Posted on 03 Februar 2011. Tags: Depression, Deutschland, Heilen, Suizid, Tendenz, Tod
In den letzten 30 Jahren gab es einen Rückgang der Zahl der Suizide in Deutschland von 18.000 auf zirka 9.400, mit stärkstem Rückgang in den neuen Bundesländern nach der Wiedervereinigung. Diese Zahlen wurden beim 7. Europäischen Depressionstag im Oktober 2010 in Berlin mitgeteilt. Einer der wichtigsten Gründe für diesen starken Rückgang dürfte die bessere Versorgung depressiv Erkrankter sein. Trotz dieser Fortschritte werden auch heute noch weniger als zehn Prozent der zirka vier Millionen depressiv Erkrankten in Deutschland optimal behandelt, so schätzen Experten.
Christa Schaffmann in Report Psychologie, Januar 2011 ( S. 34, Fettdruck durch mich)
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Posted on 07 September 2010. Tags: Bejahung, Danke, Deutschland, Elemente, Erde, Europa, Feuer, Fließen, Luft, Neue Energie, Seelenplan, Sonne, Wandel, Wasser, Wind
Ich schaue die Schiffe
und höre den Wind
froh über Fenster
die zwischen uns sind
Ich liebe die Sonne
und meide die Kälte
wo werden erbaut
die künftigen Zelte
Ich ehre das Wasser
und danke dem Land
auf dessen Boden
mein Gesicht erkannt
Ich drehe die Räder
und höre den Traum
trenne Essenzen
vom bloßen Schaum
Ich folge dem Rufe
und lebe mein Lied
bin offen dafür
wohin es mich zieht
Ich lausche der Erde
und neige die Stirn
vernehme den Klang
vom neuen Gebär’n
Ich kenne die Farben
und stimme den Ton
im steten Wandel
was wissen wir schon
Simone Meller
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Posted on 04 Mai 2010. Tags: Beweis, Demut, Deutschland, Erde, Erlösung, Evolution, Freiheit, heim, Herz, Himmel, Hölle, Inkarnation, Karma, Kraft, Krieg, KZ, Leben, Leid, Liebe, Mitgefühl, Mut, Nachkriegszeit, Nationalsozialismus, Neue Energie, Opfer, Ruhe, Täter, Tod, Überleben, Vergebung, Vernichtungslager
Wir starben in Vernichtungslagern des nationalsozialistischen Deutschlands und kehrten zurück in das Nachkriegsdeutschland, um dabei zu sein, wie es besser wird. Noch einmal fing es schlimm an: im Kinderzimmer, im Kindergarten, in der Schule, in Cliquen, im Job… Diesmal überlebten wir und lern(t)en mutig ein neues Leben. Wir entdeck(t)en unsere Kraft, die auch andere beflügelt. Wir ruhen in einem Mitgefühl, das vor keinem Leid halt macht. Nach der Hölle auf Erden genießen wir es, Stück für Stück den Himmel auf die Erde zu holen. Es gibt eine Liebe, die Opfer und Täter befreit. Wir sind der lebende Beweis. Zugleich wissen wir demütig um unsere eigenen Taten, die wir ebenfalls in unsere Herzen nahmen und nehmen. Alles kehrt heim.
Siehe auch:
Simone Meller
Posted in Klartext
Posted on 07 April 2010. Tags: Abwertung, Akzeptanz, Anhänger, autoritär, Bedürfnis, Begegnung, Bibel, Deutschland, Dogma, Entwicklung, Erfahrung, falsch, Fernsehen, gesund, göttlich, Hand, heim, Herz, Idealisierung, Ignoranz, Kollektiv, konkretistisch, Kreationismus, Kritik, Liebe, Loslassen, Macht, Machthierarchie, Menschenspiel, Mitte, Nein, Neues Bewusstsein, Orientierung, persönlich, prärational, Psychologie, Regression, richtig, Schule, Sein, Sicherheit, Spiritualität, Statement, Strömung, Teilkollektiv, transrational, USA, Vertrauen, Werteabwägung, wissenschaftsfeindlich, Wünsche
Ich sah einen Fernsehbericht über den Kreationismus (s. Wikipedia). Demnach sollen 45% der US-Amerikaner und 15% der Deutschen Anhänger dieser Strömung sein, die wissenschaftsfeindlich eine konkretistische Auslegung der Bibeltexte dogmatisiert. Sogar in Schulen wird diese Denke bereits gelehrt. Dahinter steht ein Bedürfnis nach Orientierung und Sicherheit, der Wunsch nach etwas, das über allem steht und klar sagt: “Das ist richtig, das ist falsch. Das will Gott, das will er nicht.”
Der Kreationismus ist ein Beispiel dafür, wie ein Zurückfallen in die Prärationalität persönliche und spirituelle Entwicklung hemmt (s. Transrationalität ist ein Tor). Anstatt das Wagnis eigener Erfahrungen und Werteabwägungen einzugehen, bleiben die Anhänger des Kreationismus im regressiven Bedürfnis nach einer autoritären Macht verhaftet (s. Punkt 1 Pilzsuche im psycho-spirituellen (Esoterik-)Wald).
So bedenklich mir diese Entwicklung aus psychologischer Perspektive erscheint, darf diese Spielart aus Sicht des Seins natürlich sein.
Ich persönlich sage “Nein” zum Kreationismus und akzeptiere auf Seins-Ebene seine Existenz (s. Was Nein-Sagen bedeutet). Sie ist der Ausdruck eines Teilkollektivs, das sich auf seinen eigenen Weg nach Hause macht.
Auch ich habe mich einst auf meinen Weg gemacht und jede Information ignoriert, die noch nicht zu meinem Sein passte (s. Entwicklung von Neuem Bewusstsein). Auch ich habe die Spiele der Idealisierung und Entwertung gespielt und schrittweise zu einer gesunden Mitte gefunden.
Wenn Menschen Spiele spielen, die nicht mehr meine Spiele sind, bleibt mir nur, ihnen im Herzen die Hand zu halten. Ich lasse los und bleibe offen für Neubegegnung zur rechten Zeit. Es ist Liebe, die bleibt.
Simone Meller
Posted in Klartext