Posted on 22 Februar 2011. Tags: Begegnung, Beziehung, Bezogenheit, Du, entspringen, Evolution, Freiheit, Fülle, Ich, Kind, Schöpferkraft, schwingen, Selbst, Transformation, Wille, Zeugung
Ich beziehe mich auf dich,
wann es mir entspringt,
und nicht, wann du es willst.
Du beziehst dich auf mich,
wann es dir entspringt,
und nicht, wann ich es will.
Ohne verhaftende Beziehung
schwingen du und ich
in freier Begegnung.
Nicht ich erfülle dich
oder du mich -
Fülle durch freie Begegnung.
Zeugen Stunde für Stunde
K i n d e r der F r e i h e i t
durch freies Ich und freies Du.
Simone
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Posted on 18 Januar 2011. Tags: absichtslos, Auftrag, Ausdruck, Begegnung, Erneuerung, Evolution, Freiheit, Herz, Kommunikation, Normen, schwingen, Sein, Sprache, Stille, Tendenz, Transformation, Vision, Wort, wortlos, Zusammenfassung
keine worte zu merken zu lernen zu vermitteln
nur erneuerung» von hier nach dort
keine visionen zu verkünden oder anzupreisen
nur still sein» mit auf sie gerichtetem blick
kein wirken mit absicht und ohne auftrag»
nur ausdruck wortlosen seins»
kein sprachloses oder überflüssiges reden
nur freies schwingen» von herz zu herz»
keine normen» entspringen dieser worte
nur gewahren (m)einer tendenz»
simone meller
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Posted on 29 November 2010. Tags: Abwertung, Alltag, C. G. Jung, Erfahrung, Evolution, Freude, Haltung, Heilen, Held, Idealisierung, Spaß, Staunen, Veränderung
“Wir verliessen frühmorgens das Haus und kamen wieder heim, wenn die Strassenbeleuchtung bereits eingeschaltet war. In der Zwischenzeit wusste meistens niemand, wo wir waren … und keiner von uns hatte ein Handy mit dabei!”
Wenn du vor 1978 geboren bist, erlebst du vielleicht Schmunzelfreuden bei dieser Präsentation eines Unbekannten. Mich hat jedenfalls einiges amüsiert und mir wurde an diesen kleinen und größeren Alltäglichkeiten bewusst, wieviel sich seitdem verändert hat… und wie jede Zeit ihre “Helden” hervorbringt!
Es erinnert mich auch an die Vorahnung von C. G. Jung, dass wir im “Morgenrot einer neuen Zeit [...] gewisse chirurgische Eingriffe [...] als bloße Flickarbeit ansehen [...werden], voller Entsetzen, dass es überhaupt mal ein so beschränktes Wissen um Heilmethoden gab”.
Zugleich vertrete ich die Haltung, weder das Alte zu verurteilen noch das Neue zu glorifzieren, aber auch nicht anders herum, also das Alte zu idealisieren und das Neue zu entwerten. Jede Zeit treibt ihre Blüten und eine jede von ihnen ist vollkommen. Wir machen lediglich eine Erfahrung nach der anderen. So gibt es täglich etwas zum Staunen!
Text: Simone Meller | Foto: Ulrich E. K. Schmidt, Pixelio
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