Tag Archive | "Film"

Transformation von Religion


Ich nahm gestern abend alle Religionen der Welt in mein Herz, blickte himmelwärts und spürte, was in meinem Innersten geschah.

Nach und nach schaue ich die Filme, die sich mir innerlich zeigen, nehme daraus erwachsende Erkenntnis wiederum in mein Herz.

Erkenntnis entsteht nicht durch Worte, sondern nur durch Erfahrung. Worte sind Ordnungshelfer, um die Vielfalt von Erfahrungen zu sortieren.

Frieden beginnt in absichtsloser Begegnung.

Frieden beginnt hier und jetzt, wenn ich in mir selbst ruhe.

Dieses Selbst, in dem ich ruhe, ist mal kleiner, mal größer. Wichtiger als das Ausmaß der damit bezeichneten Bewusstseinsweite ist, dass ich in mir selbst RUHE.

Ruhe ich in mir selbst, genüge ich mir selbst. Ich brauche keine Bestätigung durch Menschen, Geistwesen und Umstände. Ich brauche keine Verbündeten, keine Feindbilder und kein Idol. Weder muss ich siegen noch verlieren, denn ich ruhe in mir selbst.

Ich bin weiterhin all meine Überzeugungen und Gefühle und stehe zu meinem derzeitigen Sein. Ich bewahre meine IDENTITÄT (die je nach Bewusstseinsweite mal mehr, mal weniger Seins-Aspekte integriert), allerdings ohne die Absicht, andere zu verändern. Denn ich vertraue, dass aus dieser freien Begegnung heraus mein, dein, unser Wachstum in völliger Leichtigkeit geschieht (s. Miteinander sein)

Einheitsbewusstsein kann nicht gemacht, sondern nur durch inneren Frieden erreicht werden. Der äußere Frieden folgt uns, denn er ist das Spiegelbild unseres Bewusstseins.

Würde in diesem Moment jeder Mensch auf der Welt in sich ruhen, wären augenblicklich sämtliche Kriege und Konflikte beendet.

Manchmal falle ich aus dieser Ruhe heraus und fühle den Unterschied. Ich erinnere mich und kehre zu mir selbst zurück.

Simone Meller

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Mein Filmtipp: Karma-Kino


Wenn ich nicht verstehe, warum sich jemand gegen die Klarheit entscheidet, dann werde ich still. Erstens darf das sein. Wir sind frei und dürfen wählen. Zweitens überprüfe ich, ob mir dadurch eigene Unklarheit in einem übersehenen Lebensbereich gespiegelt wird (öffentlich zuletzt hier). Drittens gehe ich in das “Karma-Kino-Archiv” (Akasha-Chronik, Weltgedächtnis, Seelenwissen) und schaue mir einen Film über eine Inkarnation meiner Seele an, die überwiegend der Unklarheit gewidmet war. Ich bin alles schon gewesen: Ich war prominent und abscheulich, ich war Lichtgestalt und Verbrecher, ich war unscheinbares Wesen und harmloser Halunke. Tausende Male spielte ich das Spiel aus Licht und Finsternis, entwarf meinen Schatten, um ihn ans Licht zu bringen oder darin unterzugehen. Manche dieser Er-Innerungen zogen dramatisch, andere eher beiläufig in mein Sein hinein. Ich bin alles schon gewesen. Nichts ist mir fremd. Alles kehrt heim.

Simone Meller

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