Posted on 30 Juli 2010. Tags: Angst, Ausdehnung, Egoismus, Fülle, Haben, Klartext, Liebe, Mangel, Sein, Selbstverwirkliclhung
Der Egoismus will alles haben, er wird getrieben von der Angst, dem Mangel anheim zu fallen.
Die Selbstverwirklichung will das Sein entfalten, sie wird gespeist von der Liebe, der Annahme der Fülle in allen Lebensbereichen.
Egoismus hält zurück, Selbstverwirklichung bordet über.
Egoismus dient niemandem außer der Vermehrung von Angst.
Selbstverwirklich dient jedem, da sie der Liebe folgt: Sie setzt an in der Fürsorge für sich selbst und läuft von dort über wie ein Springbrunnen.
Text: Simone Meller
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Posted on 06 Juli 2010. Tags: Angst, Annahme, Aufopferung, Begegnung, Einladung, Erde, Erinnerung, Freiheit, Freude, gefallen, Hier & Jetzt, Himmel, Kommunikation, laut, leise, Liebe, Lyrik, Macht, Puls, Rhythmus, sanft, Schweigen, Sprechen, Ton, Vernichtung, Wahrheit, Wort, Wut
Als ich einst laute Töne zu sprechen lernte,
da fürchtete ich die Vernichtung.
Nur sanft und leise war mein Sein
und voller Aufopferung.
Heute, da ich die lauten wie die leisen Töne kann
schätze ich beide und ihren Wechsel
so wie das Leben sie bringt.
In dieser Annahme des unstörbaren Rhythmus’
fanden Aufopferung und Vernichtung
heim in den Puls der ewigen Liebe.
Dort wo ich früher kämpfte oder erklärte
bin ich heute still und so sehr in meiner Macht.
Dort wo ich früher ängstlich schwieg
erhebe ich heute das energische Wort.
Nicht immer gefallen meine Worte oder mein Schweigen
doch war ich einst von Gefallen abhängig
bin ich heute frei zu sein die ich bin.
Darin liegt eine Einladung für die die mir begegnen
doch bedarf es im Grunde keiner Einladung
sondern nur Erinnerung zu sein was du bist
Du darfst sprechen oder schweigen
still sein oder laut – dich freuen oder zürnen
doch bitte sei nicht anders als du wirklich bist.
Ich kann dir nur begegnen wenn du zeigst
was du hier und jetzt in diesem Augenblick
zwischen Himmel und Erde wahrhaftig bist.
Simone Meller
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Posted on 16 Juni 2010. Tags: Angst, Atmen, Fließen, Herz, Hoffnung, Kontrolle, leicht, Loslassen, Öffnung, Puls, Quelle, Sein, Unbekannte, unerfüllbar, Vertrauen
Noch klammere ich mich an unerfüllbare Hoffnungen, schon lösen sich meine Finger. Es ist kein Fallen, auch kein Schweben. Es ist Halt im leeren Raum. So lasse ich alle Hoffnung fahren und nehme mit offenen Armen das, was da kommt. Ich kenne keine leichtere Form des Seins, und doch ist es die, die mich wieder und wieder Überwindung kostet. Es gibt nichts zu tun, außer das unbekannt Vertraute durch mich fließen zu lassen, so wie das Blut in meinen Adern fließt, ohne dass es meiner Kontrolle bedarf. Es atmet mich. Mein Herz schlägt von allein. Ich ergebe mich dem Puls der Quelle und schaue…
Simone Meller
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Posted on 13 Juni 2010. Tags: Angst, Ausdruck, Bauch, Brustkorb, Einhorn, Ergebung, Fülle, genervt, Gespräch, hart, Herz, Hier & Jetzt, Himmel, Impuls, Inspiration, Klartext, Körper, leicht, Liebe, Loslassen, Macht, Ordnung, Puls, reich, Schmerz, Schönheit, Sein, Wahrheit, Wirkung, Zulassen
Wenn dich etwas drückt oder berührt, so nimm es wahr und sei damit.
Jetzt.
Es gibt nichts Schöneres als mit dem zu sein, was ist.
Es gibt nicht Schöneres als das zu sein, was du bist.
In der Wahrhaftigkeit liegt deine allergrößte Macht.
Ein der Wahrhaftigkeit ergebenes Gespräch öffnet Tür und Tor ins Himmelreich.
Ein der Wahrhaftigkeit ergebenes Gespräch macht reich. Es macht reich, weil es alles zulässt, alles empfängt, alles loslässt, alles sein lässt, alles in vollkommener Ordnung sein lässt.
Es ist leicht, wahrhaftig zu sein. Es kommt als Impuls die ganze Zeit von allein herein. Nur im dagegen Drücken wird es schwer und anstrengend. Doch es pulst die ganze Zeit von allein herein.
Es ist so leicht wahrhaftig zu sein. Es will die ganze Zeit herein. Anstrengend ist nur dagegen zu sein. So kommt die Härte herein.
Klumpen im Bauch, Enge im Brustkorb, Schmerzen im Körper… Oh nicht schon wieder. Nicht schon wieder! Ich habe doch gerade eben erst so viel in mein Herz genommen.
Und es gibt nichts Schöneres, als mit diesem Oh, nicht schon wieder zu sein.
Oh, nicht schon wieder. Nicht schon wieder.
Es gibt nichts Schöneres als mit dem zu sein, was ist.
Es gibt nicht Schöneres als das zu sein, was du bist.
In der Wahrhaftigkeit liegt deine allergrößte Macht.
Du kannst die Wirkung dieses Klartextes verstärken, wenn du ihn laut und sehr, sehr langsam liest.
Wenn wir zusammen im Herzensgespräch arbeiten, spreche ich in dieser Weise zu dir. Wenn du mit dir alleine arbeitest, sprichst du selbst so zu dir.
Wenn wir über Schriftsprache kommunizieren, vermischt sich das eine mit dem anderen.
Wenn du lebst, was hier steht, inspiriert deine Schönheit andere zur Wahrhaftigkeit. Doch ziele nicht auf deine Wirkung, sondern auf den Ausdruck deiner Wahrheit.
Es gibt nicht Schöneres als das zu sein, was du bist.
In der Wahrhaftigkeit liegt deine allergrößte Macht.
Simone Meller
Foto: Maren Beler/Pixelio.de
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