Nichts ist tröstlicher und ernüchternder
erbauender und desillusionierender
als eine Erscheinung
ob nun mit Körper oder ohne
ob im Menschlichen oder nur im Geistigen
das steht völlig dahin
Nichts ist flüchtiger und bergender
einhüllender und preisgebender
als der liebende Funke,
der winzig große Seelensplitter
aus dem großen kleinen Einen
als dessen Töchter und Söhne wir uns wähnen
Nichts ist wahrer und unrichtiger
als das Spiel der Teile aus der einen Quelle
Denn Einheit, Ganzheit, Ungeteiltheit
ist unser eines wahres und doch nicht so scheinendes Sein
Im Tanz der Sonne, die die Nacht gebiert
schmilzt das Eis unserer Herzen, das nie existierte
und doch so wahr ist wie du es bist
Angesichts der Schneemassen der letzten Tage war ich nahe dran, wieder Weihnachtslieder zu singen. Da kam der Impuls, nach langer Zeit mal wieder das Radio anzuschalten. Ha, wie sich das gelohnt hat! Es ertönte “Africa” von Rose Laurens, zu dem sich herrlich tanzen ließ. Als ich später bei Youtube danach suchte, stieß ich zuerst auf eine mir unbekannte Perfomance, die mir so viel Spaß machte, dass ich sie ebenfalls hier teile:
Erst im zweiten Schritt fand ich das Lied von Rose Laurens, angeblich das Originalvideo (s.u.) und erschrak wieder einmal darüber, wie kalt die 80er Jahre gewesen sind. Mode, Kleidung, Frisuren, Körper, Einrichtungen… wie eingefroren das alles wirkt! Es war die Eisblütezeit von Madonna und Michael Jackson, meine Schulzeit und eben eine insgesamt eher kühle Epoche. Mir fällt das auch in alten “Tatort”-Serien auf, ja, selbst durch “feurige” Filme wie “Flashdance” zieht sich diese Totenstarre. Da sind doch die lebendigen Ryhthmen von “Africa” eine Wohltat. Anscheinend auch heute noch, denn bei Amazon wird die CD derzeit mit 90 Euro gehandelt! Hier also das Video und darunter der Text:
In dark deep jungle I hear the wild drum,
My heart beats faster knowing my time’s come
The voodoo master waiting for nightfall,
Draws signs of magic on my white woman skin.
Africa, charms me with her power,
Takes my soul on the midnight hour,
Africa, dancing till my body burns so hot
Crying to the voodoo god – Africa.
I am dancing bare foot under a red sun,
My sense is high to feel like emotion.
Gazel or panther – I hear a lion roar,
The voodoo goddes fills me with all her force.
Africa, charms me with her power,
Takes my soul on the midnight hour,
Africa, dancing till my body burns so hot
Crying to the voodoo god – Africa.
In tribal dwelling I lie in cool shade,
From heaven opened falling the sweet rain,
From danger hiding between her sharp claws,
A shadow is moving bow to the voodoo law.
Africa, charms me with her power,
Takes my soul on the midnight hour,
Africa, dancing till my body burns so hot
Crying to the voodoo god – Africa.
In dark deep jungle I hear the wild drum,
My heart beats faster knowing my time’s come.
The voodoo master waiting for nightfall,
Draws signs of magic sacrifice woman.
In dark deep jungle I hear the wild drum, ….
In dark deep jungle I hear the wild drum, ….
Africa, Africa
Und wer jetzt Lust auf noch mehr gute Laune hat, dem sei dieses lustige, ebenfalls zum Tanzen einladende Video empfohlen. Das stellt jede Schneeschaufel in die Ecke!
Im Kamin trifft Feuer auf Eis:
Obwohl so glühend heiß,
klopft der Ostwind ganz unten an,
kuschelt die Glut, so nah er kann.
Wen wundert’s, denn in diesem Winter,
bekommen Schneemänner ihre Kinder!
Die Emanzipation, sie zieht hier ein,
dazu gehört auch die Ehe im Feuerschein.
Es wandelt sich alles, doch sei unbesorgt,
null Chaos entsteht an diesem Zauberort.
Aber eines sei klar gesagt und laut benannt:
Staunen würde sogar Alice im Wunderland!
So bleibt nur die eine Frage noch offen:
Worauf dürfen wir im Frühjahr hoffen?
Oh, ich bin gespannt, was dann will keimen
und welch komisch’ Zeug ich werde reimen.