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Tabus im Unternehmen – Leadership zeigt neue Wege


Ideen scheitern oft an der Unternehmenskultur

Viele gute Ideen und Projekte werden im Unternehmen durch die bestehende Kultur ausgebremst. Das ist nicht ungewöhnlich. Denn dieses sozialpsychologische Phänomen ist überall zu beobachten, wo sich Menschen in Gruppen zusammenfinden und ein unterschwelliges Übereinkommen etnsteht, was im Gruppenkontext wünschenswert ist und was nicht. Diese unsichtbaren Gesetze kann man recht schnell greifen, wenn man sich fragt: Was muss ich hier tun, um anzukommen und Ansehen zu gewinnen? Was muss ich hier tun, um ins Fettnäpfchen zu treten oder es mir zu verscherzen? Gerne frage ich meine Kunden auch ganz klassisch: “Wenn morgen eine Freundin oder ein Freund von Ihnen hier im Unternehmen neu anfangen würde, welche Tipps bezüglich Kleidung, Verhalten, Sprache etc. würden Sie ihr/ihm geben? Über welche dieser Kriterien sind Sie hier und jetzt bereit zu sprechen und über welche nicht? Warum ist das so?”

“Das funktioniert bei uns eh nicht!”

Im Coaching erfahre ich die Unternehmenskultur indirekt, nämlich wenn sich das Gesicht meines Kunden nach einem Aha-Erlebnis plötzlich verdunkelt und er sagt “Das funktioniert bei uns eh nicht”. Wenn ich Prozesse im Unternehmen moderiere oder einen Vortrag halte, erlebe ich den Tabubruch meinerseits entweder durch atemlos gespannte Stille oder durch eine sich zerstreuende Aufmerksamkeit. Während ich in der Spannung noch im Rennen bin, weil ich durch mein Tun die unausgesprochene Frage beantworte, ob ich – bildlich gesprochen – das aufgemachte Fass auch halten kann, warnt mich die Aufmerksamkeitsflucht, dass ich Menschen abgehängt habe. Im ersten Fall mache ich vergnügt weiter (denn das ist mein Job!) und im zweiten Fall halte ich inne, eruiere Widerstände und Zweifel, überprüfe meine Wahrnehmungen und Hypothesen und einige mich gemeinsam mit der Gruppe auf ein weiteres Vorgehen.

Brücken bauen für eine neue Wirtschaft

Sehr oft höre ich also von meinen Kundinnen: „Aber das können wir doch nicht machen…“ Und genau an dieser Stelle kommt meine Dienstleistung ins Spiel. (Wohl gemerkt, wir reden hier nicht davon, morgen als Mann im Schottenrock zur Arbeit zu gehen, sondern davon, Arbeitsabläufe konstruktiv zu verändern und Projekte innovativ aufzuziehen.) Ich kokettiere damit, eine Tabu-Brecherin zu sein. Gewissermaßen entspricht dies den Tatsachen, wenn ich auch nicht brachial vorgehe, sondern Brücken zu neuen Sicht- und Handlungsweisen baue. Ich baue Brücken von der bestehenden Unternehmenskultur zu einem Weg des Herzens in der Wirtschaft. Das Herz steht hierbei als Symbol für die harmonische Vereinigung von Verstand, Intuition und Gefühl.

Ich arbeite mit femininer Energie – also spürig, sensitiv, Zusammenhänge erkennend – und mit maskuliner Energie – indem ich mit meiner Wahrnehmung konfrontiere, hartnäckig bleibe und mich nicht abschütteln lasse. Das, worüber meine Kundinnen und Kunden am liebsten nicht sprechen würden, ist genau das Thema, um das es geht. Mit einer Mischung aus Sanftheit und Festigkeit gelingt die Bearbeitung.

Selbstbewusstsein verändert Unternehmenskultur

Man kann alles machen, wenn es in liebevoller Absicht und mit Respekt vor anderen Menschen geschieht. Dann kann man auch die ungewöhnlichsten Dinge bringen. Dazu ermutige und inspiriere ich andere. Bin ich im Unternehmen engagiert, kann ich es ein Stück weit vorleben und gemeinsam mit den Anwesenden etablieren. Meinen Coachees kann ich nur helfen, indem wir die zugehörigen Selbstblockaden in der Tiefe ihrer Seele auflösen. Dies geschieht bei entsprechender Bereitschaft leicht innerhalb weniger Sitzungen und führt zu veränderten Resonanzen (nicht nur) im Arbeitskontext.

Alles was wir tun, steht und fällt damit, aus welcher Haltung heraus wir es tun. Wer sich zum Beispiel nicht traut, der Chefin oder dem Kunden konstruktiv zu widersprechen (um nur zwei von vielen möglichen Abhängigkeitsbeziehungen zu nennen), weil er in sich den Glaubenssatz trägt, “dass man das nicht tut”, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit ein bestätigendes Erlebnis (self fullfilling prophecy) haben. Genauso diejenige, die zwar um diesen Glaubenssatz weiß, jedoch untransformiert nach dem Motto “Augen zu und durch” handelt. Wer jedoch wahrhaftig davon überzeugt ist, dass sich Leistungsmotivation bzw. Kundenorientierung durchaus mit inspirierendem Widerspruchsgeist vertragen und dies mit jeder Pore seines Körpers ausstrahlt, wird gerade damit Erfolg haben, dass er anders ist als man gemeinhin erwartet. Und zwar nicht, weil es eine erstrebenswerte Charaktereigenschaft wäre, partout immer anders zu sein, sondern weil das Neue, das den Fortschritt bringt, am Anfang immer ein bisschen fremd ist.

Echtes Leadership führt sicher durch die Fremde

Schon immer ist es das Fremde gewesen, das verunsichert. Deshalb bedürfen wir einer inneren Festigkeit und einer für Einwände offen bleibenden Überzeugung, wenn wir dem anderen unsere neue – fremde – Idee zumuten. Brauchen wir seine Anerkennung und Bestätigung, stehen unsere Chancen schlecht, mit der Idee zu überzeugen. Sind wir davon jedoch unabhängig, weil wir in uns selbst ruhen, leben wir das, was ich echtes Leadership nenne. Nämlich die Fähigkeit ohne Anwendung hierarchischer Macht Menschen zu neuen Möglichkeiten und Erfahrungen zu führen. Einfach durch das kraft- und damit machtvolle Leben der eigenen Präsenz. Genau das braucht unsere Wirtschaft jetzt mehr denn je – von ihren Führungskräften sowieso und gerade auch von der operativ tragenden Basis, die durch ihren anderen Blickwinkel neue Sichtweise eröffnen kann. Jedes Tabu, das sanft berührt und entschlossen überwunden wird, bringt uns nach vorn. Jedes Tabu ist nichts weiter als ein altes Gewohnheitsmuster. Leadership verändert dieses Muster durch die Kraft von Menschen, die vorangehen und Wachstum stimulieren. Immer haben sie Erfolg, auch wenn das oft erst lange Zeit später gesehen wird. Wie gut, dass wahres Leadership von dieser Anerkennung unabhängig ist!

Text: Simone Meller | Fotos: Rainer Sturm, Susanne Beeck, Pixelio
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Was Führungskräfte wirklich leisten


Führungskräfte werden durchschnittlich alle 7 Minuten (durch Telefonate, Fragen von Mitarbeiter/innen etc.) gestört und mit ihrer Arbeit aufgrund von Masse nie wirklich fertig. Wenn sie abends nach Hause fahren, gehen sie im Geiste die Dinge durch, die sie noch nicht erledigen konnten. Dabei entgleitet ihnen das, was sie tagsüber faktisch geschafft haben.

Es ist riskant, sich auf das “Nicht” zu fokussieren, während das “Geschaffte” durch das Netz der Erinnerung fällt. Denn auf diese Weise bahnt man Insuffizienzgefühlen, Zweifeln an der eigenen Kompetenz und anderen Energieräubern den Weg. Häufig gestehen sich auf Perfektion bedachte Führungskräfte dieses negative Selbsterleben nicht ein, so dass es unbewusst antreibend wirkt und im Bewusstsein nur als “Druck” ankommt (s. Von der Maßlosigkeit zur Angemessenheit).

Mögliche Folgen sind Reizbarkeit, Schlafstörungen, Vernachlässigung von Hobbies, übermäßiges Arbeiten, zunehmende Flüchtigkeitsfehler, Konzentrations- und Arbeitsstörungen etc.. Schnell schaukelt sich das in einer Spirale bis zum Burnout hoch, das dann letztlich zu der Ruhe zwingt, die bereits jeden Abend auf der Heimfahrt oder, besser noch, bereits am Tage hätte sein dürfen. Auch Führungskräfte sind Menschen mit Grenzen. Einige Punkte auf der täglichen Aufgabenliste können abgehakt werden, andere nicht.

Allen, die sich abends ihr Soll vorhalten, empfehle ich eine banale Haben-Liste, auf der das Erledigte vermerkt wird UND das Unvorhergesehene, das ebenfalls geleistet wurde. Ganz abgesehen von diesem Leistungskatalog rate ich Führungskräften, sich bewusst zu machen, dass ihr größter Beitrag darin besteht, sich auf ihre persönliche Art und Weise in das Unternehmen einzubringen. Es hat einen Sinn, dass sie auf den Posten sitzen und nicht andere. Ihre Handschrift ist gefragt. Diese jeden Tag neu zu erbringen – bei all dem Wahnsinn, der in den letzten Jahren durch die Großunternehmen tobt und auch die KMU nicht unberührt lässt – das ist die wahre Leistung.

Es ist diese Leistung, die in meinen Augen bloßes Management von ernsthaftem Leadership unterscheidet. Sie taucht in keiner Balanced Score Card auf, obwohl sie langfristig und entscheidend auf die Bilanz eines Unternehmens wirkt. Sie ist das, was man im Business-Slang auch “Bewusstseinsfaktor” nennen könnte. Ginge es nur um die Funktion, so wäre jede Führungskraft jederzeit austauschbar. Doch gefragt ist eben auch ihr Sein, das über das Managen von Aufgaben hinaus auf Mitarbeiter, Kolleginnen, Kunden und in Feedbackschleifen zum nächst höheren Vorgesetzten wirkt.

So wie sich die Atmosphäre einer U-Bahn von Station zu Station beim Ein- und Aussteigen der verschiedenen Leute verändert, wandelt sich der Geist eines Unternehmens durch die ihm angehörenden Menschen über ihre bloße Aufgabenerfüllung hinaus. Ob man es nun als Seele oder Bewusstsein eines Unternehmens bezeichnet, ist mir mir weniger wichtig als die Sensibilisierung für den Unterschied, ob DU oder jemand anders den Job macht.

Wie im Privaten beginnt Selbstverwirklichung im Business ebenfalls im Kleinen. Von der Gestaltung der Meetings, der Organisation von Projekten, dem Umgang mit Personalmangel und unhaltbaren Zielvereinbarungen bis hin zu  Schritten mehr oder weniger erfolgreicher Umstrukturierungen. In der Rückverbindung an die eigenen wahren Werte und deren mutiger Verfolgung im unternehmerischen Alltag geschehen Dinge, die die To-Do-Liste übersteigen, ohne dass diese nun unwichtig geworden wäre. Nur sollte in all der Geschäftigkeit (übrigens: ist diese wirklich immer produktiv?) nicht der eigentliche Herzensbeitrag zu einer sich wandelnden Wirtschaft untergehen. Nicht immer ist der Beitrag sofort und für alle sichtbar, doch er entfaltet augenblicklich seine Wirkung, wie ein Same, der in die Erde gesetzt wurde.

Mein Business-Coaching bewegt sich genau in diesem scheinbaren Spagat zwischen Leistungserbringung und Bewusstseinswandel. Beides bleibt nur solange ein Widerspruch, wie der Glaubenssatz gepflegt wird, das eine sei mit dem anderen unvereinbar. Dabei kommt beides in einer Person zur Deckung, die sich traut, ihr wahres Sein in das Unternehmen einzubringen und dadurch in Leichtigkeit Prozesse verändern kann, die vorher mit Meißeln nicht zu durchdringen waren. Sehr viele Menschen gehen diesen Weg bereits, und täglich werden es mehr.

Simone Meller

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Integrative und ganzheitliche Psychotherapie in Hamburg


Typische Anlässe für Psychotherapie sind Schlafstörungen, Ängste, Depressionen, Lebens- und spirituelle Krisen, Traumata, Phobien, Zwänge, sexuelle Probleme, Psychosen, Essstörungen, starke Schmerzen und schwere körperliche Erkrankungen.

Für jedes Problem ruhen die Heilmittel bereits in der Seele. Hinter allem Leid steckt ein Sinn! Aus ganzheitlicher Sicht (die Körper, Geist und Seele als Einheit versteht) macht jedes Symptom auf Unstimmigkeiten im eigenen Leben aufmerksam: Das wahre Selbst wird in Teilen verkannt bzw. verleugnet. Psychotherapie ist die Einladung, ruhig zu werden und zurück zur eigenen Natur zu finden. Psychotherapie bedeutet Bewusstseinsarbeit durch zunehmende Selbsterkenntnis. Du befreist dich von ungünstigen Selbstprogrammierungen, Grundannahmen (“Glaubenssätzen”) und dysfunktionalen Loyalitäten (“Verstrickungen”) und richtest dein Leben stärker an deinen Herzenswünschen aus.

Meine Qualifikation setzt sich aus einer klassischen Ausbildung gemäß Psychotherapiegesetz, Fortbildungen in modernen Therapiemethoden und fundierter (transpersonaler) Selbsterfahrung zusammen. Deshalb findest du bei mir ein integratives und ganhzeitliches Angebot, das individuell auf dich zugeschnitten wird. Je nach Bedarf kann sich eine Sitzung beispielsweise aus Achtsamkeitsübungen, Gespräch, Arbeit mit dem Inneren Kind, Traumdeutung, Klopfakupressur (EFT, Energetische Psychologie) und bewusstem Atmen zusammensetzen. Jede Sitzung ist anders, und es geschieht immer genau das, was du gerade brauchst.

Häufig ist ein zweigleisiges Vorgehen sinnvoll: Wir arbeiten konkret und alltagsnah an deinen Symptomen und klären parallel die dafür relevanten biografischen Hintergründe. Im Wesentlichen besteht der Weg darin, sich selbst jeden Tag ein bisschen mehr zu lieben und mehr Wahrhaftigkeit zu wagen. Es geht darum, alles zuzulassen, was du erlebst, und einen liebevoll akzeptierenden Umgang damit zu finden. So können deinen Gefühle und Energien frei fließen und sich in der Weise wandeln, wie es deinem Wohl dient.

In meiner Hamburger Praxis heile und therapiere ich niemanden – auch wenn ich formal einem staatlich anerkannten Heilberuf nachgehe und dir natürlich meine Wahrnehmungen mitteile.  Man könnte auch sagen, dass ich ein Resonanzfeld für Heilung halte, in dem du dich geschützt erfahren und neu ausrichten kannst. Heilung kommt immer von Innen, aus der Tiefe deines Herzens. Das Herz ist das Zentrum in deinem Körper, das am stärksten auf Liebe ausgerichtet ist. Durch Fokussierung auf dein Herz erfährst du, wie du dich selbst heilen kannst.

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Dies ist eine Unterseite meines Informationsangebots über Psychotherapie. Ich biete Heilungs- und Meditationsbegleitung am Telefon (überregional), wöchentliche Psychotherapie und Intensivtherapie (in Hamburg) sowie Krisenintervention bis hin zu 24-h-Begleitung in besonderen Notfallsituationen (vor Ort).

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Text: Simone Meller | Foto: vicnt  larslentz, iStockphoto.com

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Pionierin für Neues Bewusstsein


Hier erzähle ich in groben Zügen meine persönliche Geschichte. Zunächst beschreibe ich, was Neues Bewusstsein für mich bedeutet (1). Anschließend erläutere ich, warum ich mich als Pionierin für Neues Bewusstsein verstehe (2). Zum Schluss blicke ich auf die Herausforderungen der Neuen Energie (3).

1. Neues Bewusstsein bedeutet für mich:

Ganz ich selbst sein. Meine Schöpferkraft leben. Gewissheit in mir selbst finden.

Ganz ich selbst sein. Ich habe erfahren, dass alles, was ich von mir nicht (wahr-)haben wollte, mich unerbittlich in Form von Krankheit und schmerzlichen Lebensereignissen zur Integration aufforderte. Ich begriff, dass ich immer die Wahl habe, in Liebe oder in Leid zu lernen. Je mehr ich alles in mir liebte, desto weniger wurden die Dramen (Täter-, Opfer-, Helferspiele und andere systemische Verstrickungen) in meinem Leben, desto mehr Heilung und Fülle zogen in mein Leben ein. Immer wenn ich mich traute, noch mehr ich selbst zu sein, wurde mein Leben kurzfristig konfliktreicher und langfristig deutlich leichter und glücklicher. Ganz ich selbst zu sein, heißt, mich hier und jetzt zu trauen, das zu leben, was ich wahrhaftig in mir spüre. Mich nicht länger zu verstecken und zu verbiegen, sondern mutig zu SEIN, was ich BIN. Es bedeutet, permanent im Kontakt zu sein mit meiner inneren Wahrheit, die sich solange wandelt, wie ich lebe. Dieser Herausforderung stelle ich mich jeden Tag aufs Neue – mal mehr, mal weniger zu meiner Zufriedenheit.

Meine Schöpferkraft leben. Wenn ich ganz ich selbst bin, stehe ich in meiner vollen Kraft und erfahre die wundervolle Leichtigkeit meines Seins. Mühelos finde ich zu Menschen, Mitteln und Umständen, die meine Selbstverwirklichung im Hier und Jetzt unterstützen. Der einfachste Weg, ein Leben nach meinen Vorstellungen zu kreieren, ist, mir selbst zu folgen und mich authentisch auszudrücken. Je mehr ich in Liebe für mich selbst schwinge, desto leichter fällt mir diese Wahrhaftigkeit. Das Gegenteil von Liebe ist Angst. Angst ist derzeit noch die meistverbreitete Schöpferkraft auf der Erde, aus ihr entstehen Leid und Schrecken. Jede Sekunde kann ich zwischen Liebe und Angst wählen. Ich habe erfahren, dass in mir – wie in jedem anderen Menschen auch – eine ewige Essenz (Seele/göttliche Kraft) ruht, die mittels vieler Inkarnationen die Erfahrung macht, Mensch zu sein. Ich erfahre mich Tag für Tag als Darstellerin in einem gigantischen, bereits tausende von Jahren währendem Schauspiel, das wir Leben auf der Erde nennen. Ich erlebe, wie schwer und wie leicht zugleich es sein kann, Angst zu überwinden und in Resonanz zur bedingungslosen Liebe gehen.

Gewissheit in mir selbst finden. Lange Zeit habe ich im Außen eine Sicherheit gesucht, die ich nur in mir finden konnte. Gleichzeitig habe ich stets Methoden und Menschen abgelehnt, die mich nicht in meine eigene Kraft führten, sondern nach Absolutheit strebten und sich manipulativ von mir zu nähren versuchten. Immer wieder bin ich weitergezogen, indem ich meiner Intuition, dem Ruf meines Herzens folgte. Ich hinterfragte Eltern, Pfarrer und Lehrer, durchschritt als ungläubige Rebellin und unverstandene Visionärin erstaunlich erfolgreich das Bildungssystem und fand erst als junge Erwachsene, was ich mein Leben lang gesucht hatte: mich selbst. Mit Esoterik hatte ich nichts am Hut und staunte nicht schlecht, als mir einst ein kritischer Zuhörer zurückmeldete, dass meine Worte spirituell klingen würden. Wenig später häuften sich meine transzendenten Erfahrungen. Im Grunde hatte es diese schon immer in meinem Leben gegeben, ich hatte sie nur nicht als solche erkannt und benannt. Nach Jahren der Unsicherheit und Angst fand ich Gewissheit in der Tiefe meiner Seele. Wozu glauben? Alles, was für mich wichtig ist, erfahre ich in mir selbst. Ich befreie mich weiterhin täglich von einschränkenden Glaubenssätzen.

2. Pionierschaft bedeutet für mich:

Entwicklung von Leuchtkraft. Das Leuchten bemerken. Voller Freude leuchten.

Entwicklung von Leuchtkraft. Hätte mir jemand in meiner Kindheit und Jugend prophezeit, dass all das erfahrene Leid u.a. dazu dienen sollte, mich als Pionierin zu erleben, so hätte ich ihn wütend angebrüllt. Heute weiß ich, dass meine Seele die vielen Jahre der Finsternis wählte, um ihre Leuchtkraft zu entwickeln. Zeitweilig war die Dunkelheit so erdrückend, dass mein Licht fast zu erlöschen drohte. In tiefer Einsamkeit und Angst suchte ich meinen Weg, ohne zu wissen, dass ich bereits dabei war, in die Neue Energie zu gehen. Mein menschliches Ich litt, wenn mein Sein auf Unverständnis und Spott stieß. Meine Seele machte derweil die Erfahrung, wie es ist, in der Dunkelheit zu leuchten… Als junge Erwachsene folgten mutige Jahre der Befreiung: Ich habe umfassende und tiefgreifende Transformation von Leid in Freude erfahren. Gemeinsam mit meiner Seele erlebte ich, wie das Licht die Dunkelheit besiegt. Im Zuge von Karmaauflösungen zeigte mir meine Seele, dass die Finsternis vom Licht geschaffen und das Licht in der Finsternis geboren wird. Mein Verstand rebellierte, während ich tief in mir die befreiende Wahrheit fühlte und weinte. Nach diesem Blick hinter die Kulissen des gigantischen Schauspiels war nichts mehr wie zuvor.

Das Leuchten bemerken. In zunehmenden Maße meldeten mir Menschen mein Leuchten zurück. Sie erzählten, dass mein Sein sie dazu inspirierte, ebenfalls mutiger und authentischer ihr ureigenes Leben zu leben. Andere machten mich plötzlich auf „ganz tolle“ Fortbildungen und Bücher aufmerksam, deren Inhalte mir bereits vertraut waren… Den Schmerz von damals fühlend begriff ich: Viele Menschen in meiner Biographie hatten mich nicht eher verstehen können, weil ich ihnen voraus gewesen war. Immer öfter traf ich schließlich auf Weggefährten und andere Pioniere, die Begriffe wie Neue Energie benutzten oder mich auf Internetseiten mit Gruppenchannelings hinwiesen. Ich war verblüfft, als ich beim Lesen diverser Channelings feststellte, wie sich mein individueller Lebensweg mit Eckdaten, Begriffen und Beschreibungen des globalen Bewusstseinswandels deckte! Diese Erkenntnis verstärkte mein Vertrauen in meine Intuition: Ohne „spirituelle Gebrauchsanleitung“ hatte ich mit Hilfe wechselnder Menschen an meiner Seite und wachsender Achtsamkeit meinen Weg gefunden. Es war der Beweis, dass ich absolut sicher geführt werde, solange ich mir die Treue halte!! Diese kraftvolle Erfahrung gebe ich an Menschen und Unternehmen weiter. Ich weiß, dass so viel mehr möglich ist, wenn wir uns trauen.

Voller Freude leuchten. Was bleibt nach so viel Auflösungsarbeit? Herzlich wenig. Ich will niemanden mehr retten oder überzeugen. Ich kämpfe nicht mehr. Und ich verspüre keinerlei Antrieb, die Welt zu verbessern. In mir ist eine liebevolle Gleich-Gültigkeit erwacht. Ich kann Menschen und Umstände lassen und mich darauf besinnen, was sich jetzt in diesem Moment gut für mich anfühlt. Manchmal renne ich noch dem Bus hinterher, ärgere mich über Zeitgenossen oder mache mir Sorgen über irgendwelche Dinge in der Zukunft. Dann erinnere ich mich, dass es auf neue Weise erstaunlich egal ist und ich mein Leben nach Herzenslust kreieren kann. Die Grenzen zwischen Arbeit und Privat lösen sich auf. Ich folge meinem Bedürfnis, einfach nur zu SEIN, was ich bin. Fast spielerisch ergibt sich daraus meine Arbeit und verändert sich stetig. Ich folge dem freudigen Ruf meines Herzens und lade andere ein, dies ebenfalls zu tun. Auf diese Weise wird das Leben zum Fest! Und während ich feiere, verdiene ich damit mein Geld. Was für ein Geschenk! Immer mehr Menschen können dies erreichen, wenn sie aufbrechen, ihre Berufung zu leben. Das ist eine große Chance der Zeitenwende, die wir gerade erleben dürfen. Wir heben unsere alten Berufe auf neue Ebenen oder schaffen Berufe, die es bislang noch nicht gab. Wir tun dies, indem wir mutig LEBEN, was wir sind.

3. Die Herausforderungen der Neuen Energie:

Wahrhaftigkeit auf voller Linie. Hingabe an die Transformation. Verankerung in sich selbst.

Wahrhaftigkeit auf voller Linie. Es geht um Entwicklung des Neuen Bewusstseins in allen Lebensbereichen: Zu Hause, bei der Arbeit, im Freundeskreis, im Supermarkt. Die Zeiten des Doppellebens laufen mit wachsendem Tempo auf ein Ende zu. Klarheit und Authentizität sind gefragt: Was sind wir, was nicht, was dient uns noch, was nicht mehr? Wir sind aufgefordert, die eigene Wahrheit zu spüren und liebevoll zum Ausdruck zu bringen. Es erfordert Mut und jede Menge Selbstliebe, sich aus den vielen Schlupflöchern hinaus zu wagen und sich von Verstrickungen und Blockaden zu befreien. Unsere Seelen möchten sich ausdehnen, immer mehr in das Hier und Jetzt einkehren, unsere Leben zum Erblühen bringen.

Hingabe an die Transformation. Unsere Seelen haben gewählt, zu genau dieser Zeit hier auf Erden zu sein. In der menschlichen Bewusstseinsentwicklung gibt es große Unterschiede, auch diese haben ihre Richtigkeit und Sinn. Jede Kohorte, der wir jeweils angehören, bietet ganz besondere Erfahrungen und Chancen – unsere Seelen wählten ihren Entwicklungswünschen entsprechend. Jeder Mensch ist einzigartig und kreiert seinen persönlichen Weg, indem er ihn Schritt für Schritt mutig geht. Verabredungsgemäß, um die Zeitenwende vollziehen zu können, strömt immer mehr Neue Energie auf die Erde ein. Ob wir es bewusst wollen oder nicht, die Neue Energie transformiert uns in wachsender Geschwindigkeit. Sekunde für Sekunde. Wir können uns den Veränderungsprozessen hingeben und aktiv unsere innere Wahrheit ins Leben tragen, oder wir können uns widersetzen und die innere Stimme ignorieren. Wählen wir letzteres, häufen sich Krankheiten und scheinbar schicksalhafte Ereignisse, damit wir anders Neues Bewusstsein erlangen und unseren einst gewählten Zeitplan einhalten können (siehe Punkt 1: Ganz ich selbst sein).

Verankerung in sich selbst. In dieser Zeit erfahren Körper und Geist umwälzende Veränderungen, die sich in Form von Erschöpfung, diversen Symptomen und Problemen manifestieren können. Alte Geschichten kommen hoch, Träume werden wirrer und heftiger, auch im Außen häufen sich Veränderungen. Alles wandelt sich. Es ist hilfreich, darum zu wissen und seinen Alltag achtsam darauf einzustellen. Viele von uns brauchen im Moment mehr Ruhe und Schlaf als früher. Wenn Stürme und Unwetter über das Land ziehen, Schreckensnachrichten über Kriege, Amokläufe und die Wirtschaftskrise durch die Medien geistern, haben wir die Wahl, in die Angst oder in die Liebe zu gehen. Ich kann in Liebe auf das Elend und den Schmerz so vieler Menschen blicken und mich tief in mir selbst verankern. Dort, in der Tiefe meiner Seele, finde ich Ruhe und Gewissheit, dass auch die kollektiven Krisen eine Chance sind. Lüge, Gier und Falschheit brechen zusammen – es ist eine Not-Wendigkeit, so schmerzlich sie für viele Menschen auch ist. In der Finsternis wird das Licht neu geboren. Lasst uns deshalb kräftig leuchten, indem wir leben, was wir wirklich sind!

Simone Meller
Foto: Pixelio, Gerd Altmann

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