Posted on 25 Januar 2011.
Als ich wieder einmal gegen zahnärztlichen Rat handelte und in mir jene angstauslösenden Argumente nachhallten, denen ich aber nicht meine Intuition unterordnen wollte, dachte ich: Es bräuchte ein Zahn-Forum der Hoffnung, in dem Menschen sich gegenseitig mit ihren Erfahrungsberichten unterstützen.
“Karies heilen” tippte ich in die Suchmaschine und entdeckte die deutschsprachige Version dieser Website Healing Teeth Naturally, auf der ich einige meiner (Heilungs-)Erfahrungen wiederfinden konnte. Ach, das tat gut! Natürlich ersparte mir die Lektüre nicht meine seelische Schattenrbeit und die Erlösung zugehöriger emotionaler Themen, aber ich konnte Bestätigung daraus ziehen.
Weil ich meine eigenen Zähne nicht im 360° Grad Panorama betrachten kann, lasse ich sie regelmäßig untersuchen und mir sogenannte kritische Stellen (z.B. alte Füllungen und andere Verdachtsmomente) im Handspiegel zeigen. Dann erfolgt eine Abwägung: Ich höre mir die fachliche Einschätzung an, gleiche sie mit meiner Wahrnehmung ab und lausche in mein Herz: Stehe ich so weit in meiner Schöpferkraft, allen Themen dieser Baustelle heilend zu begegnen? Wenn nein, würde ich mit der Ablehnung einer konservativen Behandlung meinen Zahn riskieren. Wenn ja, würde ich mit der Zustimmung einer konservativen Behandlung eine Körperverletzung begehen. Für diesen Klärungsprozess nehme ich mir gerne mehrere Tage Zeit. Ich folge dem ersten klaren (!) Impuls. Vor kurzem erbrachte das erlaubte Bohren an einer Stelle ein klares Nein für fünf weitere Stellen. In dieser Festigkeit bleibe ich offen für meinen mir unbekannten Entwicklungsprozess.
Der Zahnarztpraxis kommuniziere ich meine Entscheidung insoweit, wie es innerhalb unserer unterschiedlichen Paradigmen möglich ist. Ich muss nicht verstanden werden, wenn ich von meinem Selbstbestimmungsrecht Gebrauch mache. Ich entscheide, wer wann und wo in meinen Körper eindringt. Zähne zeigen – auch beim Zahnarzt! Zurück bleiben gemischte Gefühle auf beiden Seiten; das sind dann meine Hausaufgaben, zumindest was meinen Anteil anbelangt.
Ich bin froh, dass es Zahnärzte gibt. Sie haben zum Erhalt und zur ästhetischen Wiederherstellung meiner Zähne beigetragen, als andere Wege nicht möglich waren. In der Interaktion mit ihnen und meinen Zähnen habe ich sehr viel gelernt. Ich bin froh, experimentieren zu dürfen und im Hintergrund für den Fall der Fälle eine moderne Zahmedizin zu wissen. Die Zahmedizin und mein Eigensinn stammen aus ein- und derselben Quelle. Das möchte ich betonen, genauso wie die Gefahr von Verdrängung und Selbstschädigung durch Missachtung ärztlichen Rates. Auf meinen Haftungsausschluss sei hiermit verwiesen. Ich trage Verantwortung für mich und du für dich.
Text: Simone Meller | Foto: Viktor Mildenberger
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Posted on 10 Januar 2011.
befreiung von schulderleben durch ver-w-irrendes sein
befreiung von schuld das darf nun endlich sein
keine angst mehr zu irren auf erden
und dadurch in schuld geworfen zu werden
dein sein das darf nun F R E I f r e i von schuld sein
es darf dir ein l e i c h t e s sein auf erden zu sein
es darf dir ein L E I C H T E S sein mit f r e u d e n auf der erde zu sein
einfach nur sein
einfach nur sein
der anbeginn einer wundervollen zeit kommt zu dir herein
einfach nur sein
in diesem frieden
in diesem ausblick
auf dein leben
auf das kommende
auf das was zu dir kommt
kannst du jetzt einfach s e i n
simone meller
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Posted on 25 Dezember 2010.

Mit einem geklärten Herzen kann ich mich intensiv auf Begegnungen einlassen, ohne mich in dir zu verlieren. Ich lasse den Wechsel von Nähe und Distanz zu, ohne dabei in emotionale Bedrängnis zu geraten. Ich suche in dir nicht mehr Mutter und Vater und stehe auch dir für solche Rollenzuweisungen nicht zur Verfügung (s. “Das ist doch völliger Quatsch” oder: Wege zum Frieden). Du und ich, wir sind nicht mehr abhängiges Kind, sondern mündige, freie Erwachsene. Wir sind frei, wir selbst zu sein und die Verantwortung dafür zu tragen. Unter einem mündigen, freien Erwachsenen verstehe ich eine in demokratischen Verhältnissen lebende volljährige Person, die körperlich und geistig in der Lage ist für ihr menschenwürdiges Dasein zu sorgen.
Mit einem geklärten Herzen resoniere ich klärend auf das Leid der Welt. Ich lasse mich nicht in die Verantwortung für deine emotionalen Schmerzen ziehen (typische Phänomene dafür wären: Überforderung, Überverantwortung, Co-Abhängigkeit, Helfersyndrom, Angst vor Energiesaugern, Probleme mit Fremdenergie, Besetzungen, Verausgabung, Burnout, narzisstischer Missbrauch etc.). Ich fühle zwar mit dir und achte deine Bedürfnisse, aber ohne in die Verantwortung ihrer Erfüllung zu gehen, indem ich bestimmte Dinge für dich (nicht mehr) sage oder tue. Ich dulde nicht die Auslagerung deiner Kraft bei mir, sondern begleite dich (sofern es dein Wunsch ist) beim Kommen in deine Kraft (Selbstklärung/Clearing). So werde ich dir und mir gerecht. Ich bin bei dir und bleibe bei mir.
Mit einem geklärten Herzen kann ich Energien und Menschen begegnen, von denen ich mich früher aus Selbstschutz abgrenzen musste. Ich bin ihnen gewachsen. Die Gefahr von gestern ist der Reichtum von heute. Es dient meinem Wachstum, dir zu begegnen, wie du bist. Der (neu) gelingende Kontakt mit dir bereichert mich, weil sich dort das Wort des freien Herzens erfüllt. Es ist ein inniger Moment, in dem sich das vereinigen darf, was sich zuvor in das Unterscheidbare hatte trennen müssen. Der Symbiose mutig entwachsen feiern wir schrittweise die Vereinigung der Herzen in dem einen Herz.
Mit einem geklärten Herzen entfessle ich meine Beziehungen und lasse ihre wilde Schönheit frei. Warum? Weil ich sein darf. Weil Raum entsteht für dein Sein, du darfst eben mehr sein als eine rücksichtsvolle Kompensation meiner Persönlichkeitsstruktur, nämlich du selbst! Weil ich dich von mir unterscheiden und deine Sicht auf die Welt zunehmend unverzerrt wahrnehmen kann. Weil ich mit dir schwingen kann, ohne meine Schwingung zu verlieren. Weil das, was ich für dich sage und tue, kein Opfer mehr ist, sondern ein Geschenk! Mein Wunsch mit dir zu sein, wird nicht mehr von unbewusster Abhängigkeit getragen, sondern von bewusster Freiwilligkeit. Ich will dich nicht mehr verändern. Da ich mich liebe, wie ich bin, kann ich deine Liebe annehmen und dich lieben, wie du bist.
Mit einem geklärten Herzen lasse ich mich ein auf das Abenteuer unbekannten Wachstums. Es wartet dort auf mich, wo ich ausziehe, um Anstoß zu nehmen an der Welt. Wo mir unangenehme Empfindungen zu schaffen machen. In der Ausweitung meines Seins in die Fremde hinein, da bekomme ich es mit mir selbst zu tun! Das sind die neuen, dunklen Flecken meines sich ausdehnenden Herzens. Über meine Emotionen drängen sie zur rechten Zeit in mein Bewusstsein. In der Verantwortung für diese meine dunklen Flecken klage ich deren Klärung nicht bei dir ein, sondern treibe sie in mir voran. Bis ich der Welt erneut geklärten Herzens begegnen kann.
Text & Bild: Simone Meller