Posted on 26 Januar 2011. Tags: bedingungslos, Chakra, Clearing, Dämonen, drittes Auge, Dualität, Einheit, Elemente, emotional, Energie, Erde, Esoterik, Farben, Feuer, göttlich, Herz, Herzchakra, Ida, Kehlchakra, Klarheit, Kraft, Kronenchakra, Kundalini, Licht, Liebe, Materie, Michèle Caffin, mondän, Persönlichkeit, Pingala, rot, Sakralchakra, Scheitelschakra, Schlange, Schwärze, Sexualität, Solar Plexus, Sonne, Spiritualität, Stirnchakra, Teufel, Transformation, weiß, Wirbelsäule, Wurzelchakra
In der esoterischen Überlieferung ist von drei Feuern die Rede: dem Ur- oder Schlangenfeuer, welches in seiner außerordentlichen Kraft an der Basis der Wirbelsäule zusammengerollt liegt, diese hinaufklettert und, beim Herzen angelangt, über die Arme mit den beiden anderen Feuern in Verbindung tritt – mit der Energie der Sonne, Ida, und mit der brennenden Materie, Pingala. Die brennende Materie ist das Zeichen Gottes auf Erden. Alles wird aus ihr geboren.
Durch das ansteigende Feuer wird das Werk am Schwarzen, das Werk am Roten und das Werk am Weißen bestimmt. Das Werk am Schwarzen bezieht sich auf die ersten beiden Chakras, d.h. auf die Lebenskraft, die Sexualität und die Gefühlswelt und auf alles, was die Dualität eskalieren lässt und Konflikte vermehrt. (…)
Wenn man alle Farben mischt, entsteht daraus das Schwarz. Das weiße Licht hingegen enthält alle Farben, d.h. es ist zugleich Einheit und Transparenz. So beginnt jeder spirituelle Weg mit dem Werk am Schwarzen, mit der Reinigung der Persönlichkeit, welche die egoistischen Kräfte transformiert, damit das Werk am Roten beginnen kann. In jener Zeit verwandelt sich menschliche Liebe in spirituelle Liebe.
Die menschliche Liebe ist von Emotionen in all ihren Höhen und Tiefen bestimmt. Gerade sind wir noch mit der geliebten Person zusammen, und sie versichert uns ihre Zuneigung, da kehrt ein Blick, ein falsches Wort oder eine Geste die Situation um und stellt das Gefühl der Einheit in Frage. (…)
Im Gegensatz dazu wird die spirituelle Liebe auf der Ebene des Herzens erfahren. Sie zeichnet sich nicht nur durch ihre zeitliche Unbegrenztheit aus, sondern auch dadurch, dass sie jeder Probe mit Gleichmut standhält.
Die Umwandlung durch die steigenden Feuer findet ihre Vollendung in der Reinheit des Werkes am Weißen.
Dieses Werk betrifft die drei letzten Chakras: das Halschakra, das Stirnchakra, das auch als drittes Auge bekannt ist, und das Scheitel- oder Kronenchakra.
Nun hat der Mensch Einheit und Transparenz erlangt. Er kann als reiner Kanal dienen, welcher das göttliche Licht in die Welt strahlt (nicht zuletzt ist “mondän” fast ein Anagramm von “Dämon”), während er die Gefühle, die in ihm wohnen, bewältigt und beherrscht.
aus: Caffin, Michèle (2005). Was Zähne zeigen. Hamburg: Aurum. (S. 91-93, Fettdruck durch mich)
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Posted on 25 Januar 2011. Tags: Angst, Eigensinn, emotional, Erlösung, Forum, Gesundheit, Healing Teeth Naturally, Heilen, Herz, Hoffnung, Impuls, Intuition, Karies, Klarheit, Kommunikation, Körperverletzung, Paradigma, Quelle, Recht, Risiko, Schatten, Schöpferkraft, Seele, Selbstbestimmung, Selbstschädigung, validieren, Verantwortung, Verdrängung, Wahrnehmung, Zahn, Zahnarzt
Als ich wieder einmal gegen zahnärztlichen Rat handelte und in mir jene angstauslösenden Argumente nachhallten, denen ich aber nicht meine Intuition unterordnen wollte, dachte ich: Es bräuchte ein Zahn-Forum der Hoffnung, in dem Menschen sich gegenseitig mit ihren Erfahrungsberichten unterstützen.
“Karies heilen” tippte ich in die Suchmaschine und entdeckte die deutschsprachige Version dieser Website Healing Teeth Naturally, auf der ich einige meiner (Heilungs-)Erfahrungen wiederfinden konnte. Ach, das tat gut! Natürlich ersparte mir die Lektüre nicht meine seelische Schattenrbeit und die Erlösung zugehöriger emotionaler Themen, aber ich konnte Bestätigung daraus ziehen.
Weil ich meine eigenen Zähne nicht im 360° Grad Panorama betrachten kann, lasse ich sie regelmäßig untersuchen und mir sogenannte kritische Stellen (z.B. alte Füllungen und andere Verdachtsmomente) im Handspiegel zeigen. Dann erfolgt eine Abwägung: Ich höre mir die fachliche Einschätzung an, gleiche sie mit meiner Wahrnehmung ab und lausche in mein Herz: Stehe ich so weit in meiner Schöpferkraft, allen Themen dieser Baustelle heilend zu begegnen? Wenn nein, würde ich mit der Ablehnung einer konservativen Behandlung meinen Zahn riskieren. Wenn ja, würde ich mit der Zustimmung einer konservativen Behandlung eine Körperverletzung begehen. Für diesen Klärungsprozess nehme ich mir gerne mehrere Tage Zeit. Ich folge dem ersten klaren (!) Impuls. Vor kurzem erbrachte das erlaubte Bohren an einer Stelle ein klares Nein für fünf weitere Stellen. In dieser Festigkeit bleibe ich offen für meinen mir unbekannten Entwicklungsprozess.
Der Zahnarztpraxis kommuniziere ich meine Entscheidung insoweit, wie es innerhalb unserer unterschiedlichen Paradigmen möglich ist. Ich muss nicht verstanden werden, wenn ich von meinem Selbstbestimmungsrecht Gebrauch mache. Ich entscheide, wer wann und wo in meinen Körper eindringt. Zähne zeigen – auch beim Zahnarzt! Zurück bleiben gemischte Gefühle auf beiden Seiten; das sind dann meine Hausaufgaben, zumindest was meinen Anteil anbelangt.
Ich bin froh, dass es Zahnärzte gibt. Sie haben zum Erhalt und zur ästhetischen Wiederherstellung meiner Zähne beigetragen, als andere Wege nicht möglich waren. In der Interaktion mit ihnen und meinen Zähnen habe ich sehr viel gelernt. Ich bin froh, experimentieren zu dürfen und im Hintergrund für den Fall der Fälle eine moderne Zahmedizin zu wissen. Die Zahmedizin und mein Eigensinn stammen aus ein- und derselben Quelle. Das möchte ich betonen, genauso wie die Gefahr von Verdrängung und Selbstschädigung durch Missachtung ärztlichen Rates. Auf meinen Haftungsausschluss sei hiermit verwiesen. Ich trage Verantwortung für mich und du für dich.
Text: Simone Meller | Foto: Viktor Mildenberger
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Posted on 30 Dezember 2010. Tags: Abhängigkeit, ablehnen, Abwertung, agieren, bedingungslos, Beziehung, Beziehungsabbrüche, Danke, Dynamik, emotional, Erfahrung, Erinnerung, Freiheit, Groll, Heilen, Ignoranz, Introjekt, Kollektiv, Kommunikation, Konflikt, Kontakt, Kränkung, Lästern, Licht, Liebe, nachtragend, Opfer, Perfektionismus, Problem, Scham, Schatten, Schimpfen, Schmerz, Schöpferkraft, Schuld, Selbstwertgefühl, Streit, Täter, unbewusst, Unsicherheit, Verachtung, Verantwortung, Vergebung, Verzeihen, Wohl, Wunde, Wut
Mit “Kränkung” bezeichne ich die emotionale Destabilisierung des Selbstwertgefühls eines Erwachsenen. Auslöser (nicht Ursachen!) für Kränkungen sind zum Beispiel Abgrenzungen, Kritik, Ablehnung und Ignoriertwerden. Solche Auslöser bewirken nicht in jeder Situation eine Kränkung. Zu einer Kränkung kommt es erst, wenn ich das Ereignis als Abwertung meiner selbst interpretiere (s. “Das ist doch völliger Quatsch” oder: Wege zum Frieden). Infolge fühle ich mich als Mensch entwertet bzw. verunsichert. Die Verantwortung für solches Erleben liegt in mir – nicht in dir und deiner Meinungsäußerung.
Dann unterbreche ich den Kontakt zu dir vorübergehend, um mich zu heilen. Das mache ich der Situation entsprechend transparent (s. Streit konstruktiv auflösen). Ich will meine Kränkungsreaktion nicht an dir entladen, sondern mich selbst mit meinen Emotionen wie Scham, Wut, Verachtung und Groll in die Arme schließen. Ich will meine aufgescheuchten Introjekte ent-decken, meine selbstabwertenden (“Ich bin nicht liebenswert”) sowie meine perfektionistischen (“Ich muss mich mehr anstrengen”).
Wenn ich öffentlich darüber spreche, scheine ich manchmal die einzige Person im Raum zu sein, die solche Probleme kennt. Das liegt daran, dass unangenehme Introjekte und Emotionen häufig automatisch ablaufen, unbewusst bleiben und mittels Streit, Kontaktabbruch, Schimpfen, Lästern etc. ausagiert werden. Da mir das in meiner Selbsterfahrungsgeschichte nicht fremd ist, offenbare ich mich hier und da mit meiner Schattenarbeit.
Ich konnte erst heilen, als ich mit dem Ausagieren aufhörte und Verantwortung für meine Gefühle zu übernehmen begann. Wenn ich mir nicht anschaue, welcher wunder Punkt in mir berührt wird und nach Heilung verlangt, trage ich dir im wahrsten Sinne des Wortes etwas nach. Dann bin ich auch Jahre nach dem Vorfall innerlich noch intensiv damit beschäftigt. Dann kette ich mich mit meiner Kränkung an dich. Dann fühle ich mich als abhängiges Opfer und sehe dich als schuldigen Täter. Ich tue so, als ob ich nicht verantwortlich für mein Gefühlsleben wäre.
Dabei kann ich dir für das danken, was du in mir an Kränkung auslöst. Denn es ist ein Hinweis auf eine unerlöste Schattengestalt in meinem Sein. Mein Schmerz mahnt mich, auch sie ins Licht zu holen. So heile ich dank dir, indem ich die volle Verantwortung für das übernehme, was du in mir auslöst. Du bist einfach jemand, der mich erinnert, mich zu lieben wie ich bin. Und zwar mit allem Drum und Dran. Die natürliche Folge davon ist Vergebung. Vergebung geschieht von allein, sobald ich meinen Schatten in Liebe heimgeholt habe. Vergebung ist nichts anderes als bedingungslose Liebe. Solange ich dir nicht vergeben kann, gibt es in mir noch Verbanntes zu entdecken. Vergebung geschieht von allein, wenn ich meine emotionalen Hausaufgaben gemacht habe. Dann fühle ich mich wieder wohl und frei. Deshalb sage ich: Ich vergebe mir und nicht dir zuliebe.
Simone Meller
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Posted on 25 Dezember 2010. Tags: Abenteuer, Abhängigkeit, Angst, Ausdehnung, Bedürfnis, Begegnung, Besetzung, Bewusstsein, Beziehung, bleiben, Burnout, Clearing, Co-Abhängigkeit, Demokratie, Distanz, Dunkelheit, emotional, Energie, Energiesauger, Erwachsene, Feiern, Freiheit, Freiwilligkeit, Fremdenergie, Fremdheit, Fülle, Geschenk, Hamburg, Helfersyndrom, Herz, Innigkeit, Kind, Klarheit, Kontakt, Kraft, Leid, Liebe, Menschenwürde, Mitgefühl, Mut, Mutter, Nähe, narzisstischer Missbrauch, Opfer, Persönlichkeit, reich, Resonanz, Schatten, Schönheit, Schutz, schwingen, Sein, Symbiose, Überforderung, Überverantwortung, Unterscheidung, Vater, Verantwortung, Verausgabung, Vereinigung, Wachstum, Wahrnehmung, Weite, Welt, wild, Zusammenfassung

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1 Verantwortung in Freiheit
Mit einem geklärten Herzen kann ich mich intensiv auf Begegnungen einlassen, ohne mich in dir zu verlieren. Ich lasse den Wechsel von Nähe und Distanz zu, ohne dabei in emotionale Bedrängnis zu geraten. Ich suche in dir nicht mehr Mutter und Vater und stehe auch dir für solche Rollenzuweisungen nicht zur Verfügung (s. “Das ist doch völliger Quatsch” oder: Wege zum Frieden). Du und ich, wir sind nicht mehr abhängiges Kind, sondern mündige, freie Erwachsene. Wir sind frei, wir selbst zu sein und die Verantwortung dafür zu tragen. Unter einem mündigen, freien Erwachsenen verstehe ich eine in demokratischen Verhältnissen lebende volljährige Person, die körperlich und geistig in der Lage ist für ihr menschenwürdiges Dasein zu sorgen.
2 Mitfühlen und bei sich bleiben
Mit einem geklärten Herzen resoniere ich klärend auf das Leid der Welt. Ich lasse mich nicht in die Verantwortung für deine emotionalen Schmerzen ziehen (typische Phänomene dafür wären: Überforderung, Überverantwortung, Co-Abhängigkeit, Helfersyndrom, Angst vor Energiesaugern, Probleme mit Fremdenergie, Besetzungen, Verausgabung, Burnout, narzisstischer Missbrauch etc.). Ich fühle zwar mit dir und achte deine Bedürfnisse, aber ohne in die Verantwortung ihrer Erfüllung zu gehen, indem ich bestimmte Dinge für dich (nicht mehr) sage oder tue. Ich dulde nicht die Auslagerung deiner Kraft bei mir, sondern begleite dich (sofern es dein Wunsch ist) beim Kommen in deine Kraft (Selbstklärung/Clearing). So werde ich dir und mir gerecht. Ich bin bei dir und bleibe bei mir.
3 Von der Symbiose zur Vereinigung
Mit einem geklärten Herzen kann ich Energien und Menschen begegnen, von denen ich mich früher aus Selbstschutz abgrenzen musste. Ich bin ihnen gewachsen. Die Gefahr von gestern ist der Reichtum von heute. Es dient meinem Wachstum, dir zu begegnen, wie du bist. Der (neu) gelingende Kontakt mit dir bereichert mich, weil sich dort das Wort des freien Herzens erfüllt. Es ist ein inniger Moment, in dem sich das vereinigen darf, was sich zuvor in das Unterscheidbare hatte trennen müssen. Der Symbiose mutig entwachsen feiern wir schrittweise die Vereinigung der Herzen in dem einen Herz.
4 Freiwillig miteinander schwingen
Mit einem geklärten Herzen entfessle ich meine Beziehungen und lasse ihre wilde Schönheit frei. Warum? Weil ich sein darf. Weil Raum entsteht für dein Sein, du darfst eben mehr sein als eine rücksichtsvolle Kompensation meiner Persönlichkeitsstruktur, nämlich du selbst! Weil ich dich von mir unterscheiden und deine Sicht auf die Welt zunehmend unverzerrt wahrnehmen kann. Weil ich mit dir schwingen kann, ohne meine Schwingung zu verlieren. Weil das, was ich für dich sage und tue, kein Opfer mehr ist, sondern ein Geschenk! Mein Wunsch mit dir zu sein, wird nicht mehr von unbewusster Abhängigkeit getragen, sondern von bewusster Freiwilligkeit. Ich will dich nicht mehr verändern. Da ich mich liebe, wie ich bin, kann ich deine Liebe annehmen und dich lieben, wie du bist.
5 Ausdehnung in die Fremde und erneute Klärung
Mit einem geklärten Herzen lasse ich mich ein auf das Abenteuer unbekannten Wachstums. Es wartet dort auf mich, wo ich ausziehe, um Anstoß zu nehmen an der Welt. Wo mir unangenehme Empfindungen zu schaffen machen. In der Ausweitung meines Seins in die Fremde hinein, da bekomme ich es mit mir selbst zu tun! Das sind die neuen, dunklen Flecken meines sich ausdehnenden Herzens. Über meine Emotionen drängen sie zur rechten Zeit in mein Bewusstsein. In der Verantwortung für diese meine dunklen Flecken klage ich deren Klärung nicht bei dir ein, sondern treibe sie in mir voran. Bis ich der Welt erneut geklärten Herzens begegnen kann.
Text & Bild: Simone Meller
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