Posted on 30 Januar 2011. Tags: Auferstehung, Dualität, Einheit, Fülle, Kreise, Leben, Nondualität, Spiegelung, Tod, Unterscheidung, Wahrnehmung, Wandel
gerne dir als spiegel dienen
ohne mich mit dem was DU siehst
zu schmücken oder zu verhängen
gerne dich als spiegel nehmen
ohne dich mit dem zu verwechseln
was MICH darin erfreut oder auch nicht
gerne spuren zur einheit legen
ohne mit dieser idee zu verdunkeln
was berechtigt nach LEBEN verlangt
gerne (non-)duales STERBEN lassen
und auferstehen noch und nöcher
bis sich alles neu im wandel dreht
simone meller
Posted in Lyrik
Posted on 19 Juni 2010. Tags: Aufbruch, Auferstehung, gelobtes Land, lebendig, leblos, Ohnmacht, Spiegelung

Sich im Leblosen
unverletzt zu spiegeln
zeigt ein neues Leben an
Es ist der Aufbruch
der Ohnmächtigen
ins gelobte Land
Wenn das Erfrorene
seine Auferstehung feiert
folgt das Leblose hinterher
Und es kommt der Tag
an dem sich das Leblose
in deiner Lebendigkeit spiegelt
Simone Meller
Foto; Karin Jung/Pixelio
Posted in Lyrik
Posted on 01 Juni 2010. Tags: achtsam, Allgegenwart, Angemessenheit, Atmen, Auferstehung, bedingungslos, Brücken, Dualität, Einfaltung, Einheit, Erde, Erwachsene, göttlich, heim, Herz, Himmel, Ich, Integration, Kraft, Kuscheln, Lernen, Liebe, Meer, Mut, Neues Bewusstsein, Reifung, schwingen, Seele, Sein, spiritual bypassing, Spiritualität, spirituelle Regression, unfehlbar, Verantwortung, Vertrauen
Dich in die Liebe deiner Seele hineinfallen zu lassen, ist immer dann eine gute Idee, wenn du dich unverbunden fühlst mit deiner Göttlichkeit. Deswegen erdet dieser Akt auch so, denn Mangel an Erdung entsteht, wenn Menschen metaphorisch gesprochen nicht auf der Erde, sondern im Himmel sein möchten. Im Seelenmeer zu schwimmen, kann wunderbar heilend und integrierend sein.
Wenn du dich jedoch eins fühlst mit der Liebe deiner Seele, mit deinem Göttlichen, dann taugt es nicht, deine Seele anzurufen, denn sie spricht und wirkt durch dein Sein. In solchen Momenten würdest du wieder tiefer in die Dualität sinken. Es bedarf Achtsamkeit zu spüren, zu welchen Zeitpunkten dieser Akt für dich angemessen ist.
Ob du dich über deinen Atem, deine Seele, dein Herz oder die bloße Anrufung der Schwingung mit der bedingungslosen Liebe verbindest, ist gleich. Doch wenn die Verbindung steht, VERTRAUE ihr. Habe Mut im spirituellen Sinne erwachsen zu werden (s. Achtsamkeit für Stadien spirituellen Wachstums).
Sich in die Seele zu kuscheln ist wunderbar, wenn es darum geht wieder in Kontakt mit der Liebe zu kommen, die absolut verlässlich ist, die im Gegensatz zu menschlichen Müttern und Vätern unfehlbar ALLES liebevoll trägt (s. Zwei Minuten für früh verletzte Menschen). Du erinnerst dich und erfährst neu, wie es ist IN LIEBE ZU SEIN.
Sich in die Seele zu kuscheln ist eine duale Erfahrung, die auf dem Heimweg zur Einheit eine vorübergehende Hilfe ist. Sie ist eine Brücke. Wenn du es zulässt, mündet sie von ganz allein in weiter und weiter reifenden Formen der Selbstliebe, in der zunehmend auch Liebe für andere überquillt. Du erkennst dann, dass es nie einer Brücke bedurfte, es aber gut war, dass es eine gab.
Und jederzeit ersteht diese Brücke für dich wieder auf, wenn du sie brauchst. Bist du ihr entwachsen, faltet sich dieser duale Teil in dein wachsendes Einheitsbewusstsein ein. Er bietet sich dir erneut an, wenn du aus deiner Liebe heraus fällst. Es ist ein ganz natürlicher Prozess, wenn du ihn fließen lässt.
Wenn du ihn nicht fließen lässt, dann entweder, weil sich dein kindliches Selbst an eine höhere Mama zu klammern versucht (spirituelle Regression) oder weil du deine Entwicklung zu überspringen versuchst (s. Spiritual Bypassing: Täuschung, Krise und Chance). Beide Kräfte halten dich in tieferen Gefilden der Dualität. Doch in Wahrheit bist DU es, der dich dort hält. Denn niemand außer dir selbst bewegt deine Energien (s. Wie sich das Ego selbst erlöst). Du entkommst deiner Verantwortung nie.
Lerne dich mit allem, was ist, in Liebe anzunehmen. Finde deine Brücken in die Liebe und habe Mut überlebte Brücken hinter dir zu lassen. Die Brücke hinter dir dient nicht deinem nächsten Schritt vor dir.
Simone Meller
Posted in Klartext
Posted on 23 November 2009. Tags: Alltag, Auferstehung, Herz, Kosmos, Licht, Loslassen, Ordnung, Selbstverwirklichung, Zeit

Manchmal stehen wir auf
Stehen wir zur Auferstehung auf
Mitten am Tage
Mit unserem lebendigen Haar
Mit unserer atmenden Haut.
Nur das Gewohnte ist um uns.
Keine Fata Morgana von Palmen
Mit weidenden Löwen
Und sanften Wölfen.
Die Weckuhren hören nicht auf zu ticken
Ihre Leuchtzeiger löschen nicht aus
Und dennoch leicht
Und dennoch unverwundbar
Geordnet in geheimnisvolle Ordnung
Vorweggenommen in ein Haus aus Licht.
Marie Luise Kaschnitz
Posted in Zitate