Posted on 29 Januar 2011. Tags: all-ein, Anstrengung, Begegnung, bleiben, Botschafter, Channeling, einfach, Email, Energie, entspringen, Erfahrung, Ergebung, Erneuerung, Fachleute, federleicht, felsenfest, Freiheit, Freude, Geistwesen, Herz, Internet, Kind, Kraft, Lassen, Leben, leicht, Leid, Liebe, manifestieren, Mitgefühl, Nachrichten, Neue Energie, Offenbarung, Öffnung, Rhythmus, schwingen, Sein, Selbstverwirklichung, Verantwortung, Widerstand, Wille, Wort, Zeitqualität, Zusammenfassung
ich lebe WAS meinem herzen entspringt
und zwar WANN es meinem herzen entspringt
und zwar dort WO es meinem herzen entspringt
manifestation ist einfach – widerstand gegen liebe strengt mich an
leben wie es meinem herzen entspringt ist kinderleicht
ich bleibe bei mir und in meinem rhythmus was immer mich berührt
was immer ich über zeitqualität höre
was immer fachleute und engel sagen
was immer die nachrichten senden
was immer mir channelings offenbaren
was immer internet und emails mir bringen
was immer botschafter verkünden
was immer mir geistwesen erzählen
was immer ich erlebe oder energetisch erfahre
was immer an freud und leid mein herz erreicht
ich lasse mich öffnend darauf ein und bleibe in der berührung frei schwingend bei mir
unbeirrbar bleibt mein freier wille der wahrheit meines herzens ergeben
gehe ich voller kraft also federleicht und felsenfest meinen weg
bei mir all-ein bleibend trage ich verantwortung
ich habe dir nichts zu geben und du kannst mir nichts schenken
es bleibt begegnung von hier nach dort im sich erneuernden wort
simone meller
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Posted on 11 Dezember 2010. Tags: Anbetung, Aspekte, Augenhöhe, Begegnung, Demut, Distanz, Ehre, Ehrfurcht, Engel, Gaukelei, Gebet, Geistwesen, Gleichmacherei, Gleichwertigkeit, heilig, Idealisierung, Kampf, Knie, Konkurrenz, Kraft, Lehrer, Menschenspiel, Nähe, Rang, Sein, sich stellen, Spiritualität, Stimmigkeit, System, Unterscheidung, Verehrung, Wachstum, Wertschätzung, Wohl
Ich habe mich diese Woche wiederholt an Menschen gerieben, bei denen ich so etwas wahrnehme, was ich als Verehrung und Anbetung bezeichnen möchte. Also eine Bereitschaft, etwas außerhalb ihrer Person existierendes über sich zu stellen. Ich spüre, dass mir das nicht entspricht. Bislang habe ich das im Fachjargon als Idealisieren oder umgangssprachlich als Anhimmeln bezeichnet. Nun bediene ich mich mit Verehrung und Anbetung eher spirituell konnotierter Begriffe.
Meinem Erleben nach dürfen sich alle Aspekte des Seins auf Augenhöhe begegnen. Alles zwischen Himmel und Erde Existierende verdient Ehre, niemand mehr, niemand weniger. Das Verteilen von besonderer Ehrerbietung bis hin zur Ehrfurcht und all die Formen von Anbetung speisen sich meiner Wahrnehmung nach aus einem Glaubenssystem von Unter- und Überlegenheit. In einem solchen Glaubenssystem wird durch künstliche Rangstufen eine Distanz zwischen dem Menschlichen und dem Göttlichen geschaffen. Das Ausmaß an Verehrung und Anbetung von spirituellen Lehrern, Geistwesen, Engeln und Gott wird zum Gradmesser (noch nicht) erreichter Nähe.
Mir geht es nicht um Gleichmacherei alles Seienden, sondern um Gleichwertigkeit des Unterschiedlichen. Ich bin nicht gegen das Beten und auch nicht gegen die Erfahrung heiliger Momente. Und schon oft hat es mir gut getan, mit gesenkter Stirn auf dem Boden zu knieen. Aber mir entspricht es nicht, eine Stufe in den Fluss des Seins zu meißeln und meine Kraft solchem Gebilde zu unterwerfen. Auch lehne ich die, die das tun, nicht ab. Ich merke dank unserer Unterscheidung einfach nur, dass ich einen anderen Weg gehe: Ich dulde niemanden über mir und niemanden unter mir. Natürlich ist jeder frei, sein Bild von mir dort “oben” oder “unten” anzusiedeln, aber Begegnung mit mir entfaltet sich auf Augenhöhe.
Das wollte ich formulieren. Und nachdem ich das nun versucht habe, frage ich mich, wie das hier Geschriebene mit meinen bisherigen Texten über Demut und Ergebung zusammengeht. Das tut es. Aber ich kann es derzeit nicht in Worte fassen. Vielleicht vorläufig so: Die Demut meinem mir (un-)bekannten Wachstumsprozess gegenüber bleibt erhalten, während ich allen Aspekten des Seins auf Augenhöhe begegne. Auch bin ich weiterhin bereit, ergeben dem höchsten Wohl derer zu dienen, die sich mir anvertrauen, aber die Augenhöhe bleibt. Egal, was gerade ansteht. Ich stelle mich dem Sein und zwar mit meiner Kraft – wie sie mir nur in Demut zuteil wird.
Text und Foto: Simone Meller
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Posted on 01 Juni 2010. Tags: Abhängigkeit, Aspekte, Bedürfnis, Berater, Dualität, Geist, Geistwesen, Größe, Helfersyndrom, Herz, Hilfs-Ich, Idealisierung, Lebensberatung, Licht, Mut, narzisstischer Missbrauch, Psychotherapeutin, Reifung, Schatten, Sein, Selbstbewusstsein, Sinn, Überheblichkeit, Wachstum
Wenn du einen Berater hast, der in idealisierender Weise von einstigen Lichtgestalten (z.B. Jeshua, Mutter Theresa etc.) oder seinen spirituellen Lehrern spricht, so wird er dich brauchen, als jemand der ihn braucht und idealisiert (narzisstischer Missbrauch/Helfersyndrom). In dieser Rollenzuteilung als Hilfs-Ich der Beraterin wirst du deine wahre Größe nicht erfahren können, wohl aber irgendwann das Bedürfnis spüren, wachsen zu dürfen. Du darfst. Fass dir ein Herz und sprich mutig an, was du fühlst. Vielleicht könnt Ihr beide in diesem Moment wachsen oder nur du. Doch selbst dann kannst du aufstehen und gehen. Du wechselst in einen Raum, in dem es mehr Platz gibt für deine wahre Größe als im Schatten deines Beraters.
Alles darf sein. Es gibt keinen Grund dich über deine Beraterin zu erheben oder deinen neuen Berater zu idealisieren. Jeder darf in seiner dualen Welt schalten und walten, wie er mag. Doch lasse dich auch nicht mehr missbrauchen und erniedrigen. ALLE Aspekte des Seins (wovon du einer bist) begegnen sich auf Augenhöhe. Wenn du dich klein fühlst oder aufblähst, so deshalb, weil du nicht zu deiner ganzen Größe stehst. Nimmst du das wahr, so erinnere dich an deine wahre Größe und stehe zu dir selbst. Du bist dein größtes Geschenk. Auch wenn es Momente auf deinem Weg gibt, in denen dir das niemand bestätigen kann. Das sind genau die Momente, in denen du über dich hinaus wächst und den tieferen Sinn der Situation entdeckst.
Simone Meller
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Posted on 30 Mai 2010. Tags: Alles & Nichts, Atmen, Dienen, Dualität, Ewigkeit, Fallen, Geistwesen, Klarheit, Nichts, Nullpunkt, Reset, Schwindel, Sein, steigen
Wenn der ewige Atem mich trägt
werde ich durch die Welt bewegt
Ich falle und steige und mit mir
alles von anderen und von dir
kein geistwesen weiß bescheid
wir warten bis das sein ist bereit
energien rauschen hoch und runter
schwindel erregend aber munter
Nach dem Reset ist alles so klar
Schwupp sind Dialoge wieder da
Neu orientiert die Geister der Welt
zu dienen dem was das Sein bestellt
Simone Meller
Posted in Lyrik