*
Posted on 06 Juni 2010.
Wenn du dich entscheidest
deine Phantasien anzuschauen
anstatt dich in ihnen zu ergehen
Wenn du dich entscheidest
die harte Knospe deines Herzens
in Weichheit erblühen zu lassen
Wenn du dich entscheidest
die Angst in allen Kostümierungen
unbeirrbar in dein Herz zu nehmen
dann erblickst du eine Welt
in der die Liebe führt und
dein Leben neu entspringt
dann erlebst du eine Gnade
in der sich dein Überschießendes
und dein Unterdrücktes erlösen
dann findest du eine Macht
die niemandem schadet
und jedem in Liebe dient
Simone Meller
Foto: Christian Bernsdorf/Pixelio
Posted in Für Neues Bewusstein...Comments (0)
Posted on 26 Mai 2010.
Dein Verstand ist ein Diener. Du kannst wählen, ob dein Verstand der Liebe oder der Angst dienen soll. Er ist nichts weiter als ein neutrales Werkzeug, das vom Ich (“Ego”) in Richtung Dualität oder Einheit bewegt werden kann. Die Verantwortung liegt bei dir. Ohne dein Ich könntest du diese Entscheidung nicht treffen. Ohne dein Ich könntest du den Unterschied nicht erfahren. Ohne dein Ich könntest du nicht fühlen, wie innig Heimkehr in Liebe und wie schmerzlich Zurückfallen in Angst ist. In der Liebe weitet sich dein Verstand (Transrationalität), in der Angst verengt er sich (Intellektualisierung). Nie entscheidet dein Verstand, wohin deine Reise geht, sondern immer nur du im Resonanzfeld deiner polaren Energien.
Simone Meller
Posted in Für Neues Bewusstein...Comments (0)
Posted on 20 Mai 2010.
Erwachsene schimpfen, wenn sie sich hilflos fühlen. Das Schimpfen ist Ausdruck davon, erwachsen sein zu müssen, ohne es in diesem Moment sein zu können. Es ist Ausdruck von akuter Überforderung. Wer schimpft, erlebt ein inneres Schrumpfen (Altersregression) und bräuchte dringend selbst einen mütterlichen oder väterlichen Arm, um liebevoll gehalten zu werden. Oft ist ein solcher Arm in weiter Ferne…
Doch die kosmische Liebe wartet bereits vor deiner Tür, um hereingelassen zu werden und deinen Schmerz erlösen zu dürfen. Du kannst dich in deine Seele kuscheln, dein Herz öffnen, bewusst atmen, in die Stille gehen, an der Schulter eines Engels weinen, meditieren oder beten oder oder oder…. All das sind Brücken in die eine Liebe, mit der du dich selbst im tiefsten Schmerz so annehmen kannst, wie du bist. Genauso kannst du dir auch verzeihen, wenn du deine Impulsivität bedauerst. In dieser selbstannehmenden Liebe kannst du die Gründe für dein Ausrasten erfahren und heilen. All das ist nur möglich, wenn du wahrnimmst, dass du gerade außer dir bist und dich entscheidest, die Situation zu verändern.
Du veränderst die Situation, indem du im Außen dafür sorgst, dass du möglichst schnell ein paar Minuten ganz für dich allein bist. Bist du verantwortlich für kleine Kinder, bitte jemanden auf sie aufzupassen. Ist das gerade nicht möglich, weil niemand da ist, hole die Minuten mit dir allein so schnell wie möglich nach.
Du veränderst die Situation, indem du im Inneren dafür sorgst, mit allem, was gerade war und ist, in Liebe zu sein. Wenn du wieder im Frieden mit dir selbst bist, kannst du Situationen und Menschen, die dich zum Schimpfen brachten, neu begegnen. Vielleicht magst du ihnen verzeihen oder sogar danken, dass sie dich dazu brachten, deinen Schatten wahr- und anzunehmen. Doch zwinge dich niemals zu solchen Schritten, sondern lebe sie nur, wenn sie als natürliche Impulse im liebevollen Sein mit dir selbst entstehen.
Vielleicht magst du dich einfühlen und/oder erinnern, wie ein Kind fühlt, das ausgeschimpft wird. Wenn du einmal selbst ein solches Kind warst, dann nimm das schutzlose Wesen von damals in deine Arme, in dein Herz, sinke mit ihm in das Sein, deine Seele oder oder oder. Hauptsache es findet heim in die eine Liebe.
Simone Meller
Posted in in HeilkundeComments (0)
