Posted on 18 Dezember 2010. Tags: Angestellte, Bedürfnis, Beruf, Ehrgeiz, Freiberufler, Führungskraft, Karriere, Leben, Management, Qualität, Selbstständigkeit, Treue, Unternehmen, Wirtschaft
Während eines Kennlerntreffens fragte mich ein ebenfalls selbstständiger Kollege: “Sind Sie ehrgeizig?” – Ich stutzte und war kurz darauf unendlich dankbar für diese an sich nicht ungewöhnliche Frage. Mir war sie nur lange nicht mehr gestellt worden. Ich antwortete: “Nein. Ich war’s mal.”
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Ich sprach mit einer Führungskraft des mittleren Managements in einem Ölkonzern. Der Mann berichtete, wie er sich vor einigen Jahren bewusst gegen den Aufstieg ins Top Management entschieden hatte, weil er “nicht wie die werden” wollte.
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Ein in der Klinik angestellter Freund wurde von seinem Oberarzt gefragt, ob er sich vorstellen könne, in absehbarer Zeit Oberarzt zu werden. Obwohl er sich dazu in der Lage sah, antwortete er ablehnend: “Ich traue es mir zwar zu, aber ich möchte es nicht, weil ich nicht so viel arbeiten will wie Sie.”
Simone Meller
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Posted on 21 Oktober 2010. Tags: Anima & Animus, Antwort, Arbeit, Arbeitsstörung, Beruf, Bewusstsein, Erwartung, Fassade, federleicht, felsenfest, feminin & maskulin, Frau, Funktion, funktionieren, Grenzen, Job, Klarheit, lebenstüchtig, leicht, Liebe, Lust, Mann, Neugeburt, Produktivität, Projekt, Projektion, Schwerpunkt, Seele, Selbstverwirklichung, Stagnation, Telefon, Treue, Vereinigung, Wahl, Wandel, Wohl, Yin & Yang, Zeit, Zwang
Von der Schwere zur Leichtigkeit
Wenn ich in meinem Tun nicht produktiv bin oder in einer Projektarbeit nicht vorankomme, merke ich, dass ich meinen seelischen Schwerpunkt zu dir verlagert habe. Deine Erwartung killt mich, wenn ICH sie über DAS stelle, was sich in mir zu Leben formen will. Dann unterdrücke ICH mein SELBST unter dem Vorwand deiner Erwartung, die meiner entspricht: Ich MUSS funktionieren.
Hebe ich diesen Glaubenssatz in ein liebevolles BEWUSSTSEIN, wandelt er sich in: Ich DARF sein, wie ich bin. Jetzt bin ICH mir wieder treu und kann gebären, was durch mich ins Leben kommen will. Das so Neugeborene ist zwar ungewohnt und kann befremden, aber es ist LEBENSTÜCHTIG. Es ist eine NEUE Antwort auf eine altbekannte Situation. So geschieht Wandel. So lösen sich Zwänge auf. So entsteht LEICHTIGKEIT.
Auf diese Weise ERFÜLLE ich meine (berufliche) Funktion. Das hat eine völlig andere Qualität, als wenn ich mich selbst hinter der FASSADE des Funktionierens im Stich lasse. Ich belebe das, was ich tue, indem ich es auf MEINE Weise mache, also auf die Weise, die sich in mir formt.
Federleicht und felsenfest
Selbstverwirklichung beinhaltet also ein scheinbares Paradox: Auf der einen Seite gilt es meine Grenzen derart zu erweitern, dass ich das empfangen kann, was durch mich geboren werden will (feminines Prinzip). Auf der anderen Seite gilt es meine Grenzen derart zu festigen, dass sich dieser Prozess ungestört und geschützt vollziehen kann (maskulines Prinzip). Mein innerer Mann (Animus) dient meiner inneren Frau (Anima). Yang trägt Ying und Ying nährt Yang. Aber Ying könnte Yang nicht nähren, wenn Yang nicht Ying beschützte. Auf diese Weise bin ich FEDERLEICHT und FELSENFEST.
Wenn ich in meinem Tun nicht produktiv bin oder in einer Projektarbeit nicht vorankomme, weiß ich, dass ich gerade meinem inneren Mann gestatte meine innere Frau zu unterdrücken, indem er sich mit dem verbündet, was ich in dich projiziere: Man (!) MUSS das doch so machen, sonst FUNKTIONIERT es nicht.
Stagnation vergeudet mehr Zeit als Ausruhen
Solchem Selbstverrat folgt die STAGNATION. Im Laufe der Jahre wurde mir immer mehr bewusst, wie ich mit diesem Stagnieren MEINE ZEIT vergeude. In dieser Zeit, in der ich geschäftig, aber nicht produktiv bin und mich zudem unwohl fühle, kann ich beispielsweise auch schlafen, tanzen oder still werden. Dies auch umzusetzen, bedeutet: Mein innerer Mann lenkt ein und folgt den Vorschlägen meiner inneren Frau. Ich WÄHLE mein Wohl.
Auf diese Weise finde ich zurück zu meinem WOHL. Ich bin wieder verbunden mit meiner LUST, der harmonischen Vereinigung von femininer und maskuliner Energie. Ich werde wieder fruchtbar und pflanze mich fort. Ich werde produktiv. Ich komme wieder voran. Weil ich wählte, ich selbst zu sein.
Mit dieser KLARHEIT diene ich dir am Telefon.
Simone Meller
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Posted on 11 Oktober 2010. Tags: Abhängigkeit, achtsam, Ankunft, Arthur Schnitzler, bedingungslos, Begegnung, Beruf, Blockade, Clearing, Demokratie, Ehe, emotional, Empowerment, Engel, Europa, Familie, Fülle, Geburt, Gericht, Gesellschaft, Gesetz, Glück, Heilen, heilsame Verstörung, heim, Herz, Herzensgespräch, Impuls, Inspiration, Intuition, Karma, Karmaauflösung, Karmareinigung, Karriere, Konfrontation, Kraft, Kunst, Lebenskunst, leicht, Liebe, Loslassen, Macht, Methoden, Mitgefühl, Öffnung, Party, Politik, Prozessbegleitung, Realität, Recht, Resonanz, Seele, Sein, Selbstverwirklichung, Spontanität, Spürbewusstsein, Spüren, Staat, System, Toleranz, Transformation, Verstand, Wachstum, wahres Selbst, Wahrnehmung, Wandel, Wirkung, Wirtschaft, Wissenschaft, Wohl
Missstände doppelt angehen
Eine sich politisch organisierende Gesellschaft lebt weniger glücklich als eine sich in Liebe ausrichtende Gemeinschaft. Doch solange wir noch nicht so weit sind, bin ich dankbar, in einem demokratischen Staat wie der BRD und einem Verbund wie der EU zu leben. Das, was ich innerhalb dieses Systems als ungerecht empfinde, kann ich angehen. Auf operativer Ebene durch Ausschöpfung der Möglichkeiten eines Rechtsstaates und auf energetischer Ebene durch Ausrichtung auf bedingungslose Liebe. Damit verschwinden Missstände nicht mit einem Mal aus der Welt, aber indem ich mir derart die Treue halte, entwickle ich mich permanent weiter und beeinflusse damit unweigerlich die Felder, in denen ich mich bewege. In gewisser Hinsicht finde ich das Gemeinte in diesem Zitat von Arthur Schnitzler ausgedrückt:
Lebenskunst: die besonderen Gesetze seines Wesens den allgemeinen Gesetzen der Natur, des Staates und der Gesellschaft unterzuordnen und sein ureigenes Selbst über ihnen allen zu behaupten wissen.
Auf diese Weise habe ich meine Kindheit überlebt, das Bildungssystem durchschritten, diverse Jobs gemacht, zu Heilung und einem glücklichen Dasein gefunden. Auf diese Weise wirke ich in den Bereichen Heilkunde, Wirtschaft und Wissenschaft. Auf diese Weise gehe ich zum Einkaufen, auf Parties, zu Gericht und auf Reisen. Das nenne ich “in der Welt zu Hause sein”. Überall wirke ich, indem ich weniger auf meine Wirkung schiele, als darauf achte, das ich jeweils wahrhaftig das in Liebe lebe, was ich in mir spüre. Das ist es, was wirkt und was ansteckt. Dieses Prinzip nenne ich Selbstverwirklichung.
Das Prinzip Selbstverwirklichung leben
Dieses Prinzip vermittle ich durch Herzensgespräche, von denen keins dem anderen ähnelt. Mit Herzensgespräch bezeichne ich den methodenfreien Raum, innerhalb dessen sich zwischen dir und mir alles ereignen darf, was deinem höchsten Wohl dient. Es ist ein verabredetes von Herz zu Herz Miteinandersein. Sehr häufig geht es um die Harmonisierung von Verstand, Intuition und Emotion (Abbau von “Verkopfung” und Förderung von Spürbewusstsein) und verschiedene Stadien von Herzöffnung. Manche solcher Sitzungen verlaufen bunt und aufregend, z.B. wenn karmische Blockaden aufgelöst werden oder unbewusste Widersacher plötzlich Sprache bekommen. Andere Sitzungen kommen eher still und bescheiden daher, z.B. wenn es darum geht deiner Wahrnehmung vertrauen zu lernen oder weicher zu werden, damit Transformation geschehen kann. Manche Menschen erblühen in solchen Seins-begegnungen spontan wie eine Wüstenrose im Wasser, andere erschrecken zunächst über ihre Kraft.
Zum Beispiel erinnere ich die Bestürzung eines Naturwissenschaftlers, als ich ihm spiegelte, dass sich die letzten 20 Minuten nicht in der für ihn wohltuenden Weise entwickelt hätten, wenn er sich – wie es bislang seine Art war – eine bestimmte Bemerkung verkniffen hätte. Er war heilsam verstört darüber, dass er das, was er gebraucht hatte, beinahe nicht bekommen hätte. Er erfuhr die machtvolle Wirkung seines Seins. Er entwickelte ein Bewusstsein dafür, wie sich die Herzensbegegnung durch seine Selbstverwirklichung gewandelt hatte: er hatte seinen inneren Impuls beachtet und realisiert, worauf ich mit meinen Impulsen resonierte. Auf diese Weise gewann er Zutrauen in sein Selbst und verwirklicht es zunehmend in Familie und Beruf.
Das Herzensgespräch dient deiner Befähigung und Ermächtigung. Dies entspricht auch mir: Ich fühle mich nämlich unwohl, wenn ich etwas für dich tun soll, was du selbst tun kannst. Es ist wie ein Reflex, der wiederum auch deinem Wachstum dient (s. Ich mach dir keine Lösung). Also konfrontiere ich dich liebevoll dort, wo du deiner Fülle selbst im Weg stehst. Ich brauche für mein Selbstwertgefühl keine von mir abhängigen Kunden. Gleichwohl bin ich bereit, dich so lange achtsam mitfühlend und geduldig zu begleiten, wie es deiner Entwicklung dient. Manche Prozesse benötigen Zeit. Im Herzensgespräch kann alles auftauchen, was in deiner persönlichen Realität von Bedeutung ist. Alles wird in Liebe getragen. So bleibt es auch für mich – trotz ähnlicher Kundenthemen – spannend. Denn nicht wissend, was passieren wird, tauche ich mit dir in ein in dein Sein. So finden private Belange und geschäftliche Konflikte genauso ihren Platz wie das Erscheinen von toten Seelen, Engeln und anderen Lichtgestalten. Es geschieht genau das, was dir dient, weil mein Herz an keinem dieser Themen hängt (s. Wissenschaft und Spiritualität sind relativ unwichtig). Durch diese Bereitschaft zum permanenten Loslassen kann ich mich für deine Realität öffnen und auch dort offen bleiben, wo du aus Gewohnheit an dich einengenden Mustern festhältst.
Zu Hause ankommen
In Seinsbegegnungen wie dem Herzensgespräch kommst du an, nicht bei mir oder jemand anderem, sondern in der Tiefe deines Seins. Aus dieser Tiefe heraus kann sich dein Leben unsagbar erleichtern, sofern du dies willst und wählst. Viele Menschen suchen das Gefühl der Ankunft im Hafen der Ehe, der Geburt eines Kindes oder auf der nächsten Stufe ihrer Karriereleiter. So freudig Partnerschaften, Kinder und Karrieresprünge auch sein können, sie ersetzen dir nicht das beglückende Gefühl in dir selbst und damit eben auch in der Welt zu Hause zu sein. Du brauchst dafür keine Methode. Du musst keine Ausbildung besuchen. Es gibt nicht noch mehr zu lernen. Blinder Aktionismus darf enden und sehenden Auges in Erfüllung münden. Du kommst in dem Maße an, wie du dir erlaubst, du selbst zu sein und deine unverstellte Seinsart in dein Leben zu bringen. Was formt sich in dir? Was will durch dich ins Leben geboren werden?
Du wirst zum Künstler deines Lebens, indem du dir herausnimmst, was nicht den schönen Künsten vorbehalten ist: Raum zur eigenen Gestaltung. Selbstverwirklichung auf Schritt und Tritt, auch im Business. Gib deinem Leben deine Prägung! Nicht um der Prägung Willen, nein, du musst niemanden retten, verändern oder verbessern. Du darfst einfach sein, was du bist. In jedem Moment neu. Auf diese Weise wirst du von Tag zu Tag glücklicher und auf unangestrengte Weise tolerant. Du zeigst der Welt deine Farben und schaust die Farben der anderen. Was wollen wir mehr? Inspiration und Wandel geschehen von allein, wenn wir uns begegnen von Herz zu Herz.
Text: Simone Meller | Foto: Matthias Köhler, Pixelio
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Posted on 01 Oktober 2010. Tags: Beruf, Erfüllung, Farben, Firma, Funktion, Gesicht, Job, Mut, Sein, Stimme, Unterscheidung, Wirtschaft
in deiner firma
in deinem job
in deiner funktion
BIST du der unterschied
es ist nicht egal
ob du da bist oder nicht
es macht einen unterschied
du MACHST den unterschied
wenn du bist was du bist
zeige dein GESICHT
bringe DEINE farbe ein
erhebe deine STIMME
traue dich DU zu sein
sei der unterschied
ERFÜLLE deinen job
für deine firma
in deiner funktion
auf DEINE weise
simone meller
Posted in Lyrik