Tag Archive | "Geschenk"

“Mein letzter Wunsch ist nicht wichtig”


Vor kurzem berichtete eine Kundin von ihrem schlechten Gewissen, weil sie einen letzten Willen ihrer verstorbenen Großmutter nicht hatte umsetzen können. Außerdem fühlte sie sich sowieso grundsätzlich von der mütterlichen Herkunftslinie karmisch belastet und überlegte, wo sie Hilfe für eine Karmaauflösung finden könnte. Ich erwiderte, dass dies sehr leicht im Rahmen eines unserer Herzensgespräche möglich sei. Zwar gibt es gut funktionierende Karmareinigungs-Rituale, zu denen ich früher anregte. Jedoch bevorzuge ich mit gewachsener Erfahrung den nicht-rituellen Weg. Er ist mühelos, anmutig und treffsicher. Ohne zeitaufwändigen Ballast ermöglicht er schnörkellos und individuell passgenau die notwendige Transformation.

So geschah es auch in der Sitzung mit besagter Kundin. Wir erklärten  unsere Bereitschaft und sanken gemeinsam in den Prozess ihrer Karmaauflösung. Kurz gesagt kam es zu einer sehr berührenden Begegnung mit den Seelen ihrer verstorbenen Großeltern, einer tiefgreifenden Auflösung von unerbittlicher Härte mit anschließendem Segen und einem angedeuteten Einheitserleben, das sich bei ihr primär als überwältigende Dankbarkeit manifestierte.

Eines der Geschenke dieser Sitzung, das ich hier mit dir teilen möchte, war die Reaktion der Seele der Großmutter auf das Hadern der Enkelin, sie habe ihren letzten Wunsch nicht geachtet. Immer wieder unterbrach die Seele liebevoll das Hadern und wiederholte: “Mein letzter Wunsch ist nicht wichtig, denn jetzt bin ich hier bei dir.” Die Seele stellte klar, dass sie nicht mit der einstigen Rolle der gestrengen und harten Großmutter identifiziert ist, aber vollständig zu dieser einstigen Erfahrung und Seelenaufgabe stand. Sie ermaß achtend und mitfühlend die Folgen für die Enkelin und half ihr innerhalb kürzester Zeit aus dem karmischen Clinch heraus.

Ähnliche Erfahrungen verdichtete ich vor längerer Zeit in dem Text Versprechen auf dem Sterbebett. Ich finde, wir können diese Informationen nicht oft genug streuen. Denn im Zusammenhang mit dem Loslassen verstorbener Angehöriger und Freunde sind vielernorts immer noch Schuldgefühle, Ängste und abergläubische Vorstellungen verbunden. Wie genial und vor allem prägnant ist da die Aussage “Mein letzter Wunsch ist nicht wichtig”!

Keinesfalls möchte ich damit den Freibrief zur Missachtung der letzten Wünsche von Sterbenden erteilen. Wir leisten nicht nur dem Sterbenden, sondern uns selbst einen Dienst, wenn wir ihn liebevoll und achtsam bejahend begleiten. Doch dienen wir weder ihm noch uns, wenn wir uns wider besseren Wissens zu Versprechen hinreißen oder gar nötigen lassen, die nicht mit unseren Werten oder Möglichkeiten konform gehen. Und selbst wenn wir einst – weniger reif als heute -  etwas versprachen, das wir mit gewachsener Einsicht nicht zu halten imstande waren, dürfen wir loslassen in der Gewissheit: “Mein letzter Wunsch ist nicht wichtig, denn jetzt bin ich hier bei dir.”

Bitte sag’ es weiter!

Text: Simone Meller
Foto: Christoph Aron, Pixelio

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Hoffnung für Ruhelose


Tage, an denen scheinbar nichts passiert, während du vor Ungeduld zergehst. An diesen Tagen entfaltet sich in aller Seelenruhe dein Geschenk. Du siehst es nicht, wenn du nach alten Formen Ausschau hältst, wohl aber wenn du dich öffnest für das Unbekannte, das leise an deine Türe pocht. Voller Hoffnung öffnest du die Tür und siehst – nichts! Du willst es fühlen, aber auch das gelingt dir nicht. Deine Bewusstseinsfilter verhindern den Kontakt – noch! An diesen Tagen, an denen scheinbar nichts passiert, richtet sich dein Leben neu aus. Während du dir die Schnürsenkel bindest, deine Ablage erledigst und nachts die Schafe zählst, veränderst du dich von innen heraus. Unmerklich lernst du anders zu sehen und zu fühlen, öffnest du dich weiter und weiter für das, was im Moment noch größer ist als du. Niemals kommst du drum herum. Denn es will zu dir. Allenfalls bleibt es außen vor. Bist du bereit, es hereinzulassen? Und wenn du “Ja” sagst, weil du “Ja” fühlst, so ist das prima und trägt dich wie ein Lied durch diese Zeit. Zugleich ist es keine Garantie dafür, dass du das Neue jetzt schon siehst und fühlst. Tage, an denen scheinbar nichts passiert, sind ein Geschenk – für das Geschenk. Du bereitest dich vor für das, was kommt. Es kommt!

Text: Simone Meller
Foto: Rainer Sturm, Pixelio
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Sommeraktion: 10 ermäßigte, 3 Gratis-Telefon-Coachings


Diese “Sommeraktion 2010″ ist eine Sonderaktion von schwungwerk.de

In meinem Leben gab es Zeiten der Armut und Mangels. Ich weiß zum Beispiel noch, wie ich als junge Studentin durch alle Maschen fiel: Kein BAföG, Ablehnung des Stipendiums, keine Sozialwohnung und mein Antrag auf GEZ-Befreiung wurde wegen sogenannter “Unglaubwürdigkeit” abgelehnt. Man glaubte mir nicht, dass ich mit so wenig Geld imstande war mein Leben zu finanzieren!

Manchmal wusste ich nicht, wie es weitergehen sollte, aber ich ging einfach weiter, im Vertrauen, dass sich eine Lösung ergeben würde. So war es auch immer. Dabei habe ich das eine oder andere (nicht-)materielle Geschenk von Menschen erhalten, die meinen Weg kreuzten. War es ihre Güte oder das himmlische Zeichen, das ich darin sah – auf jeden Fall taten mir diese Fügungen gut.

Seit jeher mag ich die Idee, dass sich kleinere oder größere Kreise der Liebe schließen, indem Geschenke um die Erde wandern – und zwar nicht nur zur Weihnachtszeit! Samenkörner, die hinausfliegen in die Welt und zu rechten Zeit ihre Fülle entfalten. In diesem Geiste betreibe ich u.a. auch dieses interaktive Blog.

Dieser Sommer 2010 beschert mir einen kleinen Überschuss an Zeit und Kraft. Dafür bedanke ich mich, indem ich einen Teil davon weiter verschenke. Hier kommt mein Geschenk an diesen wunderbaren Sommer in Form von 13 Einzelcoachings an 13 verschiedene Personen:

5 Telefoncoachings “Seelenplan” à  120 € (anstatt 180 €), Spielregeln:

  • Du resonierst auf das Stichwort “Seelenplan”
  • Du formulierst dein Anliegen vorab per Email in maximal 3 Sätzen
  • Du brauchst keine Rechnung, sondern überweist den Betrag direkt nach unserer Terminvereinbarung
  • Du erweist dich bei Gelegenheit gegenüber jemand anderem etwas großzügiger als sonst

3 Telefoncoachings “Resonanz im Unternehmen” à 120 € (anstatt 180 €), Spielregeln:

  • Du resonierst auf das Stichwort “Resonanz im Unternehmen”
  • Du formulierst dein Anliegen vorab per Email in maximal 3 Sätzen
  • Du brauchst keine Rechnung, sondern überweist den Betrag direkt nach unserer Terminvereinbarung
  • Du erweist dich bei Gelegenheit gegenüber jemand anderem etwas großzügiger als sonst

2 Telefoncoachings “Schreibblockade adé” à 120 € (anstatt 180 €), Spielregeln:

  • Du resonierst auf das Stichwort “Schreibblockade adé”
  • Du formulierst dein Anliegen vorab per Email in maximal 3 Sätzen
  • Du brauchst keine Rechnung, sondern überweist den Betrag direkt nach unserer Terminvereinbarung
  • Du erweist dich bei Gelegenheit gegenüber jemand anderem etwas großzügiger als sonst

3 Telefonoachings “Gerechtigkeit” à 0 € (anstatt 180 €), Spielregeln:

  • Du resonierst auf das Stichwort “Gerechtigkeit”
  • Du bewirbst dich um dieses Coaching  nicht aus Gier (nach dem Motto “Es gibt etwas umsonst!”), sondern weil du es wirklich brauchst und dir im Moment auch den ermäßigten Preis nicht leisten kannst
  • Du formulierst dein Anliegen vorab per Email in maximal 3 Sätzen
  • Du verschenkst vor oder nach unserer Sitzung eine Kleinigkeit an jemand anderen (z.B. Zeit für ein Kind oder einen alten Menschen, 5 € an die Toilettenfrau oder einen Überraschungskuchen für den einsamen Nachbarn)
  • Ich behalte mir vor, das Coaching aus ethischen Gründen abzulehnen
  • Ich behalte mir vor, unser Gespräch abzubrechen, wenn ich den Eindruck gewinne, dass du zu bestimmten Veränderungsschritten noch nicht bereit bist
Text: Simone Meller
Foto: Joujou, Pixelio

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Coaching-Tipp für schwierige Feedback-Gespräche


Als Personalentwicklerin, Vorgesetzter, Coach oder Leiter eines Assessment Centers steht man manchmal vor der schwierigen Aufgabe, unangenehmes Feedback geben zu müssen. Das Feedback ist unangenehm, weil es mit Selbstkonzept und Wünschen des Betroffenen divergiert. Die Aufgabe, solches Feedback nutzenstifend an den Mensch zu bringen, fällt uns schwer, weil wir klar zu bleiben haben, ohne zu verletzen.

Anstatt lange um den heißen Brei herumzureden (“diplomatische Tour”) oder dem anderen unser Feedback einfach vor die Füße zu knallen (“kurz und schmerzlos”), gibt es einen wertschätzenden Weg der Mitte.

Um Erlaubnis fragen und Raum geben

Ich mache immer wieder gute Erfahrungen damit, vor dem Feedback Geben um Erlaubnis zu fragen. Das heißt, ich formuliere noch einmal auf meine Weise das  anfängliche Anliegen meines Gegenübers, so wie es bei mir angekommen ist. Dann sage ich in angemessenen Worten, die natürlich je nach Kontext zu variieren und konkretisieren sind, dass ich meine etwas darüber verstanden zu haben, warum es (noch) nicht klappt. Pause. Diese kleine Pause gibt Raum dafür, dass sich der Betroffene innerlich auf die Richtung des Gesprächs einstellen, vielleicht sogar öffnen kann.

Anschließend formuliere ich ungefähr in dieser Art: “Wenn Sie mehr darüber erfahren wollen, kann ich Ihnen gerne ein persönliches Feedback geben.” Und wenn ich den Eindruck habe, dass es für mein Gegenüber ein großer Brocken sein könnte, versuche ich ihn in seiner Bereitschaft zu Selbstreflexion und Wachstum zu bestärken: “Das wird vielleicht nicht ganz leicht für Sie sein, ist aber eine Chance zu erfahren, wie Sie auf andere wirken.”

Selbstverwirklichung bedeutet die Art und Weise unserer Pflichterfüllung zu verändern

Erhalte ich auf diese Weise die Erlaubnis, ist es bei innerer Klarheit relativ leicht, auch unangenehmes Feedback wertschätzend und gewinnbringend zu vermitteln. Signalisiert der andere ein “Nein”, so achte ich dies und versuche gemeinam mit ihm herauszfinden, warum nicht. Vielleicht ist der Zeitpunkt ungünstig wegen eines darauf folgenden Termins oder wegen privater Belastung. Wenn das so ist, kann Feedback nicht fruchten. Dies anzuerkennen und einem günstigeren Zeitpunkt entgegenzusehen, macht es für alle Beteiligten leichter. Feedback, aus welcher beruflichen Rolle heraus es auch erfolgt, ist ja niemals Selbstzweck, sondern bei richtiger Zustellung ein Geschenk, das dem Wohle des anderen dient. Und jeder weiß, wie lästig unerwünschte Geschenke sind. Gelingt es uns aber, das Unangenehme jenseits von Beschönigung und Beschwichtigung auf wertschöpfende Weise zu vermitteln, erfahren auch wir Erfüllung. Dieses Gefühl von Erfüllung verweist darauf, dass es uns in dieser einen Sache gelungen ist, uns selbst zu verwirklichen. Wir haben unseren eigenen Stil eingebracht. Plötzlich macht es einen Unterschied, ob wir oder jemand anderes dieses Gespräch geführt hat!

Das ist ein kleines Beispiel dafür, wie Selbstverwirklichung im Beruf möglich ist. Jede bislang unangenehme Job-Aufgabe kann mit etwas Herz und Mühe so gewandelt werden, dass der Ausgang für alle Beteiligten befriedigender ist. Auf diese Weise verändern sich allmählich unsere Berufe, unsere Unternehmen und unsere Wirtschaft. Bei manchen Herausforderungen fehlt einem vielleicht die Idee zur Umsetzung oder man hat Sorge mit dem unkonventionellen Vorgehen aufzufallen.  Doch alles, was man gerne anders hätte, kann auf mutig-kreative Weise realisiert werden. Wie das fallweise und konkret  funktioniert, zeige ich in meinem (Telefon-)Coaching.

Simone Meller

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Du bist es


Wenn sich dein Wille der Wahrheit deines Herzens ergibt,
gehst du voller Kraft und Entschlossenheit deinen Weg.
In dieser Unbeirrbarkeit wirst du zum Leuchtpunkt deines Seins;
an ihm kannst du dich orientieren, wenn du dich verirrt hast.
Du antwortest dir, indem du bist, wonach du fragst,
also bist du dein größtes Geschenk, wenn du es empfängst.

Simone Meller

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Das geschenkte Leben


Der für tot erklärte Kamikaze-Flieger
kehrt heim freudig und verlegen
voller Scham zu leben kein Held

Da erblickt die Mutter ihren Jungen
traut ihren Augen ihrem Gefühl
Du lebst! Du lebst! Du lebst!

Freut sich an für mit ihm doch
wohl erzogen entschuldigt er sich
für den nicht gewonnenen Krieg

Das ist doch völlig egal! antwortet
die Liebe seiner Mutter erlöst sein
Herz erst Jahre später der Mann weint

Simone Meller

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