Posted on 08 Juni 2010.
Legen wir ALLE Bücher der Erde
auf einen Ort
entsteht die Farbe WEISS
Trommeln wir ALLE Menschen der Erde
zusammen
entsteht die Farbe WEISS
Schieben wir ALLE Konflikte der Erde
übereinander
entsteht die Farbe WEISS
Mischen wir ALLE Geister der Erde
durcheinander
entsteht die Farbe WEISS
Text & Bild: Simone Meller
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Posted on 06 Juni 2010.
In fünf Zeilen fasse ich meine bisherigen Texte über Realität und Erkenntnis, Alte und Neue Energie, Ein- und Entfaltungen sowie Himmel und Hölle zusammen. Die Struktur ist vorläufig, wie sie sich phänomenologisch aus meinen Erfahrungen ergibt.
Realitäten des Lebens sind Blüten des Lebens. Jedes der fünf Bilder zeigt ein- und diesselbe Blüte. So sind auch die beschriebenen Realitäten nichts als Ausdrücke ein- und derselben Quelle. Kein Ausdruck (und damit keine Realität) ist objektiv wahrer als der (die) andere. Für die persönliche Entwicklung zählt allein die subjektive Stimmigkeit, die ich gerne als Wahrheit des Herzens bezeichne.
Text & Bilder: Simone Meller
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Posted on 01 Juni 2010.
Dich in die Liebe deiner Seele hineinfallen zu lassen, ist immer dann eine gute Idee, wenn du dich unverbunden fühlst mit deiner Göttlichkeit. Deswegen erdet dieser Akt auch so, denn Mangel an Erdung entsteht, wenn Menschen metaphorisch gesprochen nicht auf der Erde, sondern im Himmel sein möchten. Im Seelenmeer zu schwimmen, kann wunderbar heilend und integrierend sein.
Wenn du dich jedoch eins fühlst mit der Liebe deiner Seele, mit deinem Göttlichen, dann taugt es nicht, deine Seele anzurufen, denn sie spricht und wirkt durch dein Sein. In solchen Momenten würdest du wieder tiefer in die Dualität sinken. Es bedarf Achtsamkeit zu spüren, zu welchen Zeitpunkten dieser Akt für dich angemessen ist.
Ob du dich über deinen Atem, deine Seele, dein Herz oder die bloße Anrufung der Schwingung mit der bedingungslosen Liebe verbindest, ist gleich. Doch wenn die Verbindung steht, VERTRAUE ihr. Habe Mut im spirituellen Sinne erwachsen zu werden (s. Achtsamkeit für Stadien spirituellen Wachstums).
Sich in die Seele zu kuscheln ist wunderbar, wenn es darum geht wieder in Kontakt mit der Liebe zu kommen, die absolut verlässlich ist, die im Gegensatz zu menschlichen Müttern und Vätern unfehlbar ALLES liebevoll trägt (s. Zwei Minuten für früh verletzte Menschen). Du erinnerst dich und erfährst neu, wie es ist IN LIEBE ZU SEIN.
Sich in die Seele zu kuscheln ist eine duale Erfahrung, die auf dem Heimweg zur Einheit eine vorübergehende Hilfe ist. Sie ist eine Brücke. Wenn du es zulässt, mündet sie von ganz allein in weiter und weiter reifenden Formen der Selbstliebe, in der zunehmend auch Liebe für andere überquillt. Du erkennst dann, dass es nie einer Brücke bedurfte, es aber gut war, dass es eine gab.
Und jederzeit ersteht diese Brücke für dich wieder auf, wenn du sie brauchst. Bist du ihr entwachsen, faltet sich dieser duale Teil in dein wachsendes Einheitsbewusstsein ein. Er bietet sich dir erneut an, wenn du aus deiner Liebe heraus fällst. Es ist ein ganz natürlicher Prozess, wenn du ihn fließen lässt.
Wenn du ihn nicht fließen lässt, dann entweder, weil sich dein kindliches Selbst an eine höhere Mama zu klammern versucht (spirituelle Regression) oder weil du deine Entwicklung zu überspringen versuchst (s. Spiritual Bypassing: Täuschung, Krise und Chance). Beide Kräfte halten dich in tieferen Gefilden der Dualität. Doch in Wahrheit bist DU es, der dich dort hält. Denn niemand außer dir selbst bewegt deine Energien (s. Wie sich das Ego selbst erlöst). Du entkommst deiner Verantwortung nie.
Lerne dich mit allem, was ist, in Liebe anzunehmen. Finde deine Brücken in die Liebe und habe Mut überlebte Brücken hinter dir zu lassen. Die Brücke hinter dir dient nicht deinem nächsten Schritt vor dir.
Simone Meller
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