Posted on 03 Februar 2011. Tags: Augen, Bauch, Elemente, entspringen, Erde, Explosion, Feuer, Form, Fühlen, Hand, Hexe, Ich bin, Kraft, Kuss, landen, Lust, Phönix, Schatten, Schreien, Sein, sinken, Sonne, stampfen, steigen, Ton, Transformation, Weinen, wild, Zergehen
meine augen schauen deine
meine hand fühlt meinen bauch
ich schmecke deinen kuss
und sinke ins explodierende feuer der erde
ich zergehe wie einst die hexen
und ersteige wie der phönix
doch all dies fühlen ist eins eins eins
tränen und schreie entspringen meinem sein
zerberste stampfend zur sonne
lande geformt in neuem ton
ich bin bin bin bin bin bin
simone
Posted in Lyrik
Posted on 26 Januar 2011. Tags: bedingungslos, Chakra, Clearing, Dämonen, drittes Auge, Dualität, Einheit, Elemente, emotional, Energie, Erde, Esoterik, Farben, Feuer, göttlich, Herz, Herzchakra, Ida, Kehlchakra, Klarheit, Kraft, Kronenchakra, Kundalini, Licht, Liebe, Materie, Michèle Caffin, mondän, Persönlichkeit, Pingala, rot, Sakralchakra, Scheitelschakra, Schlange, Schwärze, Sexualität, Solar Plexus, Sonne, Spiritualität, Stirnchakra, Teufel, Transformation, weiß, Wirbelsäule, Wurzelchakra
In der esoterischen Überlieferung ist von drei Feuern die Rede: dem Ur- oder Schlangenfeuer, welches in seiner außerordentlichen Kraft an der Basis der Wirbelsäule zusammengerollt liegt, diese hinaufklettert und, beim Herzen angelangt, über die Arme mit den beiden anderen Feuern in Verbindung tritt – mit der Energie der Sonne, Ida, und mit der brennenden Materie, Pingala. Die brennende Materie ist das Zeichen Gottes auf Erden. Alles wird aus ihr geboren.
Durch das ansteigende Feuer wird das Werk am Schwarzen, das Werk am Roten und das Werk am Weißen bestimmt. Das Werk am Schwarzen bezieht sich auf die ersten beiden Chakras, d.h. auf die Lebenskraft, die Sexualität und die Gefühlswelt und auf alles, was die Dualität eskalieren lässt und Konflikte vermehrt. (…)
Wenn man alle Farben mischt, entsteht daraus das Schwarz. Das weiße Licht hingegen enthält alle Farben, d.h. es ist zugleich Einheit und Transparenz. So beginnt jeder spirituelle Weg mit dem Werk am Schwarzen, mit der Reinigung der Persönlichkeit, welche die egoistischen Kräfte transformiert, damit das Werk am Roten beginnen kann. In jener Zeit verwandelt sich menschliche Liebe in spirituelle Liebe.
Die menschliche Liebe ist von Emotionen in all ihren Höhen und Tiefen bestimmt. Gerade sind wir noch mit der geliebten Person zusammen, und sie versichert uns ihre Zuneigung, da kehrt ein Blick, ein falsches Wort oder eine Geste die Situation um und stellt das Gefühl der Einheit in Frage. (…)
Im Gegensatz dazu wird die spirituelle Liebe auf der Ebene des Herzens erfahren. Sie zeichnet sich nicht nur durch ihre zeitliche Unbegrenztheit aus, sondern auch dadurch, dass sie jeder Probe mit Gleichmut standhält.
Die Umwandlung durch die steigenden Feuer findet ihre Vollendung in der Reinheit des Werkes am Weißen.
Dieses Werk betrifft die drei letzten Chakras: das Halschakra, das Stirnchakra, das auch als drittes Auge bekannt ist, und das Scheitel- oder Kronenchakra.
Nun hat der Mensch Einheit und Transparenz erlangt. Er kann als reiner Kanal dienen, welcher das göttliche Licht in die Welt strahlt (nicht zuletzt ist “mondän” fast ein Anagramm von “Dämon”), während er die Gefühle, die in ihm wohnen, bewältigt und beherrscht.
aus: Caffin, Michèle (2005). Was Zähne zeigen. Hamburg: Aurum. (S. 91-93, Fettdruck durch mich)
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Posted on 21 November 2010. Tags: Auftrag, Dienen, Erfahrung, Erlösung, Evolution, Feuer, Fließen, Freiheit, Fülle, Hier & Jetzt, Hingabe, Integration, leicht, Liebe, Normen, Öffnung, Schlüssel, verbessern, Versuchung, vollkommen, Wandel, Welt, Weltverbesserung, Wohl
ich verspreche dir keine bessere welt für morgen oder übermorgen
ich erzähle dir nur von dem schlüssel der fülle hier und jetzt erschließt
wenn du mich beauftragst stelle ich mich in den dienst deines höchsten wohls
gemeinsam mit dir zu erlösen das alte damit das neue strömen kann in leichtigkeit
doch weder erwächst daraus eine norm für andere noch für dich oder mich
bleiben wir offen für das was kommt immer wieder neu und geben unser altes hin
widerstehen der versuchung des normativen schmelzen mit ihr im feuer der Liebe
es gibt nichts zu verbessern nur zu erfahren das vollkommene von moment zu moment in steter wandlung
noch nie richtete sich evolution nach normen sondern geschieht dort wo altes überlebt wurde und wird
wer das neue fand und integrierte drängt es anderen nicht auf sondern lebt freigebend in vergnügter stille
simone meller
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