Posted on 01 Februar 2011. Tags: Bejahung, Entwicklung, Freiheit, Frieden, Sein, Stimmigkeit, Tod, Wachstum, wortlos
was ich nicht mehr lebe
muss ich an dir nicht verneinen
was mir nicht mehr entspricht
darf ich an dir bejahen
was ich nicht mehr lebe
muss dich nicht anzweifeln
was mir nicht mehr entspricht
darf dein dir zugehöriges sein
was ich nicht mehr lebe
muss ich nicht sagen
was mir nicht mehr entspricht
darf wortlos sein
simone
Posted in Lyrik
Posted on 27 Januar 2011. Tags: Abhängigkeit, absichtslos, Alkohol, Angebot, Arbeit, Arbeitslosigkeit, Ausdehnung, bedingungslos, Begegnung, Bejahung, caritativ, Drogen, Dunkelheit, Entwicklung, Fallmanager, Freiheit, Fremdheit, Freude, Gefühl, Gesellschaft, Grenzen, Helfersyndrom, Herz, Hoffnung, Klarheit, Krankheit, Kreativität, Langzeitarbeitslose, Liebe, Lust, Mitgefühl, Mitleid, Nachrichten, natürlich, obdachlos, Öffnung, Pädagogik, Persönlichkeit, Politik, Projekt, Prozess, Rettungsethos, Rhythmus, sanft, Sein, Sonderaktion, Sozialarbeiter, Sternenklar, Totalitarismus, Transformation, Verantwortung, Verschuldung, Wagnis, Wandel, Weltverbesserung, wohnungslos
Die erste Projektphase von Sternenklar war vor allem eine persönliche Kärungshilfe. Sie hat anstehende Entwicklungen meiner Persönlichkeit katalysiert. Ich habe mich über vier Monate lang mit dem Thema Arbeitslosigkeit und dem dazu ins Leben gerufenen Projekt auseinandergesetzt. So groß die inneren Ausläufer dabei waren, äußerlich war es in gewohnter Weise ein weitgehend unsichtbarer Transformationsprozess, dessen Resultate still in mein tägliches Handeln und in meine Blogbeiträge einflossen.
Wenn du heute oder zu einem späteren Zeitpunkt Lust auf solche Selbsterfahrung verspürst, dann kannst du dich in deinem persönlichen Rhythmus für das Thema Langzeitarbeitslosigkeit öffnen und beobachten, was geschieht. Damit du dich in dieser Öffnung nicht selbst verlierst und vom Mitgefühl ins Mitleid fällst, empfehle ich die Beachtung der im September 2010 veröffentlichten Herzensprinzipien. Sternenklar ist weder ein politisches noch ein caritatives Projekt. Es trägt auch keine pädagogische oder reformerische Handschrift, sondern setzt sein Vertrauen in die Eigenverantwortlichkeit eines jeden Menschen. Sternenklar ist ein Projekt der bedingungslos freigebenden Liebe, in dem alle Beteiligten üben können, bei sich zu bleiben (s. Klarheit im Herzen: Ich bin bei dir und bleibe bei mir).
Sternenklar rettet andere Menschen nicht, sondern begegnet ihnen absichtslos. Sternenklar bekämpft nicht die Langzeitarbeitslosigkeit, sondern bejaht sie als einen möglichen Seins-Ausdruck. Langzeitarbeitslosigkeit und mit ihr einhergehende Probleme wie Drogen- und Alkoholabhängigkeit, Verschuldung, Wohnungslosigkeit, Krankheit, mangelnde Deutschkenntnisse dürfen sein. Sternenklar zementiert diesen Seins-Ausdruck nicht, sondern begegnet ihm sanft und ohne Veränderungsdruck. Sternenklar ist ein Projekt der natürlichen Wandlung, in dem Reste von Helfersyndrom, Rettungsethos und Weltverbesserungstendenzen heilen können. Sternenklar steht für freiwillige Begegnung und in dieser natürlichen Ausdehnung von Herzenslust gibt es keinen Grund, persönliche Grenzen zu überschreiten.
Ich verfüge nicht über die Qualitäten einer Sozialarbeiterin oder eines Fallmanagers. Deshalb bin ich froh, dass es diese Fachleute und viele mehr gibt. Auch existieren bereits viele Angebote für Arbeitslose. Sternenklar tritt nicht in Konkurrenz zu Fachleuten und (über-)regionalen Angeboten, sondern ergänzt diese durch absichtslose Begegnung. Sternenklar ist ein Projekt der Hoffnung, das die Dunkelheit erträgt. Sternenklar ist eine kreative Ausdehnung, die sich in das Fremde hinein wagt. Sternenklar ist ein freudiges Wagnis für alle, die zu einem für sie persönlich angemessenen Zeitpunkt dabei sein wollen. Es gibt keinen Grund zur Eile.
Simone Meller
Fortsetzung lesen? Sternenklar sein
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Posted on 26 Dezember 2010. Tags: Ausdruck, Auseinandersetzung, Clearing, Dienen, Entwicklung, Feiern, Gleichwertigkeit, Herz, Hier & Jetzt, Klarheit, leicht, Sein, spirituelles Erwachsenwerden, Stimmigkeit, Wachstum, Weite, Werden, wortlos, Zyklus
Worte und Verhaltensweisen, die mir gestern noch dienten und mein Herz weiter werden ließen, dienen mir schon heute nicht mehr. Sie versperren mir sogar die Tür. So darf ich das, was ich gestern noch als neueste Errungenschaft meines Werdens feierte, schon heute eingehen lassen in die Annalen meines Herzens. Auch wenn mir mein Heute mehr dient als mein Gestern, sind beide gleichwertige Seins-Ausdrücke von Simone. Ohne Gestern kein Heute. Was gestern meiner Klärung (Clearing) diente, endet in seiner Nützlichkeit dort, wo Klärung eintrat (geklärtes Sein).
Alles was sich klärt, geht wortlos in meinem Sein auf. Dann ist es leichter, zu sein, was ich bin, als es es zu er-klären. Dann kommt es einem Fallen ins Gestern gleich, wenn ich erneut das Alte bemühe. Dann spüre ich ein Brett im Herzen, wo eben noch Weite war. Doch sobald ich mich auf mein neu gewordenes Sein verlasse, weitet sich mein Herz. Und sofort strömt schon wieder Neues ein. Damit beginnt ein erneuter Zyklus der klärenden Auseinandersetzung, was mir entspricht und was mir nicht mehr entspricht. Klären – Sein. Klären – Sein. Klären – Sein. So werde ich zwischen gestern und morgen immer wieder das, was ich jeweils heute bin.
Text: Simone Meller | Foto: gpalm, Pixelio
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Posted on 23 Dezember 2010. Tags: Balken, Drache, Dunkelheit, Entwicklung, Kind, Laotse, leicht, Schwere, Transformation, Wurzel

(inspiriert nach dem Wort von Laotse “Das Schwere ist die Wurzel des Leichten”)
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