Manche sagen
Alles wird schlimmer!
Ich erfahre
Alles wird besser!
Manche meinen
unserer Gesellschaft gingen
Humor und Mitgefühl verloren
Ich erlebe das Gegenteil
So lebt jeder in seiner Welt
und manchmal kommen
wir uns gegenseitig besuchen
Posted on 07 August 2010.
Manche sagen
Alles wird schlimmer!
Ich erfahre
Alles wird besser!
Manche meinen
unserer Gesellschaft gingen
Humor und Mitgefühl verloren
Ich erlebe das Gegenteil
So lebt jeder in seiner Welt
und manchmal kommen
wir uns gegenseitig besuchen
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Posted on 21 April 2010.
Immer mehr Menschen erfahren sich selbst multidimensional und versuchen ihre Erfahrungen verstehend zu strukturieren. Dieser gesunde Impuls wird außerhalb der spirituellen Subkulturen dadurch erschwert, das es im gesellschaftlichen Mainstream eine Tendenz gibt, diese Erfahrungen vorschnell zu pathologisieren. Das geschieht aus Unkenntnis und Vorurteilen heraus. Zum Beispiel ruft die Erwähnung des Teufels (s. Gibt es einen Teufel?) Assoziationen zu kirchlichen Dogmen und/oder schizophren verlaufenden Prozessen hervor. Aus Angst vor Entwertung und Verkennung bleiben viele Menschen mit intensiver geistiger Selbsterfahrung im Verborgenen. Genau diese Isolation ist jedoch mangels Verarbeitungsmöglichkeiten und kritischen Feedbacks der Nährboden für die Entwicklung pathologischer Prozesse, die auf jedem (!) spirituellen Entwicklungsniveau jederzeit einsetzen können.
Gerade in der Erfahrung von Multidimensionalität ist es wichtig, mit anderen unbefangen über die Erlebnisse sprechen zu können und sie dadurch adäquat zu integrieren. Auch ist es hilfreich, gemeinsam diese Vielfalt abenteuerlicher Spielfelder zu durchlaufen, denn vier oder sechs Augen sehen mehr als zwei. Ich beobachte, dass die Wahrnehmung von Teufelsaspekten selbst denen schwer fällt, die ansonsten sehr geübt sind in der geistigen Kommunikation. Deswegen möchte ich an dieser Stelle betonen, dass auch in der (manchernorts als Erlösung gefeierten) 5. Dimension die Schattenspiele der Projektion weiterlaufen (s. Neues Bewusstsein für Konflikte). Es ist nicht schlimm, sondern im Gegenteil sehr aufschlussreich, diese Entsprechungen zu beobachten und für Transformation zu nutzen.
Außerdem apelliere ich, sich Achtsamkeit und kritische (Selbst-)Reflexion zu bewahren. Menschen, die ihr inneres Kind noch nicht vollständig heim geholt haben, neigen dazu, Botschaften aus der geistigen Welt und/oder die überbringenden Medien unkritisch zu idealisieren. Obwohl sich alle Seins-Aspekte auf Augenhöhe begegnen (vom Erzengel über Jeshua bis zum Teufel), kuscheln sie sich dauerhaft in ein geistiges Eltern-Kind-Verhältnis ein. Aus meiner Sicht spricht nichts gegen eine vorübergehende, der eigenen Heilung dienende Regression, die liebevoll gehalten wird. Problematisch ist der Übergang in eine spirituelle Regression, also wenn man spirituell nicht erwachsen werden will (s. hier). Das ist dann keine Lichtbefreiung, sondern Ermächtigung der Finsternis.
Viele Male habe ich die Schwelle zwischen Licht und dem Nichts, das Alles ist, passiert. Manchmal verweilte “ich” relativ lange in der Quelle, d.h. “ich” erfuhr unbeschreibliche Einheit und Ewigkeit. Manchmal erlebte ich bei mir und anderen, wie wir binnen Sekunden durch unerlöste Schattenanteile aus diesem Einheits- und Ewigkeitserleben herausgezogen werden, während uns vorgekaukelt wurde, weiterhin in diesem Zustand zu sein. Der Unterschied ist fühlbar, wenn man zu dieser Wahrnehmung gewillt ist. Diese Selbsterfahrung veranlasst mich zu der Empfehlung, immer achtsam zu sein. Auf jedem Schwingungsniveau kehrt die teuflische Verführung in neuem Gewand zurück. In dem Moment, wo wir uns gefeit vor ihr fühlen, sind wir ihr schon wieder verfallen. In der Multidimensionalität erleben wir unzählige Male in solcher Anschaulichkeit und Eleganz die Heimkehr der Finsternis in das Licht, dass wir die Schöpfung des Menschenspiels, nämlich die Teilung von Licht in Licht und Finsternis, neu verstehen.
Simone Meller
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Posted on 27 Februar 2010.
Mein Seelenplan war darauf ausgerichtet, mich davor zu schützen, meine klare Wahrnehmung in Form von Channelings oder medialer Beratung zu vermarkten.
Damit hätte ich Dualität unterstützt, anstatt zu ihrer Auflösung beizutragen. Das habe ich in anderen Inkarnationen getan, in dieser wollte ich es lassen und direkt das Einheitsbewusstsein stärken.
Meine hiesige Lebensaufgabe ist es, Menschen ihren eigenen Weg in die Liebe, zu ihrem wahren Sein entdecken zu lassen. Ich hole sie ab mit von ihnen gewählten Methoden und übersteige diese durch Worte, Klang und Gesten aus der Tiefe unseres Seins.
Ich erde Spiritualität. In meinen beruflichen Rollen entpathologisiere ich Transzendenz. Ich tue das argumentativ. Transpersonale Erfahrungen sind etwas völlig Natürliches. Zum größten Teil übe ich aus meiner Position heraus gesellschaftlichen Einfluss aus, indem ich mich öffentlich zeige, wie ich bin. Früher kostete mich das Mut. Mittlerweile nicht mehr. Denn ich habe verstanden, dass ich nichts zu verlieren habe – außer mein wahres Leben.
Das gilt auch für Sie und Ihre Selbstverwirklichung. Wohin führt Ihr wahres Leben? Wohin zieht es Ihre Seele? Wie klingt der Ton Ihres Herzens? Ich freue mich auf Ihre Lebensmelodie!
Simone Meller
Foto: Kirsten Lawall
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Posted on 13 Februar 2010.
Gesundheit, Freude und Erfolg sind unvermeidbare Begleiterscheinung eines Lebens, das auf Wahrhaftigkeit und Liebe ausgerichtet ist. Ich habe das nicht nur in meiner eigenen Biografie und in der professionellen Begleitung meiner Kundinnen und Kunden erfahren, sondern auch wissenschaftlich fundieren können.
Als Diplom-Psychologin publizierte ich 2002 meine Erkenntnisse über die Entstehung von Begeisterung bei der Arbeit. Berufsbegleitend und aus eigenen Mitteln finanziert promovierte ich fünf Jahre in Gesundheitspsychologie über Salutogenese unter Berücksichtigung quantenphysikalischer Erkenntnisse. Meine Dissertation wurde maßgeblich von meiner praktischen Erfahrung beeinflusst und erhielt durch deren Übersetzung in eine wissenschaftliche Sprache einen innovativen Charakter. 2008 erschien mein zugehöriges Fachbuch “Salutogenese durch Selbstverwirklichung”.
Die Salutogenese fragt nach den Wurzeln von Gesundheit. Wie kann trotz widriger Umstände Gesundheit erhalten werden? Warum sterben einige Menschen an schweren Krankheiten, während sich andere davon erholen? Wie entsteht Heilung? Erklärungsansätze gibt es viele, eine sie umfassende Denkfigur ist die der Selbstverwirklichung. Wer sein wahres Selbst fortlaufend realisiert, erfährt Heilung, Freude und Erfolg. Selbstverwirklichung meint mehr als “Töpfern in der Toskana”, nämlich die lebenslange Herausforderung, sein wahres Selbst zu spüren (feminines Prinzip) und es beruflich wie privat mutig zum Ausdruck zu bringen (maskulines Prinzip).
Das bedeutet in meiner Arbeit, dass ich Menschen in sämtlichen beruflichen Positionen dazu ermutige, ihren Verstand zu beruhigen und der Stimme ihres Herzens zu folgen. Das Herz steht dabei für klare Intuition, für eine in Liebe verankerte Wahrnehmung von Wachstumsimpulsen, in die auch Kopf und Bauch harmonisch integriert werden. Eine solche Entwicklung von Neuem Bewusstsein stellt einen gesellschaftlichen Paradigmenwechsel dar. Denn in der Alten Energie führte der Verstand und unterdrückte das Herz.
Dieser Paradigmenwechsel mit all seinen Facetten ist Thema meiner Vorträge und weiterer Texte journalistischer und lyrischer Art, die ich fortlaufend auf dieser Website veröffentliche. Aus purer Freude spiele ich dabei kreativ mit Sprache und Ausdruck, erreiche je nach Genre und Stil mal diese, mal jene Leserinnen und Leser. Wenn du meinen Blog nicht regelmäßig liest, kannst du dir in der von mir regelmäßig aktualisierten Auwahl an Publikationen einen Überblick verschafffen.
Internet und Web 2.0 machen es möglich, binnen Sekunden über meine alltäglichen Berufsrollen hinaus mit Menschen in Resonanz zu treten, die diesen Paradigmenwechsel bereits in irgendeiner Form zu leben begonnen haben oder nach der nächsten Umsteigemöglichkeit suchen. Rückmeldungen in Form von Kommentaren, Emails und Telefonaten zeugen von Berührung und Auseinandersetzung, münden manchmal in (kritischen) Fragen und Dialogen, die für beide Seiten neue Wachstumsimpulse setzen. Eines von vielen Zeichen für den kollektiven Bewusstseinswandel.
Simone Meller Foto: Pixelio, Richard
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