Tag Archive | "Finden"

Das Gold, das du trugst…


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ich zerteilte mein du


lange suchte ich eins
und durfte es so sehr
letztlich fand ich viele
und noch manches mehr

ich zerteilte mein du
in unzählige splitter
und erblickte mein ich
im energetischen gitter

nie ging ich also nicht
an deiner geliebten hand
doch schmeckte nie gleich
was ich je durch sie fand

ich üb(t)e dich zu lieben
wie auch das andere dich
und nicht auszuschließen
die vielen dichs und mich

simone meller

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Methoden entstehen durch Verallgemeinerung


Methoden entstehen, wenn Menschen ihren persönlichen Heilungs- oder Erfolgsweg verallgemeinern und auf entsprechend gewillte Menschen treffen, also auf solche, die sich auf dieses Benefit versprechendes Experiment einlassen. Ich bin nicht gegen Methoden. Im Gegenteil, ich habe von ihnen profitiert: mein Gang durch die Methoden hat meinen Blick geschärft und mich die sanft wandelnde Kraft des puren Seins erfahren lassen. Aufgrund dieser immer wieder neu gemachten Erfahrung besteht meine Arbeit primär aus Herzensgesprächen, die ich erst sekundär, sofern der Prozess danach verlangt, um methodische Interventionen ergänze. Doch sobald eine Methode meinen Kunden bei der Entfaltung seiner augenblicklichen Wahrheit stört, lasse ich sie los. Eine Methode ist eine Methode ist eine Methode.  Jeder Mensch darf seinen Weg finden, wie ihn noch nie jemand ging. Insofern stehe ich mit meinem Angebot nicht für bestimmte Methoden. Ich habe auch keine neue Methode kreiert, die ich als Ausbildungsangebot zu Markte zu tragen hätte. Was ich tue, ist nicht neu, sondern so alt wie die Menschheit. Ich verlasse mich auf den Wandel durch aufrichtige Begegnung von Herz zu Herz. Dadurch bin ich uninteressant für Kunden, die nach Anbietern oder Ausbildern für bestimmte Methoden suchen, und merkwürdig für Kolleginnen, die von einer Fortbildung nach der anderen erzählen. Ich verkörpere nicht das, wonach sie streben, und das ist in der Gleichzeitigkeit zu meinem Erleben von Fülle eine aufschlussreiche Selbsterfahrung. Wir gehen unterschiedliche Wege. Und ich erfahre es als Gnade, dass wir das tun dürfen. So ist niemand gezwungen, sondern jeder frei das seine zu tun. Diese Freiheit schätze ich sehr.

Simone Meller

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reflexion über mein arbeiten mit dir


deinen weg nicht kennend
lasse ich mich ein auf begegnung
ich resoniere mit meiner art
auf deine impulse
spontan und voller vertrauen
dass sich in diesem tanz unserer seelen
alles weitere erhellt
so wenig wie möglich steuernd eingreifen
und mich doch meiner verantwortung stellen
für den prozess meine wahrheit mein sein mit dir
du sagst was du brauchst bist dein höchstes gebot
und ich begleite dich beim entdecken deiner antwort
du findest deinen weg wie ihn noch nie jemand ging
und gemeinsam erleben wir dein abenteuer von licht und finsternis
vier augen sehen mehr als zwei meine wahrnehmung dient wo du es wählst
an meinen impulsen kannst du dich reiben nähren erleben was ansteht
und immer wieder: was willst du jetzt?
und ich schwinge mit der antwort die kommt zu dir
werde zeugin ihrer integration und gehe dazu in resonanz
der tanz geht weiter solange du es willst
unfehlbar keine(r) von uns doch vollkommen jeder augenblick
genauso wie der himmel ihn schickt

simone meller

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