Posted on 02 Juni 2010. Tags: Alles & Nichts, desillusionieren, Einheit, Eis, Erbauung, Ernüchterung, Erscheinung, Ganzheit, Geborgenheit, Geist, Größe, Herz, Illusion, klein, Körper, Liebe, Menschenspiel, Nacht, Quelle, schmelzen, Seele, Sein, Söhne, Sonne, Tanz, Töchter, Trost, Ungeteiltheit, Wahrheit
Nichts ist tröstlicher und ernüchternder
erbauender und desillusionierender
als eine Erscheinung
ob nun mit Körper oder ohne
ob im Menschlichen oder nur im Geistigen
das steht völlig dahin
Nichts ist flüchtiger und bergender
einhüllender und preisgebender
als der liebende Funke,
der winzig große Seelensplitter
aus dem großen kleinen Einen
als dessen Töchter und Söhne wir uns wähnen
Nichts ist wahrer und unrichtiger
als das Spiel der Teile aus der einen Quelle
Denn Einheit, Ganzheit, Ungeteiltheit
ist unser eines wahres und doch nicht so scheinendes Sein
Im Tanz der Sonne, die die Nacht gebiert
schmilzt das Eis unserer Herzen, das nie existierte
und doch so wahr ist wie du es bist
Simone Meller
Posted in Lyrik
Posted on 26 April 2010. Tags: Begegnung, Bezogenheit, Ganzheit, Herz, Ich bin, Kraft, Öffnung, Sein
Ich bin da, wenn du mir mit offenem Herzen begegnest. Ich bin da, auch wenn du mit mir nichts anfangen kannst. Unabhängig davon, ob du dich auf mich beziehst oder nicht, bin ich die, die ich bin. Ob du mich als Ganzes empfängst oder in Teilen, weder vergrößert noch verkleinert es mich. Ob du mich siehst oder nicht. Ob du mich magst oder nicht. Ich bin. Ich kenne keine stärkere Kraft als “Ich bin”.
Simone Meller
Posted in Klartext
Posted on 23 April 2010. Tags: Akte, cartesianisches Weltbild, Definition, Dissertation, Einheit, Empirie, EPR-Korrelation, Erkenntnistheorie, Erkrankung, funktionieren, Ganzheit, ganzheitlich, Geist, Gesundheit, Gesundheitspsychologie, Handout, instantan, integrativ, Kausalität, komplementär, Komplementarität, Körper, Krankheit, Leib-Seele-Dualismus, Materie, mechanistisch, Mikro-Zeichen, Nichtlokalität, Pathogenese, Prozess, Quantentheorie, Salutogenese, Seins-Formen, Selbstbestimmung, Selbstentfremdung, Selbstrealisierung, Selbstverkennung, Selbstverleugnung, Selbstverwirklichung, Selbstwerdung, Stagnation, Synchronizität, Theoriebildung, triadisches Konzept der Selbstverwirklichung, Ungeteiltheit, Universität Hamburg, Ursprung, wahres Selbst, Wissenschaftliche Texte, Wohl, Zusammenfassung
Vorbemerkung: Ich veröffentliche hier die bislang kürzeste Zusammenfassung meiner Dissertation, wie sie 2008 für das Handout eines wissenschaftlichen Kurzvortrags an der Universität Hamburg entstanden ist. Die zugehörige Buchveröffentlichung kann portofrei als Hardcover (451 Seiten) oder als E-Book direkt beim Verlag bestellt werden. Inhaltsverzeichnis, Abstract, Einführungskapitel und einige weitere Leseproben finden sich hier.
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Theoriebildung anhand von 5 Thesen
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Der Mensch gilt dann als gesund, wenn er funktioniert. Diese mechanistische Sichtweise in Verbindung mit dem traditionellen Leib-Seele-Dualismus hat die Gesundheitspsychologie bislang wirksam behindert: Die Idee eines engen Zusammenhangs zwischen Persönlichkeit und Gesundheit lässt sich empirisch nicht nachweisen.
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Die Quantentheorie beschreibt präzise Konzepte von materieller Ganzheit (Einheit, Ungeteiltheit, Komplementariät) jenseits von Beliebigkeit und Phrasenhaftigkeit und führt auf erkenntnistheoretischem Wege die cartesianische Trennung von Geist und Materie ad absurdum. Geist und Materie sind gemeinsamen Ursprungs, so dass in unserem Alltag die Prinzipien Kausalität und Nichtlokalität (EPR-Korrelation, Synchronizität) wirksam sind.
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Gesundheit und Krankheit stellen komplementäre Seins-Formen von persönlicher Ganzheit dar. Gesundheit meint im Idealzustand ein vollständiges geistig-körperliches Wohlbefinden, zunehmende Krankheitsanteile gehen mit wachsendem Unwohlsein einher. Menschen sind zu jedem Zeitpunkt mehr oder weniger gesund bzw. krank.
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Selbstverwirklichung als triadisches Konzept bedeutet Selbstbestimmung unter permanenter Bezugnahme auf Prozesse der Selbstwerdung (sein wahres Selbst zulassen) und Selbstrealisierung (sein wahres Selbst im alltäglichen Handeln berücksichtigen). Komplementär dazu besteht Selbstentfremdung in selbstbestimmten Akten der Selbstverkennung und Selbstverleugnung.
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Selbstverwirklichung geht mit Salutogenese einher, Selbstentfremdung mit Pathogenese: Kausal bedingte Akte von Selbstverwirklichung sind durch EPR-Korrelationen instantan mit Mikro-Zeichen von Gesundheit verbunden und Akte von Selbstentfremdung mit Mikro-Zeichen von Krankheit. Die Akkumulierung solcher Mikro-Zeichen erklärt Prozesse von Heilung und Erkrankung.
Simone Meller
Posted in schwungwerk.de