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Ohne Ego keine Einheit


Das Ego ist ein Geschenk

Das Ego ist ein Geschenk der Ewigkeit an das menschliche Leben. Es ermöglicht uns, einem ewigem Bewusstsein, eine Selbsterfahrung der evolutionären Art. Seit mehreren Jahren beobachte ich bei einer wachsenden Zahl von Personen die ganz natürliche Heimkehr von alten Inkarnationen. So als ob alle Filme aus früheren Leben in ein Regal einsortiert werden; unser Bewusstsein klärt und erweitert sich.

Manche Inkarnationen kehren eher beiläufig heim, z.B. wache ich nachts kurz auf, sage “Ah ja”, nehme mein altes Leben in mein Herz und schlafe weiter.

Andere Inkarnationen integrieren sich dramatischer über mehrere Tage oder Wochen. Sie bringen angenehme, aber auch schmerzliche Potenziale mit, verlangen nach intensiver Aufmerksamkeit und einen achtsamen Umgang, um karmische Wiederholungsschleifen rechtzeitig in Liebe zu transformieren. Ich habe bei mir und anderen beobachtet, dass diese  intensiveren Integrationen in einem stärkeren Zusammenhang mit dem hiesigen Seelenplan stehen. So fiel mir in den letzten Jahre bei einigen solcher Integrationsprozesse wie Schuppen von den Augen, warum die ersten 20 Jahre meines Lebens genau so und nicht anders verlaufen sind. Ich konnte jeden Millimeter aus ganzem Herzen bejahen.  Denn diese thematische Reinszenierung vor moderner Kulisse entsprach unbewältigten Themen aus anderen Leben, ermöglichte meiner Seele Reifung und Evolution.

Die Heimkehr von Inkarnationen wühlt auf, aber deine Identität bleibt

Weder nehme ich die Identität von heimgekehrten Inkarnationen an, noch ändere ich meinen Namen. Aber ich lasse zu, wie mich das Heimholen von Inkarnationen aufwühlt und mich selbst neu ordnen lässt. Auch so entsteht schrittweise Neues Bewusstsein. Die vorherigen Inkarnationen kamen immer dann rein, wenn ich gerade stark genug worden war, sowohl ihr Leid als auch ihre Kraft zu integrieren. Es war jedes Mal ein erschütterndes Erlebnis mit vielen wertvollen Erkenntnissen.

Zweimal erlebte ich bewusst, wie ich ein früheres Leben heimholte, während andere Menschen vor und nach dieser Integration in einem inspirierenden geistigen Kontakt zu genau diesem einstigen Lebewesen (heute also: Geistwesen) standen. Das hatte einerseits etwas Kurioses (nichts ist verrückter als unser menschliches Dasein), zum anderen fand ich es kurzzeitig ungerecht. Denn während die anderen einfach vom Allerbesten ihres gewählten geistigen Mentors profitierten, heizte mir der Schatten der heimkehrenden Lichtgestalt ordentlich ein. Ich hatte die Schattenseite dieser einstigen Person lieben zu lernen, während die anderen sich einfach nur von deren Sonnenseite wärmen ließen. Ganz abgesehen davon, dass es oft genug auch anders herum ist (ich profitiere von einem Geistwesen, dessen Inkarnation jemand anders heimzuholen hat[te]), war es genau dieses merkwürdige Stolpern, das mein Verständnis über Dualität, Non-Dualität und Einheit sowie über individuelle und kollektive Transformation von Energie wesentlich vertiefte.

Seelen inkarnieren sich in kollektive,  irdische Aufgaben

Seelen tauchen mittels Inkarnationen in die irdischen Energien ein und transformieren diese so weit, wie sie während ihres Lebens kommen. Nach ihrem Tod bleiben die noch zu transformierenden Energien sozusagen als offene Aufgaben zurück, an deren Lösung sich die Seelen mittels weiterer Inkarnationen begeben können. Ich integriere also weder meinen noch den Schatten der heimkehrenden Inkarnationen, sondern transformiere niedrig schwingende kollektive Energie. (Zugleich bleibt es phänomenologisch betrachtet ich-hafte Schattenarbeit.) Einerseits ist das heute leichter als vor 2.000, 1.000 oder 100 Jahren, weil es mit jedem Inkarnationsbeitrag in der kollektiven Evolution voranging. Zugleich wird es auch immer schwerer, weil mit wachsender Schwingung neue Herausforderungen einhergehen.

So ist Jeshua einerseits ein zeitloses Beispiel für einen Menschen, der sich immer wieder neu zu bedingungsloser Liebe aufschwang. Sein Beispiel strahlt bis in die Gegenwart. Andererseits dienten viele seiner Reden mit ihren spezifischen Metaphern nur dem damaligen Christusbewusstsein und nicht unserem heutigen Bewusstseinszustand. Sie reichen nur noch schwach in die Gegenwart hinein. Deshalb können wir in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen zunehmend das Auftauchen von Texten beobachten, die das ursprünglich Gemeinte in eine neue, nämlich zeitgemäße Sprache gießen. Auch ich empfange Übersetzungen, die ich zumeist indirekt in meine Arbeit und meine Texte einfließen lasse. Doch geht es dabei weniger um Kosmetik, sondern um weiter gehende Schritte hinein in Neues Bewusstsein. Es gilt den Blick zu lösen von einem Christus, der uns erlöst, und zu erkennen, dass sich jeder nur selbst erlösen kann. So wie uns das Durchdringen der Opfer- und Täterspiele offenbart, dass wir niemanden außer uns selbst kreuzigen können. Dabei kann Jeshuas Wesen genauso inspirieren wie das weiter entwickelte Seelenhaus Sananda. Beide wurzeln in der einen Liebe, während Jeshua eher “hauchig” und Sananda eher “handfest” spricht. Zwischen beiden Energien liegt eben ein zurückgelegter Evolutionsweg an irdischer Transformationsarbeit.

Dualseelen, Überseelen, Seelengruppen als ordnende Hilfen

Auf der einen Seite sind Zeit und Raum Illusion, auf der anderen Seite ist die durch sie mögliche Ordnung wohltuend. Eine Zeit lang fand ich es erstaunlich, wie es bei einer Quelle von allem überhaupt möglich sein kann, von meiner und deiner Inkarnation zu sprechen. Dieses Thema bewegte mich in einigen meiner Beiträge über den Baum der Erkenntnis und Multidimensionalität. Ich vergewisserte mich in der geistigen Welt immer wieder über die “Zugehörigkeit” der verschiedenen Inkarnationen zu mir und anderen. Im Moment verstehe ich es so, dass diese Zuordnungen über die “Splitter der Einheit” ,  also unsere Seelen, möglich sind. Doch auch da erlebte ich Erstaunliches, wie Phänomene von Dualseelen, Überseelen und Seelengruppen (Teilkollektive). Zum Beispiel ist meine Seele die einstige Überseele von drei Dichterinkarnationen; und ich kenne mehrere lebende Personen, durch die gelegentlich ein gemeinsamer Geist spricht. Solche Erlebnisse weiten und differenzieren mein Bewusstsein, während zugleich neue Fragen aufgeworfen werden.

Da ich immer öfter erfahre, dass meine Erlebnisse irgendwann im Alles & Nichts enden, denke ich manchmal: Warum mache ich mir noch die Mühe all das auseinander zu klamüsern? Warum ist es wichtig, dass ich jener Halunke und diese Lichtgestalt war, aber nicht der Meister und die Hexe, die du einst warst? – Zum einen bleibt mir nur, meine Wahrnehmung anzunehmen (mein Wahres anzunehmen), zum anderen erfahre ich, dass bestimmte Differenzierungen spirituell erst dann verzichtbar werden, nachdem man sie vornehmen kann. Sie zu überspringen destabilisiert und führt tiefer in die Dualität. Außerdem scheint die Zuordnung in meins und deins mit etwas zusammenzuhängen, was ich salopp als spirituelle Arbeitsteilung bezeichnen möchte. Jeder transformiert sein Päckchen, und alle profitieren davon.

Die Ausdehnung des Ichs von pathologischen Prozessen wie Psychosen unterscheiden

In einem erweiterten Bewusstseinszustand kann ich ganz bewusst an diesem Profit teilhaben. In solchen Momenten “isst” nicht mehr das Pferd die Katze (meine eigenen Aspekte heimholen), sondern die Katze das Pferd (das “Fremde” heimholen). Ich erfahre, dass es niemals um die Abstreifung eines Egos gehen kann, sondern nur um die Ausdehnung eines Ichs, in dem dann Platz für die ganze Welt ist. Dieses Erleben kommt in einigen meiner Texte durch Formulierungen “Ich bin Licht”, “Ich bin Gott”, “Ich bin du”, “Ich bin Alles und Nichts”, “Kosmischer Orgasmus”, “kristalline Maximalkörpererfahrung” etc. zum Ausdruck. Je bewusster ich werde, desto überzeugter bin ich: Ohne Ego keine Einheit. Entscheidend ist allerdings der Zustand des Ichs.

Rein rhetorisch ist dies nicht von einem Psychotiker zu unterscheiden, der sich als Napoleon oder Gott bezeichnet. Wiederum sagte auch Jeshua, dass er das Licht der Welt, das Brot des Lebens, die Tür zur Seligkeit sei. Der Unterschied zwischen Erleuchtung und Wahnsinn ist nur im Kontakt fühlbar. Das Ich eines Menschen, der eine Psychose erleidet, ist eng, fragmentiert und von Angst zerfressen. Es ist diese Desintegration, die ihm die Orientierung in unserer konsensualen Welt so schwer macht.

Hingegen integriert sich alles, was ich über mein Herz hereinhole, harmonisch in mir. In dem Maße wie mein Herz größer wird, weite ich mich Tag für Tag. Ich bin nicht mehr das Kleinkind Simone, die Abiturientin Simone, die Psychologin Simone etc. Mein Selbst ist all das und all das, was ich fortlaufend von mir, dir und der Einheit erfahre. Nur mittels meines Ichs erfahre ich Einheit. Mein Bewusstsein erweitert sich und macht Platz für wunderbare Erfahrungen von kosmischer Liebe, in der es keine Unterschiede mehr zwischen dir und mir und unseren Inkarnationen gibt. Es ist weich, ewig und still. Ich bin das alles und zugleich nichts. Einfach herrlich. Irgendwann entfaltet sich dann wieder die Dualität, so dass ich mich unterschieden von einem Geistwesen wahrnehmen kann, das mich sanft zurück zu meinen nächsten Spielzügen auf der Erde begleitet. Ich sehe die Welt, und manchmal breche ich dann in lautes Lachen aus. Mich vor Lachen zu schütteln, erleichtert mir die “Rückkehr” in den Körper. Unglaublich hier zu sein.

Dem Leben unter deinem Namen vertrauen

Ebenfalls unglaublich ist die Existenz meines Taufscheins. Nicht nur, weil ich mit 13 Jahren die Konfirmation verweigerte und aus der evangelischen Kirche austrat, sondern weil ich in den letzten Jahren so viel aussortiert habe, dass sein Überleben einem Wunder gleichkommt. Jedenfalls steht auf dem Deckblatt dieses geschrieben:

Fürchte dich nicht, ich habe dich erlöst, ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein. – Jesaja 43,1

Ich brauchte über 20 Jahre Abstand zur kirchlichen Glaubenslehre und ein gewachsenes Selbstverständnis als transkonfesionelle Mystikerin, um in diesem Zitat meine Gedanken wiederzufinden. Denn in meinem Herzen übersetzt sich das Zitat wie folgt:

Ich vertraue der Liebe hinter dem illusionären Spiel. Ich erlöse mich selbst durch wachsendes Einheitsbewusstsein. Ich lebe mein Leben unter dem Namen der Seele, mit der ich mich scheinbar aus der Einheit, der wir alle angehören, löste. Ich kehre heim.

Text: Simone Meller | Foto: Pixelio, Rainer Sturm
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Weiterführende Texte:

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Multidimensionalität


Aufregende Erfahrungen

Multidimensionalität ist eine der abgefahrensten und aufregendsten Erfahrungen in der Neuen Energie. Sie ist einer der Gründe für die häufige Müdigkeit bis hin zum Schlafzwang aus heiterem Himmel. Je nach Weite des eigenen Bewusstseins kann Schlaf der Zustand sein, in dem man die energetischen Prozesse am wenigsten stört.

Multidimensionaliät ist das Phänomen, dass ich mit bestimmten Seins-Aspekten Erlebnisse habe, an die sich bei tagesbewusster Ansprache einige der Aspekte (z.B. Freunde) nicht erinnern können. Oder jemand hat mit mir etwas erlebt, auf das ich tagesbewusst nicht zugreifen kann. Oder wir “träumen” nachts etwas, was einige Tage später geschieht.

Zu Multidimensionalität gehört auch, dass ich Optionen (“Lebensabzweigungen”) von mir und anderen wahrnehme, als ob sie geschehen. Später zeigt sich, dass die Option nicht gelebt wurde. Multidimensionalität ermöglicht auch die Erfahrung, in der geistigen Welt etwas “anzuchanneln”, was in seiner irdischen Weiterentwicklung direkt vor der eigenen Nase abgelehnt wird. Multidimensionalität ist sooooo viel und jeden Tag für neue Überraschungen gut…!

Neuauflage der Frage “Wer bin ich?”

Multidimensionalität wirft auf neue Weise die Frage auf, wer oder was ich bin. Multdimensionalität ist das, was manche Psychiater das Fürchten lehrt und doch alle Etiketten von vermeintlicher Schizophrenie sprengt. Denn Schizophrenie ist nicht das passende Etikett dafür, auch wenn es weiterhin Krankheitsbilder gibt, auf die die Bezeichnung Schizophrenie zutrifft.

Ich nehme Multidimensionalität zunehmend als EINEN sich weitenden Bewusstseinsraum zwischen ALLEM und NICHTS wahr. Wo wir aber für unser irdisches Alltagshandeln Bewusstseinsfilter braucht, erscheinen die Phänomene weiter als “Multidimensionalität”. Es bleibt spannend, welche Erlebnisse unser Wachbewusstsein erreichen und welche nicht.

Vermöchte ich nicht zu lachen, so könnte es mich kränken – zu erleben, wie sich nach jahrelanger Transformation und gewachsener Klarheit wunderbare Räume und Phänomene entfalten, um sich schlussendlich wieder ins Nichts einzufalten. Mehrmals täglich verschwindet die duale Welt im kosmischen Abfluss meines Bewusstseins, um schon kurze Zeit später wieder in ihrer bunten Vielgestaltigkeit vor meinen Augen aufzuerstehen (s. auch “Ich pulse und quelle”). Je weiter ich mein Bewusstsein zu öffnen vermag, desto mehr erlebe ich bzw. stellt sich die Frage, wer da eigentlich was erlebt.

Wer bin ich, wenn ich die Welt esse?

Ich benutze die Metapher vom “Essen” für das zunehmende Hineinlassen bislang ausgegrenzter Seins-Aspekte in mein Leben. So wie das Pferd die Katze aß, aß ich anfangs meine Biografie, dann meine früheren Inkarnationen und zunehmend das Leiden aus dem Kollektiv. Auf diese Weise verdaute ich immer mehr von der Welt in mir, in meinem inneren Bewusstseinsraum. Und ich begann hinter verschiedenen Geschichten die gemeinsame Energie zu verstehen. Nach der transformierenden Arbeit an einer kollektiv relevanten Spaltung durch die Finsternis erhellte sich mir “meine” einstige Existenz als Maria Magdalena und deren Dualseelenschaft zu Jeshua (Jesus Christus). Dieser “Punkt” erwies sich als “Überkreuzung”, was ich weiter unten erklären werde. Ich wurde u.a. begleitet von Sananda, der gesammelten und weiterentwickelten Christusenergie, und prüfend herausgefordert von Satan, einem energetischen Teufelsaspekt des Seins. In der Dualität zu Sananda (Sananda ist nicht Simone) und zu “fremden” Inkarnationen (also solchen, die nicht “meinem” höheren Selbst zuzuordnen sind) durchlief ich zahlreiche weitere Prozesse, die jeweils im Nichts endeten, das Alles ist.

Vor einigen Tagen bestätigte mir Sananda mein Ahnen: “Sananda ist nicht GANZ das, was du bist. Du wirst weiter wachsen und Sananda essen.” – Heute kulminierten mehrere Prozesse letztlich darin, dass ich Sananda und damit “fremde” Inkarnationen zu essen begann. Das meine ich mit “Überkreuzung”. Doch eigentlich ist es keine Überkreuzung, sondern ich gelange sozusagen im Baum der Erkenntnis am Stamm an. Es führt mich tiefer in meine Angst vor meiner Größe und meinem Licht, das in allem und jeden ist. Es fordert mich zur Transformation dieser Ängste heraus. Es ist eine weitere Ausweitung meines Bewusstseinsraums, in der sich mein Ich am Erlebten nicht besitzergreifend aufbläht, sondern zu so etwas wie einer Trägersubstanz für das Erlebte wird und es wohlbringend zu verdauen (zu integrieren) hat. Es hängt also von der Weite meines “Ichs” ab, was ich jeweils bin und was nicht (s. weiterführend zur Frage der Identität auch Ohne Ego keine Einheit). Auf Multidimensionalität ist Verlass: Beim nächsten Schwingungseinbruch war Sananda wieder zur Stelle mit vielen anderen lieben Aspekten im Schlepptau.

Alles essen, um Nichts zu sein

Ich erlebe “meine” letzte Inkarnation, an deren Ende ich ALLES aufgegessen haben werde, um NICHTS zu sein. Es ist die vollständige Zurücknahme ALLER Projektionen ins NICHTS. Das Pferd isst die Katze. Ich esse meine Schöpfung. Du isst deine Schöpfung. Multidimensionalität bedeutet, nicht nur zu erkennen, sondern zu ERFAHREN, dass alle Aspekte des Seins meine Schöpfung sind – genau so wie sie auch deine Schöpfung sind. Denn wer sind du und ich, wenn wir nicht in Dualität, aber auch nicht in Einheit sind?

Multidimensionalität fordert mich heraus und offenbart eine Gigantik des Menschenspiels, die meinen Verstand weit, weit überspannt. So übe ich mich im Aushalten von Transrationalität, während ich meinen Erfahrungen folge. Ich dehne meine Grenzen aus ins Unbekannte… und berge das Fremde in mir.

Text: Simone Meller | Foto: U. Herbert, Pixelio

Multidimensionalität ist eine der abgefahrensten und aufregendsten Erfahrungen in der Neuen Energie. Sie ist einer der Gründe für die häufige Müdigkeit bis hin zum Schlafzwang aus heiterem Himmel. Je nach Weite des eigenen Bewusstseins kann Schlaf der Zustand sein, in dem man die geistigen Prozesse am wenigsten stört.

Multidimensionaliät ist das Phänomen, dass ich mit allen Aspekten des Seins Erlebnisse habe, an die sich bei tagesbewusster Ansprache einige der Aspekte (z.B. Freunde) nicht erinnern können. Oder jemand hat mit mir etwas erlebt, auf das ich tagesbewusst nicht zugreifen kann. Oder wir “träumen” nachts etwas, was einige Tage später geschieht.

Zu Multidimensionalität gehört auch, dass ich Optionen (“Lebensabzweigungen”) von mir und anderen wahrnehme, als ob sie geschehen. Später zeigt sich, dass die Option nicht gelebt wurde.

Multidimensionalität ermöglicht auch die Erfahrung, in der geistigen Welt etwas “anzuchanneln”, was in seiner irdischen Weiterentwicklung direkt vor der eigenen Nase abgelehnt wird.

Multidimensionalität ist so viel und jeden Tag für neue Überraschungen gut… sie macht Spaß!!

Multidimensionalität ist das, was jeden alt-energetischen Psychiater das Fürchten lehrt und alle Etiketten von Schizophrenie sprengt. Denn Schizophrenie ist nicht das passende Etikett dafür, auch wenn es weiterhin Krankheitsbilder gibt, auf die die Bezeichnung Schizophrenie zutrifft.

Ich nehme Multidimensionalität zunehmend als EINEN sich weitenden Bewusstseinsraum von hier bis zum NICHTS, das ALLES ist, wahr. Da das aber noch nicht allen so geht und unser irdisches Alltagshandeln Bewusstseinsfilter braucht, erscheint es weiter als “Multidimensionalität” und es bleibt spannend, welche Erlebnisse unser Wachbewusstsein erreichen und welche nicht.

Wäre es nicht lustig, so könnte es kränken – zu erleben, wie sich nach jahrelanger Transformation und Selbstklärung wunderbare Räume und Phänomene entfalten, um sich schlussendlich wieder ins Nichts einzufalten.

Mehrmals täglich verschwindet die duale Welt im kosmischen Abfluss meines Bewusstseins, um schon kurze Zeit später wieder in ihrer bunten Vielgestaltigkeit vor meinen Augen aufzuerstehen.

So wie das Pferd die Katze isst, aß ich anfangs meine Biografie, dann meine “früheren” Inkarnationen (Zeit und Raum sind hilfreiche Illusion der Dualität), dann das Leiden aus dem Kollektiv. Die Reihenfolge beschreibt eine Tendenz, es gibt Überschneidungen und Nacharbeitungen, aber deutlich weniger, als ich bei anderen beobachte.

Nach erfolgreicher Arbeit an einem finsteren Kollektiv-Thema erhellte sich mir glaklar meine einstige Existenz als Maria Magdalena und deren Dualseelenschaft zu Yeshua (Jesus Christus). Dieser “Punkt” erwies sich als “Überkreuzung”. Ich wurde u.a. begleitet von Sananda, dem transformierten Christusbewusstsein, und herausgefordert von Satan, dem transformierten Luzifer. In der Dualität zu Sananda (Sananda ist nicht Simone) und zu “fremden” Inkarnationen (die nicht “meinem” höheren Selbst zuzuordnen sind) durchlief ich weiter zahlreiche anstehenden Prozesse, die jeweils im Nichts endeten, das Alles ist.

Vor einigen Tagen erklärte mir Sananda: “Sananda ist nicht GANZ das, was du bist. Du wirst weiter wachsen und Sananda essen.”

Heute kulminierten mehrere Prozesse letztlich darin, dass ich Sananda und damit “fremde” Inkarnationen zu essen begann. Das meine ich mit “Überkreuzung”. Doch eigentlich ist es keine Überkreuzung, sonder ich gelange im Baum der Erkenntnis am Stamm an. Es ist das ungeheuerlichste und lichtvollste Erlebnis, das mir Multidimensionalität bislang bescherte. Es führt mich in die Reste meiner Angst vor meiner Größe und meinem Licht, das in allem und jeden ist. Es führt mich in die Transformation dieser Ängste in Liebe.

Und: Auf Multidimensionalität ist Verlass. Beim nächsten Schwingungseinbruch war Sananda mit anderen lieben Aspekten wieder zur Stelle.

Ich erlebe meine letzte Inkarnation, an deren Ende ich alles aufgegessen haben werde. Ich bin ALLES, was ist, und ich bin NICHTS. Genau wie du.

Multidimensionalität bedeutet, zu erkennen und auszuhalten, dass alle Aspekte des Seins meine Schöpfung sind – genau so wie sie auch deine Schöpfung sind. Es ist die vollständige Zurücknahme ALLER Projektionen ins NICHTS.

Das Pferd isst die Katze. Ich esse meine Schöpfung. Du isst deine Schöpfung.

Dieses gigantische Menschenspiel, das unseren Verstand so weit, weit, weit überspannt, ist der größte Witz aller Zeiten.

Einen solchen Witz kann nur das Nichts erzählen.

Höre, wie es lacht.

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