Konsequenz, ist aber letztlich selbstbelohnend: Da bei jedem Ding 7/8 geklärt werden, wächst die Leichtigkeit meines Seins von Minute zu Minute.

Während ich den Teller in die Spülmaschine räume, kommt die Eingebung, auf die ich gewartet habe. Warten meint übrigens vor dem Teller zu sitzen und auf meiner Reihenfolge zu beharren. Warten ist Widerstand gegen meinen Prozess. Einfacher ist es, in die Führung meines Herzens zu sinken. Dort pulsiert eine Freude, die mich in Leichtigkeit von hier nach dort trägt. Ich folge dem Ruf der Freude.

Simone

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Ich bringe dich nicht zum Weinen oder zum Lachen


ich bringe dich nicht
zum weinen oder zum lachen
mit mir darfst du
jede erfahrung in liebe machen

gern lausche ich mit
was tief in deinem herzen klingt
wenn meine seele mit
deiner ein liedchen in stille singt

manchmal möchte ich
dir gerne was schönes schenken
was kann ich geben
ohne von dir zu mir zu lenken

ich halte den mund
bis das herz hebt zu sprechen an
ich lasse die gesten
bis das herz setzt zum handeln an

mich berührt dein sein
auf vertraut wie fremde weise
suche nach wegen
zu schließen immer neue kreise

simone

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Ich lasse mich ein


wenn ich mich abwende
trenne ich mich

wenn ich mich einlasse
werde ich eins

abwenden ist ersatz
für ich-grenzen

einlassen folgt dem
sicheren ich-bin

mein klares herz
lässt alles rein

verliert sich nicht
ist bergender ort

wenn ich mich abwende
trenne ich mich

wenn ich mich einlasse
werde ich eins

simone

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