Tag Archive | "Fallen"

anwendung meiner schöpferkraft


so unangenehm manches gefühl auch ist
in jedem zustand kann ich die liebe wählen
die nicht wegmacht sondern sein lässt
was durch mich erfahren werden will
im zulassen gebiert sich das neue
darf ich wählen zwischen leid und wohl
und danken meiner schöpferkraft
die alles manifestiert was mir entspricht

von jahr zu jahr wird es leichter
weil sich erfolgserlebnisse mehrten
von jahr zu jahr wird es schwerer
weil das erspüren des unvorstellbaren
grenzen sprengt von denen ich dachte
sie niemals näherungsweise zu erreichen
der freude auf jedem plateau folgt das sterben
mit ihm ein neues schöpfen aus unendlicher tiefe

überwältigtes staunen -
das soll das könnte sein wow unglaublich
wie komme ich dahin was muss ich tun
ich kann es mir nicht vorstellen es übersteigt mich
doch es kommt so sicher wie ich das alte sterben sehe
es kam immer wenn ich losließ und im freien fall
ungläubig die wahrheit meines herzens stammelte
auf dass sie wurde wirklichkeit und sie wird es immerfort

und siehe da in dieser weiteren ausdehnung
entdecke ich wieder reste von ängsten in mir
kaum noch der rede wert im vergleich zu früher
doch handfest genug zu blockieren mein fließen
ich würde sie nicht spüren zöge es mich nicht zu neuen ufern
so ist es der ruf des neuen der das alte einlädt zur erlösung
bekannt ist mir das wesen der übergänge der zwischenräume
unvorstellbar fremd und herzensvertraut das was kommt

simone meller

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zyklen


welch segen
das alte sterben
zu fühlen
das ende von lust

welch segen
das neue leben
zu fühlen
den anfang von lust

welch segen
das freie fallen
zu fühlen
den halt von vertrauen

simone meller

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immer ist es ihres


das was so weit von der liebe entfernt schien
schluchzt
wenn es fällt
und von der liebe gehalten wird

es steigt
wenn du erkennst
dass es nie von der liebe entbunden war

immer ist es ihres
auch in den dunkelsten momenten

es gibt ein licht
das so sehr der liebe ergeben ist
dass es sich verdunkelt und den abstand wählt

doch immer ist es ihres
strahlt verborgen in der schwärzesten finsternis

simone meller

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Sanftes Fallen


Nichts an dem ich mich fest halten könnte
nur sanftes Fallen in die erste Rose im Garten
nun kehrt auch hier im Norden schwül der Juni ein

Die großen Pötte ächzen durch die Fahrrinne
Sog und Wellenschlag tränken Ufer im saftigen Grün
Hunde im Sand mit Frauchen wer führt wen wohin

Der Ostwind schon nachts für Unruhe sorgend
bringt das Neue treibt es hinaus auf das Meer
Es steigt auf und flirrt durch die Lüfte hin zu dir

Text & Bilder: Simone Meller

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