Tag Archive | "Ethik"

Mystische Abenteuer und ihre Integration


Meine Biographie ist die Geschichte einer Heimatlosen, die mit Müh’ und Not lernte, in der Heimatlosigkeit zu Hause zu sein, und letztlich die Liebe in der Formlosigkeit entdeckte. Den einen zu intellektuell, den anderen zu gefühlsbetont. Wiederum anderen zu esoterisch oder zu aufgeklärt. Der Methode nicht treu genug und zu sehr den eigenen Werten verpflichtet. Jedenfalls immer zu eigensinnig, wenn auch stets erfolgreich auf ungewohnten Pfaden.

Dies alles niemals wählend, sondern einfach nicht anders könnend, als ich selbst zu sein. Erst später lernte ich darin die Figur der Selbstverwirklichung zu erkennen. Ich folgte meinem wandelnden Ich-bin durch die Vielfalt der Bezogenheit und fand Geborgenheit im mystischen Raum, im wechselnden Tanz von Selbsterfahrung und (sprachlichem) Ausdruck.

Zwischen allen Stühlen folge ich unablässig der Wahrheit meines Herzens, ertrage die immer kürzer werdende Halbwertzeit meiner Texte, wissend dass ohne den einen nicht der andere entstehen würde. Jeder Text entspringt der Klarheit, die Zug für Zug in meiner täglichen (Schatten-)Arbeit mit mir und anderen entsteht, und fließt an nächster Stelle wieder dort ein. Während ich mit Menschen und Situationen fließe, werde ich eine andere. Ich gebe mich meinen Aufträgen hin und empfange über die Bezahlung hinaus eine Begegnung, die mich wandelt. So webe ich zwischen meinen Terminen einen Mantel aus Sprache, den ich mit dem Unbekannten teile.

Er ist ein echtes Patchwork, jeder der mein Leben berührte, hat Anteil an ihm, empfängt meinen Dank. Dieser Mantel aus Sprache ist nichts als eine Hülle für das Erfahrene und das zu Erfahrene. Er ist eine Form in beständiger Wandlung, und seine länger werdender Schleppe zeugt vom eingeströmten Bruchteil der überwältigenden Essenz. Obwohl die Zahl der veröffentlichten Texte manchmal rasant steigt, vermehrt sich numerisch auch das nicht Gesagte. Ich sehe ab vom Veröffentlichen weißer Blätter, doch strömt durch mein offenes Herz mehr als mir Worte gegeben sind. Immer öfter ergebe ich mich dem Anschaubaren in meiner Erfahrung, dessen Kraft mich und meine Kunden in stiller Weise zu neuen Ufern trägt. Immer schwingt es sanft zurück, so wie auch das Unbekannte, dem ich mich bloggend anvertraue.

So ist dieser Blog ein Ort, an dem ich Einblicke gewähre in mein mystisches Abenteuerland und Ausblicke auf mein integrierendes Verstehen. In der Aneinanderreihung meiner Texte zeige ich mich als eine Lernende und Reisende, aber auch als eine, die auf ihre Werte achtet und bei aller Offenheit um eine balancierte Darstellung bemüht ist. Mir geht es um das Erzählen vom Möglichen, um die Einordnung des Schrecklichen und die Transformation zum Herrlichen.

Ich will mit meinen transzendenten Erfahrungen nicht wie mit Trophäen winken, denn es geht nicht um den vermeintlichen Glanz, sondern um die still gelebte Integration im Alltäglichen. Zugleich bedarf es in einer Welt, in der die spirituelle Szene boomt, auch einer öffentlichen Positionierung und des Angebots von Orientierung. Doch obwohl ich deshalb seit 2009 in meiner Stille immer lauter werde, bleibt vieles noch in einem Raum der Andeutung, den ich nach individuellen Bedarf und ethischer Abwägung im persönlichen Kontakt gerne erhelle. Ich freue mich über die Resonanzen meiner Leserinnen und das Vertrauen meiner Kunden. Es sind Geschenke, die mich berühren und inspirieren.

Simone Meller
Foto: Silke Theidel

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Das Leben bejahen


Ich bin skeptisch bei Sätzen wie diesen:
“Ich führe ego-freie Beratungsgespräche”
“Ich handle befreit von Moral und Ethik”
“Ich mache mich völlig frei von Konzepten”

Denn ich nehme dabei wahr:
Das Pendel ist von einem Extrem (“Engstirnigkeit”) nur in ein anderes Extrem (“Großspurigkeit”) geschwungen. Ich sehe diese Menschen scheinbar befreit von irdischer Mühsal (“nackig”) mit dem Rücken (“aus dem Blick”) vor unbewältigten Transformationsaufgaben (“Kleiderhaufen im Schatten”) stehen.

Eine Anti-Haltung, so subtil sie auch daher kommen mag, schwingt niemals höher als das, was sie zu überwinden glaubt. In energetischen Bildern ausgedrückt spielen sich Satan und Ahriman zwischen den beiden teuflischen Extrempolen den Ball zu.

Oben ist nicht besser als unten. Oben wie unten wird das Leben verneint. Sowohl das überschießende als auch das unterdrückende Extrem entstehen, wenn man versucht, anders als man selbst zu sein.

Die Schwingung erhöht sich erst in der gesunden Mitte, die hier und jetzt stets aufs Neue entsteht:
Wenn ich authentisch das bin, was ich gerade bin, bin ich in der Mitte. Mit Ego, mit Wertvorstellungen, mit Konzepten  etc. in der gerade aktuellen Form (s. Wozu ein Gefäß dient). Ich vertraue dem beständigen Wandel der Form, während ich zu der Form stehe, die ich gerade bin.

Fazit:
Ich vertraue dem Wandel der Form, aber nicht der Person, die die Formwandlung hinter sich wähnt. Denn auch dieser Selbstausdruck ist nur eine Form der Essenz auf dem Weg nach Hause.

Ich bejahe das Leben auf der Erde und gebe mich hin mit den Worten Khalil Gibrans:

Zu geben, um leben zu dürfen,
denn zurückhalten, heißt zugrunde gehen.

Siehe auch: Hingabe an das Leben

Simone Meller
Foto: Pixelio, Renate Franke

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Erinnerungen an Schule: Qual und Chance


Ich bin in der Schule ausgelacht, gedemütigt und gemobbt worden. Anlässe gab es viele: meine damals weißblonden Haare, meine helle Haut, meine Sommersprossen, meine Kleidung, meine Intelligenz, meine Emotionalität. Zugleich war die Schule der Ort, wo ich mein Elternhaus kritisch hinterfragen konnte, wo ich neue Einflüsse kennenlernte, meine Talente erfahren und ausbauen konnte und wo ich Freunde fand.

Damals gab es noch kein Internet, geschweige denn Blogs, also schrieb ich in den Pause Gedichte an die Tafel. Ich gründete eine Schülerzeitung und engagierte mich in sozialen und politischen Projekten. Ich hatte Freude an Logik und ließ in den sprachlichen Fächern meiner Kreativität freien Lauf. Oft teilten die Lehrer meine dargelegten Überzeugungen nicht, aber aufgrund meiner Stringenz erteilten sie mir dennoch sehr gute Noten. Ich liebte Ethik und Philosphie und danke den Lehrern, die mir zeigten, dass das alles bereits in mir steckte.

Nein, ich sehne keinen einzigen Tag zurück. Aber ich möchte auch keinen einzigen Tag meiner Schullaufbahn missen.

Simone Meller

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1001 Wege ins Sein – das Manifest meiner Arbeit


Gegen Methoden-Fetischismus

Seit 1994 arbeite ich mit Menschen. Zunächst studienbegleitend, dann als Angestellte und seit 2003 als Freiberuflerin. Ich habe eine Fülle an Methoden kennen gelernt, ihre Vor- und ihre Nachteile erfahren. Manchmal funktionieren sie, manchmal nicht. Denn so wie jeder Mensch andere Bedürfnisse hat, unterscheiden sich auch die Notwendigkeiten einer Situation.

Ein Ziel meiner Doktorarbeit war zu zeigen, dass es einen gemeinsamen Nenner aller achtsam ausgeführten Methoden gibt, den man Selbstverwirklichung nennen kann. Aber es ist völlig egal, welches Etikett man zur Bezeichnung wählt, solange man im Auge behält, was in der Essenz zu Gesundheit, Freude und Erfolg führt. Es geht um Liebe und Wahrhaftigkeit, die Rückkehr zu unserem Sein.

Wenn du jemanden suchst, der nur nach ein, zwei von dir favorisierten Methoden arbeitet, dann wirst du mit mir nicht glücklich. Ein Markenzeichen von mir ist die situationsangemessene Auswahl von Methoden. Jede wirksame Methode verkommt zur wirkungslosen Technik, wenn sie nicht mit Achtsamkeit angewandt wird.

Gegen Dogmen jeder Art

Aus dem bisher Gesagten ergibt sich meine Abneigung gegen Dogmen jeder Art. Ich streite nicht darüber, welche Therapieschule, welche Managementmethode und welcher Organisationsentwicklungsansatz der Bessere ist, sondern freue mich über unser Wahlmöglichkeiten.

Erfahrungsbasierte und transkonfessionelle Spiritualität ist für mich bedeutsam. Zugleich mache ich einen weiten Bogen um sogenannte spirituelle Lehrer und bin bereits als Jugendliche vor der Konfirmation aus der Kirche ausgetreten.

Wann immer es möglich war, habe ich mich bei der Suche nach Hilfe und Fortbildung nicht an die Gründer von Methoden gewandt, sondern an deren Schüler, die die Dogmen bereits mit ihren eigenen Erfahrungen aufgeweicht hatten und interessiert über den Tellerrand schauten. Ich selbst bin eine vielfach Abtrünnige, die in jedem Ansatz nur das eine schätzt: nämlich den Anstoß zur Besinnung auf unser Sein.

Gegen Abhängigkeit von meiner Person

Das Ziel meiner Arbeit besteht darin, dich zu befähigen und mich überflüssig zu machen. Ich betrachte meine Aufträge als befristete Übergangshilfen. Von der ersten Minute an lege ich mein Vorgehen offen, so dass du jederzeit orientiert bist und alleine weiter arbeiten können. Zugleich kann es bei schwierigen “Brocken” hilfreich sein, sich Unterstützung zu gönnen, weil vier Augen eben mehr sehen als zwei.

In der Erfüllung meiner Aufträge lege ich großen Wert auf Transparenz und Verankerung des Gelernten in der Persönlichkeit. Ich veranschauliche meinen Kundinnen und Kunden fortlaufend, was wie und warum wirkt. Auf diese Weise entsteht dir über unsere Zusammenarbeit hinaus ein handfester Mehrwert.

Ich bin empfänglich für Lob und Kritik, aber verwehre mich gegen Idealisierung und Entwertung. Letztere sind entwicklungsbezogene Begleiterscheinungen menschlichen Miteinanders. Ich betreibe professionelle Prozessbegleitung und betrachte es als meine ethische Pflicht, konstruktiv zur Auflösung von Idealisierung und Entwertung beizutragen. Denn darin liegt ein Schlüssel zur Entfaltung von Potenzialen, als vielfacher Ausdruck unseres Seins.

Für Klarheit

Ich komme zügig und treffsicher auf den Punkt. Klarheit ist mein größtes Talent. Ich habe es in langjähriger Übung an mir selbst und anderen vertieft. Klarheit ist der Grund, warum sich Menschen von mir angezogen fühlen. Klarheit ist der Grund, warum mich manche Menschen meiden.

Klarheit ist manchmal unbequem, aber eine hilfreiche Voraussetzung für eine bewusste Wahl. Niemand erreicht seine Ziele, wenn er sich nicht über seinen Ausgangspunkt im Klaren ist. Auch im Navigationssystem muss eingegeben werden, wo man sich derzeit befindet. An jeder Wegbiegung muss man sich jeweils gegen und für eine Richtung entscheiden.

Ich habe einen Vorsprung in der erfolgreichen Auflösung von (unbewussten) intra- und interindividuellen Konflikten. Diese Vorleistung dient dir. Auch wenn deine Situation noch so (un-)übersichtlich scheint, ich lasse mich nicht beirren, sondern sehe mutig klar. Klarheit ist ein weiterer Schlüssel zur Entfaltung von Potenzialen. Klarheit führt direkt ins Sein.

Für Achtsamkeit

Unter Achtsamkeit verstehe ich das Bemühen im permanenten Kontakt mit der lebendigen Gegenwart zu bleiben. Indem wir einfach wahrnehmen und zulassen, was ist, geschieht Wandlung. Prozesse werden blockiert, indem sich Menschen gegen ihre Wahrnehmung und ihr Sein wehren. Das Prinzip der Achtsamkeit ist so basal, dass es oft übergangen wird. Ich sehe darin eine zentrale Ursache für das Scheitern von Methoden und Umstrukturierungen.

Ich habe ein gutes Gespür für Befindlichkeit und Timing, ohne dabei das Ziel meines Auftrags aus den Augen zu verlieren. Ich weiß, wann es Zeit für Konfrontation ist und wann reiner Support gefragt ist. Meine Arbeit wird von Ruhe getragen und dem Vertrauen, das alles, was geschieht, einen Sinn hat. Jede Erfahrung ist Brücke ins Sein. Achtsamkeit ermöglicht das Eindringen in tiefe Schichten – eine wesentliche Voraussetzung für nachhaltige Ergebnisse.

Jeder Mensch kann im Zustand der Achtsamkeit wesentlich mehr sehen, hören, riechen, schmecken, fühlen und geistige Informationen empfangen. Auch meine Sinneskanäle sind offen für intuitive Wahrnehmungen, die über das Alltagsbewusstsein hinausgehen. Ich meide Begriffe wie Channeling, Medialität, Hellsichtigkeit etc., da sie Dualität, Befremden oder Idealisierung schüren. Sie suggerieren, dass es sich um etwas Besonderes oder Übersinnliches handelt. Dabei sind es natürliche, in Achtsamkeit zugänglich werdende Vorgänge, die unserer Entwicklung dienen. Dennoch komme ich manchmal nicht umhin, diese Begriffe zu benutzen, um mich verständlich zu machen.

Für Balance

Ich werbe für eine Balance der drei Bewusstseinsfunktionen Ratio, Emotion und Intuition. Viel Unheil geschieht durch einseitige Überbewertungen, wir reden dann von Verkopfung oder übermäßiger Impulsivität. Dabei geht es wie bei einem eingespielten Team um ein ausgewogenes Miteinander der drei Bewusstseinsfunktionen. Zum Beispiel erledigte ich mit Hilfe meines Verstands meine Buchhaltung, mit meiner Intuition treffe ich Lebensentscheidungen, und meine Emotionen geben mir Feedback über meinen Weg.

Neben Kopf, Herz und Bauch finden viele weitere Kräfte in mir eine Balance. Das war nicht immer so und ist das Ergebnis langjähriger Bewusstwerdung. Zum Beispiel verbinden sich in mir Wissenschaft und Spiritualität, psychologische Expertise und ökonomisches Denken, feminine und maskuline Prinzipien zu einem kraftvollen Miteinander.

Die Ernsthaftigkeit und Sorgfalt, mit der ich an Dinge herangehe, ist für manche Menschen ungewohnt. Genauso gerne lache ich über die vielen ko(s)mischen Witze, die uns unser Sein hier auf Erden beschert. Mein Werdegang zeugt von meiner Leistungsbereitschaft und meiner Fähigkeit, mich auch gegen Widerstände zu behaupten. Zugleich liebe ich spielerische Herangehensweisen an Projekte und verweile mit Menschen gerne im Kraft spendenden Sein.

Simone Meller
Foto: Pixelio, Verena N.

Gegen Methoden-Fetischismus

Seit 1994 arbeite ich mit Menschen. Zunächst studienbegleitend, dann als Angestellte und seit 2003 als Freiberuflerin. Ich habe eine Fülle an Methoden kennen gelernt, ihre Vor- und ihre Nachteile erfahren. Manchmal funktionieren sie, manchmal nicht. Denn so wie jeder Mensch andere Bedürfnisse hat, unterscheiden sich auch die Notwendigkeiten einer Situation.

Ein Ziel meiner Doktorarbeit war zu zeigen, dass es einen gemeinsamen Nenner aller Methoden gibt, den man Selbstverwirklichung nennen kann. Aber es ist völlig egal, welches Etikett man zur Bezeichnung wählt, solange man im Auge behält, was in der Essenz zu Gesundheit, Freude und Erfolg führt. Es geht um Authentizität und Wahrhaftigkeit, die Rückkehr zu unserem Sein.

Wenn Sie jemanden suchen, der nur nach ein, zwei von Ihnen favorisierten Methoden arbeitet, dann werden Sie mit mir nicht glücklich. Ein Markenzeichen von mir ist die situationsangemessene Auswahl von Methoden. Jede wirksame Methode verkommt zur wirkungslosen Technik, wenn sie nicht mit Achtsamkeit angewandt wird.

Gegen Dogmen jeder Art

Aus dem bisher Gesagten ergibt sich meine natürliche Abneigung gegen Dogmen jeder Art. Ich streite nicht darüber, welche Therapieschule, welche Managementmethode und welcher Organisationsentwicklungsansatz der Bessere ist, sondern freue mich über unser Wahlmöglichkeiten.

Erfahrungsbasierte und transkonfessionelle Spiritualität ist für mich bedeutsam. Zugleich mache ich einen weiten Bogen um sogenannte spirituelle Lehrer und bin bereits als Jugendliche vor der Konfirmation aus der Kirche ausgetreten.

Wann immer es möglich war, habe ich mich bei der Suche nach Hilfe und Fortbildung nicht an die Gründer von Methoden gewandt, sondern an deren Schüler, die die Dogmen bereits mit ihren eigenen Erfahrungen aufgeweicht hatten und interessiert über den Tellerrand schauten. Ich selbst bin eine vielfach Abtrünnige, die in jedem Ansatz nur das eine schätzt: nämlich den Anstoß zur Besinnung auf unser Sein.

Gegen Abhängigkeit von meiner Person

Das Ziel meiner Arbeit besteht darin, Sie zu befähigen und mich überflüssig zu machen. Ich betrachte meine Aufträge als befristete Übergangshilfen. Mich wundern Menschen, die aus Therapiesitzungen oder Motivationstrainings begeistert heimkehren, ohne ausdrücken zu können, was ihnen geholfen hat. Ich hege Zweifel, ob sie es künftig eigenständig werden anwenden können.

In der Erfüllung meiner Aufträge lege ich großen Wert auf Transparenz und Verankerung des Gelernten in der Persönlichkeit. Ich veranschauliche meinen Kundinnen und Kunden fortlaufend, was wie und warum wirkt. Auf diese Weise entsteht Ihnen über unsere Zusammenarbeit hinaus ein handfester Mehrwert.

Ich bin empfänglich für Lob und Kritik, aber verwehre mich gegen Idealisierung und Entwertung. Letztere sind Begleiterscheinungen menschlichen Miteinanders. Ich betreibe professionelle Prozessbegleitung und betrachte es als meine ethische Pflicht, konstruktiv zur Auflösung von Idealisierung und Entwertung beizutragen. Denn darin liegt ein Schlüssel zur Entfaltung von Potenzialen, als vielfacher Ausdruck unseres Seins.

Wenn Sie mich wählen, entscheiden Sie sich…

Für Klarheit

Ich komme zügig und treffsicher auf den Punkt. Klarheit ist mein größtes Talent. Ich habe es in langjähriger Übung an mir selbst und anderen vertieft. Klarheit ist der Grund, warum sich Menschen von mir angezogen fühlen. Klarheit ist der Grund, warum mich manche Menschen (vorübergehend) meiden.

Klarheit ist manchmal unbequem, aber eine hilfreiche Voraussetzung für eine bewusste Wahl. Niemand erreicht seine Ziele, wenn er sich nicht über seinen Ausgangspunkt im Klaren ist. Auch im Navigationssystem muss eingegeben werden, wo man sich derzeit befindet. An jeder Wegbiegung muss man sich jeweils für und gegen eine Richtung entscheiden.

Ich habe einen Vorsprung in der erfolgreichen Auflösung von (unbewussten) intra- und interindividuellen Konflikten. Diese Vorleistung dient Ihnen. Auch wenn Ihre Situation noch so (un-)übersichtlich scheint, ich lasse mich nicht beirren, sondern sehe mutig klar. Klarheit ist ein weiterer Schlüssel zur Entfaltung von Potenzialen. Klarheit führt direkt ins Sein.

Für Achtsamkeit

Unter Achtsamkeit verstehe ich das Bemühen im permanenten Kontakt mit der lebendigen Gegenwart zu bleiben. Indem wir einfach wahrnehmen und zulassen, was ist, geschieht Wandlung. Prozesse werden blockiert, indem sich Menschen gegen ihre Wahrnehmung und ihr Sein wehren. Das Prinzip der Achtsamkeit ist so basal, dass es oft übergangen wird. Ich sehe darin eine zentrale Ursache für das Scheitern von Methoden und Umstrukturierungen.

Ich habe ein gutes Gespür für Befindlichkeit und Timing, ohne dabei das Ziel meines Auftrags aus den Augen zu verlieren. Ich weiß, wann es Zeit für Konfrontation ist und wann reiner Support gefragt ist. Meine Arbeit wird von Ruhe getragen und dem Vertrauen, das alles, was geschieht, einen Sinn hat. Jede Erfahrung ist Brücke ins Sein. Achtsamkeit ermöglicht das Eindringen in tiefe Schichten – eine wesentliche Voraussetzung für nachhaltige Ergebnisse.

Jeder Mensch kann im Zustand der Achtsamkeit wesentlich mehr sehen, hören, riechen, schmecken, fühlen und geistige Informationen empfangen. Auch meine Sinneskanäle sind offen für intuitive Wahrnehmungen, die über das Alltagsbewusstsein hinausgehen. Ich meide Begriffe wie Channeling, Medialität, Hellsichtigkeit etc., da sie Dualität, Befremden oder Idealisierung schüren. Sie suggerieren, dass es sich um etwas Besonderes oder Übersinnliches handelt. Dabei sind es natürliche, in Achtsamkeit zugänglich werdende Vorgänge, die unserer Entwicklung dienen.

Für Balance

Ich werbe für eine Balance der drei Bewusstseinsfunktionen Ratio, Emotion und Intuition. Viel Unheil geschieht durch einseitige Überbewertungen, wir reden dann von Verkopfung oder übermäßiger Impulsivität. Dabei geht es wie bei einem eingespielten Team um ein ausgewogenes Miteinander der drei Bewusstseinsfunktionen. Zum Beispiel erledigt mein Verstand meine Buchhaltung, meine Intuition trifft Lebensentscheidungen und meine Emotionen geben mir Feedback über meinen Weg.

Neben Kopf, Herz und Bauch finden viele weitere Kräfte in mir eine Balance. Das war nicht immer so und ist das Ergebnis langjähriger Bewusstwerdung. Zum Beispiel verbinden sich in mir Wissenschaft und Spiritualität, psychologische Expertise und ökonomisches Denken, feminine und maskuline Prinzipien zu einem kraftvollen Miteinander.

Die Ernsthaftigkeit und Sorgfalt, mit der ich an Dinge herangehe, ist für manche Menschen ungewohnt. Genauso gerne lache ich über die vielen ko(s)mischen Witze, die uns unser Sein hier auf Erden beschert. Mein Werdegang zeugt von meiner Leistungsbereitschaft und meiner Fähigkeit, mich auch gegen Widerstände zu behaupten. Zugleich liebe ich spielerische Herangehensweisen an Projekte und verweile mit Menschen gerne im Kraft spendenden Sein.

Simone Meller

Wenn Sie für Spiritualität aufgeschlossen sind, können Sie den tieferen Ebenen meines Manifests hier [Link zu "Abenteuer Leben/Kosmische Gesetze] nachspüren.

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