Posted on 15 April 2010. Tags: achtsam, Alles & Nichts, Annahme, Demut, Erdenkleid, Freunde, Hingabe, Illusion, Kraft, Liebe, Menschenspiel, Multidimensionalität, Normen, Schleier, Sein, Spiritualität, Transformation, wahres Selbst, Wille
Auch wenn ich erfahren habe, dass das Menschenspiel eine phantastische Illusion ist, bleibt mir nur, alle Illusionen entlang meines Weges achtsam zu leben. Weder zerreiße ich den Schleier der Illusionen, noch streife ich mein Erdenkleid mit Willenskraft ab. Ich akzeptiere keine Norm (“Das darf dich nicht schmerzen, es ist doch nur eine Illusion!”) und gehe nicht weg (“Im Nichts ist das alles nicht mehr”). Ich bleibe, wo und was ich bin. Ich BIN hier und jetzt. Alles darf mit mir SEIN. In dieser annehmenden Liebe meines wahren Selbst wandelt sich alles. In diesem Herzensraum geschehen von ganz allein Transformation und agemessene Auflösung von multidimensionalen Spielzügen. Eine demütige Hingabe an das Menschenspiel führt automatisch dorthin zurück, wo Alles und Nichts ist (s. Mein wahres Selbst führt mich heim).
Simone Meller
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Posted on 14 März 2010. Tags: auslachen, Chance, Demütigung, Ethik, Freunde, Kreativität, Kritik, Logik, Mobbing, Philosophie, Polarität, Projekt, Qual, Schule, Selbstverwirklichung, Talente, Überzeugung
Ich bin in der Schule ausgelacht, gedemütigt und gemobbt worden. Anlässe gab es viele: meine damals weißblonden Haare, meine helle Haut, meine Sommersprossen, meine Kleidung, meine Intelligenz, meine Emotionalität. Zugleich war die Schule der Ort, wo ich mein Elternhaus kritisch hinterfragen konnte, wo ich neue Einflüsse kennenlernte, meine Talente erfahren und ausbauen konnte und wo ich Freunde fand.
Damals gab es noch kein Internet, geschweige denn Blogs, also schrieb ich in den Pause Gedichte an die Tafel. Ich gründete eine Schülerzeitung und engagierte mich in sozialen und politischen Projekten. Ich hatte Freude an Logik und ließ in den sprachlichen Fächern meiner Kreativität freien Lauf. Oft teilten die Lehrer meine dargelegten Überzeugungen nicht, aber aufgrund meiner Stringenz erteilten sie mir dennoch sehr gute Noten. Ich liebte Ethik und Philosphie und danke den Lehrern, die mir zeigten, dass das alles bereits in mir steckte.
Nein, ich sehne keinen einzigen Tag zurück. Aber ich möchte auch keinen einzigen Tag meiner Schullaufbahn missen.
Simone Meller
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